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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Sowas läuft am Ende immer auf die Diskussion raus, was die Menschheit "braucht", und was nicht. Einen X6 braucht die Menschheit nicht, trotzdem wird er oft gekauft. Also ist Bedarf da.

Davon abgesehen soll 2018 der rein elektrische Q7 kommen (@Banky Edwards kann da sicher was zu sagen), BMW zieht den neuen X5 zwei Jahre vor auf 2018, damit auch der als elektrische Version kommen kann. Also auch da tut sich was am Markt.

Nein.:)
 
Sowas läuft am Ende immer auf die Diskussion raus, was die Menschheit "braucht", und was nicht. Einen X6 braucht die Menschheit nicht, trotzdem wird er oft gekauft. Also ist Bedarf da.

Davon abgesehen soll 2018 der rein elektrische Q7 kommen (@Banky Edwards kann da sicher was zu sagen), BMW zieht den neuen X5 zwei Jahre vor auf 2018, damit auch der als elektrische Version kommen kann. Also auch da tut sich was am Markt.
Und was kosten diese Monster als E Variante am Ende? Warum nicht die kleinen Modelle 1er und 2er zuerst als E-Auto. Dürften mehr von weggehen. Diese Monster als E Variante ist doch krank, die kaufen sich dann wieder die reichen. Auf der einen Seite das dicke Statussymbol, auf der anderen Seite das grüne Statement. Das BMW, etc. das so fördern finde ich ätzend.
 
Anders herum gehts aber nicht. Ein E-Kleinwagen mit brauchbarer Reichweite würde selbst im besten Fall mindestens 20.000 kosten (ohne Extras). Immer noch viel mehr als irgendjemand für nen Kleinwagen ausgeben würde. So wie auch bisher die meisten Features von oben nach unten eingeführt wurden, wirds auch in diesem Fall nur so gehen.
 
Man MUSS die Kleinwagen nicht so derbe überteuert anbieten, die Hersteller KÖNNEN auch anders. Aber da haben wir wieder das Thema, das lieber gepredigt wird, irgendwer muss ja den Anfang machen und aller Anfang ist bekanntlich schwer. Also soll lieber der Kunde sehr tief für wenig Auto in die Tasche greifen als das die Hersteller sagen, dann verdienen wir halt jetzt wenig, bringen dafür aber die Lawine ins Rollen.
 
Sorry, aber was willst du eigentlich?

An Kleinwagen verdienen die Hersteller am wenigsten, weil die Entwicklungskosten proportional zum Verkaufspreis am höchsten sind. Noch dazu drücken da die Margen selbst beim Hersteller. Setz dich ein einen Dacia und dann sag, ob VW das beim Polo auch so tun sollte. Nein, denn du erwartest bei einem Polo, dass er gute Qualität, gute Sicherheit und bestmöglich den Komfort hat, den man sonst z.B. beim Golf sucht. Das geht eben nicht für den Preis, den Dacia mit Billig-Löhnen in Rumänien und einem Koffer von Auto verlangt.

Der Anfang (!) wird immer im Hochpreissegment gemacht, da die Kunden dort auch bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen. Da ist es dann egal, ob de Karre 75k oder 85k Euro kostet. Während "der kleine Mann" (siehe du selbst) nicht bereit ist, mehr zu investieren und vielleicht sogar noch Kompromisse einzugehen. Das ist normal und auch nicht schlimm, aber deswegen ist bei Technik oft ein zeitlicher Versatz.
 
Ich möchte einfach, das Politik und Hersteller echte, spürbare Anreize geben und die Karren subventionieren (nicht diese Witzprämie für E oder Hybrid).

Hey Kunde, Du bekommst billig ein E-Auto, auch wenn Du Dich dann etwas verbiegen mußt und Deine Gewohnheit anpaßt.

Wenn man oben bereit ist, mal 2,3 Jahre weniger fette Gewinne einzufahren (damit meine ich die Manager), dann bekommt man auch den kleinen Mann dazu, sich so einen Wagen zu kaufen. Ich bin mir sicher, das sich dann in kurzer Zeit mehr E-Autos auf den Strassen tummeln als jetzt.

Diesen Ansatz kann ich einfach nicht erkennen. Entweder forciert man das ganze, oder man wartet 2 Dekaden und verbietet in der Zwischenzeit einfach die Einfahrt in die Städte. Ist ja einfacher und die eigenen Taschen bleiben voll.

Wenn es der Politik wirklich ernst ist und es so schlecht um uns bestellt ist, wie sie aktuell alle sagen, dann sollten die Dinger am besten verschenken und die Verbrenner eindampfen.
 
Warum sollten denn die Hersteller subventionieren. Das ist doch völlig abwegig. Die verkaufen immer noch ein Produkt und keine Weltanschauung. Ihre Aufgabe wäre es, die passenden Produkte ohne Tricksereien und illegale Absprachen anzubieten. Und da die Politik es versäumt hat, jegliche Rahmenbedingungen festzulegen, war auch klar, dass die sich erstmal weiter auf den Markt konznetrieren, der läuft. Und das sind/waren weiterhin Diesel und Benziner. Und was die Preise angeht - BMW liegt da wohl aktuell mit knapp über 11% Gewinnmarge auf Platz 1, alle anderen Hersteller zum Teil deutlich darunter. Und bei Kleinwagen liegt die Marge sogar irgendwo zwischen 0 bis 3%. So viel zu Spielraum bei Preisnachlässen. Und das sacken auch nicht alles die (in der Tat überbezahlten) Manager und Vorstände ein, sondern zum großen Teil auch die ziemlich gut bezahlten Belegschaften.
 
Man muss auch dazu sagen, dass gerade BMW und Mercedes bei ihrer Grösse in der heutigen Zeit "satte Gewinne" geradezu einfahren müssen. Mit ihren 2 Mio. Autos pro Jahr sind sie im Weltmarkt sonst zu klein, wenn das Kapital dahinter nicht genügend gross ist. Sonst wäre man bei der keinsten Verschiebung am Markt ein potentieller Übernahmekandidat für Kapitalgesellschaften oder andere Konsortien.
 
Seehofer will Kfz-Steuer für neue Dieselautos senken

Drohende Fahrverbote, Umrüstungen mit unklaren Folgen - es gibt mehre Gründe dafür, dass Kaufinteressenten von Dieselautos derzeit verunsichert sind. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will den einbrechenden Markt deshalb mit Steuervergünstigungen stützen: "Es wäre ein guter Weg, wenn wir über die Reduzierung der Kfz-Steuer einen Anreiz zum Kauf eines neuen, emissionsarmen Euro-6-Diesel setzen würden", sagte der CSU-Chef dem SPIEGEL.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/...rleichterungen-diesel-foerdern-a-1159042.html
 
Irgendeiner von IG Metall hat eben auch im MoMa so eine witzige Idee gehabt. Kaufanreize durch die Politik (Ich vermute er meint wieder eine Prämie) beim Kauf ganz neuer Diesel. Haha. Genau... Derjenige der jetzt mit einem 20 Jahre alten Diesel unterwegs ist, der hat bisher nur nicht zum Neuwagen gegriffen weil ihm 3-5.000 € fehlten. "Oh ich bekomme eine Subvention von 5000 €, na da haue ich die übrigen 20.000 doch einfach mal so raus. Portokasse. Schließlich fahre ich mein Vorkriegsauto nur deshalb weil ich so nostalgisch bin."
Die haben immer Vorstellungen.
 
Wie hatte gestern eine Frau im DLF gesagt... Subventionen in eine aussterbende Technologie, das wird's bringen... :ugly:

Zumal ja auch den Euro 6-Dieseln ein arg fragwürdiges Abgasverhalten auf der Strasse nachgesagt wird, gerade beim NOX. Da sollte man eher in die Abgasreinigung von Benzinern investieren, um da CO2 runter zu bekommen.

Das wäre IMO ein massiver Eingriff in den Markt durch die Politik. Nicht gut.
 
220px-Europe_Boardman_Robinson.jpg


subventionieren, locken und dann mit Verboten und Einschränkungen daherkommen. :D
 
Warum? Weil Kretschmann sich zum grünen Idioten der Autoindustrie hat machen lassen. Er hat immer noch einen Gipfel zugesagt und noch einen Kompromissvorschlag gemacht und noch eine Frist eingeräumt. Die ganze hochmütige Gier der Industrie konnte er sich vermutlich nicht vorstellen. Immerzu legte sich der Verkehrsminister für die Bosse ins Zeug - und sie ließen ihn immerzu hängen. Bei der Nachrüstung alter Dreck-Diesel kamen sie ihm nicht entgegen und von den mutmaßlichen Kartellsauereien erfuhr er auch erst aus der Zeitung.

Bin mal gespannt, ob der Spiegel für sowas noch eine Unterlassungsklage bekommt.
 
Es sei übrigens nur am Rande erwähnt, dass auch Spiegel-Redakteure viele Jahre lang auf exklusiven Events der Industrie eingeladen waren, neue Fahrzeuge über Tage und Wochen testen konnten, teils auch im Ausland.

Immer voll des Lobes, hach, was haben wir eine tolle Autoindustrie...
 
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