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Pikmin 3
Es folgt das Review zu Pikmin 3. Überraschenderweise stelle ich auch gerade fest, dass es bisher kein WiiU-Review gibt. Nicht ein Spiel wurde hier reviewed. Das kann doch wohl nicht sein! Naja, zumindest das hat jetzt ein Ende. Eines vorweg, Pikmin 3 ist mein erstes Pikmin. Ich kann also keine Vergleiche mit den früheren Teilen ziehen, hab nur gehört, dass die ganz gut gewesen sind und damit hat es sich fürs Erste auch erledigt.
Grafik
Ha, ein WiiU-Review und der erste Unterpunkt beschäftigt sich mit der Grafik. Wer hätte es gedacht! Aber ja, denn wenn es um Grafik geht, muss Pikmin 3 erwähnt werden. Ums kurz zu machen: Weil es so gut aussieht! Und das tut es auf ganz vielen Ebenen.
Als erstes liefert Nintendo hier ein sauberes Bild ab - Die Framerate ist stabil; es läuft alles flüssig; es gibt ein paar nette Effekte, die durchaus NextGen würdig sind und es läuft, wenn mich nicht alles täuscht, in 1080p. Jedenfalls sehe ich in der Bewegung keine Pixel oder sonstige Schwächen, wenn es um Auflösung geht. Soviel zum technischen Teil der Grafik.
Kommen wir jetzt zum Artdesign. Und auch da gibt man sich keine Blöße und lässt sich nicht zwei Mal bitten. Die Pikmin sind alle schön geformt und es sieht sehr niedlich aus, wenn deine Armee von Pikmin hinter dir her klabastert. Darüber hinaus wird in allen Leveln das Gefühl für Größe richtig vermittelt. Pikmin und auch die Hauptfiguren sind allesamt sehr klein und ihre Umgebung in aller Regel größer als sie. Das sieht man an den Pflanzen; den Bächen; an den Gegenständen, die sie rumschleppen; und natürlich an den Gegnern. Da wirkt ein normaler Käfer oder eine Krabbe schon ganz anders. Die Tiefenunschärfe wird nahezu perfekt eingesetzt und vermittelt das richtige Gefühl bezüglich der Distanz. Weil ich die Effekte schon angesprochen hatte: Ich konnte ein paar tolle Partikeleffekte entdecken und ein paar nette Lichtreflexionen, auch bei Regen. Alles in allem ganz große Kunst. Viel besser kann ein Spiel auf der WiiU nicht aussehen und es vermittelt mir schon das Gefühl von NextGen.
Steuerung
Es ist möglich die Pikmin auf zweierlei zu steuern. Einmal mit dem Tablet-Controller und dann mit der WiiMote und dem Nunchuck. Ich habe beide ausprobiert und den Tablet-Controller ganz schnell wieder weggelegt. Leider kann man ihn für das Spiel nicht komplett aus dem Weg räumen, da die Karte und einige Funktionen trotzdem auf dem Ding laufen. So hatte ich in der einen Hand die WiiMote, in der anderen den Nunchuck und auf dem Bauch das Tablet. Habe ich schon bequemer erlebt, aber das ist eine Sache der persönlichen Einstellung. Ich kam damit ja ganz gut zurecht. Mit der WiiMote und dem Nunchuck spielt sich das Teil ganz komfortabel. Eigentlich muss man nämlich nur seine Figur bewegen und die Pikmin an die Stelle werfen, an der man sie braucht. Und das geht so am Besten, da man am Mobilsten ist. Ich hatte aber den Eindruck, dass der Tablet-Controller Funktionen bietet, die das Spiel mit der entsprechenden Steuerungweise erleichtern sollen. Zum Beispiel der Befehl, dass alle Pikmin wie blöd zum Zielort rennen. Wäre auch auf der WiiMote geil gewesen, aber da fand ich trotz mehrmaligen Probierens die Taste wohl nicht.
Alles in allem lässt sich Pikmin ganz gut steuern und es ist nicht so, dass man die schnellsten Reflexe braucht, um das Spiel durchzuspielen. Ist also okay, wenn auch nicht überragend.
Gameplay
Wie angesprochen: Man wirft die Pikmin dahin, wo man sie braucht. Das funktioniert reibungslos. Zum Glück wird dieses simple Prinzip mit allerhand Möglichkeit angereichert und ist relativ abwechslungsreich. Jeder Gegner hat eine eigene Schwachstelle, die man erst einmal suchen muss. Jede Art von Pikmin hat seine Spezialfähigkeit und muss dementsprechend eingesetzt werden. Die Abwechslung macht unglaublich viel Spaß. Um das Level komplett abzuschließen, muss man die Fähigkeiten der Pikmin natürlich kombonieren und so weiter und sofort. Das Spielprinzip halte ich zudem für relativ unverbraucht und erfrischend. Jemand, der gerade mal was neues sucht und eine WiiU hat, kann sich das Spiel also alleine schon wegen des Gameplays mal geben.
Kritik
Leider kommt der Titel nicht kritikfrei davon. Die Steuerung habe ich hier ja schon angesprochen. Dazu kommt, dass einige Pikmin nicht immer streng hinterherlaufen und der letzte Rest gerne mal hängen bleibt oder sich ertränkt. Ja, ich weiß, dass Pikmin einfach nicht viel Saft im Behälter haben, aber gerade am Anfang des Levels ist das nur nervig, wenn man darauf aufpassen muss, dass die Mannschaft komplett ist. Zusätzlich hätte das Spiel gerne auch noch um ein Gebiet größer sein können. Ich habe 17:30h gebraucht. Und ich bin kein Strategiemonster, d.h das wird die durchschnittliche Spielzeit sein.
Ich bin auch, warum auch immer, davon ausgegangen, dass das Spiel einem erlaubt nach der Story noch die restlichen Früchte zu sammeln. Das scheint leider nicht so zu sein. Wer den Endboss besiegt fliegt ohne Umwege nach Hause und muss das Spiel noch einmal durchspielen. Das ist schade und ebenso unzeitgemäß.
Fazit
Trotz der kleinen Kritikpunkte, die das Spiel mit sich bringt, haut Nintendo hier wieder Wertarbeit raus. Wer eine WiiU hat und das Gameplay interessant findet, kann sich auf ein schönes Spiel freuen und die kleinen Pikmin für sich lieb gewinnen. Pflichtkauf.
Es folgt das Review zu Pikmin 3. Überraschenderweise stelle ich auch gerade fest, dass es bisher kein WiiU-Review gibt. Nicht ein Spiel wurde hier reviewed. Das kann doch wohl nicht sein! Naja, zumindest das hat jetzt ein Ende. Eines vorweg, Pikmin 3 ist mein erstes Pikmin. Ich kann also keine Vergleiche mit den früheren Teilen ziehen, hab nur gehört, dass die ganz gut gewesen sind und damit hat es sich fürs Erste auch erledigt.
Grafik
Ha, ein WiiU-Review und der erste Unterpunkt beschäftigt sich mit der Grafik. Wer hätte es gedacht! Aber ja, denn wenn es um Grafik geht, muss Pikmin 3 erwähnt werden. Ums kurz zu machen: Weil es so gut aussieht! Und das tut es auf ganz vielen Ebenen.
Als erstes liefert Nintendo hier ein sauberes Bild ab - Die Framerate ist stabil; es läuft alles flüssig; es gibt ein paar nette Effekte, die durchaus NextGen würdig sind und es läuft, wenn mich nicht alles täuscht, in 1080p. Jedenfalls sehe ich in der Bewegung keine Pixel oder sonstige Schwächen, wenn es um Auflösung geht. Soviel zum technischen Teil der Grafik.
Kommen wir jetzt zum Artdesign. Und auch da gibt man sich keine Blöße und lässt sich nicht zwei Mal bitten. Die Pikmin sind alle schön geformt und es sieht sehr niedlich aus, wenn deine Armee von Pikmin hinter dir her klabastert. Darüber hinaus wird in allen Leveln das Gefühl für Größe richtig vermittelt. Pikmin und auch die Hauptfiguren sind allesamt sehr klein und ihre Umgebung in aller Regel größer als sie. Das sieht man an den Pflanzen; den Bächen; an den Gegenständen, die sie rumschleppen; und natürlich an den Gegnern. Da wirkt ein normaler Käfer oder eine Krabbe schon ganz anders. Die Tiefenunschärfe wird nahezu perfekt eingesetzt und vermittelt das richtige Gefühl bezüglich der Distanz. Weil ich die Effekte schon angesprochen hatte: Ich konnte ein paar tolle Partikeleffekte entdecken und ein paar nette Lichtreflexionen, auch bei Regen. Alles in allem ganz große Kunst. Viel besser kann ein Spiel auf der WiiU nicht aussehen und es vermittelt mir schon das Gefühl von NextGen.
Steuerung
Es ist möglich die Pikmin auf zweierlei zu steuern. Einmal mit dem Tablet-Controller und dann mit der WiiMote und dem Nunchuck. Ich habe beide ausprobiert und den Tablet-Controller ganz schnell wieder weggelegt. Leider kann man ihn für das Spiel nicht komplett aus dem Weg räumen, da die Karte und einige Funktionen trotzdem auf dem Ding laufen. So hatte ich in der einen Hand die WiiMote, in der anderen den Nunchuck und auf dem Bauch das Tablet. Habe ich schon bequemer erlebt, aber das ist eine Sache der persönlichen Einstellung. Ich kam damit ja ganz gut zurecht. Mit der WiiMote und dem Nunchuck spielt sich das Teil ganz komfortabel. Eigentlich muss man nämlich nur seine Figur bewegen und die Pikmin an die Stelle werfen, an der man sie braucht. Und das geht so am Besten, da man am Mobilsten ist. Ich hatte aber den Eindruck, dass der Tablet-Controller Funktionen bietet, die das Spiel mit der entsprechenden Steuerungweise erleichtern sollen. Zum Beispiel der Befehl, dass alle Pikmin wie blöd zum Zielort rennen. Wäre auch auf der WiiMote geil gewesen, aber da fand ich trotz mehrmaligen Probierens die Taste wohl nicht.
Alles in allem lässt sich Pikmin ganz gut steuern und es ist nicht so, dass man die schnellsten Reflexe braucht, um das Spiel durchzuspielen. Ist also okay, wenn auch nicht überragend.
Gameplay
Wie angesprochen: Man wirft die Pikmin dahin, wo man sie braucht. Das funktioniert reibungslos. Zum Glück wird dieses simple Prinzip mit allerhand Möglichkeit angereichert und ist relativ abwechslungsreich. Jeder Gegner hat eine eigene Schwachstelle, die man erst einmal suchen muss. Jede Art von Pikmin hat seine Spezialfähigkeit und muss dementsprechend eingesetzt werden. Die Abwechslung macht unglaublich viel Spaß. Um das Level komplett abzuschließen, muss man die Fähigkeiten der Pikmin natürlich kombonieren und so weiter und sofort. Das Spielprinzip halte ich zudem für relativ unverbraucht und erfrischend. Jemand, der gerade mal was neues sucht und eine WiiU hat, kann sich das Spiel also alleine schon wegen des Gameplays mal geben.
Kritik
Leider kommt der Titel nicht kritikfrei davon. Die Steuerung habe ich hier ja schon angesprochen. Dazu kommt, dass einige Pikmin nicht immer streng hinterherlaufen und der letzte Rest gerne mal hängen bleibt oder sich ertränkt. Ja, ich weiß, dass Pikmin einfach nicht viel Saft im Behälter haben, aber gerade am Anfang des Levels ist das nur nervig, wenn man darauf aufpassen muss, dass die Mannschaft komplett ist. Zusätzlich hätte das Spiel gerne auch noch um ein Gebiet größer sein können. Ich habe 17:30h gebraucht. Und ich bin kein Strategiemonster, d.h das wird die durchschnittliche Spielzeit sein.
Ich bin auch, warum auch immer, davon ausgegangen, dass das Spiel einem erlaubt nach der Story noch die restlichen Früchte zu sammeln. Das scheint leider nicht so zu sein. Wer den Endboss besiegt fliegt ohne Umwege nach Hause und muss das Spiel noch einmal durchspielen. Das ist schade und ebenso unzeitgemäß.
Fazit
Trotz der kleinen Kritikpunkte, die das Spiel mit sich bringt, haut Nintendo hier wieder Wertarbeit raus. Wer eine WiiU hat und das Gameplay interessant findet, kann sich auf ein schönes Spiel freuen und die kleinen Pikmin für sich lieb gewinnen. Pflichtkauf.
