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SPIEGEL ONLINE: Es gibt weltweit schätzungsweise 1,6 Milliarden Muslime. Viele sind sehr demokratisch, manche sind liberal, andere konservativ, und stellen Sie sich vor, es gibt Hetero- und Homosexuelle unter ihnen. Die meisten teilen Ihre Ideologie nicht. Sie aber tun so, als gäbe es nur eine Art von Muslimen, nämlich die, die Ihre Ideologie teilen. Das ist doch absurd!
Abu Sattar: Demokratie ist etwas für Ungläubige. Ein echter Muslim ist kein Demokrat, weil ihn die Meinung von Mehrheiten oder Minderheiten nicht interessiert. Ihn interessiert, was der Islam zu sagen hat. Im Übrigen ist Demokratie ein Herrschaftsinstrument des Westens und das Gegenteil des Islam. Warum tun Sie so, als bräuchte die ganze Welt Demokratie? Und was Homosexualität angeht, das ist im Koran ganz eindeutig geregelt. Sie ist demnach verboten und zu bestrafen.
SPIEGEL ONLINE: Mit solchen Aussagen drängen Sie alle Muslime in die Terrorecke. In vielen Ländern wächst der Druck auf sie, sich gegen den "Islamischen Staat" zu bekennen, obwohl sie mit Terror nichts zu tun haben.
Abu Sattar: Und? Erheben sie ihre Stimme gegen uns oder nicht? (Er lacht.) Ich glaube, es gibt sehr viel mehr Unterstützung für uns, als Sie wahrhaben wollen. Diejenigen, die fordern, Muslime sollten Farbe bekennen, haben völlig recht. Wir gehen einen Schritt weiter: Alle Menschen sollen sich bekennen, ob sie sich Allah unterwerfen oder nicht. Wer gegen uns ist, ist unser Feind und muss bekämpft werden. Dazu zählen auch solche Leute, die sich Muslime nennen, aber ihr Leben nicht danach ausrichten, die Alkohol trinken, nicht beten, nicht fasten, die ständig wechselnde Partner haben und nicht den Koran rezitieren können.
http://www.spiegel.de/politik/ausla...tgespraech-mit-einem-islamisten-a-998720.html
Ziemlich krasses Interview, bei dem ich hier und da wirklich schlucken musste.
Den Typen an die Wand stellen und gut ist. Das man solchen Fanatikern auch noch gehört schenkt in den Medien![]()
plutokratisch musste ich nachschlagen, habs aber verstanden. trotzdem hab ich keine ahnung, was du damit sagen willst...Wenn unsere plutokratischen Politiker alle Muslime wären würden sie wahrscheinlich behaupten der Islam sei die einzig wahrhafte Demokratie und das ist der Unterschied.
plutokratisch musste ich nachschlagen, habs aber verstanden. trotzdem hab ich keine ahnung, was du damit sagen willst...
da kann man leidlich drüber diskutieren, aber dass der vergleich so oder so gewaltig hinkt ist dir doch klar?Damit wollte ich eigentlich sagen, dass wir im Kern auch kein demokratisches System sind auch wenn wir alle 4 Jahre zum wählen gehen dürfen.
Story über die Ärztin/Bloggerin, die sich in Mexiko mit den Kartellen angelegt hat und wie die ihre Identität aufgedeckt haben.
Richtig üble Sache.
She Tweeted Against the Mexican Cartels. They Tweeted Her Murder.
vielleicht weil es nicht mit einem "das ist keine demokratie, wir haben auch keine" nicht getan ist. vielleicht weil deins einfach erstmal eine these ist, vielleicht weil, selbst falls sich deine these bestätigen würde, es hier keine massenexkutionen, gewalt und terror der regierenden gibt....Wieso hinkt der Vergleich? die Islamisten geben zu, dass sie keine Demokratie sind - wir nicht.
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