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MUSIC öh - Gute elektronische Musik

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dann dürfte dir das hier vllt auch gefallen :)
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Alt aber immer noch eindrucksvoll:

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Allein die mal wieder meisterhaft zusammen geschnippselten Beats sind Zucker für die Ohren und zeigen dem grad so angesagten Ostblock Minimal aber mal kräftig wo die musikalische Harke hängt.
 
Übrigens:

Stephan Bodzin Album Trailer

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Meine Fresse bin ich heiß auf das Ding :waah:
 
Übrigens:

Stephan Bodzin Album Trailer

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Meine Fresse bin ich heiß auf das Ding :waah:

Ist leider nicht der Überknaller geworden wie ich es erwartet hatte :heul:

Hier meine Amazon Rezension:

Hmm...Ich habe die Platte jetzt mehrmals gehört und ihr genug Zeit gegeben sich zu entfalten. Nun versuche ich meine Gedanken mal möglichst verständlich in Worte zu fassen:

Vorneweg: Ich liebe "Liebe ist..." und auch viele Romboy/Bodzin Kollabo Tracks finden immer wieder den Weg in meinen Player. Bodzin hat es einfach drauf, mit Hilfe seiner analogen Monster Klangwelten zu erschaffen, die den Hörer erstmal irgendwo hin tragen. Wenn ich den Namen Stephan Bodzin höre, denke ich an analoge, knarzige und stark modulierte Basslines die den Hörer gekonnt an die Hand nehmen, um mit ihm in eine Welt voller Schönheit und Melancholie abzutauchen. Die tanzbaren und ,wie auch immer er es hinbekommt, "organisch" klingenden Drumpattern verschmelzen mit dem flächigen Klangteppich zur perfekten Symbiose. Tracks zu denen man tanzen, träumen, chillen, vögeln und Auto fahren kann.

Und jetzt das langerwartete neue Album "Powers of Ten".

Keine Frage, der Mann hat seine Synths im Griff. Und auch gleich der erste Track "Singularity" verströmt wohligen Bodzin Charme und stimmt mein Hirn auf mehr.
Und dann kommt "Ix". Ein Track der wunderbar die Grundstimmung des Albums zusammen fasst.
Was ich höre sind kurze, fast dissonant anmutende Synthloops, die stellenweise fast ins "quäkige" abdriften. Untermalt mit größtenteils uninspirierten analogen Drumspielereien bei denen auffällt, dass Bodzin anscheinend eine große Vorliebe für 16tel closed Highhats hat.

Wo sind die großen Melodien hin? Wo sind die Tracks, die mich langsam in eine warme Decke wickeln um mich nach dem Break kurz durch zuschütteln? Das fehlt mir bei diesem Album. Präsentiert bekomme ich immer wieder holprige Klangkaskaden, die sich zwar schön ins Gesamtbild einfinden, aber nicht dazu beitragen, den jeweiligen Song in Erinnerung zu behalten.
Da hilft auch das zwischenzeitliche Transponieren der Sequenzen nicht. Tracks wie "Singularity", "Birth" und "Wir" bilden da eine willkommene Ausnahme. Titel wie "Ix", "Blue Giant" und "Lila" erwecken aus oben genannten Gründen aber mehr den Eindruck, als sei noch Füllstoff notwendig gewesen.
An siebter Stelle stößt man dann auf den namensgebenden Track "Powers of Ten". Nach all der voran gegangenen Belanglosigkeit denkt man nach den ersten paar Noten "Fuck yeah! Genau das will ich hören!" Und wartet gespannt darauf wie sich das Ding weiter entwickelt. Um dann nach einigen Minuten festzustellen, dass es sich hier um ein nahezu reines "Synthapella" handelt, dass völlig unter dem bleibt was man daraus hätte machen können.

Ich bin mir grad nicht sicher woran das Album scheitert. Hatte ich eine überzogene Erwartungshaltung? Bin ich dem "Bremensound" entwachsen? Oder hat Bodzin einfach viel zu lang für sein Album gebraucht und die Summe der elektronischen Tanzmusik hat sich zwischenzeitlich deutlich weiter entwickelt? Ich weiß es nicht.

Es bleibt festzuhalten, dass wir hier definitiv kein schlechtes Album haben. Es sprüht nachwievor vor Liebe zur elektronischen Musik und speziell der analogen Klangerzeugung. Bodzin ist ein Synthnerd und das hört man auch. Aber es bleibt der Eindruck dass er diese Fähigkeit schomal besser einzusetzen wusste...



Dafür hier nochmal die drei Tracks des Albums die ich wirklich gut finde:

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