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MOVIE Joker: Folie à Deux

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Natürlich sagt sie das, weil sie psychisch krank ist und für sie das die Realität ist. Dir muss doch auch aufgefallen sein das sie krank ist :skep:
Ich denke mal das ist auch einer der Punkte die der Film machen möchte. Letztlich geht es ja auch um die Stigmatisierung psychisch kranker (auch schön zu sehen an dem Satz "
das verrückteste an einer psychischen Erkrankung ist das die Leute wollen das man es dir nicht ansieht
") und dadurch das du
die Mutter nicht ernst nimmst in ihren Gedanken und Sorgen sondern vordergründig nur ihre Krankheit und nicht den Menschen dahinter wahr nimmst, spielt der Film ja mit dieser Grundhaltung.

Hab ihn wie man merkt grad gesehen und was soll ich sagen, das ist für mich schlichtweg ein Meisterwerk. Ich arbeite ja mit solchen Menschen und kann jede einzelne Facette des Films nachvollziehen weswegen mir genau wie dem Joker manchmal das Lachen im Hals stecken blieb. Die zwei Haupt Punkte die der Film machen möchte, Stigmatisierung psychisch kranker und Ungleichheit in der Gesellschaft sind zwei so wichtige und stets aktuelle Themen und beide werden so vorsichtig und in keinster Weise übertrieben dargestellt sodass es stets auf eine schreckliche Weise nachvollziehbar ist. Man erlebt die ganze Entwicklung des Jokers mit und man fragt sich schon nach kurzer Zeit wer da eigentlich verrückt ist. Er? Seine Umwelt? Beide? Vermutlich können viele nachempfinden was in ihm vor geht und nur das drastische in seinen Handlungen ist die feine Linie die zwischen ihm und vielen von uns gezogen wird.

Tolles Filmchen
10/10 wird sicherlich noch öfter geguckt.
 
Kann ich nur empfehlen.
Habe ihn am Montag das dritte Mal gesehen und jedes Mal auf eine andere Weise.

Das dritte Mal hat mich fast noch mehr geflasht als das zweite Mal, weil ich da irgendwie ein Auge für die Bildkomposition zusammen mit Schauspiel und Musik hatte. Da passt es wirklich "every frame a painting". Nach dem zweiten eher "professionellen" Anblick habe ich da sogar nochmal die einen oder anderen Gänsehautmomente gehabt, wo Einstellungen bis zur Perfektion mit Lineal gezogen wurden.
Momente, wo der Track "Bathroom Dance" läuft oder "Call me Joker". Du merkst es dem Film auch echt an, das sie sich sehr viel Freiheiten genommen haben. Ein wunderbares Zusammenspiel mehrerer Parteien. Eine Komponistin, welche den Soundtrack gemacht hat, ohne den Film zu kennen. Ein Schauspieler, der seinen Charakter zusammen mit dem Regisseur mitgestaltet hat und die Musik ein großer Aspekt war und in die Rolle reingeflossen ist.

Ist kein wirklicher Spoiler aber trotzdem packe ich ihn mal rein
beim dritten Mal war ich auch absolut fasziniert vom Joker selber. Unfassbar. Das könnte ein komplett anderer Schauspieler sein. Da ist wirklich fast nichts mehr von Arthur Fleck zu sehen und nach dem Unfall am Ende ist Arthur quasi gestorben und das merkt man auch so deutlich in den letzten Einstellungen. Das zusammen mit "Call Me Joker" wo er sich das "Happy Face" mit Blut malt ist so ein mächtiges Bild.

Wie viel Schauspiel ein Kerl in seine Augen und seinen Blick legen kann, da finde ich es bewundernswert das er das nach getaner Arbeit so ablegen kann.
 
Ach, den Spiegel-Kritiker brauchst du nicht ernst nehmen, der hat in seiner Kritik zu Beginn noch behauptet, dass Phoenix Elvis gespielt hätte. Wurde dann irgendwann klammheimlich korrigiert. Da sieht man schon, welcher Qualitätsjournalismus dahinter steckt. Geschmäcker sind aber einfach verschieden, gibt halt auch ein paar Leute, die nichts damit anfangen können.
 
Gerade Kritiken gelesen, nachdem ich gestern total begeistert ausm Kino kam 10/10...und ich sehe, dass es zu dem Film geteilte Meinungen gibt. Wie kann man nach all dem Marvel scheiß sowas nicht als Meisterwerk sehen?

was stimmt mit solchen leuten nicht?
http://www.filmstarts.de/kritiken/258374/kritik.html
https://www.spiegel.de/kultur/kino/...-boese-leute-auf-beiden-seiten-a-1290307.html
Die Spiegel Journalistin meint wahrscheinlich dass sie klar überqualifiziert ist für den Job und muss dass auch irgendwie beweisen.
 
Gerade Kritiken gelesen, nachdem ich gestern total begeistert ausm Kino kam 10/10...und ich sehe, dass es zu dem Film geteilte Meinungen gibt. Wie kann man nach all dem Marvel scheiß sowas nicht als Meisterwerk sehen?

was stimmt mit solchen leuten nicht?
http://www.filmstarts.de/kritiken/258374/kritik.html
https://www.spiegel.de/kultur/kino/...-boese-leute-auf-beiden-seiten-a-1290307.html

also ich bin einer mit ner geteilten Meinung aber hab das hier im Thread ja schon recht ausführlich dargelegt.
 
also ich bin einer mit ner geteilten Meinung aber hab das hier im Thread ja schon recht ausführlich dargelegt.
du hast ja berechtigte kritikpunkte. für mich machen die den film aber umso besser und das ist wiederrum geschmackssache.

wenn jemand schreibt: "Der Film ist vor allem: nichtssagend.", wie die spiegeltante, ist das aber keineswegs mehr nachvollziehbar und ich glaube dann auch, dass diese person einfach etwas zu dumm ist..
 
das will ich aber nicht wahrhaben :D

und wer internetkritiken fürn hungerlohn schreiben muss, kann ja eigentlich nicht ernst genommen werden. usermeinungen werden immer wichtiger

Usermeinungen finde ich dann wichtig, wenn ich die Nutzer und deren Geschmack kenne. Kritiken sind für mich dann gelungen, wenn sie fundiert sind und argumentativ nachvollziehbar. Das ist weder bei Spiegel, noch bei Filmstarts in diesem Fall so. Der Spiegel hat seinerzeit auch Herr der Ringe zerrissen und noch zig andere Filme, wo ich die Kritik auf dem Niveau, wies dort abgeliefert wurde, nicht nachvollziehen kann. Aber es kann auch negative Kritiken geben, die ich als solche akzeptieren kann.
 
du hast ja berechtigte kritikpunkte. für mich machen die den film aber umso besser und das ist wiederrum geschmackssache.

wenn jemand schreibt: "Der Film ist vor allem: nichtssagend.", wie die spiegeltante, ist das aber keineswegs mehr nachvollziehbar und ich glaube dann auch, dass diese person einfach etwas zu dumm ist..
Aber Du hast gesagt dass er nicht schlecht ist aber eben auch nicht überragend. Die zwei 'Profireviews' waren Verrisse. Das ist für mich so etwa wenn man Witcher 3 4/10 gibt.

ok, die Reviews hab ich nicht gelesen.
Dachte es ging um alles unter 9/10 :D
 
6/10 für den Film und 10/10 für Phoenix

Durch einige Berichte hatte ich rückblinkend falsche Vorstellungen von dem Film und bin auch mit falschen Erwartungen ins Kino gegangen. Denn ich bin ein großer Batman Fan und hatte gehofft nun zum Joker einen unterhaltsamen Einstieg zu sehen. Nachdem einige Schlagzeilen berichteten, dass z.B. Zuschauer wegen der Brutalität die Kinos verlassen hätten, dachte ich an einen Joker wie in Suicide Squad, The Dark Knight oder auch aus den Anfängen mit "pow" und den Sprechblasen und genau da lag mein Fehler. Ich habe im Kino gesessen und habe gespannt auf den Anfang der Action gewartet. "Leider" bekam ich "nur" einen Phoenix in Topform, der einen sehr tiefgründigen Joker in seiner ganzen Dramatik spielt. Für jemanden wie mich der Popcorn Kino liebt der falsche Film, für alle dies etwas mehr wollen sehenswert.
 
Hatte den Film am Samstag gesehen und er war ganz gut. Mir war der Weg zum "Joker" etwas zu sehr in die Länge gezogen und die "Eskalation" zu kurz. Er hat natürlich Tiefgang mit einer Message und der Hauptdarsteller war super. Kein typischer Superheldenfilm, aber das hatte ich hier im Thread ja schon vorab gelesen.
Besser als Avengers, was jetzt auch kein Kunststück ist, wobei es von der Art her natürlich nicht zu vergleichen ist.
7-8/10 würde ich geben.

Zum Thema "Kino": Normal gehe ich nicht Samstag ins Kino und auch erst mehrere Wochen nach Filmstart, um volle Kinosäle und Wucherpreise zu vermeiden. Da bleibt das Erlebnis unerreicht. Keine noch so gute Heimanlage kann das Feeling für mich ersetzen.
Ich hoffe, Kino stirbt nie aus, was ja hier gewünscht wurde.
 
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