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Online Fotokurs?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

xanderh schrieb:
Vergiss diese Kurse bitte ganz schnell wieder und steck die Kohle lieber in Equipment oder sonst was.

Die Grundlagen lernst du am besten hier (nicht nur online, die Bücher sind auch gut).

Wenn du die Basics drauf hast kannt du dich mit Büchern und Videos von Gallileo und Co. noch perfekt spezialisieren.

Am Ende ist es eh ne Menge learning by doing und wenn du nicht weiter kommst frag einfach hier im Digi Cam Thread nach und spar dir die Kohle.

Ich hab mich in den letzten zwei Tagen durch diesen Grundlagenkurs gelesen und das hat mir jetzt wirklich etwas gebracht. Vor allem die variable Beziehung zwischen Blende und Verschlußzeit ist mir nun aufgegangen. Das war einer der wesentlichen Punkte, um die es mir ging. Witzigerweise macht genau dieser Typ VHS-Kurse. ;)

Also Danke für den Tip! Das Ding bringt wirklich was! :dhoch:
 
Urgs schrieb:
xanderh schrieb:
Vergiss diese Kurse bitte ganz schnell wieder und steck die Kohle lieber in Equipment oder sonst was.

Die Grundlagen lernst du am besten hier (nicht nur online, die Bücher sind auch gut).

Wenn du die Basics drauf hast kannt du dich mit Büchern und Videos von Gallileo und Co. noch perfekt spezialisieren.

Am Ende ist es eh ne Menge learning by doing und wenn du nicht weiter kommst frag einfach hier im Digi Cam Thread nach und spar dir die Kohle.

Ich hab mich in den letzten zwei Tagen durch diesen Grundlagenkurs gelesen und das hat mir jetzt wirklich etwas gebracht. Vor allem die variable Beziehung zwischen Blende und Verschlußzeit ist mir nun aufgegangen. Das war einer der wesentlichen Punkte, um die es mir ging. Witzigerweise macht genau dieser Typ VHS-Kurse. ;)

Also Danke für den Tip! Das Ding bringt wirklich was! :dhoch:

Das ist doch perfekt; wenn man erstmal das mit der Blende verstanden hat steht einem fast nix mehr im Wege :D Lustig mit dem VHS Kurz von dem Autor.
 
Wenn du (oder auch alle anderen) fotografierst, dann immer nur im manuellen Modus?
Ich hab an der Kamera noch zwei solche halbautomatischen Modis. Im einen wird automatisch die Blende berechnet, wenn ich die Verschlusszeit eingebe und im anderen ist es umgekehrt. Momentan finde ich das noch recht hilfreich, je nachdem was ich fotografieren will.
 
Urgs schrieb:
Wenn du (oder auch alle anderen) fotografierst, dann immer nur im manuellen Modus?
Ich hab an der Kamera noch zwei solche halbautomatischen Modis. Im einen wird automatisch die Blende berechnet, wenn ich die Verschlusszeit eingebe und im anderen ist es umgekehrt. Momentan finde ich das noch recht hilfreich, je nachdem was ich fotografieren will.

Es kommt drauf an; ich fotografiere bei Sport und gleichbleibenden Lichtverhältnissen (Halle oder Fußball bei strahlender Sonne) immer im M Modus mit Verschlusszeit von 1/800 und Blende 2,8-3,2 (dazu noch ISO je nach Licht einstellen und alles passt).

Alles andere mache ich fast nur mit den Halbautomatiken und da zu 90% mit dem AV Modus, also der Zeitautomatik. So kann ich am besten mit der Schärfentiefe arbeiten.

Im Studio benutze ich dann natürlich auch noch den M Modus; dazu müssen dann auch die Blitze noch manuell via Belichtungsmesser kalibriert werden; das dürfte dich aber weniger interessieren ;)

Mein Tipp; tobe dich erstmal mit den Halbautomatiken aus; Manuell zwar schön und gut, aber nur dort wo es auch Sinn macht.
 
Okay, danke. So erscheints mir auch am sinnvollsten.
Macht momentan echt Spaß. Man bekommt dadurch ein ganz anderes Gefühl der Kontrolle. Nur bei beweglichen Motiven komm ich manchmal so schnell nicht hinterher. :D
 
Urgs schrieb:
Nur bei beweglichen Motiven komm ich manchmal so schnell nicht hinterher. :D

Meine Lieblingsdisziplin :D Wichtig ist da ein fixer Autofocus im Body und auch im Objektiv. Dazu noch ne schnelle Belichtungszeit und dann klappt das ganz gut. Dazu wäre der TV Modus gut zu gebrauchen; nur da kannst du dann nicht die Blende selbst auswählen und hast es also nicht in der Hand wie sich das auf die Schärfentiefe auswirkt (Stichwort "freistellen mit Offenblende"). Das ist eigentlich der einzige Grund bei beweglichen Motiven (Sportler bei mir) im M-Mode zu fotografieren.

Welchen Body bzw. welches Objektiv benutzt du eigentlich?
 
Ich hab mir ja keine richtige Spiegelreflex gekauft, sondern so eine "spiegellose". Das war mir vom Gewicht und von der Handlichkeit einfach lieber und für meine Bedürfnisse reicht die völlig aus

olympus_e-p1_pen_17_silver.jpg


Momentan bin ich auch nur mit dieser dort zu sehenden Festbrennweite unterwegs, weil die mir sehr gut gefällt.

Den Autofocus dazuschalten hab ich auch schon gemacht, dachte aber, das wäre eigentlich unter normalen Umständen verpönt und man würde das auch manuell machen. :lol: Gut, bei Sportaufnahmen ist das sicherlich nicht möglich.
 
Ich fotografiere auch meistens in den halbautomatischen Modi, vor allem in AV.
Gerade in dem Modus kann man sehr schön den Umgang mit der Blende bzw Tiefenschärfe lernen.

Ich arbeite auch sehr gerne mit Festbrennweiten, arbeite dort aber trotzdem meistens mit dem Autofokus, weil der meistens so präzise ist, dass gute Ergebnisse dabei rauskommen.
 
Och, ich fänds nicht schlecht, wenn wir hier so ne Art Tutorial-Thread für Anfängerfragen hätten. Das geht im anderen Thread oft ein wenig unter, bzw. angesichts der oft überragenden Bilder traut sich niemand mehr zu fragen. :D

Was ist eigentlich ne "Raw-Entwicklung" und wie unterscheidet die sich von anderer Bildbearbeitung?

Bei der Olympus-Software gibt es diese Funktion. Ich verstehe auch ungefähr, was man da im einzelnen macht, aber das Wort "Entwicklung" irritiert mich irgendwie ...
 
Urgs schrieb:
Och, ich fänds nicht schlecht, wenn wir hier so ne Art Tutorial-Thread für Anfängerfragen hätten. Das geht im anderen Thread oft ein wenig unter, bzw. angesichts der oft überragenden Bilder traut sich niemand mehr zu fragen. :D

Was ist eigentlich ne "Raw-Entwicklung" und wie unterscheidet die sich von anderer Bildbearbeitung?

Bei der Olympus-Software gibt es diese Funktion. Ich verstehe auch ungefähr, was man da im einzelnen macht, aber das Wort "Entwicklung" irritiert mich irgendwie ...

Also die RAW Entwicklung ist ein ganz wichtiger Teil der Fotografie (meiner Meinung nach ;))

Ein RAW Foto ist wie der Name schon sagt "roh"; im Prinzip ein digitales Negativ. Jpeg Bilder haben den Nachteil das diese durch die Kamera interne Software bereits nachbearbeitet werden; du kannst ja in den Menüs der Kamera z.B. die Schärfe, Sättigung etc. einstellen (oder auch diese lustigen Retro Styles bei der Olympus). Wenn du das Foto dann gemacht hast bleiben die Veränderungen unwiederruflich auf deinem Bild; klar kannst auch ein Jpeg später noch Bearbeiten; aber wenn du z.B. ein Jpeg in schwarz/weiß machst dann bleibt das Bild auch s/w. Dazu kommt noch die Verlustbehaftete Komprimierung der Jpegs, welche in der Realität aber oft zu vernachlässigen ist.

RAW Bilder sind wie gesagt ein digitales Negativ und es bedarf einer Entwicklung. Dafür gibt es die so genannten RAW Konverter. Es gibt Konverter der Hersteller (in deinem Beispiel Olympus) und Konverter von Drittanbietern (wie Lightroom von Adobe oder Aperture von Apple).

Ein RAW Foto hat den großen Vorteil das du ein RAW niemals aus Versehen "kaputt" entwickeln kannst. RAW Bilder kannst du immer wieder in den Ursprungszustand zurückbringen denn es wird niemals in der RAW Datei gespeichert, sondern in einer gesonderten Rezeptdatei und veränderten Bilder sind im Prinzip nur eine auf Jpeg Basis generierte Vorschau.

Oft hört man von Anfängern das diese mit den Ergebnissen aus RAW nicht zufrieden sind; die Fotos sind oft unscharf, flau und es fehlt der Pepp. Das liegt daran das viele nicht wissen das RAW Bilder erstmal komplett neutral sind. Die Kamerainternen Einstellungen wie Schärfe, Sättigung etc. werden von den Konvertern der Dritthersteller (Lightroom und Co.) nicht erkannt (bei denen der Hersteller aber schon wie Canon DPP oder Olympus) und man muss erstmal schön nachbearbeiten, schärfen etc. bis das Bild so aussieht wie ein Jpeg out of cam.

Nur beim RAW kannst du halt immer noch nachträglich Fehler oder eigene Wünsche korrigieren; Jpeg verzeiht keine Fehler so dass du auch nachträglich nicht mehr am Weißabgleich oder der Belichtung drehen kannst.

Man muss die Vor- und Nachteile natürlich abwiegen; RAW Dateien erfordern mehr Zeit weil sie zwingend durch den Konverter gejagt werden müssen (was aber dank guter Batchmöglichkeiten auch relativ schnell geht wenn man erstmal seinen Worklflow gefunden hat).

Jpegs werden sehr häufig in der professionellen Sportfotografie verwendet und insgesamt auch überall da wo es einfach schnell gehen muss (beim Sport werden die ersten Bilder nach 10 Min aus dem Stadion versendet). Dafür haben Kameras wie meine 1D zwei Speicherkarten Slots und man kann auf der einen in RAW und auf der anderen gleich in JPEG aufnehmen.

Ein guter RAW Workflow sollte im Prinzip so aussehen:

1. Das RAW Foto leicht vorschärfen
2. Farben, Tonwerte, Kontrast, Dynamik etc. (je nach Wunsch) anpassen
3. Bild in der gewünschten Ausgabegröße als JPEG oder Tiff exportieren
4. Das Ergebnis nachschärfen (Stärke hängt vom Medium ab; also Monitor, Abzüge, Prints etc.)
Sollten die Fotos mit hohen ISO Werten gemacht worden sein und ist so ein Rauschen zu erkennen sollte der erste Step das entrauschen sein.

Hier gibt es auch noch ein paar Infos über RAW. Viel Spaß :)
 
Wobei ich den Lightroom den anderen Programmen vorziehe, aber da habe ich noch nicht so den Durchblick da ist soviel möglich alleine die Sortierung ist meiner Meinung nach der Hammer.
 
Paypack schrieb:
Wobei ich den Lightroom den anderen Programmen vorziehe, aber da habe ich noch nicht so den Durchblick da ist soviel möglich alleine die Sortierung ist meiner Meinung nach der Hammer.

Mach ich auch; bei mir ist es halt Aperture für den Mac, ist im Prinzip aber das gleiche. Der einzige "Nachteil" ist halt nur das (am Beispiel Canon) nur DPP dann die verwendeten Pictures Styles und Einstellungen in die RAW Rezeptdatei einfliessen lässt und es so gleich anzeigt.

Ich wähle z.B. den Picture Style s/w und im DPP ist es dann auch schon s/w (natürlich jederzeit wieder veränderbar). In Aperture wäre dieses Bild neutral farbig.

Aber das nur allgemein; in der Praxis sind Aperture und LR unschlagbar :)
 
xanderh schrieb:
Paypack schrieb:
Wobei ich den Lightroom den anderen Programmen vorziehe, aber da habe ich noch nicht so den Durchblick da ist soviel möglich alleine die Sortierung ist meiner Meinung nach der Hammer.

Mach ich auch; bei mir ist es halt Aperture für den Mac, ist im Prinzip aber das gleiche. Der einzige "Nachteil" ist halt nur das (am Beispiel Canon) nur DPP dann die verwendeten Pictures Styles und Einstellungen in die RAW Rezeptdatei einfliessen lässt und es so gleich anzeigt.

Ich wähle z.B. den Picture Style s/w und im DPP ist es dann auch schon s/w (natürlich jederzeit wieder veränderbar). In Aperture wäre dieses Bild neutral farbig.

Aber das nur allgemein; in der Praxis sind Aperture und LR unschlagbar :)

jo habe mir vor kurzen mein erstes Buch dazu gekauft und was du da alles im LR machen kannst "Hammer" der PS ist dann wirklich nur mehr für Composing.

xanderh welchen Bildschirm benutzt du ?

Ich will mir ja ein neues Notebook kaufen und dann später noch nen externen Bildschirm wobei der Notebook Bildschirm schon recht gut ist 17,3" bei 1920x1080 bei den Helligkeit bin ich mir nicht sicher aber ich glaube 210... jetzt fällt mir der Name nicht ein :wand:
 
@xanderh:
Das war jetzt mal wirklich sehr hilfreich! Mit der neuen Kamera hab ich bisher fast nur Raw-Fotos gemacht. Allerdings finde ich, dass die so schlecht nicht aussehen, so im unbehandelten Zustand. Aber gut, ich muß mich da auch erstmal langsam dran herantasten, die Bilder noch nachträglich zu bearbeiten.
 
Ich wollte mir jetzt mal nen Polfilter zulegen. Macht es nen Unterschied, ob man nen billigen oder nen preiswerten kauft? Wenn die Dinger zu dick sind, kann man mitunter Vignettierungen an den Rändern bekommen, hab ich gelesen. Und sonst?

Ich hab hier drei zur Auswahl:

15 Euro:

http://www.amazon.de/Hama-00072541-Pol-Filter-circular-40/dp/B00006J4JQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1286980316&sr=8-1

26 Euro:

http://www.amazon.de/Filter-mit-5mm-Direktanschlussgewinde-PolarisationsFilter/dp/B001BN52P8/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1286980316&sr=8-4

75 Euro:

http://www.amazon.de/Kaiser-Polfilter-zirkular-hartverg%C3%BCtet-slimline/dp/B0015KKJXM/ref=sr_1_7?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1286980316&sr=8-7

Lohnt sich so ein teures Teil für 75 Euro wirklich?
Ich tendiere natürlich zur mittleren Preisklasse, finde aber diesen Nippel am 15 Euro-Teil ganz nett.
 
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