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Hacker- und Web-Attacken

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ab und zu kann man immer wieder Tendenzen erkennen, dass die Betroffenen ja selbst "Schuld" am Datenklau seien. Und auch wenn ich da teilweise natürlich zustimmen muss (wenn das stimmt, was heise da schreibt), so ändert dies auch im 1.000sten Fall nichts daran, dass da Verbrecher am Werk sind.

Schön zu sehen ist aber, dass die Behörden an ihnen dran ist. Jeden Einzelnen sollten sie aufknüpfen.
 
Zimtzicke schrieb:
Jeden Einzelnen sollten sie aufknüpfen.
Dann aber auch jeden Entscheidungsträger, der an anderer Stelle für mangelnde Sicherheit verantwortlich ist. Wenn schon, dann alle.

Und, sofern es stimmt, auch das spricht Bände:
Habe auch eine Mail von REWE erhalten...
...und dass obwohl ich mein Konto gelöscht habe als diese WWF
Tauschgeschichte vorbei war.
http://www.heise.de/security/news/foren/S-Habe-auch-eine-Mail-von-REWE-erhalten/forum-205526/msg-20512333/read/

Wird lustige Zeit, wenn Cloud Computing mit solchen Sicherheitsstandards weiter vorangetrieben wird. :ugly:
 
Ja klar, da muss generell ein Umdenken stattfinden, weil dieser ganze Datenkram und das Internet komplett unterschätzt werden. Die ganzen Datenschutzbeauftragten sind komplett unterbesetzt. Ich erinnere mich noch alsich vor ein paar Jahren mal einen Datenskandal in NRW gemeldet habe. Es hat einfach Wochen gedauert, bis ichüberhaupt eine Antwort bekommen habe und wurde in der Antwortmail dann mit einem völlig anderen Namen angesprochen. Die sind halt einfach hoffnungslos unterbesetzt. Inwiefern da fachlich genug Kompetenz vorhanden ist weiß ich nicht. Ich denke das man da aber langsam umdenkt, denn die Regierung hat ja den Cyberwar für die nächsten 50 Jahre gerade für sich entdeckt.
 
@ Fergy

Für die Schuldfrage ist das auch völlig irrelevant. Man kann (!) sich darüber streiten, ob es den Hackern teilweise zu leicht gemacht wird. Aber man kann nicht darüber streiten, wer der Täter und wer das Opfer ist. Das Verbrechen liegt nicht auf Seiten des Opfers.
 
In dem speziellen Fall sind es halt persönliche Daten der Angestellten/Beamten, macht argumentativ aber überhaupt keinen Unterschied. Auch und gerade hier hätte der Arbeitgeber die Pflicht gehabt, die Daten seiner Bediensteten sicher zu verwahren. Letztlich trifft es halt die Menschen und nicht unbedingt das BKA als Institution.

Aber ich hatte es ja schon vorher editiert, da ich nicht glaube, dass es Sinn macht mit dir darüber zu diskutieren ;)
 
Natürlich macht es keinen Sinn mit mir darüber zu diskutieren. Ich habe ja keine Ahnung...

Es gibt nichtmals eine Richtlinie, was "sicher verwahren" bedeutet. Und was wann wie wo sicher bedeutet. Nichtmals fahrlässig ist wahrscheinlich irgendwo richtig definiert.

Am Delikt des Datenraubes ändert das aber auch nichts.
 
Zimtzicke schrieb:
Natürlich macht es keinen Sinn mit mir darüber zu diskutieren. Ich habe ja keine Ahnung...

Es gibt nichtmals eine Richtlinie, was "sicher verwahren" bedeutet. Und was wann wie wo sicher bedeutet. Nichtmals fahrlässig ist wahrscheinlich irgendwo richtig definiert.

Am Delikt des Datenraubes ändert das aber auch nichts.

Genau! Das sollte so bestraft werden wie schwerer Raub.Ab in den Knast.Aufknüpfen würd ich die Jungs jetzt nicht gleich aber sone Knasterfahrung kann Wunder wirken.
 
Und irgendwie erscheints mir als würden sich seit dem Sony Hack die Vorfälle steigern. Das mit REWE hat mich grad richtig vom Hocker gehaun.War doch ne gute Entscheidung meine Kontodaten aus Paypal rauszulöschen.

Zimtzicke schrieb:
"Aufknüpfen" steht ja auch für hart bestrafen. ;)

In meinem Kopfkino hab ich aber nen Strick gesehen und Nerds baumeln dran. :D
 
Zimtzicke schrieb:
Natürlich macht es keinen Sinn mit mir darüber zu diskutieren. Ich habe ja keine Ahnung...

Es gibt nichtmals eine Richtlinie, was "sicher verwahren" bedeutet. Und was wann wie wo sicher bedeutet. Nichtmals fahrlässig ist wahrscheinlich irgendwo richtig definiert.

Am Delikt des Datenraubes ändert das aber auch nichts.

So war's nicht gemeint, ich habe davon nicht mehr Ahnung als du. Mir kam dem Vefassen meines ersten Posts nur so der Gedanke, dass die herrschende Meinung damit zu tun hat, dass Sony da mit drin hängt - wie auch immer.

Dass sich Unternehmen/Institutionen aus Geiz mitschuldig machen, heißt übrigens auch nicht, dass der/die Täter dann weniger schuldig sind. Ich erwarte nur einfach von Unternehmen, die in irgendeiner Form mit meinem Geld hantieren (und von staatlichen Institutionen um so mehr), dass die Daten so sicher verwahrt werden, wie es die Technik eben zulässt. Das scheint offensichtlich nicht der Fall zu sein und vermutlich einfach weil die Marketingbudgets höher sind, als die für Sicherheit.
 
Hm, Medien ausser Kraft setzen ist so ziemlich das dümmste das man machen kann. Jetzt mal unabhängig von der Qualität von the sun. Wenn die weiterhin so die Grenzen austesten wird sich je nachdem wo man sie hochnimmt auch die Frage nach einem fairen Verfahren stellen. Spätestens dann brauche ich die Medien um Druck aufzubauen - und nein, irgendein Blog ist in diesem Fall kein Medium das Legitimationsdruck auf einen Staat ausüben kann.
Je länger es dauert, desto mehr zeichnet sich ab das die das wirklich nur zum Spaß machen und nicht ansatzweise überblicken können was sie sich selbst damit antun. Irgendwer ist immer cleverer als man selbst und dieses Bewusstsein scheint ihnen ja völlig abzugehen.
Ich verteufel das ja nicht per se, das sie da machen aber irgendwie ist das alles schon sehr sehr merkwürdig.
 
Eine falsche Todesmeldung ist schon ekelhaft...


Zollhacker nach Geständnis auf freiem Fuß

Der am Sonntag festgenommene 23-Jährige, der unter Verdacht steht, in Rechner des Zolls eingedrungen zu sein und Daten entwendet zu haben, hat ein umfassendes Geständnis abgelegt. Derweil wurde ein zweiter Verdächtiger festgenommen.

Der am Sonntagabend festgenommene Zollhacker wurde am Montag dem Haftrichter vorgeführt und wegen des Verdachts der Computersabotage in einem besonders schweren Fall (§ 303b StGB) Haftbefehl erlassen. Allerdings setzt der Haftrichter den Haftbefehl aufgrund seines umfassenden Geständnisses und Kooperation mit Polizei und Justiz unter Verhängung von Auflagen außer Vollzug, teilt das LKA Nordrhein-Westfalen mit.

Weitere Festnahme

Derweil meldet Spiegel Online die Festnahme eines zweiten Verdächtigen in Rheinland-Pfalz, der zuvor im Netz enttarnt wurde und möglicherweise an dem Angriff beteiligt war.

Hacker der No Name Crew waren nach eigenen Angaben in Rechner des Zolls eingedrungen und hatten Daten entwendet, unter anderem zum Peil- und Ortungssystem Patras. Die No Name Crew hatte ihre Aktion als politisch motivierten Protest dargestellt: Das Grundgesetz garantiere ein Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis. Die Politik untergrabe dieses Grundrecht jedoch. "Wir möchten Grundrechte und die Privatsphäre erneut festigen. Nur so ist das Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Freiheit möglich". Zudem hatte die No Name Crew weitere Aktionen gegen Behörden angekündigt. "Jede Lücke wird ab jetzt schamlos ausgenutzt, alles, was wir in die Hände bekommen, werden wir leaken, um den Feinden der Freiheit den größtmöglichen Imageschaden zuzufügen."

golem.de
 
Toshiba US-Server gehackt

Toshiba im Visier von Hackern: Unbekannte haben einen US-Server des Herstellers gehackt und Zugriff auf Kundendaten erlangt.

Hacker haben sich Zugang zu einem Webserver von Toshibas Notebooksparte verschafft. Auf dem Server befanden sich Registrierungsdaten von 7.520 US-Kunden. Nach bisheriger Analyse wurden laut Toshiba definitiv Mailadressen und Passwörter von 681 Kunden von den Eindringlingen abgerufen. Die Kunden sollen bereits informiert worden sein.

Persönliche Daten und Kreditkarteninformationen waren Toshiba zufolge nicht auf dem Server gespeichert. Der Server sei sofort nach Entdeckung des Angriffs vom Netz genommen worden. Toshiba hat angekündigt, die Untersuchung weiter fortzuführen und alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

Toshiba ist neben Sony nur eines von vielen Unternehmen, die in den vergangenen Wochen und Monaten Opfer von Hackern und Crackern wurden.

golem.de
 
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