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Ja, können tun sie das, aber ob sie sich mit einer unilateralen Währungsunion einen Gefallen tun, halte ich für sehr zweifelhaft. Die Nutzungsmöglichkeiten wären extrem eingeschränkt.
 
würde mich nicht wundern, wenn die euro-staaten für diesen fall einen plan haben, der eine kurzfristige aufnahme schottlands gewährleistet. möglicherweise wird das noch nicht kommuniziert, um nicht für unruhe zu sorgen.

AFAIK muß der Betritt doch einstimmig sein, da bin ich ja mal gespannt, ob sich da nicht gewisse Mitglieder querstellen werden :D
 
AFAIK muß der Betritt doch einstimmig sein, da bin ich ja mal gespannt, ob sich da nicht gewisse Mitglieder querstellen werden :D
wer soll sie denn da querstellen? sind doch alle froh, den briten ans bein zu pissen...

edit: ich meine übrigens keinen beitritt in die eu sondern einführung des euros. oder ist eu-mitgliedschaft dafür zwingend?)
 
Die Briten selber, die Spanier wegen der gleichen Problematik im Baskenland, Italien wegen Südtirol, in Belgien weiß ich gerade nicht, wer da das sagen hat, aber die wären auch noch ein Kandidat... .
 
Um den Euro zu bekommen, mußt Du aber zuerst in die EU. Außer die Schotten hängen sich einfach nur unilateral mit dran, haben dann aber auch nichts zu melden.
 
Wir haben ja auch noch nicht genug Mitglieder, die bei Abstimmungen für Chaos sorgen, so dass man sich europaweit immer auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen muss.

"Viele Köche verderben den Brei" ist in der EU mittlerweile die Untertreibung des Jahrhunderts.
 
Wie gesagt, als Währung unilateral annehmen kann man den Euro schon, aber man hat dann trotzdem keinen Einfluß. Und ohne die anderen Mechanismen der EU ist der Mehrwert des Euros nur gering, ggf. sogar kontraproduktiv.

Hatte Island das nicht im Rahmen der Finanzkrise aufgegeben?
 
Ach Gottchen, er kann sich einen EU-Beitritt "vorstellen". Das ist eine persönliche Äußerung Barrosos ohne jede Konsequenz. Nehmt doch die SpOn-Überschriften nicht ernst :kaffee:
 
Wie ordnen Sie die derzeit laufenden Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der Europäischen Union in diesem Zusammenhang ein?

Bei TTIP handelt es sich um den Versuch der USA, den hinter dem »Limes« liegenden Bereich in ihrem Interesse zu ordnen. Dabei geht es weniger um das vieldiskutierte Chlorhuhn, als um die Aushebelung der parlamentarischen Demokratie. Wenn wir als hoch entwickelter Rechtsstaat Schiedsgerichte bekommen, mit denen Differenzen über Investitionen entschieden werden sollen, brauchen wir uns keine Gedanken mehr darüber machen, was von Parlamenten und unseren Regierungen noch übrigbleibt. Wenn unsere Presse noch frei berichten würde, dann würde man Überlegungen dieser Art in den Medien debattiert sehen. Auf diesen außen- und sicherheitspolitischen Feldern findet eine freie Berichterstattung aber überhaupt nicht mehr statt.
Wie kommt es zu dieser Einseitigkeit?

Man kann sich diesen Dingen nur über Indizien nähern. Die in der Bevölkerung herrschende Meinungsvielfalt wird in der Berichterstattung nicht widergespiegelt. Ich kann mich sehr gut an ein langes Gespräch mit einem mir seit Jahrzehnten bekannten führenden FAZ-Mitarbeiter erinnern. Der machte deutlich, wenn das State Department noch rechtzeitig vor Drucklegung nachts anruft, dann kommt der gewünschte Artikel am nächsten Morgen in die Zeitung.

Als ich 1985 Verteidigungspolitischer Sprecher wurde, hat mich ein leitender Mitarbeiter der Pressestelle der CDU/CSU ausdrücklich gewarnt vor einem Netzwerk der NATO in der deutschen Presse. Wenn es heute irgend etwas zu kommentieren gibt im Zusammenhang mit Entwicklungen innerhalb der Russischen Föderation, werden dafür in unseren Medien immer amerikanische Institutionen mit Sitz in Moskau herangezogen. Sie hören keine Stimme aus Moskau, die russisch ist.

http://www.jungewelt.de/2014/09-13/007.php
 
In 25 Jahren kann ich mir die Ukraine auch in der EU vorstellen, so what? Das ist doch nur die Gegenrede zu "die Ukraine wird nie in der EU sein", ich würde das nicht überbewerten. Niemand (auch Barroso nicht) sieht die Ukaine in absehbarer Zeit in der EU, das sollte eigentlich offensichtlich sein...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In 25 Jahren kann ich mir die Ukraine auch in der EU vorstellen, so what? Das ist doch nur die Gegenrede zu "die Ukraine wird nie in der EU sein", ich würde das nicht überbewerten. Niemand (auch Barroso nicht) sieht die Ukaine in absehbarer Zeit in der EU, das sollte eigentlich offensichtlich sein...


Wollen wir es hoffen. Ist ja jetzt nicht so, als wäre man die bisherige Osterweiterung der EU mit Geduld und Bedacht angegangen...
 
Landtagswahl in Thüringen:

Code:
- CDU   34,5% [+  3,3%]
- Linke 27,7% [+  0,3%]
- SPD   12,3% [-  6,2%]
- FDP    2,4% [-  5,2%]
- Grüne  5,6% [-  0,6%]
- AfD   10,2% [+ 10,2%]

Landtagswahl in Brandenburg:

Code:
- SPD   32,5% [-  0,5%]
- Linke 19,2% [-  8,0%]
- CDU   22,1% [+  2,3%]
- FDP    1,4% [-  5,8%]
- Grüne  6,4% [+  0,7%]
- AfD   12,0% [+ 12,0%]

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Als Brandenburger bin ich schockiert und fassungslos, die AfD hat mehr Prozent als in Sachsen bekommen [okay, dafür ist die NPD nicht existent, dennoch]. :fp:
 
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