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"Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe" im Ernst? :staun:

Na ja die ganzen SVP- "Schwarze-Schäfchen-Minarett-Raketen-Silo-Plakate" der vergangenen Jahre sind zwar etwas (aber nur ein wenig) subtiler, aber wohl nicht minder böse gemeint... Immerhin bleibt den "Künstlern" dann aber die Möglichkeit zu sagen, dass ihnen ein fremdenfeindlicher Touch weder aufgefallen noch gewollt gewesen sei - das wird bei den "Marokkaner-Dieben" etwas schwieriger.
 
Jetzt wisst ihr auch wieso mir das Kotzen kommt, wenn ich bedenke, dass knapp über ein Fünftel der wählenden Österreicher letztens für dieses blau-braune Gesindel gestimmt hat. :traurig:

Bei den Schweizern denke ich da kein Stück an Fremdenfeindlichkeit.
 
Die Ösis sind ab sofort unsere neuen Schweizer... :lol:

Das würde ich gerne liken, aber gerade scheint die prügelnde deutsche Meute einen Augeblick von uns abzulassen, da kann ich nicht riskieren, den Zorn der Österreicher auf uns zu ziehen... :oops:

Edit: o.k., nichts wars: Nur zwei Beiträge später wieder im Fokus... Ducken? wozu? :D
 
@Zimtzicke

Unsere sind nach außen hin soweit rechts wie es ihnen die Grenzen der Demokratie ermöglichen. Ist auch bereits geschichtlich bedingt. In den ersten Jahrzehnten nach der Parteigründung waren etliche SS-Offiziere und NSDAP Mitglieder beteiligt. Seit jeher deutschnational, nur dass man früher hauptsächlich im akademischen Milieu vertreten war und seit der Era Haider durch dessen rechtspopulistischer Linie besonders bei traditionell sozialistisch wählenden Arbeitern fischt, die mittlerweile eigentlich die Kernwählerschaft sind. Das zieht sich bis heute durch.

Auch jetzt pflegt man immer noch recht engen Kontakt zu diversen europäischen Parteien und Vereinigungen, die dem rechten Flügel bzw. dem rechtsextremen angehören. Dazu einen Shitload an Mitgliedern (ua Nationalratsabgeordnete) die zB diversen Burschenschaften zuzuordnen sind, ua auch rechtsextreme wie die Olympia (zB unser ehemaliger, dritter Nationalratspräsident Graf, der bis zur letzten Wahl im Amt war).

Populisten die auf Stammtischniveau auf Bauernfang gehen und das leider auch sehr erfolgreich. Zur Verdeutlichung ein paar Parteiwerbungen. Anklicken auf eigene Gefahr...

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Der große Gag ist ja das, wie Du bereits geschrieben hast die FPÖ vor allem im Prekariat Wählerstimmen fischt.

"Der gibt "Uns" das Geld und nicht den Jugos!"

Tatsächlich ist die FPÖ aber so weit von sozialer Politik entfernt wie Ich vom Leistungssport.

Da wird dann mal eben den Bürgern € 200 an "Kinderförderung" zugesteckt und gleichzeitig das Kindergeld um mehr als €200 gekürzt.
Merkt der Pöbel aber nicht weil "Der hat mir €200 geschenkt!"

Oder der neueste Streich ist dass die Alimente bei einer allein erziehenden Frau zum Einkommen dazu gezählt werden.
Dadurch passiert aber dass viele nun den Anspruch auf Wohnbeihilfe verlieren da Sie aus der Bemessung rausfliegen weil Ihr Einkommen zu hoch wird.

Dieses und andere Streiche sind ein ganz klein wenig Balsam für mich, wenn Ich bedenke dass wir in 4 Jahren in Österreich eine Blau-Schwarze Regierung bekommen werden. Dann haben es die schlauen Österreicher endlich geschafft sich selbst noch mehr ins Knie zu schießen als ohnehin schon.

Hallo Hypo Alpe Adria wenn wir schon dabei sind!

Eine Aktion unserer damaligen rechten Regierung die die Staatsverschuldung auf einen Schlag von 74% des BiP auf 80% ansteigen lässt.

Der Gag hierbei -> Die Leute sind zu dumm um zu erkennen wer damals Schuld an der Aktion war, und werden bei den kommenden EU Wahlen genau die Partei Wählen die für die Aktion verantwortlich ist.

Weil's eh wurscht is...
 
Spannend, dass man in Österreich mit solchen Slogans 20% der Wählerstimmen kriegen kann :staun: Nicht dass die NPD ein Haufen freundlicher Spaßmacher wäre, nur erkennen das ~98% der Wähler ja immerhin und wählen jemand anderen.
 
Spannend, dass man in Österreich mit solchen Slogans 20% der Wählerstimmen kriegen kann :staun: Nicht dass die NPD ein Haufen freundlicher Spaßmacher wäre, nur erkennen das ~98% der Wähler ja immerhin und wählen jemand anderen.

Du hast da was falsch verstanden.

Der äußerst rechte Rand hat zusammen 30% der Wählerstimmen erhalten. :)

FPÖ: 20,5%
Frank: 5,7 %
BZÖ: 3,5%


Die Parteien Frank und BZÖ gibt es nicht mehr. Du darfst diese Stimmen also getrost der FPÖ zuordnen.

Somit ist die FPÖ die Stimmenstärkste Partei in Österreich. Und zwar mit Abstand!

Ein richtiges Bild über die Situation in Österreich ergibt sich aber erst wenn man die Rolle der ÖVP auch noch berücksichtigt.

Eine Partei, zu vergleichen mit einer CDU in der die CSU das sagen hat.

Da wird dann schon auch mal "Vor dem heiligen Herzen Jesu Christi" angelobt.
Oder in den Privaträumen der Parteiführung hängen Portrais von Engelbert Dollfuß.

ÖVP steht derzeit bei ca. 23%

ÖVP+FPÖ = 53%
 
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Was ich aber auch sagen muss ist, dass ich sowohl in der Schweiz, als auch in Österreich IMMER freundlich behandelt wurde. Teils sogar so freundlich, wie man es aus Deutschland kaum kennt. Und das sowohl in den Touri-Gegenden als auch abseits von diesen. Und ich/wir waren auch als Deutsche "erkennbar". Insofern kann ich aus meiner eigenen Erfahrung keinerlei Abneigungen gegen uns Deutsche (soll es ja in beiden Ländern geben...) bestätigen. Aber ich bin ja auch lieb. :D
 
Ich dachte da eher an Sarrazin und co. :gerri:
Nein ernsthaft, mit der NPD muss man uns nun wirklich nicht kommen. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Noch so eine Zustimmung... :gerri:


Zuwanderung: FPÖ fordert Volksabstimmung nach Schweizer Vorbild

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"Die Menschen wollen keine Multikultigesellschaft", sagt FP-Chef Strache. Der EU wirft er vor, falsch auf das Schweizer Votum zu reagieren.

Nach dem "Ja" der Schweizer zu einer Begrenzung der Zuwanderungfordert die FPÖ eine entsprechende Volksabstimmung auch in Österreich. "Das österreichische Volk ist nie gefragt worden, ob es die von Rot und Grün forcierte Massenzuwanderung haben will", betonte Parteichef Heinz-Christian Strache am Montag in einer Aussendung. Er zeigte sich überzeugt, dass auch in jedem anderen westlichen EU-Land eine Volksabstimmung über Zuwanderungsbegrenzungen ähnliche Ergebnisse bringen würde wie in der Schweiz: "Die Menschen wollen keine Multikultigesellschaft, bei der sie zu Fremden im eigenen Land werden."

Der EU warf der FP-Chef vor, falsch auf das Schweizer Votum zu reagieren. Man breche in Brüssel "in großes Wehklagen aus", nur weil die Meinung der Schweizer "nicht dem linken Mainstream entspricht". Demokratische Entscheidungen seien zu akzeptieren, "auch wenn sie einem nicht passen", betonte Strache.

Die EU droht der Schweiz mit Maßnahmen, da der Volksentscheid das Prinzip des freien Personenverkehrs verletze. Die EU-Kommission hat erklärt, dass die sieben bilateralen Abkommen über Bereiche wie Freizügigkeit, Verkehr, Landwirtschaft, Forschung und öffentliche Ausschreibungen rechtlich miteinander verknüpft seien und nicht einzeln aufgekündigt werden könnten.

Glawischnig: "'Grenzbalken-zu' keine Lösung"

"Bedauerlich" findet es Grünen-Chefin Eva Glawischnig, dass Strache das Schweizer Ergebnis "bejubelt" habe. Immerhin würden rund 22.000 Österreicher in der Schweiz leben und arbeiten, betonte sie in einer Aussendung. Eine Politik des "Grenzbalken-zu" sei keine Lösung für wirtschaftliche und soziale Probleme. Glawischnig forderte die österreichische Regierung auf, die Freizügigkeit der Arbeitnehmer "gegenüber rechtspopulistischen Angriffen zu verteidigen."

http://diepresse.com/home/politik/i...rung_FPO-fordert-Votum-nach-Schweizer-Vorbild
 
"Die Menschen wollen keine Multikultigesellschaft". Kennt der die Schweiz auch? Ist sie doch das Paradebeispiel einer funktionierenden Multikultigesellschaft, in der Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen friedlich zusammenleben – und das äusserst ertragreich und produktiv. Die Schweizer haben, wie bereits gesagt, schlichtweg nur darüber entschieden, selbstständig die entsprechenden Kontingente regulieren zu können. Mit Sicherheit war die Bewahrung der Identität dabei ein wichtiges Thema. Aber weder die Angst vor bestimmten Nationalitäten oder irgendwelche Antipathien hatten darauf einen nennenswerten Einfluss.

Ich kann dieses teilweise völlig undifferenzierte Echo – auch von deutschen Politikern aus – nicht verstehen, auch wenn ich es zum Teil nachvollziehen kann. Da werden alle Schweizer in einen Topf geworfen, als Ausländerfeindlich bezeichnet und uns im Kollektiv Ängste angedichtet, von denen ich bisher nicht einmal wusste, dass diese überhaupt existieren können. Und dann hallt uns diese Kritik wie auch Hohn und Spott von Staaten entgegen, die nicht einmal ansatzweise mit unseren Gegebenheiten bewandt sind und/oder gar inländisch mit einer eigenen, erfolgreichen Integrationen zu kämpfen haben.

Edit: Oder sehe ich das einfach alles viel zu persönlich?
 
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Wunderst du dich etwa wirklich, dass dieser Idiot keine Ahnung von der Schweiz hat bzw. das Abstimmungsergebnis so hinbiegt, dass es seinem verqueren Weltbild entgegenkommt?
 
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