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Hacker- und Web-Attacken

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Massive Sicherheitslücken bei Anti-Diebstahl-Software von Computrace
Nach jedem Start[...]TCP-Verbindung zum C&C-Server des Herstellers[...] komplette Kommunikation ohne Verschlüsselung oder Signatur auskommt, akzeptiert rpcnetp.exe [...] Datenpakete aus beliebiger Quelle.

[...]Sie legt dabei automatisch Dateien im System32-Ordner auf der Platte ab, modifiziert Windows-Komponenten [...] und zeigt damit klassisches Malware-Verhalten. [...]Computrace-Anwendung nicht in jedem Notebook-BIOS deaktivieren lasse. De facto laufen Besitzer solcher Geräte damit beim Login in ein öffentliches Netzwerk Gefahr, Opfer einer Infektion zu werden.
http://www.heise.de/newsticker/meld...e-fuer-Notebooks-als-Einfallstor-2110747.html
 
Einmal Rekordträchtiger DDOS
DDoS Attack Hits 400 Gbit/s, Breaks Record:
A distributed denial-of-service NTP reflection attack was reportedly 33% bigger than last year's attack against Spamhaus
https://www.informationweek.com/sec...-breaks-record/d/d-id/1113787?_mc=sm_iwk_edit


Mehr staatliche Malware nach Flame und Stuxnet (und ganz ohne Jim Carrey)
Meet Mask, possibly the most sophisticated malware campaign ever seen
Attackers used phishing and zero-days to infect Windows, Mac, and Linux users.
http://arstechnica.com/security/201...ost-sophisticated-malware-campaign-ever-seen/
 
Zuletzt bearbeitet:
Patzer beim Verschlüsselungs-Trojaner Bitcrypt - Verschlüsselung kann geknackt werden
Rund 260 Euro sollten die Opfer an die Gauner überweisen, um ihre Daten wieder zu bekommen.
[...]
Statt eines RSA-Schlüssels mit 128 Bytes – was 1024 Bit entspräche – haben sie einen mit 128 Stellen erzeugt. [...]das gelang ihnen in 43 Stunden.
[...]
Mit dem geheimen RSA-Schlüssel lassen sich die jeweils verwendeten File-Encryption-Keys dekodieren und damit dann schließlich auch die Original-Dateien wiederherstellen. Das für diese Aufgabe entwickelte Python-Skript gibt's kostenlos als Open Source.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erpressungs-Trojaner-Bitcrypt-geknackt-2121158.html
 
Android-Virenscanner: unsicher und schnüffeln Surf-Verhalten aus
Millionenfach installierte Virenscanner für Android überwachen das Surf-Verhalten ihrer Nutzer und übermitteln ihre Erkenntnisse an die Hersteller. Dabei untergraben Sie sogar die Sicherheit von verschlüsselten HTTPS-Verbindungen [...]

Die meisten Apps übertragen die vollständige URL [...] Apps von Avast und AVG, [...] an die Adresse angehängten URL-Parametern [...] Diese können vertrauliche Daten wie etwa Passwörter oder Session-IDs enthalten.
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[...]Außerdem übertragen fast alle untersuchten Virenschutz-Apps die Safe-Browsing-Anfragen im Klartext – auch dann, wenn man auf HTTPS-Seiten surft.
http://www.heise.de/newsticker/meld...en-aus-2121229.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom
 
YouTube angeblich als Virenschleuder missbraucht
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Die Angreifer haben demnach eine speziell präparierte Flash-Anzeige in Googles Anzeigennetzwerk Doubleclick eingeschleust, die dann auch tatsächlich über YouTube.com ausgeliefert wurde. Die Anzeige soll den YouTube-Nutzer auf eine Seite weitergeleitet haben, auf der das Exploit-Kit Styx lauerte. Stix soll versucht haben, eine seit längerem gepatchte Java-Lücke auszunutzen, um einen Online-Banking-Trojaner ins System zu schleusen. Nach Angaben von Bromium hat Google bestätigt, dass ein böswilliger Anzeigenkunde hinter dem Angriff steckt.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/YouTube-angeblich-als-Virenschleuder-missbraucht-2125073.html
 
Windows: Kein Admin-Konto zu verwenden schützte 2013 vor 92% der kritischen Sicherheitslücken
New analysis of "Patch Tuesday" bulletins shows benefits of stripping admin rights

92% of all vulnerabilities reported by Microsoft with a critical severity rating can be mitigated by removing admin rights, according to new research from Avecto.

The market leading privilege management firm analyzed data from security bulletins issued by Microsoft throughout 2013.

The results also revealed that removing admin rights would mitigate 96% of critical vulnerabilities affecting Windows operating systems, 91% critical vulnerabilities affecting Microsoft Office and 100% of vulnerabilities in Internet Explorer.
http://www.avecto.com/news-events/p...ercent-of-critical-microsoft-vulnerabilities/

Interessante Zahlen.
 
Sicherheitslücke in O2 / Alice-Routern -> WLAN PW ändern!
In den von o2 (und ehemals Alice) eingesetzten Standard-Routern 6431, 4421 und 1421 klafft ein Sicherheitsleck: Der voreingestellte WPA2-Key wurde nach einem unsicheren Verfahren generiert und lässt sich daher mit überschaubarem Zeitaufwand knacken.

[...]sämtliche potenziell Betroffenen zu informieren – ungefähr eine halbe Million Kunden ("mittlerer sechsstelliger Bereich"). Sie werden etappenweise entweder per Mail oder Brief benachrichtigt. Die Attacke funktioniert nur, wenn der WPA2-Key vom Kunden nicht geändert wurde. [...] O2 hat eine Informationsseite eingerichtet
http://www.heise.de/newsticker/meldung/O2-Router-verwundbar-jetzt-WLAN-Passwort-aendern-2149103.html
 
Datensatz mit 18 Mio. Accounts (E-Mail + PW) aufgetaucht - ~3 Mio. DE-Accounts - Quelle / Details unbekannt
Wieder sind Millionen von Zugangsdaten in die Hand von Kriminellen gelangt. Nach Informationen von Spiegel Online hat die Staatsanwaltschaft Verden einen Datensatz mit 18 Millionen E-Mail-Adressen und den dazugehörigen Passwörtern erhalten.
[...]
Die Behörden gehen im Moment von etwa drei Millionen betroffenen Bundesbürgern aus.
[...]
Nach Informationen, die heise Security vorliegen, hat das BSI wieder den Auftrag erhalten, die Betroffenen zu informieren. Die Behörde will aber noch keine Details preisgeben, wie das diesmal geschehen soll [...]
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meld...n-E-Mail-Passwoerter-aufgetaucht-2162461.html


Und der Vollständigkeit wegen noch der Text zum EA-Hack (KT-News dazu) & Chip-Hack (KT-News dazu):

EA-Server-Hack & Phishing nach Apple IDs - Update 20.03: Problem behoben
Unbekannte haben sich, vermutlich über eine Sicherheitslücke in einer veraltete WebCalendar-Software (aus dem Jahr 2008), Zugriff auf zwei EA-Server verschafft und versuchen nun Apple IDs (Name, Mail, Passwort, Kreditkartendaten, etc.) der Nutzer abzugreifen.
Anhang anzeigen 10857
The compromised server is used by two websites in the ea.com domain, and is ordinarily used to host a calendar based on WebCalendar 1.2.0. This version was released in September 2008 and contains several security vulnerabilities which have been addressed in subsequent releases.
The phishing site attempts to trick a victim into submitting his Apple ID and password. It then presents a second form which asks the victim to verify his full name, card number, expiration date, verification code, date of birth, phone number, mother's maiden name, plus other details that would be useful to a fraudster.
Laut Newsquelle wurde das "Problem" zwar schon an EA weitergeleitet, aber die modifizierten Server sind aktuell noch immer online. Vorsicht also bei allen Loginvorgängen und Dateneingaben auf EA-Seiten.
informed EA yesterday that their server has been compromised. However, the vulnerable server — and the phishing content — is still online at the time of publication
Möglich ist auch, dass die Angreifer auf weitere Daten auf dem Server Zugriff haben. Wer also auch bei anderen Diensten das EA-Passwort verwendet sollte dies dort zuerst ändern und später, wenn die EA-Server wieder "sauber" sind, auch beim EA-Account.
Quelle: http://news.netcraft.com/archives/2014/03/19/ea-games-website-hacked-to-steal-apple-ids.html
Update 20.03: EA hat das Problem behoben:
EA said that it had located the issue and was working to ensure that the vulnerability will no longer be exploitable. "We found it, we have isolated it, and we are making sure such attempts are no longer possible," a company spokesperson said.
http://www.theverge.com/2014/3/19/5...ting-phishing-site-for-apple-ids-credit-cards


Chip.de-Forum-Hack - möglicherweise bis zu 2,5 Mio. Accounts betroffen - Passwörter ändern!
Und wieder hat es eine Webseite erwischt: Chip.de
Wie der Betreiber per Mail informiert, so haben sich Unbekannte Zugriff zur Forenverwaltung verschafft und möglicherweise die Daten (E-Mail und PW) von bis zu 2,5 Mio. Accounts abgegriffen.
In einer Rundmail informierten die Betreiber ihre Nutzer darüber, dass sich "ein unberechtigter Dritter [...] Zugriff auf die Verwaltung des CHIP Forums verschafft" hat. Die Betreiber können nicht ausschließen, dass der Eindringling auf die Mail-Adressen und Passwort-Hashes der 2,5 Millionen Nutzer zugegriffen hat".
Dazu kommt: Die Passwörter waren die letzten 7 Jahre als ungesalzene SHA1-Hashes gespeichert, was eine Entschlüsselung der Passwörter sehr viel einfacher macht.
die Passwörter seit sieben Jahren als ungesalzene SHA1-Hashes gespeichert.
CHip-Aussage zur Sicherheit:
Die Sicherheit der User-Daten liegt uns sehr am Herzen.
Wer also einen Chip.de-Account hat, der sollte nicht nur dort bei Gelegenheit (aktuell läuft das Forum im Read-Only-Modus) ändern, sondern auch auf allen anderen Seiten, wo man die gleichen (oder ähnliche) Logindaten verwendet.
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meld...onen-Nutzern-bei-Chip-de-kopiert-2156965.html
Chip.de-Infomail
Liebe Forums-Mitglieder,
ein unberechtigter Dritter hat sich Zugriff auf die Verwaltung des CHIP Forums verschafft. CHIP nimmt diesen Vorfall sehr ernst: Deshalb wurde das Forum sofort abgeschaltet und unabhängige Forensik-Experten mit der Untersuchung des Angriffs beauftragt. Bis der genaue Angriffs-Weg nachvollzogen und die ausgenutzte Sicherheitslücke behoben ist, arbeiten die Systeme in einem sicheren Read-Only-Modus. Die Anmeldung am System ist so lange nicht möglich.
Was bedeutet das für die betroffenen User?
Wir wissen nicht, ob überhaupt Nutzerdaten entwendet wurden. Diese Meldung ist eine Vorsichtsmaßnahme im Sinne unserer User. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass E-Mail-Adressen und verschlüsselte Passwörter (so genannte Passwort-Hashes) entwendet wurden. Der Angreifer könnte mithilfe der Passwort-Hashes schwache User-Passwörter entschlüsseln. Daher sollten Nutzer, die dasselbe Passwort auch bei anderen Diensten verwenden, dort umgehend ein neues, sicheres Passwort erstellen.
Was unternimmt CHIP, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern?
Gemeinsam mit den externen Experten prüfen wir den genauen Angriffsweg. Anschließend wird die ausgenutzte Sicherheitslücke geschlossen. Sobald die Anmeldung im CHIP Forum wieder möglich ist, werden wir euch über einen Forenbanner informieren. Die User des Forums müssen ihr Passwort beim nächsten Login zurücksetzen.
Weitere Informationen und Tipps findet ihr in den FAQ, die wir für euch erstellt haben:
http://www.chip.de/artikel/CHIP-Forum_68832986.html
Die Sicherheit der User-Daten liegt uns sehr am Herzen. Wir werden alles unternehmen, um diese Sicherheit wiederherzustellen und bedauern den Vorfall. Solltet ihr noch Fragen haben, stellt diese bitte an [email protected] . Möchtet ihr euren Account löschen lassen, schreibt bitte in den Betreff der E-Mail „Löschen“. Als Mailinhalt schreibt bitte euren Usernamen dazu.
Vielen Dank für euer Verständnis!
Florian Konrad Schmitz,
Teamleiter Social und Community im Namen des gesamten Community-Teams
Quelle: http://www.heise.de/forum/heise-Sec...gehackt-Mail-authentisch/posting-501275/show/
 
$4-Android-Virenscanner "Virus Shield" ohne Funktion
Die angebliche Android-Virenscanner Virus Shield wurde tausendfach installiert und schaffte es sogar an die Spitze der Bezahl-Apps bei Google Play. Nach Untersuchung des Quellcodes stellte sich allerdings heraus, dass das Programm rein gar nichts macht. Und das für stolze 3,99 US-Dollar.
Der Fall ist nicht das erste Mal, dass ein Virenscanner für Mobilgeräte kaum nennenswerten Nutzen aufweist. [...] Anfang Januar führte ein Fehler bei Avasts Android-Scanner dazu, dass die App nahezu jedes installierte Programm für Schadcode hielt. Das Institut AV-Test stellte jüngst bei einer Prüfung von 31 Android-Scannern fest, dass sechs Sicherheits-Apps Fehlalarme erzeugten.
http://www.heise.de/newsticker/meld...Scanner-fuer-Android-ist-nutzlos-2166224.html


Und der Vollständigkeit wegen auch der Newstext hier noch einmal:
Bug in OpenSSL 1.0.1 & 1.0.2Beta - u.a. (waren) betroffen: LastPass, Adobe.com & Web.de
Es wurde ein schwerwiegender Bug in der OpenSource-Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL entdeckt. Der Programmierfehler erlaubt es in Version 1.0.1 und 1.0.2Beta einem Angreifer, dass er auf Schlüssel, Passwörter und andere geheime Daten zugreifen kann.

Durch eine fehlende Überprüfung eines Speicherzugriffs kann ein Angreifer dabei bis zu 64 KByte der Gegenstelle auslesen, heißt es im Security Advisory von OpenSSL.

Only 1.0.1 and 1.0.2-beta releases of OpenSSL are affected including
1.0.1f and 1.0.2-beta1.

Und es sind viele Server & Dienste betroffen, die alle möglichst bald ein Update brauchen und außerdem muss der User die aktuellsten Softwareupdates für die verwendeten Programme installieren.
Das sind nicht nur Web-Server, sondern häufig auch solche für E-Mail, VPN und andere Dienste. Es ist äußerst wichtig, diese Systeme jetzt schnellstmöglichst zu sichern.

Im nächsten Zug müssen natürlich auch Endanwender, die Produkte auf OpenSSL-Basis einsetzen, aktualisierte Versionen installieren. [...] Denn das Problem betrifft nicht nur PCs, sondern insbesondere auch Smartphones, SmartTVs, Router und viele andere Geräte


Auf dieser Seite kann man überprüfen, ob ein Server betroffen ist.

Zu den betroffenen Diensten zählt auch LastPass, ein Onlinespeicher für Passwörter.
Anhang anzeigen 11551
(Durch die Lücke dürften Angreifer erst einmal nur Zugriff auf die verschlüsselten User-Daten haben, so dass das Master-PW vom User darüber entscheidet, ob das was abgegriffen werden kann oder nicht.)

Doch die schlechten Nachrichten enden nicht an der Stelle: Die Lücke kann sehr einfach ausgenutzt werden, möglicherweise wurden in letzter Zeit auf dem Weg schon Daten entwendet und wenn auf Forward Secrecy verzichtet wurde, dann können gespeicherte Übertragungen im Nachhinein entschlüsselt werden, wenn der Serverschlüssel vor der Schließung der Sicherheitslücke entwendet wird.

Erste Informationen, wie der Angriff konkret auszuführen ist, tauchen bereits auf. Die Entdecker sprechen davon, der Fehler sei einfach auszunutzen.
[...]
wenn Server-Betreiber auf die so genannte Forward Secrecy verzichtet haben. [...] kann [können] im Nachhinein all diese Daten dechiffireren [werden]. Mit Forward Secrecy wäre das nicht möglich.

Wer sich die Sicherheitslücke / den Programmierfehler im Code ansehen möchte: OpenSSL between v1.0.1f (broken) and v1.0.1g (now fixed) (Quelle: Steve Gibson)

Security Advisories

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meld...ung-im-Web-Horror-Bug-in-OpenSSL-2165517.html


Update 19:40: Die Unternehmen reagieren:
Am Vormittag waren zum Beispiel Adobe.com, Web.de, VeriSign.com, Comodo.com sowie die Site des Online-Passwortmanagers LastPass noch verwundbar. Die Unternehmen haben inzwischen allesamt reagiert.
[...]
Weiterhin anfällig ist offenbar ausgerechnet die Site des OpenSSL-Projekts.
Bei den meisten Linux-Distributionen werden die abgesicherten OpenSSL-Versionen inzwischen über die Paketmanager angeboten.
http://www.heise.de/newsticker/meld...Sie-Programme-und-Online-Dienste-2165995.html


Update 19:54: Die Wichtigste Entwarnungsmeldung des Tages
Gerade ein Server Update eingespielt, KT ist jetzt auch nicht mehr betroffen.
:hurra:


Update 09.04: Teilweise katastrophalen Folgen:
Bei einer Überprüfung der laut Alexa 10.000 meistbesuchten Websites erlaubten 628 Server intime Einblicke in ihren Arbeitsspeicher. [...] wie etwa die HypoVereinsbank, Yahoo, Flickr, Kaspersky, der Zahlungsabwickler AfterBuy, Yahoo, Sparkasse.at, BitTorrent sowie viele mehr.
[...]
Besonders bitter ist allerdings, dass bei Stichproben am Mittwochnachmittag zahlreiche Dienste noch immer verwundbar waren.
Grundsätzlich muss man alle vertraulichen Daten, die über die Server gelaufen sind, als kompromittiert betrachten. Ein Angreifer bekommt die sensiblen Daten dabei auf dem Silbertablett serviert
Es sind auch schon erste Fälle von Missbrauch bekannt. So hat etwa Ars Technica all seine Leser aufgefordert, ihre Passwörter zu ändern, nachdem sich die Fälle gehackter Accounts häuften.
http://www.heise.de/newsticker/meld...Luecke-mit-katastrophalen-Folgen-2166861.html



Damit auch diese News nicht untergeht:
Firmen, Unis, Behörden, Datenschützer, Sicherheitsfirmen & Telekom übertragen Mails im Klartext
Inzwischen sollte es jeder wissen: Alles, was nicht verschlüsselt wird, ist an-/abgreifbar und wird besonders gerne von den Geheimdiensten gemacht.

Im Nachhinein wird auch gerne versucht alte Missstände endlich anzugehen und dies positiv darzustellen. So haben GMX, Web.de & Telekom mit "E-Mail made in Germany" etwas umgesetzt, was schon 10+ Jahre möglich war und von vielen anderen E-Mail-Anbietern, wie etwa Google, längst gemacht wird: Die Mail wird zwischen Sender und Empfänger nicht mehr unverschlüsselt übertragen, damit zumindest nicht jeder Möchtegernlauscher alles abgreifen kann. Auf den Servern liegen die Mails dann wieder unverschlüsselt vor.

Wie sieht es 2014 aus, wenn man eine Mail an eine Behörde schickt? An einen Großkonzern oder Behörden? An Sicherheitsfirmen (etwa Anbieter von Virenscannern) oder Business-Lösungen der Telekom in Anspruch nimmt? Gibt es dort zumindest ein Minimum an Sicherheit?

Laut Heise leider nicht. In vielen Fällen erfolgt die Datenübertragung komplett im Klartext, so dass auch möglichst jeder Unbefugte schnüffeln & abgreifen kann.

Wer eine Mail an die Bundeswehr schickt, kann davon ausgehen, dass die NSA das erfährt. Ebenso bei vielen Firmen, Unis und sogar bei Datenschützern. Denn viele Mail-Eingangsserver verschlüsseln grundsätzlich nicht.
Auf der Liste finden sich neben Großkonzernen wie Intel und Asus sogar Sicherheitsfirmen wie Avira, G Data, Secunet und TÜV-Nord, die es nun wirklich besser wissen müssten. [...] Neben der Bundeswehr nehmen auch Datenschützer, Finanzämter, Polizei-Behörden, Ministerien und der hessische Landtag Mails nur über unverschlüsselte Verbindungen an. Über 40 Unis und Fernsehsender wie ARD und RTL machen es nicht besser.
kabeldeutschland.de und o2online.de sprechen die Mail-Server kein TLS. Und ausgerechnet bei den Firmenangeboten steht auch die Telekom wieder ganz schlecht da: Die für viele tausend Firmen-Mail-Domains als Mail-Exchanger (MX) eingetragenen Server mail.webpage.t-com.de, mail.tcommerce.de und mforward.dtag.de lehnen Anfragen nach Verschlüsselung ab.
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meld...lampen-bei-Mail-Verschluesselung-2165319.html


Aber wird mit DE-Mail, wo auch die Telekom dabei ist, alles besser:...
[vid] http://www.youtube.com/watch?v=V_SMsAA7wcg[/vid]
(Wer das Video noch nicht gesehen hat -> anschauen. Sehr anschaulich / verständlich und informativ zur DE-Mail-Problematik / -Diskussion.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist hier noch jemand von diesem Fritzbox-Hack betroffen? Habe eine Telefonrechnung von 1.800 EUR -.- Weiß jemand ob da auch Zugriff auf die angeschlossenen Rechner möglich war, bzw. sollte man alle Passwörter ändern?
 
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