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KLARSTELLUNG

AUTO BILD: Kein Indiz für Abgasmanipulation bei BMW


Heute haben viele Medien die AUTO BILD-Pressemitteilung „Exklusiv: BMW-Diesel überschreitet Abgasgrenzwerte deutlich“ übernommen und leider auch missverständlich interpretiert. Aus diesem Grund stellen wir hiermit den Sachverhalt nochmals transparent in allen Details dar: Die gegenüber AUTO BILD vom International Council on Clean Transport (ICCT) übermittelten Schadstoffwerte eines BMW X3 xdrive 20d wurden dem ICCT von dem englischen Prüfinstitut Emissions Analytics zugeliefert. Die Werte wurden in einem einmaligen einstündigen Fahrversuch auf der Straße ermittelt. Einzelheiten dieses Versuchs, die die Abweichungen vom Prüfzyklus erklären könnten, liegen AUTO BILD nicht vor.


AUTO BILD ist es angesichts der Dramatik des Themas im Kontext des VW-Abgasskandals wichtig zu betonen, dass aus dem kommunizierten Abgaswert für den BMW X3 xdrive 20d keinesfalls eine Manipulation oder das Vorhandensein einer Abschaltvorrichtung wie bei VW herauszulesen ist. Das bestätigt auch Peter Mock vom ICCT in einer erneuten Stellungnahme gegenüber AUTO BILD. Eine Manipulationsabsicht hatte AUTO BILD BMW auch nie unterstellt.“

Tja, eine Extra-Schlagzeile ist die Klarstellung dem VAG-Hausblatt nicht wert... :grins:

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/...bauer-ueberschreitet-werte-42700884.bild.html
 
Vielleicht wird es ja hinter den Kulissen noch Konsequenzen haben.

So reisserisch der Artikel gestern war, so hat er ja auch "gewirkt". Der Aktienkurs ist gestern zeitweilig um knapp 10% gefallen, so viel, wie seit vier Jahren nicht mehr. Das hatte also klare finanzielle Auswirkungen für BMW.
 
Einige Analysten glauben mittlerweile wohl, dass von VW nach Ende der Zivilklagen in den USA nicht mehr viel übrig sein wird, weil sie zur Bezahlung der Klagen ihre anderen Hausmarken werden verkaufen müssen. Wenn das so kommen sollte, würde das vermutlich dem Selbstverständnis Deutschlands als Industriestandort für Fahrzeugtechnik das Herz herausreißen und die Autobegeisterung dauerhaft beenden. Gott, wenn ich dran denke, dass einige davon dann den Indern, Chinesen oder gar Amis gehören, möchte ich kotzen.
 
Einige Analysten glauben mittlerweile wohl, dass von VW nach Ende der Zivilklagen in den USA nicht mehr viel übrig sein wird, weil sie zur Bezahlung der Klagen ihre anderen Hausmarken werden verkaufen müssen. Wenn das so kommen sollte, würde das vermutlich dem Selbstverständnis Deutschlands als Industriestandort für Fahrzeugtechnik das Herz herausreißen und die Autobegeisterung dauerhaft beenden. Gott, wenn ich dran denke, dass einige davon dann den Indern, Chinesen oder gar Amis gehören, möchte ich kotzen.

Das ist doch völlig übertrieben!

VW wird sich von keiner ihrer Kernmarken trennen. Vielleicht von Scania, aber das wird man wohl verschmerzen können... :D

Die haben prall gefüllte Kriegskassen und zudem reden wir sicher über einen sehr langen Zeitraum, bis da erste Urteile gesprochen werden.

Auch wird sich an dem Standort Deutschland und an unserer Begeisterung für das Automobil nichts ändern.

Auch wenn VW hier massiv Scheisse gebaut hat, so sind es immernoch sehr gute Autos. Und wir haben ja im Zweifelsfall immernoch Marken wie BMW und Mercedes (und für den Rest Europas auch Opel und Ford).

Man kann auch davon ausgehen, dass jetzt ein allgemeiner Ruck durch die Branche gehen wird. Alle Automarken kommen auf den Prüfstand und man wird feststellen, dass andere Automarken unter realistischen Bedingungen sicher nicht besser dastehen als unsere deutschen Marken.

Nach einem Erdbeben, was noch kommen wird, werden die deutschen Marken IMO sogar gestärkt hervorgehen.
 
Naja... private Schadenersatzklagen in den USA sind nicht ohne. Da hat sich selbst eine Firma wie BP bis heute nicht erholt, musste sich von Hausmarken trennen und der Aktienkurs hat sich nie wieder erholt - und da war es ja nur "schwere Versäumnisse" und keine Absicht wie jetzt bei VW...
 
BP hat knapp 20 Mrd. bezahlt, dafür dass sie knapp ne Mrd. Liter Öl im Ozean verloren haben. Das ist dann imo doch ne etwas andere Geschichte.

Da wird momentan ne Panik gemacht, als ob VW praktisch pleite wäre. Ein enorm profitables Unternehmen, mit einer extrem breiten Produktpalette, gut aufgestellt...Das wird die schon ordentlich Kohle kosten (andere vielleicht auch noch, da ich kaum glaube, dass nur VW sowas macht), aber dass VW dadurch am Ende untergeht halte ich für lachhaft.
 
Amerikanisches Zivilrecht sieht das aber etwas anders... Vor allen Dingen beim Thema "Vorsatz" und das ist bei VW gegeben. Und wie gesagt .., BP hat sich heute nicht davon erholt.
 
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