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Merkt ihr die Finanzkrise?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Willinator1 schrieb:
Opel hat am Wochende 376.190€ für "Ein Herz für Kinder" gespendet :lachweg:

Was ist daran zum Lachen?

Vielleicht ist ein Teil des Geldes ja von den Mitarbeitern gespendet? Die Scheisse, die Opel am Hals hat, haben sie GM zu verdanken, Opel an sich arbeitet Gewinnbringend. Und bevor auch nur ein einziger Euro die Bilanz von GM schönt, ist es mir lieber, sie spenden es an Kinder! ;)
 
Das mit GM und opel stimmt ja.

Aber auch so finde ich es nicht gut wenn ein Unternehmen das Staatshilfe in Anspruch nimmt dan so nen haufen geld spendet. Wir sprechen hier ja auch nicht von 12k sonder von fast ner halben Mille.

Und irgendwie glaub ich nicht das es von den Mitarbeitern kommt.
 
Naja entweder von Mitarbeitern oder sie haben so ne Aktion gemacht jedes verkaufte Auto = 5 Euro Spende für xyz. Da können sie am Ende das Geld nicht einfach einstecken wenn das so kommuniziert worden ist den Kunden.
 
Gabs schon einen Bericht, dass Opel Staatshilfe bekommt?


Ich kenne das von anderen Firmen, dass halt im Vorfeld zu so einer Spendenaktion die Mitarbeiter sammeln und die Firma selbst gibt dann noch was dazu. Find ich auch vollkommen ok. Ich glaub kaum, dass GM eine "Spende" aus Firmenkapital im Moment genehmigen würde. ;)
 
Zimtzicke schrieb:
Willinator1 schrieb:
Opel hat am Wochende 376.190€ für "Ein Herz für Kinder" gespendet :lachweg:

Was ist daran zum Lachen?

Vielleicht ist ein Teil des Geldes ja von den Mitarbeitern gespendet? Die Scheisse, die Opel am Hals hat, haben sie GM zu verdanken, Opel an sich arbeitet Gewinnbringend. Und bevor auch nur ein einziger Euro die Bilanz von GM schönt, ist es mir lieber, sie spenden es an Kinder! ;)

Ja und vorher wurde Opel mit Geld von GM wieder aufgepäppelt .
Vor einigen jahren sah die sace bei Opel noch ganz anders aus , daher finde ich es daneben nun alles auf den Bösen Mutterkonzern zu schieben .
 
Der_Geächtete schrieb:
Das mit GM und opel stimmt ja.

Aber auch so finde ich es nicht gut wenn ein Unternehmen das Staatshilfe in Anspruch nimmt dan so nen haufen geld spendet. Wir sprechen hier ja auch nicht von 12k sonder von fast ner halben Mille.

Und irgendwie glaub ich nicht das es von den Mitarbeitern kommt.

Tja, alles ein zweischneidiges Schwert irgendwie.
Wie verhält es sich denn dann mit teurer TV-Werbung.
Muss ja auch nicht unbedingt sein, verkauft im ersten Moment ja auch keine Autos.
 
Och, sonderlich viel Geld hat Opel Europa von GM nie bekommen. Jedenfalls war GM nie in der Situation, dass man durch Opel so gut wie in den Ruin getrieben wurde.

Das letzte Quartalsergebnis von GM wurde knappe vier Stunden später als geplant veröffentlicht. In letzter Minute wurden ein paar Millionen Dollar Miese aus der Bilanz von GM nach Europa gekarrt. Auch der Fast-Opel-Ruinator Lopez wurde von GM engagiert...

Möchte ja nicht abstreiten, dass Opel auch schon von GM profitiert hat, aber das kann man mit der jetzigen Situation kaum vergleichen.
 
DaMeep schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Willinator1 schrieb:
Opel hat am Wochende 376.190€ für "Ein Herz für Kinder" gespendet :lachweg:

Was ist daran zum Lachen?

Vielleicht ist ein Teil des Geldes ja von den Mitarbeitern gespendet? Die Scheisse, die Opel am Hals hat, haben sie GM zu verdanken, Opel an sich arbeitet Gewinnbringend. Und bevor auch nur ein einziger Euro die Bilanz von GM schönt, ist es mir lieber, sie spenden es an Kinder! ;)

Ja und vorher wurde Opel mit Geld von GM wieder aufgepäppelt .
Vor einigen jahren sah die sace bei Opel noch ganz anders aus , daher finde ich es daneben nun alles auf den Bösen Mutterkonzern zu schieben .


Dummerweise war GM davor allerdings auch nicht unbedingt unschuldig daran, dass Opel überhaupt zum Sanierungsfall wurde ;)
 
Also in meiner Branche haben wir seit einem halben Jahr Umsatzrückgänge von 10-20% ...das ist schon richtig heftig.

Also ich würde sagen das die Krise nicht künstlich aufgebauscht wird, im Gegenteil, man hat Jahrelang nicht kritisch genug über das ein oder andere Geschäftsmodell, sei es in der Finanzwelt oder in der "realen" Welt, berichtet.

Was die Autoindustrie angeht bin ich hin und her gerissen, auf der einen Seite hängen da wirklich Millionen Jobs dran, andererseits haben gerade die Big Three aus den USA (und unsere Deutschen Autobauer leider auch/man darf sich ja gar nicht vorstellen was passiert wenn die Dienstwagenbesteuerung mal geändert wird) nun wirklich Jahrzente am Markt vorbeiproduziert, von daher haben die eigentlich keine wirkliche Existenzberechtigung mehr.
 
Warum haben deutsche Autohersteller am Markt vorbei produziert? Sie haben gebaut, was der Kunde wollte. Und selbst BMW, Mercedes und Audi bauen mitlerweile kleine Autos (und es kommen noch kleinere Klassen dazu!).

Noch dazu haben wir Autos, die mit "herkömmlicher" Technik nicht mehr Sprit verbrauchen als Hybrid-Wunderautos. Und machen noch trotzdem Spass.

Und so lange es noch Menschen mit Geld gibt, wird es auch noch Porsche geben.
 
Zimtzicke schrieb:
Warum haben deutsche Autohersteller am Markt vorbei produziert? Sie haben gebaut, was der Kunde wollte.

Ich beschäftige mich mit dem Thema nur am Rande, aber wurden in Amerika nicht massiv große, PS-starke, spritschluckende Kutschen massiv "subventioniert"?

So nach dem Motto "Friss oder stirb, Kunde"?
 
Zumindestens Designmässig hat BMW am Markt vorbei produziert. Seit dem Designwechsel vor ein paar Jahren gefallen mir deren Autos nicht mehr - was früher ganz anders war. Naja, jetzt bin ich halt ein Audifan.
 
Evin schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Warum haben deutsche Autohersteller am Markt vorbei produziert? Sie haben gebaut, was der Kunde wollte.

Ich beschäftige mich mit dem Thema nur am Rande, aber wurden in Amerika nicht massiv große, PS-starke, spritschluckende Kutschen massiv "subventioniert"?

So nach dem Motto "Friss oder stirb, Kunde"?

Bin mir nicht sicher. Ich kenne viele Amerikaner, die wirklich nur in einem SUV oder Pick Up / Van fahren wollen. Die schiere Grösse und Masse vermittelt denen wohl ein Gefühl der Sicherheit und vor allem Freiheit. Und da bis vor kurzem der Sprit bei denen nur 50 Dollar-Cent gekostet hat, war auch ein Verbrauch von 25 Liter "egal". Ich hab ein Interview gesehen (als in den USA die Spritpreise stiegen), da meinte eine Frau ernsthaft, jetzt wo der Sprit so teuer sei, müsse sie einmal im Monat auf ihre Maniküre verzichten...

Problem in den USA ist halt, dass dieses Land keine einheitliche Richtlinien hat. Während in Florida Zero-Emission-Fahrzeuge Pflicht sind, interessiert das in Texas keine Sau. Aber: da entwickelt sich gerade ein massives Umdenken in der Bevölkerung.
 
Glod schrieb:
Du bist der BMW-Markt? :deal:

Das habe ich mich auch grade gefragt :D

Grade BMW hat doch IMO in lezter zeit schöne Autos gebaut . Früher fand ich BMW langweilig , nun gibt es aber ein paar Modelle die mir gefallen .
Da ich aber sowieso kein Geld für einen BMW habe , ist es natürlich fraglich ob ich die richtige Zielgruppe für BMW bin :ugly:
 
Zimtzicke schrieb:
Warum haben deutsche Autohersteller am Markt vorbei produziert? Sie haben gebaut, was der Kunde wollte. Und selbst BMW, Mercedes und Audi bauen mitlerweile kleine Autos (und es kommen noch kleinere Klassen dazu!).

Noch dazu haben wir Autos, die mit "herkömmlicher" Technik nicht mehr Sprit verbrauchen als Hybrid-Wunderautos. Und machen noch trotzdem Spass.

Und so lange es noch Menschen mit Geld gibt, wird es auch noch Porsche geben.


Natürlich gibt es immer einen Markt für "hochpreisige" Marken. Aber das sind halt nischen-Märkte. Und da sehe ich halt gerade BMW und Mercedes kritisch mit ihren Modellen. Natürlich sind das klasse Autos und auch die Technik hat sich da kontinuierlich verbessert (im Gegensatz zu den US Autoherstellern) ,allerdings macht bei denen die Firmenwagen einen Großteil der Neuzulassungen aus...und das finde ich irgendwo riskant.

Und wen man sich mal auf der Autobahn den Massenmarkt anschaut....da sehe ich doch fast nur noch kompakte....Franzosen, Japaner, Koreaner..... und ein paar die sich es leisten können, kaufen dann halt einen A2 oder eine A Klasse....
 
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