Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das ist quasi mit Punkt B abgegolten. Aber Punkt D könnte man noch einmal aufführen.

d.) Thema verfehlt. Bitte Beitrag noch einmal lesen.


Meine größte Sorge bei der ganzen Geschichte ist, dass mein heiß geliebter Schweizer Käse nun teurer wird (ich kann ernsthaft nicht noch mehr für Gruyère bezahlen) und dass der KT Server umziehen muss.
 
Ich plädiere auf Punkt E.
e.) Ironie ist das Salz, welches das Aufgetischte erst genießbar macht.
 
@Zimtzicke Ich kann die Kommentare aus Europa gut verstehen, auch die meisten deiner Argumente. Ich will wie die meisten Schweizer nicht in dei EU, stehe aber immerhin hinter den Bilateralen - mit allen positiven und negativen Konsequenzen. Ich wehre mich aber dagegen, dass wir seit Jahren als die bösen, fremdenfeindlichen Schweizer angeprangert werden. Wie bereits mehrfach ausgeführt, ist unser Land viersprachig und hat fast einen Viertel Menschen aus aller Welt. Dabei sind von den 75 % Schweizern gefühlt ein Drittel bereits eingebürgerte Schweizer (ich habe keine Zahlen, also hängt mich nicht daran auf...). Daneben treffe ich auf dem Weg zur Arbeit auf dutzende Asylbewerber aus der ganzen Welt und meine Schwester führt Klassen, mit keinem einigen Kind ohne Migrationshintergrund - die Hälfte der Namen kann ich nichtmal aussprechen. Trotzdem alles paletti so weit für mich und imo auch Beweis genug, dass wir durchaus offenherzig sind. Die Gastfreundschaft ist hier sicherlich nicht schlechter als bei euch - Klagen wie jene von Nofix höre ich ja auch alle Tage von euch (übrigens auch Jammern auf verdammt hohem Niveau: Die nervigen Schweizer scheffeln jährlich Milliarden über die Grenzen und gleich, nachdem sie ihr Portemonnaie gelehrt haben, verschwinden sie weider über die Grenze...aber egal). Der einzige Unterschied besteht imo darin, dass unser zweifellos wählerstarker rechter politischer Flügel (welcher von ungesund rechts bis vertretbar rechts reicht) politische Instrumentarien zur Verfügung hat, um was zu reissen. Eure ganzen rechten Säcke würden dasselbe tun wie unsere.
Und Zimty: Einen Kommentar kann ich mir dann doch nicht verkneifen: Wenn es um deine grenzenlosen Toleranz so gut bestellt ist, sollte es dich eigentlich nicht allzu sehr treffen, wenn du als Deutscher bei uns nicht besser gestellt wärst, als Einwanderer aus aus etwas ernternteren Regionen (in Tat und Wahrheit mag man euch aber sehr wohl eher lieber, weshalb deine Betroffenheit völlig unbegründet ist... :knuddel:).
 
@Zimtzicke Ich kann die Kommentare aus Europa gut verstehen, auch die meisten deiner Argumente. Ich will wie die meisten Schweizer nicht in dei EU, stehe aber immerhin hinter den Bilateralen - mit allen positiven und negativen Konsequenzen. Ich wehre mich aber dagegen, dass wir seit Jahren als die bösen, fremdenfeindlichen Schweizer angeprangert werden. Wie bereits mehrfach ausgeführt, ist unser Land viersprachig und hat fast einen Viertel Menschen aus aller Welt. Dabei sind von den 75 % Schweizern gefühlt ein Drittel bereits eingebürgerte Schweizer (ich habe keine Zahlen, also hängt mich nicht daran auf...). Daneben treffe ich auf dem Weg zur Arbeit auf dutzende Asylbewerber aus der ganzen Welt und meine Schwester führt Klassen, mit keinem einigen Kind ohne Migrationshintergrund - die Hälfte der Namen kann ich nichtmal aussprechen. Trotzdem alles paletti so weit für mich und imo auch Beweis genug, dass wir durchaus offenherzig sind. Die Gastfreundschaft ist hier sicherlich nicht schlechter als bei euch - Klagen wie jene von Nofix höre ich ja auch alle Tage von euch (übrigens auch Jammern auf verdammt hohem Niveau: Die nervigen Schweizer scheffeln jährlich Milliarden über die Grenzen und gleich, nachdem sie ihr Portemonnaie gelehrt haben, verschwinden sie weider über die Grenze...aber egal). Der einzige Unterschied besteht imo darin, dass unser zweifellos wählerstarker rechter politischer Flügel (welcher von ungesund rechts bis vertretbar rechts reicht) politische Instrumentarien zur Verfügung hat, um was zu reissen. Eure ganzen rechten Säcke würden dasselbe tun wie unsere.
Und Zimty: Einen Kommentar kann ich mir dann doch nicht verkneifen: Wenn es um deine grenzenlosen Toleranz so gut bestellt ist, sollte es dich eigentlich nicht allzu sehr treffen, wenn du als Deutscher bei uns nicht besser gestellt wärst, als Einwanderer aus aus etwas ernternteren Regionen (in Tat und Wahrheit mag man euch aber sehr wohl eher lieber, weshalb deine Betroffenheit völlig unbegründet ist... :knuddel:).

und @flexx

Um dem ganzen die Schärfe zu nehmen und meine "Verwunderung" zu begründen.

Ich bin relativ häufig in der Schweiz, auch als Urlauber. Weil es mir bei euch gut gefällt, weil ich euch als gastfreundliches, schönes Land kennengelernt habe. Ich mag sogar die Schweizer hier im Forum sehr. :ugly: :p

Ich wusste auch, dass ihr beim Thema EU ein wenig eigenwillig seid, aber ok.

Mir war aber, vor allem vor dem Hintergrund vieler Jahrzente des gemeinsamen Lebens, bis Sonntag nicht bewusst, vielleicht, weil ich auch nie einen Grund sah mich näher damit zu beschäftigen, dass eine Mehrheit bei euch das in Zukunft anders sehen möchte. Wie auch immer.

Vielleicht bin ich da zu "europäisch" eingestellt, aber ich sehe einen Schweizer nichtmals als richtigen Ausländer an, auch wenn er einer ist. Für mich sind meine Nachbarn keine Ausländer, auch wenn sie aus Luxemburg kommen. Wir teilen unser gemeinsames Leben, jeder so viel, wie er mag. Kulturell gibt es unter Europäern doch kaum unüberwindbare Hürden.

Dass ein solches System auch "Sozialschmarotzer" anzieht (wobei ihr da afaik nicht die allergrössten Probleme hat, keine, die man nicht stemmen könnte ohne dass es den eigenen Wohlstand gefährdet) ist klar. Aber die Mehrheit der Ausländer sind doch Einwanderer aus Nachbarländern, die ganz normal bei euch arbeiten und wohnen, oder? Mir ist auch bewusst, dass manche finanziellen Aspekte Gewicht haben. Da würde ich dann aber einfach darauf verweisen wollen, dass es auch lohnende finanzielle Aspekte gibt.

In ein paar Tagen wird hier im Forum keiner mehr ein Wort darüber verlieren. Ihr müsst in den nächsten drei Jahren gucken, wie ihr das umsetzt. Gespräche werden kommen, wenn die EU Entscheidungen trifft. Aber laut diverser Wortmeldungen gestern hier seid ihr euch über mögliche Konsequenzen ja im Vorfeld bewusst gewesen.

Übrigens... unser Politsystem hat den Vorteil, dass die Rechten nicht direkt in die Politik eingreifen können, es sei denn, sie sind im Parlament. Vom Volk gewählt. Es erfreut mich, dass es im Bund nicht zu 5% reicht und wohl auch in Zukunft nicht. Wobei ich auch betonen möchte, dass ich unsere Rechten nicht mit dem gleichsetzen möchte, was bei euch als rechts gilt! :deal:
 
Es erfreut mich, dass es im Bund nicht zu 5% reicht und wohl auch in Zukunft nicht. Wobei ich auch betonen möchte, dass ich unsere Rechten nicht mit dem gleichsetzen möchte, was bei euch als rechts gilt! :deal:

Ihr Glücklichen. Bei uns hat das blau-braune Gesindel erst 2013 (bei der letzten Nationalsratswahl) mit 20,51% zugeschlagen und ist damit stärkste Oppositionspartei. Wenns die Regierung in den nächsten Jahren wieder verkackt (bezogen auf den Unmut des Volkes) habe ich tatsächlich Angst, dass wir in 5 Jahren einen braunen Kanzler haben werden. :nein:
 
Ihr Glücklichen. Bei uns hat das blau-braune Gesindel erst 2013 (bei der letzten Nationalsratswahl) mit 20,51% zugeschlagen und ist damit stärkste Oppositionspartei. Wenns die Regierung in den nächsten Jahren wieder verkackt (bezogen auf den Unmut des Volkes) habe ich tatsächlich Angst, dass wir in 5 Jahren einen braunen Kanzler haben werden. :nein:

Ohne mich da einzulesen...

Kann man die "Rechten" in Ösiland oder der Schweiz denn überhaupt auf eine Stufe stellen mit dem was bei uns rechts ist?
 
Wird Zeit ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der EU auszuhandeln. Die Fülle an bilateralen Einzelverträgen kann und wird in Zukunft keine akzeptable Lösung mehr darstellen. Das Schweizerische Demokratiesystem harmoniert offenbar schlichtweg nicht (mehr…) mit der Europäischen Union. Zeit bleibt nun genug.
 
@Zimtzicke

Definiere rechts bei euch... Die SVP (Lanciererin all dieser von mir herzlichst geliebten Initiativen...) ist gemessen an den Wählerstimmen die stärkste Partei der Schweiz - allerdings ist sie reichlich heterogen. Z.B. gibt es da die eher aggressive Zürcher SVP (um unseren geliebten Polteri Christoph Blocher herum) und zum anderen eher gemässigtere Parteiflügel wie z.B. jene aus Bern. Das Spektrum reicht von mitte/rechts bis rechts. Durch das grosse Spektrum findet sie je nach Vorlage halt auch immer wieder Zulauf bis weit in die Mitte der politischen Lager. Natürlich findet sie auch Zulauf aus dem rechtsextremen Lager, wobei sich die SVP davon - wie wohl jede ernsthafte Partei - distanziert.
 
Übrigens lag die Wahlbeteiligung an der Urne bei ~56 Prozent – also relativ hoch. Davon haben etwa 50,3 Prozent ihre Ja-Stimme abgeben. Faktisch betrachtet vertritt also etwa ein Drittel der Schweizer Bevölkerung diesen Standpunkt, während ein Drittel dagegen war und sich ein Drittel der Bevölkerung ihrer Stimme enthalten haben.
 
@Zimtzicke

Definiere rechts bei euch... Die SVP (Lanciererin all dieser von mir herzlichst geliebten Initiativen...) ist gemessen an den Wählerstimmen die stärkste Partei der Schweiz - allerdings ist sie reichlich heterogen. Z.B. gibt es da die eher aggressive Zürcher SVP (um unseren geliebten Polteri Christoph Blocher herum) und zum anderen eher gemässigtere Parteiflügel wie z.B. jene aus Bern. Das Spektrum reicht von mitte/rechts bis rechts. Durch das grosse Spektrum findet sie je nach Vorlage halt auch immer wieder Zulauf bis weit in die Mitte der politischen Lager. Natürlich findet sie auch Zulauf aus dem rechtsextremen Lager, wobei sich die SVP davon - wie wohl jede ernsthafte Partei - distanziert.

Meiner Einschätzung nach würde ich die CSU als Mitte-Rechts einordnen. Stockkonservativ und immer blitzt dieses Fünkchen Ausländerfeindlichkeit durch. Wobei für einen Bayer ja schon der Rest Deutschlands Ausland sein kann.

Und dann halt die richtigen rechten Parteien, allen voran wohl die NPD als bekannteste Partei. Die Reps sind ja in der Versenkung verschwunden. Die NPD ist dafür unwählbarer, brauner Sumpf, der eigentlich nur bei Idioten Zustimmung finden kann. Falls sich nun jemand angesprochen fühlt: ist halt so.

Deutschland hat eine sehr starke Mitte, zumindest politisch gesehen.
 
Ganz rechts, also ein Pendant zu einer NPD, gibt es bei uns nicht wirklich. Am ehesten noch die Schweizer Demokraten. Diese sind politisch gesehen aber völlig unbedeutend und haben niemals einen solchen Einfluss und Zuspruch wie die NPD.
 
@Zimtzicke

Unsere sind nach außen hin soweit rechts wie es ihnen die Grenzen der Demokratie ermöglichen. Ist auch bereits geschichtlich bedingt. In den ersten Jahrzehnten nach der Parteigründung waren etliche SS-Offiziere und NSDAP Mitglieder beteiligt. Seit jeher deutschnational, nur dass man früher hauptsächlich im akademischen Milieu vertreten war und seit der Era Haider durch dessen rechtspopulistischer Linie besonders bei traditionell sozialistisch wählenden Arbeitern fischt, die mittlerweile eigentlich die Kernwählerschaft sind. Das zieht sich bis heute durch.

Auch jetzt pflegt man immer noch recht engen Kontakt zu diversen europäischen Parteien und Vereinigungen, die dem rechten Flügel bzw. dem rechtsextremen angehören. Dazu einen Shitload an Mitgliedern (ua Nationalratsabgeordnete) die zB diversen Burschenschaften zuzuordnen sind, ua auch rechtsextreme wie die Olympia (zB unser ehemaliger, dritter Nationalratspräsident Graf, der bis zur letzten Wahl im Amt war).

Populisten die auf Stammtischniveau auf Bauernfang gehen und das leider auch sehr erfolgreich. Zur Verdeutlichung ein paar Parteiwerbungen. Anklicken auf eigene Gefahr...

fpoe028_xxxx_blanking_unsergeld2-1024x705.jpg


teaser.large.jpg


114.362.192


fpoe.jpg


fpoeN_77e4faf5e4.jpg


1332353578646.jpg


FPOE-600x283.jpg


index.jpg
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben