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Kommentare von Erdogan Fans zur heutigen Kundgebung in Köln:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/anhaenger-von-erdogan-wir-sind-team-erdogan-a-971512.html


Esma Burunsuz, 21, sagt:

"Ich liebe Erdogan über alles. Er baut in der Türkei Schulen, die moderner sind als viele in Deutschland. In vielen lernen die Schüler mit iPads, das gibt es hier nicht. Ich glaube, die Menschen in hier sind neidisch auf die Türkei und kritisieren Erdogan deshalb.

Sie sagen, er sei ein Diktator. Dabei gibt es in der Türkei Meinungsfreiheit. Meiner Meinung nach sogar zu viel Meinungsfreiheit. Das Twitterverbot, zum Beispiel, finde ich richtig. Jeder flucht dort und beleidigt Erdogan und seine Familie. Das darf man doch nicht. Jetzt können die Daten von denen, die Schlimmes über Erdogan schreiben, nachverfolgt werden. Ich finde das richtig."

:lol:

Na, wenigstens bereichert die junge Dame unsere Gesellschaft. Oh, wait...
 
Aus dem komfortablen westlichen Schoß heraus, lässt sich genüsslich den Reden eines vermeintlich starken Mannes lauschen. Wer in einer Parallelwelt klarer Geltungssucht, Männlichkeitsideale und Statussymbole aufwächst, der findet halt auch einen Macho-Politiker besser als so ne Demokratie-Pussy.

Und am Schönsten ist es, wenn man immer noch die Annehnlichkeiten des Westens genießen kann und sagt: "Das is mein Land, mein Präsident, habibi".
 
Europa interessiert leider kaum jemand, es gibt nur die Umfrage im entsprechenden Thread und da ging es hauptsächlich um die braune Suppe :D
 
Können wir hier gerne fortsetzen.

Wenn wir als Nation nicht bald wieder auf den rechten Zug aufspringen verpassen wir womöglich noch das Europäische Reich ....
 
Ja, wenn man sich so einige Wahlergebnisse ansieht, kann man das fast vermuten. Allerdings ist es "nur" die Europawahl (deren Einschätzung, nicht meine), da kann man auch mal "extrem wählen, um es denen in Brüssel" mal so richtig zu zeigen. Man kann nur hoffen, daß diese Schwachköpfe nicht auch noch auf die Idee kommen, daß bei nationalen Wahlen zu versuchen, wobei es in Frankreich und Griechenland z.B. durchaus so kommen könnte. Hoffentlich nicht...
 
Hollande ist ja auch der französische Obama. Hat versprochen und versprochen, gehalten aber bisher sehr wenig.

Als Durchschnitts-Grieche wäre ich wahrscheinlich auch auf die EU und Mutti Merkel angepisst. Die Italiener haben eh einen an der Klatsche, und die Franzosen... Na ja, sie bemühen sich ja, kommen aber nie aus unserem Schatten heraus.

Die Finanzmärkte sind aus der Krise raus, die EU noch längst nicht.
 
Aber auf bestem Wege, auch wenn es die Betroffenen selbst vielleicht nicht so sehen. Und, oh Wunder oh Wunder, sie sind alle noch im Euro :D

Aber es ist noch viel zu machen, so ist es natürlich nicht.
 
Sehr viel, ja.

In Portugal, Spanien und Griechenland haben wir Arbeitslosenquoten, die sind der reinste Horror. Bei den bis 25jährigen sieht es noch (viel) schlimmer aus. Wie sollen auch Jobs entstehen, wenn die oberste Priorität das Sparen ist. Geld investiert wurde ja kaum. Gruss an Vadda Schäuble...

Ich will nichtmals abstreiten, dass Merkel/Schäuble so manchen Staatshaushalt erfolgreich saniert bekommen haben. Aber auf wessen Kosten?
 
Klar, der Patient ist noch lange nicht gesund, aber halt auch nicht mehr auf der Intensivstation und kurz vorm Abnippeln. Und das ohne jemanden aus dem Euro zu schmeißen. Die würden sich die aktuellen Verhältnisse wünschen, wenn sie stattdessen rausgeflogen wären. Man kann ja an Argentinien gut sehen,was das bedeutet (und die hatten noch Bodenschätze, die sie verschachern konnten).

Und auf wessen Kosten? Tja, auf Kosten derer, die zuvor zu gut gelebt haben, für ihre Ausgaben. Bzw. auf Kosten deren Kinder, wie man an der Jugendarbeitslosigkeit sehen kann.

Wobei man auch sagen muß, daß das pöse Spardiktat aus Berlin (über Brüssel) lange nicht so hart ist, wie es kommuniziert wird. Da ist schon viel aufgeweicht worden, und das war auch nötig. Hart ist es für die Betroffenen natürlich immer noch.
 
Paar Statistiken aus Österreich, zur EU Wahl...

Österreich: Welche Bevölkerungsgruppe wie gewählt hat

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c3SFGLv.png


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Weitere unter...
http://derstandard.at/2000001533439/Welche-Bevoelkerungsgruppe-wie-gewaehlt-hat
 
Klar, der Patient ist noch lange nicht gesund, aber halt auch nicht mehr auf der Intensivstation und kurz vorm Abnippeln.

Ich würde schon sagen, dass Europa noch auf der Intensivstation liegt. Deutschland und einige nordeuropäische Staaten wirken im Moment noch wie eine Adrenalinspritze, die man nem Halbtoten ins Herz gejagt hat, aber davon abgesehen siecht das alles noch vor sich hin und kann imo jederzeit wieder kippen. Frankreich wird immer schwächer und Italien ist wohl nicht mehr zu retten.
 
Frankreich muß was tun, das stimmt. Italien auch, ist aber "von nicht zu retten" weit entfernt. Das hat man von Griechenland und Portugal auch gesagt und die sind inzwischen wieder auf dem richtigen Weg. Noch lange nicht genesen, nicht falsch verstehen. Aber auch weit weg von den Weltuntergansszenarien, die einige immer noch Mantra-artig vor sich hinbeten.
 
Die Blauen/FPÖ. Wobei die ÖVP auch als mitte-rechts einzustufen ist.

Dann war meine Erinnerung richtig, finde es ungewöhnlich, daß ausgerechnet so viele junge Menschen auf den rechten Zug aufspringen und je älter die Wähler umso weniger FPÖ gewählt wird. Hätte eher das Gegenteil vermutet.
 
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