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VID/Vcore wird hier ganz gut erklärt: http://www.tomshardware.de/foren/240300-6-intel-cpus-mythos-stunde-wahrheit
 
So wirklich schlau werde ich daraus nicht. Nach dem Artikel ist es also nicht gut, dass ich den Offset auf -0,1 V gestellt habe, da dann die Vcore beim Wechsel zwischen Last und Idle den runtergeregelten VID übersteigt. Das ist aber ein Verhalten, das ich nicht beobachten konnte - wenn das überhaupt geht, solche Spitzen zu sehen. Aber selbst wenn die VID-Offset kurz überschritten wird, liegt der Wert ja immernoch unter VID. Naja, ich lass jetzt erstmal alles so wie es ist, da es stabil zu laufen scheint und alles noch im Rahmen ist. :)
 
Die VID (Voltage Identification Definition) ist nur eine Standard Spannungsvorgabe vom Hersteller die in jeder CPU fest gespeichert wird und ungefähr ein Maßstab der Produktionsqualität widerspiegelt. Das heißt also, dass jede CPU ihren völlig eigenen, fixen VID Wert besitzt und dieser kann z.B. dann als Prognose für eine eventuelle OC Fähigkeit herangezogen werden. Die VID kannst du nicht verändern, er verändert sich aber je nach Takt. Prinzipiell gilt: Desto geringer die VID, desto höher das OC-Potential.

Der Vcore (Kernspannung) ist der Wert, der individuell angepasst werden kann und dir dann auch die tatsächliche Spannung deiner CPU ausgibt. Den Offset kannst du nur einstellen, wenn du auch einen fixen Vcore definiert hast. Unter Last hast du ohnehin immer eine höhere Vcore als im idle Modus, da die CPU (sofern nicht deaktiviert) auch die Ratio herunterfährt.

Das steht aber eben auch alles in dem Artikel. :tip:
 
flexx schrieb:
Die VID (Voltage Identification Definition) ist nur eine Standard Spannungsvorgabe vom Hersteller die in jeder CPU fest gespeichert wird und ungefähr ein Maßstab der Produktionsqualität widerspiegelt. Das heißt also, dass jede CPU ihren völlig eigenen, fixen VID Wert besitzt und dieser kann z.B. dann als Prognose für eine eventuelle OC Fähigkeit herangezogen werden. Die VID kannst du nicht verändern, er verändert sich aber je nach Takt. Prinzipiell gilt: Desto geringer die VID, desto höher das OC-Potential.

Der Vcore (Kernspannung) ist der Wert, der individuell angepasst werden kann und dir dann auch die tatsächliche Spannung deiner CPU ausgibt. Den Offset kannst du nur einstellen, wenn du auch einen fixen Vcore definiert hast. Unter Last hast du ohnehin immer eine höhere Vcore als im idle Modus, da die CPU (sofern nicht deaktiviert) auch die Ratio herunterfährt.

Das steht aber eben auch alles in dem Artikel. :tip:

Sag ich doch alles und das ist ja nicht das schwer verständliche bzw. relevante. Ich kann übrigens NICHT den Vcore anpassen, sondern nur den Offset zur VID. Vcore wird automatisch vom Prozessor oder dem Mainboard angepasst. Der dynamische Vcore geht dann nicht über VID minus Offset. Übertakte ich z. B. auf 4,4 GHz, müsste ich den Offset sogar leicht positiv setzen, weil die dynamische maximale Vcore dann nicht mehr ausreicht.
 
Das war doch nur eine weitere Erklärung und als Verständnis für OC extrem relevant, weil du geschrieben hast, dass du daraus noch nicht wirklich schlau wirst… :)

Wie gesagt, der VID ist eine individuelle Spannungsvorgabe vom Hersteller der bei jeder CPU individuell ist. Kann man nicht beeinflussen, nur den tatsächlichen Vcore und dieser ist bei OC immer tiefer als der VID, ansonsten würde keine Anpassung vorgenommen. Wie bereits gesagt, steigt der VID entsprechend dem Takt der CPU an und entsprechend wird der max. mögliche Offset definiert. Siehe das Diagramm beim Link.

VID_01-1.gif


Welches Mainboard hast du überhaupt? Wenn du die Vcore nicht manuell anpassen kannst, dann würde ich ohnehin die Finger von OC lassen, weil das MB offensichtlich nicht vollumfänglich für OC ausgelegt ist und nur eine Automatik besitzt. Ergo legt das MB den Wert fest, von welchem der Offset definiert wird. Bei einem guten OC MB lässt sich der Vcore selbstverständlich manuell beschränken und manuell der Offset definieren. Bei meinem Gigabyte konnte ich das z.B. auch nicht, daher bin ich auf das Asus gewechselt. Das sind Welten, auch das Spannungs-Management ist viel besser und stabiler.

Richtig spannend wird es sowieso bei + x45 und dem Verhalten der Spannung der CPU. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. :D

Edit: Und Vcore ist nur einer von mehreren Bestandteilen einer CPU OC.
 
Bin von einem ASRock 770 Extreme 3 auf ein ASRock Z77 Pro 4 gewechselt. Das halbe UEFI dreht sich um nichts anderes als OC, also wird das schon passen. :D Die Vcore wird wohl vom i5 selbst geregelt je nach Bedarf und dies kann man zumindest indirekt über den Offset steuern um zu sagen, wie viel er sich maximal krallen darf. So gesehen sehe ich auch keinen Grund, warum ich den Vcore manuell setzen sollte. Wahrscheinlich geht das sogar, wenn ich die Stromsparfunktionen des Prozessors ausschalten würde. Aber das wäre Humbug. Steht ja auch in dem Artikel.
 
Der Prozessor regelt da rein gar nichts. Das sind die Spannungswandler auf dem Mainboard. Die gibt es evtl. auch zu kühlen, wenn sehr hohe Werte erzielt werden müssen.


31e58fed_volts.png

und
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=974836

Ganz hilfreich für den Einstieg.

Edit: Und es ist möglich den Vcore manuell zu wählen beim ASRock Z77 Pro 4. :P
 
Cloud Strife schrieb:
CPU Voltage Offset
DRAM Voltage
VTT Voltage
PCH Voltage
CPU PPL Voltage
VCCSA Voltage

Das kann man einstellen, ohne die Stromsparfunktionen abzuschalten.

Was mich grad ein wenig ankotzt ist, dass die Grafikkarte wohl nicht ganz rund läuft. Hab im normalen Betrieb - z. B. beim Surfen - ab und zu für einen Bruchteil einer Sekunde ein schwarzes/verrauschtes Bild. Mal gucken ob sich das mit einem anderen Treiber lösen lässt...
 
Die Stromsparfunktionen regelt den CPU auf x16 im idle und senkt damit die vcore erheblich, was im Gegenzug natürlich eine dynamische Spannung impliziert und die Eingabe eines fixen vcore Wertes verunmöglicht – dazu müssen natürlich sämtliche Stromsparfunktionen deaktiviert werden. Auch nur so können auch wirklich zuverlässige und hohe OC Ergebnisse erzielt werden und auch nur damit arbeiten alle OC-Veteranen die auf Benchmark Scores aus sind. Für den alltäglichen Gebrauch aber nur bedingt empfehlenswert, wenn man auf Temperatur und den Stromverbrauch achten will/möchte/muss. Die Möglichkeit bietet dein Board aber definitiv.
 
Ist ja gut. :D Hab ich mittlerweile doch schon 2x explizit erwähnt. Du musst mal meine Beiträge bis zum Schluss lesen. :ulgy: Was man vom Abschalten der Stromsparfunktionen zu halten hat, steht ja auch in dem von dir verlinkten Artikel.
 
Ich bin da um zu helfen. Ich liefere nur jeweils die fehlenden, ausführlichen Erläuterungen, z.B. warum nur ohne Stromsparfunktionen eine feste Vcore eingestellt werden kann. Es interessiert vielleicht auch den einen oder anderen noch die technischen Aspekte. :)

Die Meinungen bei der Stromsparfunktionen gehen ohnehin weit auseinander , ich hab den ersten Artikel primär wegen der VID/Vcore Problematik verlinkt, da hatte ich am Anfang auch meine Probleme. Würde mich am besten mal innerhalb von ein paar Portalen bewegen und viel lesen, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, ich lerne auch noch täglich dazu, auch wenn ich mich die letzen Wochen intensiv mit dem Thema befasst habe. http://www.overclock.net ist z.B. eine gute Anlaufstelle.
 
Das Wasser verdampft ja nicht, dafür wird es nicht heiß genug und der Kreislauf ist zu geschlossen. Der Wasserstand bleibt also quasi immer gleich, nur ein paar Tage nach dem Befüllen muss man etwas nachschütten, da der restliche Sauerstoff aus den Teilen bzw. dem Loop austritt und der Wasserspiegel im AGB dadurch etwas fällt. Das destillierte (wichtig) Wasser hält in der Regel 12 bis 24 Monate.
 
Als hätte Flexx den Rechner so lange, dass er mal das Wasser tauschen müsste.
Trotzdem wird es natürlich alle zwei Wochen gewechselt :gerri:
 
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