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Trayal schrieb:
Deinen Vogel-Smiley kannst du dir mal ganz tief sonstwo einrexen. :)

Könnte ich, tue ich aber nicht.

Trayal schrieb:
Privatisierung von Wasser unter dem Deckmantel der Knappheit, indem einfach mal ein Preisschild drangehängt wird.

Ach, du bekommst dein Wasser also umsonst? Coole Sache, bei welchem (gratis) Wasserversorger bist du denn? :)

Genauso wie "Wasser" ist übrigens auch "Wohnraum" ein absolutes Grundbedürfnis von Menschen, trotzdem würde kaum ein vernünftiger Mensch auf die Idee kommen zu sagen, dass Unternehmen keine Wohnungen bauen und verkaufen/vermieten dürfen. Viel mehr ist es natürlich die Aufgabe des Staates, Leuten die sich nicht selbst erhalten können, alle diese Grundbedürfnisse zu erfüllen.

Brabeck sagt ja sogar explizit, dass man Maßnahmen setzen muss, um auch Menschen die sonst keinen Zugang zu Wasser haben, dazu zu verhelfen. Aber das hast du vermutlich überhört... :fp:

Trayal schrieb:
Das Herausstreichen der Vormachtsstellung und der Abhängigkeit aller anderen.

Da geht es um die soziale Verantwortung des CEOs und des Unternehmens. Er nennt die Zahl der Mitarbeiter (und der Familienangehörigen) nur deshalb, um herauszustreichen, dass es ja nicht nur das "böse Unternehmen" als abstrakte juristische Person gibt, das mit abgrundtief bösen Tätigkeiten wie der Herstellung und dem Verkauf von Nahrungsmitteln Geld verdient, sondern dass das Unternehmen aus seinen Mitarbeitern besteht, die dort in Lohn und Brot stehen und mit dem Unternehmen "mitverdienen" und natürlich am Fortbestehen desselben ein berechtigtes Interesse haben.

Aber schön, wie man diese Aussage ins absolute Gegenteil verdrehen kann. :kaffee::kaffee:

Trayal schrieb:
Kritik wieso sich die Leute in unseren vermeintlich so fetten Jahren so sehr beschweren, obwohl es uns doch eh allen so gut geht - wiederum das gezielte Herausstreichen des Geldwertes und dabei sämtliche andere, viel kritischere Dinge völlig bei Seite schiebend.

Nö, es geht nicht um den "Geldwert", sondern schlicht um die objektive Lebensqualität die mit materiellem Wohlstand einhergeht.
Schöne, saubere, beheizte Wohnungen, günstiges gutes und vielfältiges Essen und mit dem hohen materiellen Lebensstandard einhergehend viel Sicherheit und Freiheit, weil weniger Kriminalität, Kämpfe um Ressourcen etc.

Trayal schrieb:
In alle Punkten die er anspricht geht es rein und ausschließlich um die Gewinnmaximierung und Marktposition, die er irgendwie fadenscheinig zu schönern versucht.

Tut er überhaupt nicht. Er sagt ja ganz offen, dass es die Aufgabe eines Unternehmens ist die langfristige Existenz seines Unternehmens zu sichern. Und das stimmt ja auch. Ein Unternehmen ist eben eine auf die Erwirtschaftung von Gewinn ausgerichtete dauerhafte Organisation und nicht die Wohlfahrt.

Vom Milliardengewinn eines Unternehmens geht dann ein riesiger Haufen Geld in Form von Steuern an den Staat, der dann die Verantwortung hat, dieses Geld zum Allgemeinwohl einzusetzen.

Trayal schrieb:
Der Kerl würde doch alles tun und schönreden bzw. zu verdrehen versuchen, wenn es seiner Sache (dem Unternehmen für das er verantwortlich ist und damit seinen Profit) dienlich wäre.

Reine Unterstellung deinerseits.

Im Übrigen hat der Mann vermutlich für wohltätige Zwecke schon jetzt mehr gespendet, als du es in deinem ganzen Leben insgesamt tun wirst (reine Vermutung meinerseits). :cool:

Trayal schrieb:
Such dir einen Punkt aus. Das ist für mich grenzenloser, soziopathischer und verantwortungsloser Kapitalismus. Schlicht widerwärtig in meinen Augen.
Sind nur einige von den Punkten die man diesem Statement entnehmen kann und die es bzw. die Person die es von sich gibt, so dermaßen widerlich machen.

Alle Punkte abgearbeitet. Wenn das wirklich "grenzenloser, soziopathischer und verantwortungsloser Kapitalismus" ist, dann sage ich: Mehr davon.
 
Die Osa-Chanse-Wall. Niedlich und ich werde meine Zeit nicht damit verschwinden hierauf genauer einzugehen, da wir, wie bereits geschrieben, auf keinen gemeinsamen Nenner kommen würden, aufgrund ziemlich unterschiedlicher Weltbilder, sprich kein Dialog sondern nur ein toughe Argumentation stattfinden würde.
 
der vergleich mit dem wohnungsmarkt is eigentlich recht gut. wenn das bei privatisierung von wasser passiert, was auf dem wohnungsmarkt los is -verdrängung von leuten mit wenig geld, damit bestand aufgewertet und teuer weitervermaktet werden kann- dann gute nacht...
 
Kann da nun beim besten Willen auch nichts soziopathisches oder gar widerwärtiges herauslesen.
 
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/piraten-zeigen-parteichef-schloemer-den-mittelfinger-a-898285.html

Wie tief kann eine Partei eigentlich rutschen?
 
pil schrieb:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/piraten-zeigen-parteichef-schloemer-den-mittelfinger-a-898285.html

Wie tief kann eine Partei eigentlich rutschen?

Ich war schon ganz gespannt, welche Partei sich wohl hinter dem Link verbirgt. :lol:
 
Hmm, überrascht jetzt irgendwie nicht so und das ist schon traurig. Seit sie sich nicht nur mit der Linken, sondern auch mit der AfD die ganzen Protestwähler teilen müssen, sind sie ohnehin praktisch tot.
 
Aber die hatten mal ne Chance die 5% Hürde zu packen, kein halbes Jahr später würden sie eine 1% Hürde packen.
 
Ja, aber die Chance hatten sie nur aufgrund ihrer Eignung als Protestpartei, aber sicher nicht weil so viele Leute die Partei um der Partei willen wählen wollten.
 
Das Problem ist, daß sei eine Partei sein wollen, obwohl sie die dafür nötige Struktur verachten. Da hilft dann auch Liquid Democracy und viel Enthusiasmus nicht weiter. Außerdem haben sie wohl doch den Arbeitsaufwand eines Politikers massiv unterschätzt.
 
Naja, finde man soll denen einfach mal Zeit geben. Die werden jetzt vor allem von den etablierten Parteien und den Medien kleingeprügelt, weil man da durchaus eine Gefahr für die nächste Bundestagswahl sieht, um etablierte und kalkulierbare Mehrheitsverhältnisse zu verhindern. Ich sag' dazu: Don't believe the Anti-Hype! :D
 
Da prügeln weder die anderen Parteien noch die Medien, das kriegen die von ganz alleine hin. Zeit können sie gerne kriegen, am Ende werden sie genau da sein, wo die schwedischen Ursprungspiraten schon heute sind.
 
Tatsächlich?

Der Parteivorsitzende sagte SPIEGEL ONLINE, er habe den fraglichen Satz der "taz" so nie gesagt. Die "taz" beharrt allerdings darauf, dass das Zitat so gefallen ist.

Ich finds übrigens nicht schlimm, wenn Leute von der Basis nem Parteivorsitzenden den Mittelfinger zeigen. Sollte in allen Parteien möglich sein! :D
 
Urgs schrieb:

Ja, tatsächlich. Mit der Kommunikation haben es die Piraten ja ohnehin nicht so. Da könnten so Einige durchaus einen Nachhilfekurs vertragen, genauso wie in Diplomatie und zivilisiertem Verhalten. Aber das ist ja bestimmt wieder zu Mainstream und Oldschool. Naja, pöbelnd werden sie untergehen :grins:
 
Das dir als Grünen das gefällt, ist klar. Aber Steinbrück hat natürlich noch alle Chancen, obwohl er als Vorsitzender der Piraten ne deutlich bessere Figur machen würde! :lol:
 
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