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Ich denke dass sich die Türkei erst gegen die IS beteiligen wird wenn man sich gemeinsam darauf einigt, dass man auch ebenfalls gegen Assad vorgehen wird. Allerdings stehen Russland und der Iran hinter Assad und haben bereits klar gemacht, dass Sie sowas nicht zulassen würden. Das höchste was die Türkei machen wird, wäre eine Pufferzone die sie dann auch nicht mehr so leicht weggeben werden, weder den Kurden noch Assad.
 
Die Frage ist ja auch, was man machen will, wenn Assad weg ist. Dafür gibt es kein Konzept, deshalb lassen ihn derzeit auch alle in Ruhe. Der einzige Unterschied wäre dann Chaos in ganz Syrien und nicht nur in großen Teilen Syriens.
 
Ich glaube eher, die lassen ihn in "Ruhe", weil sich alle auf die IS und die Ukraine konzentrieren. Das beansprucht genug Aufmerksamkeit, Multitasking ist da nur begrenzt möglich. Ist ja auch so schon kompliziert genug, da muß man sich nicht auch noch darum kümmern, insbesondere da man das IS-Problem eh vorher lösen müßte.
 
Ist ja auch so schon kompliziert genug, da muß man sich nicht auch noch darum kümmern, insbesondere da man das IS-Problem eh vorher lösen müßte.

Eben. Deshalb ist auch völliger Blödsinn, jetzt von türkischer Seite ein erneutes Vorgehen gegen Assad zu fordern, nur weil sich Erdogan & Co. persönlich beleidigt fühlen. Und das Problem ist ja nicht nur IS, auch wenn sie das Hauptproblem sind, sondern auch die ganzen anderen Rebellengruppen. Eigentlich müssten sie die allesamt oder zumindest einen Großteil umlegen, wenn es aus absehbare Zeit überhaupt wieder eine Chance auf eine friedliche Gesellschaft und Politik in der Region geben soll.
 
Auszeichnung für Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi
Friedensnobelpreis für Kinderrechtler

Stand: 10.10.2014 11:31 Uhr

Die pakistanische Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai und der indische Kinderrechtsaktivist Kailash Satyarthi erhalten den diesjährigen Friedensnobelpreis. Damit werde ihr Eintreten gegen die Unterdrückung von jungen Menschen und für deren Recht auf Bildung gewürdigt. Kinder müssten die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen und müssten vor Ausbeutung geschützt werden, erklärte das Nobelpreiskomitee in Oslo.

Der 60-jährige Satyarthi habe in der Tradition von Gandhi großen Mut bewiesen und viele friedliche Demonstrationen und Proteste angeführt, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern richteten. Yousafzai habe trotz ihrer Jugend schon seit vielen Jahren für das Recht der Mädchen auf Bildung gekämpft, erklärte das Komitee. Sie sei ein Beispiel dafür, dass auch schon Kinder und Jugendliche einen Beitrag dazu leisten können, ihre Lage zu verbessern. Die 17-Jährige ist die mit Abstand jüngste Trägerin des Friedensnobelpreises.

Quelle: tagesschau.de


Ich bin so glücklich gerade. ;___;
 
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Das Internet ist tatsächlich für einen Großteil der Deutschen noch Neuland.

infografik_2811_Internetkenntnisse_in_Europa_n.jpg


http://de.statista.com/infografik/2811/internetkenntnisse-in-europa/

Cool, wie die Tabelle unterbrochen werden musste, um Deutschland in die Nähe der Top Ten zu bekommen.
 
Wenn es nicht gerade um die eigenen Fahrkünste geht, eventuell :D

Ich sag ja nicht, dass Deutschland in Sachen Internet Entwicklungsland ist und eine Tendenz kann man sicher davon ablesen, aber auf das genaue Ranking würd ich nicht so viel geben.
 
Ich habe mal ne vielleicht blöde Frage, die mir aber Aussenpolitisch ein Rätsel ist.
Thema ISIS: Die ziehen durch Syrien und den Irak und schlachten Andersgläubige brutal ab und betreiben da eine Art Genozid. Klar, die Amis machen Luftschläge, aber das war es dann auch mit der Hilfe von Aussen auch fast schon.

Müssten hier nicht eigentlich die Vereinten Nationen eingreifen, bei solch einem Schlachtfest?
 
Die UN hat keine eigenen Truppen und muß sich auf die Mitgliedsstaaten verlassen. Die USA haben aktuell kein Interesse, sich wieder mit Bodentruppen in die Region zu begeben (sind ja gerade erst raus da) und in Syrien blockiert Russland eh alles ganz pauschal. Da bleiben nicht viele Optionen...
 
Wie Cale schon gesagt hat: Es gibt nicht wirklich etwas, was die Vereinten Nationen in dieser Situation tun könnten, um diese effektiv zu verbessern.
 
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