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VOTE *omg* Was passiert nun mit VW?

Was wird geschehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mit einigem Abstand bin ich übrigens dafür, dass VW/Audi/Skoda/Seat richtig hart bestraft werden.

Nicht nur, dass sie manipuliert und ihre Kunden betrogen haben. Sie haben in diesen Jahren 11 Millionen Autos abgesetzt, während, zumindest mutmasslich, alle anderen Autohersteller diese Abgasprobleme auf dem schwierigeren Weg lösen mussten.

11 Millionen Autos entspricht übrigens ungefähr dem Absatz von BMW in mehr als 5 Jahren gesamt, nur um mal die Dimension zu zeigen.

Dann wurde der Staat bei 2,8 Millionen Autos (nur in Deutschland, nur VW) um die korrekte Besteuerung betrogen.

Wie es mit der ausgezahlten Abwrackprämie aussieht... 2.500€ pro Auto im Jahr 2009...

Man könnte sicher noch mehr Aspekte raussuchen.
 
Um die korrekte Besteuerung wird der Staat ja von allen Herstellern betrogen durch praxisferne Verbrauchsangaben.

Das ist soweit nicht korrekt!

Alle Hersteller durchlaufen das NEFZ-Prüfverfahren und nach dessen Werten wird besteuert. Dass diese Werte praxisfremd sind weiss auch der Staat.

Der Unterschied ist aber, dass VW/Audi/Skoda/Seat diese praxisfremden Werte nur durch Manipulation erreicht haben. Ohne Software wären sie höher gewesen (und auch die Abgasnorm).

Die zwangsweise Besteuerung nach CO2-Ausstoss gilt nämlich seit... 01. Juli 2009. ;)
 
Und die Politik tut ihres dazu. Kann uns irgendjemand erklären, warum die ganzen Autos jetzt überhaupt noch auf unseren Strassen fahren dürfen? Die Fahrzeuge entsprechen a) nicht ihrer Spezifikation und b) entsprechen nicht der Abgasnorm.
Das liegt daran das die Autoindustrie ganz Dicke Freunde sind von Mutti
http://www.spiegel.de/politik/deuts...e-merkel-und-die-autolobbyisten-a-929001.html
Kein Wunder das die CDU sich (noch) weigert die Liste der Lobbyisten rauszurücken trotz Gerichtsurteil.
http://www.sueddeutsche.de/politik/...herausgabe-der-namen-von-lobbyisten-1.2701866
Die SPD hat mittlerweise eingelenkt, da muss die CDU wohl auch bald nachgeben
http://www.sueddeutsche.de/politik/bundestag-spd-fraktion-legt-lobbyisten-liste-offen-1.2703806
 
Das ist soweit nicht korrekt!

Alle Hersteller durchlaufen das NEFZ-Prüfverfahren und nach dessen Werten wird besteuert. Dass diese Werte praxisfremd sind weiss auch der Staat.

Der Unterschied ist aber, dass VW/Audi/Skoda/Seat diese praxisfremden Werte nur durch Manipulation erreicht haben. Ohne Software wären sie höher gewesen (und auch die Abgasnorm).

Die zwangsweise Besteuerung nach CO2-Ausstoss gilt nämlich seit... 01. Juli 2009. ;)


Die haben aber nicht beim CO² Ausstoß beschissen, sondern beim Stickoxid.
 
Gestern habe ich einen Artikel gelesen, dass es bei VW zumindest ein "Gedankenspiel" gibt, dass betroffene Fahrer das Angebot bekommen, statt einer technischen Nachrüstung eine Eintauschprämie bei Neuwagen zu bekommen. Die betroffenen Altwagen sollen dann nach Afrika oder die Türkei verkauft werden.

Am Ende können sie noch vermelden, dass 2016 ein Rekordjahr im Absatz war... :ugly:

(wobei die Kosten einer solchen Aktion sicher immens wären, denn kein Kunde würde sich mit 1.000€ zufrieden geben. Zudem bezahlt Afrika nicht die deutschen GW-Preise, man würde da also nochmals Verluste einkalkulieren müssen. Man wolle damit eher die Werkstätten entlasten, so heisst es...)
 
Muss der Kunde nicht eigentlich noch zusätzlich entschädigt werden? Immerhin liegt ein Betrug vor, der eventuell erst dazu veranlasst hat, den Wagen zu kaufen. Umweltschutz ist ja mittlerweile ein Kaufargument und VW hat unverdiente Auszeichnungen für ihre "grünen" Wagen erhalten.
 
Muss es mich wundern, dass es dazu in der ganzen EU noch keine Aussagen gibt?

Kann hier der Staat überhaupt Firmen verklagen? :?

Jedenfalls liegt der Steuervorwurf ja auf der Hand, der Betrugsfall auch.

Aber kann in Europa ein Konzern machen was er will und muss nur Einzelklagen von Privatleuten befürchten?

In den USA ist es ja anders geregelt.
 
Es ist schon alles richtig was Du das schreibst, @Zimtzicke. Mich würde nur Deine Haltung interessieren wenn Du für den VW Konzern arbeiten würdest. :ugly:

Das werden wir wohl nie erfahren. :p

PS: No offense! :knuddel:

Doch, ich denke schon. Die Frage ist ja legitim.

Ich denke, ich würde wie Banky einfach die Füsse still halten, denn jeder Versuch das Ganze zu verharmlosen oder relativieren würde es nur schlimmer machen. Wenn man das erkennt und weiss, kann und sollte man dementsprechend handeln.

Aber:

Auch wenn ich nicht direkt von dem Skandal betroffen bin, ich bin betroffen.

Seit zwei Monaten (und ein Ende ist ja nicht in Sicht) werde ich mehrmals am Tag, jeden Tag, mit diesem Thema konfrontiert und erstmal einem Generalverdacht ausgesetzt. Und jedes Mal muss man auf's Neue gebetsmühlenartig den Sachverhalt klarstellen. Immernoch schwirrt im Raum, dass unser X3 ja auch manipuliert war... Und das hört nicht auf, wenn ich nach 10, 11 Stunden Job die Tür hinter mir zu mache. Denn auch in meinem Privatleben ist dies ein Thema, vor allem, weil meine Freunde, Be- und Verwandten ja wissen, dass ich bei einer Autofirma arbeite.

Am Anfang war das "nur" nervig. Mittlerweile ist es ärgerlich bis belastend!

Und dann spinnt man das weiter. So geht es nicht nur mir, so dürfte es so ziemlich jedem Autoverkäufer in Deutschland gehen. Und Europa. Und vielleicht sogar weltweit sehr vielen! Die vielen anderen Mitarbeiter, die davon betroffen sind, seien auch erwähnt, denn es betrifft ja nicht nur den Verkauf!

Es ist ein ungeheuerlicher Vertrauensbruch für die Branche, auch wenn die Verkaufszahlen das noch nicht wiederspiegeln.

Und unsere Regierung legt die schützende Hand nicht über die Branche sondern nur über VAG.

Ich bin froh, nicht für VAG zu arbeiten, sondern für einen der wohl vielen "sauberen" Hersteller. Für die Jungs von VAG (die ja auch nichts dafür können!) tut's mir Leid, denn die dürfte es noch viel härter treffen. Aber man sollte sich nicht vorstellen, dass das ganze Thema hier easypeasy im Umgang ist.
 
Den Kern ihres neuen Vorwurfs beschreibt die EPA folgendermaßen: "Die Software in diesen Fahrzeugen beinhaltet ein oder mehrere Zusatzinstrumente zur Abgaskontrolle, die der Konzern bei der Zulassung der Modelle nicht offengelegt, beschrieben und begründet hat." Laut EPA erkennt eben jene Software, die der Behörde zunächst verborgen blieb, die Abgas-Testprozedur und schaltet in einen Modus, der Stickoxide gezielt mindert.

Wird konkreter.

Da es sich bei den 3.0 TDI-Motoren immer Allrad handelt, greift die einfache Variante der Erkennung nicht (eine Achse dreht sich, die Andere aber nicht, Auto MUSS also stehen). Man könnte sowas über die ESP-/Gierwinkelsensoren bewerkstelligen. Zwei Achsen drehen, aber das Auto bewegt sich nicht, MUSS also stehen.
 
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