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Hacker- und Web-Attacken

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Einblick in den DDoS-Dienst von Lizard: Daten im Klartext | 14.000 angemeldete User | Anmeldung teilweise mit Firmen-E-Mail
im Zuge dessen erbeuteten die Angreifer die Nutzerdatenbank des kommerziellen DDoS-Dienstes LizardStresser. [...] Nutzernamen und Passwörter lagen indes unverschlüsselt in einer Klartext-Datei auf dem Server des Dienstes vor.

In dem Dokument sind mehr als 14.000 Nutzer verzeichnet
Viele Nutzer haben sich mit E-Mail-Adressen von Firmen bei LizardStresser registriert und letztlich finden sich hunderte Mitglieder in der Datenbank wieder, die sich mit Konten deutscher E-Mail-Anbieter angemeldet haben.
http://www.heise.de/newsticker/meld...greifer-erbeuten-Nutzerdatenbank-2520086.html



Und 2 ältere Meldung, damit hier im Threads alles gebündelt vorhanden ist:
Fremdzugriffe bei Origin-Accounts | Kein EA-Hack | PW ändern & 2-Factor-Anmeldung aktivieren!
Der Jahreswechsel brachte nicht für alle User entspannte Tage mit sich. So klagen im Internet derzeit wieder vermehrt Leute darüber, dass mit ihrem Origin-Account unautorisierten Käufen getätigt wurden.

Neben diversen aktuellen Ubi Soft Spielen, werden häufig Fifa und Fifa Ultimate Team-Inhalte über im Account hinterlegte Zahlungsmittel erworben. Fifa ist sehr beliebt bei Fremdzugriffen, da sich die digitalen Inhalte gut & gewinnbringend verkaufen lassen.

EA gibt an, dass kein Einbruch in die Systeme festgestellt werden konnte.

[...]we found no indication of a breach of our Origin account database, we do take this seriously and we are actively investigating your reports.

Der Zugriff erfolgt(e) also vermutlich über eine für den Angreifer bekannte Kombination aus Benutzername und Passwort, was für Angreifer besonders einfach ist, wenn die gleichen Daten noch für andere Dienste / Webseiten verwendet werden. Möglicherweise wurden Logindaten massenhaft durchprobiert, die im November letzten Jahres entwendet wurden.

Wer einen Fremdzugriff feststellt, der möge sich - möglichst mit der Bestell-ID - an den Kundenservice wenden: http://help.ea.com/de/contact-us/new/?product=origin&platform=pc&subject=Fraudulent charges&category=billing-purchasing

If you have order numbers as well, that would be extremely helpful. [...] we would like to encourage you to use Origin user ID and passwords that are unique to your account and to report any activity you feel that may be unauthorized to an EA Game Advisor.

They will be able to assist you and we would advise that you get in touch with them first before contacting your bank.


Außerdem sollte man das Passwort ändern (wie auch auf allen Seiten, wo das gleiche PW verwendet wird) und es schadet auch nicht, wenn man bei der Gelegenheit "Geheime Frage" & "Geheime Antwort" ändert und Anmeldung in 2 Schritten aktiviert. Dann wird bei einer Anmeldung zusätzlich nach einem Code gefragt, der per Mail beim Einloggen verschickt wird.

Für den schlimmsten Fall (Zugriffsverlust auf den Account) kann man sich auch einen Wiederherstellungscode generieren lassen und diesen offline gut verwahren.

Alle diese Optionen findet man in der EA-Accountverwaltung.


Quellen / Links:
EA-Forum: http://answers.ea.com/t5/Origin/My-...sed-FIFA15/m-p/4187624/highlight/true#M109552
Reddit: https://www.reddit.com/r/origin/comments/2qrfjt/psa_a_lot_of_origin_users_are_being_charged_for/
NeoGAF: http://www.neogaf.com/forum/showthread.php?t=964432
4Players: http://www.4players.de/4players.php..._ua_Berichte_von_unautorisierten_Kaeufen.html



Android: Sicherheitslücken in WebView|kein Fix von Google|61% der Geräte (alles < 4.4) betroffen
Viele Android-Benutzer stehen vor einem Problem: In der WebView-Komponente von Android gibt es gleich eine ganze Reihe an Schwachstellen und Sicherheitslücken. Der Sicherheitsforscher Tod Beadsley kommt aktuell auf 11 Angriffsmöglichkeiten in seiner Auflistung und solche Lücken sind ein beliebtes Angriffsziel.

WebView wird bei Android für ältere Versionen vom Default-Browser (Icon mit blaue Weltkugel) verwendet und auch viele Apps nutzen WebView (etwa für die Anzeige von Werbung). Android 4.4 und höher ist nicht betroffen, da dort WebView gegen Chromium ausgetauscht wurde.

Google will Sicherheitslücken nur noch beheben, die Android 4.4 und höher betreffen, da Android-Geräte mit älteren Versionen nicht mehr lizenziert werden. Laut Google verwenden aktuell jedoch noch 61% der Android-User eine Version unter 4.4 (alles unter 2.2 wird nicht gezählt):


Allerdings: Selbst wenn Google noch Updates bereitstellen würde, die müssten vom Anbieter für die jeweiligen Geräte eingepflegt werden und Updates für Android steht bei vielen Hersteller nicht so weit oben auf der Prioritätenliste.

Wie kann man sich unter Android 4.4 schützen?
Damit das Scheunentor für Web-Angriffe nicht ganz so weit offen ist sollten betroffene User auf jeden Fall einen anderen Browser verwenden, der NICHT auf WebView aufbaut. Das wäre beispielsweise Chrome. Bei den Apps wird man dagegen nur schwerlich alle Apps umgehen können, die irgendwie (etwa für Werbung) WebView verwenden.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meld...icherheitsluecken-auf-Lebenszeit-2517130.html
 
Vielleicht verwendet es ja jemand, da es unter dem Namen AMD Gaming Evolved standardmäßig mit den AMD-Treibern installiert wird: Raptr gehackt.

Obwohl der Hack schon seit dem 28.1. bekannt wurde und die erbeuteten Passwort-Hashes auch schon aktiv verwendet werden, um Steam-Accounts ohne Zweifaktor-Authentifikation zu knacken, haben die Idioten erst gestern eine Rundmail an die betroffenen Nutzer geschickt.
 
Sony Picture Hack Update: Angreifer auch aus Russland | Möglicherweise noch immer Zugriff auf SPE-Netzwerk
Sicherheitsexperten von Taia glauben, dass auch russische Hacker in den Angriff auf die IT-Infrastruktur von Sony Pictures Entertainment (SPE) verwicklelt sind. [...] spielte er[der russische Hacker] Daten zu, die noch nicht im Zuge von Sonys Datenleck aufgetaucht waren. [...] bestätigen [...] zwei unabhängige Quellen, die Zugriff auf alle den SPE-Vorfall betreffenden Informationen hatten. Zudem [...] der Autor der Dokumente
Sony-interne E-Mails aus dem Zeitraum zwischen dem 14. und 23. Januar legten zudem nahe, dass der unbekannte Hacker immer noch Zugriff auf die Infrastruktur von SPE hatte.
http://www.heise.de/security/meldung/Neue-Spuren-im-Sony-Hack-fuehren-nach-Russland-2543005.html
 
Gefahr durch Adware | u.a. Vorinstalliert auf Lenovo Laptops
Besitzer von Lenovo-Laptops wundern sich derzeit über Werbeeinblendungen von Dritt-Anbietern [...] Dafür soll die vorinstallierte Adware Superfish Visual Discovery [...] verantwortlich sein
Der Hersteller der Adware verankert sich als vertrauenswürdiger Zertifikatsherausgeber im System. Damit kann sich Superfish als beliebiger HTTPS-Server ausgeben. Doch es kommt noch schlimmer: Weil der geheime Schlüssel des CA-Zertifikats Bestandteil des Adware-Moduls ist, könnten sich Angreifer diesen durch Reverse-Engineering beschaffen.
So wären Man-in-the-Middle-Angriffe vorstellbar, bei denen sich etwa eine gefälschte Internetseite einer Bank als vertrauenswürdig ausweist. Superfish installiert die eigene CA im Windows-Zertifikats-Speicher, den der Internet Explorer und Chrome verwenden. Da Firefox eine eigene Zertifikat-Infrastruktur nutzt, sollte der Browser nicht davon betroffen sein.
http://www.heise.de/security/meldun...ops-durch-vorinstallierte-Adware-2554455.html

Auch weitere Anwendungen installieren die Adware
CartCrunch Israel LTD
WiredTools LTD
Say Media Group LTD
Over the Rainbow Tech
System Alerts
ArcadeGiant
Objectify Media Inc
Catalytix Web Services
OptimizerMonitor
Keep My Family Secure
Qustodio
Kurupira
Superfish Visual Discovery
Ad-Aware Web Companion

Sammelklage in den USA gegen Lenovo eingereicht
Mittlerweile wurde in den USA eine Sammelklage gegen Lenovo und Superfish eingereicht
http://www.heise.de/security/meldun...-verbreiten-Superfish-Zertifikat-2557619.html


Nächster Streich: PrivDog torpediert die Web-Sicherheit im Namen der Privatsphäre
Adtrustmedia PrivDog klinkt sich ebenfalls in gesicherte HTTPS-Verbindungen des Browsers ein und macht diesen dabei anfällig für gefälschte Web-Seiten. Das brisante am Übeltäter PrivDog ist, dass das Programm unter anderem von Comodo vertrieben wird – einem der größten Zertifizierungsstellen für HTTPS-Webseiten.
PrivDog tauscht nach eigenen Angaben Werbung im Netz gegen "vertrauenswürdige" Werbeangebote aus. Um auch in verschlüsselten Traffic schauen zu können, installiert das Programm wie Lenovos Superfish eine eigene Root-CA und wechselt jegliche SSL/TLS-Zertifikate gegen von der eigenen CA signierte Versionen aus. Dabei überprüft das Programm die Gültigkeit der Zertifikate nicht und akzeptiert klaglos auch selbst-signierte Zertifikate, die eigentlich eine Zertifikatswarnung des Browsers auslösen sollten.


Ist das eigene System sicher?
Testen, ob der eigene TLS-Traffic durch PrivDog oder Superfish kompromittiert wird, kann man hier: https://filippo.io/Badfish/
 
Update zu PrivDog-Sicherheitstool: Die Software telefoniert im Klartext zum Hersteller
[...] tauscht das Tool potentiell gefährliche Werbebanner auf Webseiten aus. Um das zu bewerkstelligen, hat PrivDog dem Journalisten Hanno Böck zufolge alle besuchten Webseiten unverschlüsselt an den Mutterkonzern Adtrustmedia gesendet.[...] PrivDog zufolge soll das Tool die Historie der besuchten Webseiten künftig verschlüsselt an Adtrustmedia übertragen.
http://www.heise.de/newsticker/meld...iert-nach-Hause-unverschluesselt-2560926.html
 
Sicherheitslücken in D-Link und Trendnet-Routern
Eine ganze Reihe von Sicherheitslücken bedroht mehrere Router-Modelle von D-Link und Trendnet. [...] wenn der Remote-Zugriff aktiviert ist, können Angreifer die Einstellungen dieser Router aus der Ferne manipulieren[...] Die entsprechenden Geräte sind auf jeden Fall aus dem lokalen Netz angreifbar. Trendnet hat mit einem Patch reagiert, D-Link stellt sich bis jetzt tot.

Betroffene Nutzer sollten als erstes jegliche Fernwartungs-Funktionen der Geräte abschalten [...] versuchen, unbefugten Geräten den Zugang zum lokalen Netz zu verwehren – etwa mittels MAC-Filterung. Das sind allerdings nur Not-Pflaster [...]Trendnet-Nutzer sollten sich so schnell wie möglich die abgedichtete Firmware 2.02b01 vom Hersteller besorgen[...] D-Link-Nutzer müssen warten, bis sich die Firma des Problems annimmt.

Welche Geräte sind betroffen?
Laut Adkins enthalten folgende Router-Modelle die Lücken:

  • D-Link DIR-820L (Rev A), Firmware-Version 1.02B10 und 1.05B03
  • D-Link DIR-820L (Rev B), Firmware-Version 2.01b02
  • TRENDnet TEW-731BR (Rev 2), Firmware-Version 2.01b01
Folgende Modelle sind wahrscheinlich ebenfalls angreifbar, was Adkins allerdings selbst nicht verifizieren konnte:

  • D-Link DIR-808L (Rev A), Firmware-Version 1.03b05
  • D-Link DIR-810L (Rev A), Firmware-Version 1.01b04
  • D-Link DIR-810L (Rev B), Firmware-Version 2.02b01
  • D-Link DIR-826L (Rev A), Firmware-Version 1.00b23
  • D-Link DIR-830L (Rev A), Firmware-Version1.00b07
  • D-Link DIR-836L (Rev A), Firmware-Version1.01b03
  • TRENDnet TEW-711BR (Rev 1), Firmware-Version 1.00b31
  • TRENDnet TEW-810DR (Rev 1), Firmware-Version 1.00b19
  • TRENDnet TEW-813DRU (Rev 1), Firmware-Version 1.00b23

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Loechrige-Router-bei-D-Link-und-Trendnet-2561211.html
 
USA empört über Chinas Forderung einer Backdoor in Hard- & Software
Die chinesische Führung will [...] in China nur noch Hard- und Software mit aufgeweichten Verschlüsselungsfunktionen verkaufen dürfen. [werden] Die Unternehmen müssten der chinesischen Regierung damit entweder Nachschlüssel aushändigen oder Hintertüren in ihre Geräte und Programme einbauen, damit Behörden vor Ort an den Klartext kommen.
Dieses Vorhaben hat Washington vergrätzt [...] Die US-Regierung hat demnach einen Brief nach Peking geschickt, in dem sie schwere Bedenken zu dem Gesetzesvorstoß äußert.
US-Präsident Barack Obama hatte im Januar allerdings selbst einen Weg für die Polizei und Geheimdienste seines Landes gefordert [...] verschlüsselte Kommunikation Verdächtiger lesen zu können. [...]FBI-Direktor James Comey [...]vor neuen Krypto-Initiativen von Google und Apple gewarnt. Wenn Daten auf Smartphones standardmäßig verschlüsselt würden, könnten Mordfälle ungelöst bleiben, Verdächtige freikommen und die Justiz behindert werden[...] Als Lösung schlug Comey wie nun die Chinesen vor, einen gesonderten Zugang für Sicherheitsbehörden einzubauen.
http://www.heise.de/newsticker/meld...-geplanter-Hintertuer-Vorschrift-2563500.html


Uber-Hack-Datenleck: Angriff erfolgte Mai 2014 | entdeckt im September 2014 | März 2015 wird informiert | 50.000 Datensätze betroffen
Mitfahrdienst Uber untersucht einen Angriff auf die eigenen Server, bei dem Daten von ungefähr 50.000 Fahrern abhanden gekommen sein sollen. Unbekannte hatten es geschafft, sich Zugang zu einer Datenbank der Firma zu verschaffen und Namen und Führerscheinnummern der Betroffenen zu kopieren.
Der Angriff auf Uber soll bereits im Mai 2014 passiert sein; entdeckt hatte man den Übergriff auf die eigenen Systeme am 17. September. Warum Uber erst jetzt mit der Sprache herausrückt, ist unklar.
unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, haben die Angreifer die Daten wohl mit Hilfe eines Login-Schlüssels erhalten[...] der zwischen März und Dezember 2014 bei GitHub online war.
Uber will nun GitHub per richterlicher Anweisung zwingen, die IP-Adressen der Nutzer mitzuteilen, die [darauf] zugegriffen haben.
http://www.heise.de/newsticker/meld...rausgabe-von-Nutzerdaten-zwingen-2563163.html
 
Ändert eure Twitch-Passwörter nach einem Sicherheitsvorfall
Offenbar gab es bei Twitch.tv eine Sicherheitslücke, die es einigen erlaubte unterlaubten Zugriff zu den Daten einiger Twitch-User zu haben. Zu den Daten gehören: Username, E-Mail Adresse, Passwort, die letzte IP-Adresse mit der ihr euch eingeloggt habt und auch diese Dinge, wenn ihr sie angegeben habt: vollständiger Name, Telefonnummer, Adresse, Geburtstag.

Die betroffenen Personen wurden direkt von Twitch angeschrieben, trotzdem ist es ratsam sein Passwort zu ändern.

http://www.onpsx.de/news.php?id=45054
http://blog.twitch.tv/2015/03/important-notice-about-your-twitch-account/
 
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