Brisantes Datenpaket: Deutsche Behörden von Hackergruppe No Name Crew erpresst
Eigenen Angaben zufolge hat sich die Hackergruppe No Name Crew seit Jahren per Trojaner brisante Daten aus den Sicherheitsnetzwerken deutscher Behörden besorgt. Nun wollen sie die Daten veröffentlichen, falls die Untersuchungen gegen sie nicht eingestellt werden.
Die Hacker-Gruppe No Name Crew droht den deutschen Behörden mit dem Release brisanter Informationen, sollten die Ermittlungen gegen sie nicht eingestellt werden. Der nächste Angriff soll schon in wenigen Tagen stattfinden, welche Behörde das Ziel sein soll, ist unklar. Die Hacker-Gruppe No Name Crew droht den deutschen Behörden mit dem Release brisanter Informationen, sollten die Ermittlungen gegen sie nicht eingestellt werden. Der nächste Angriff soll schon in wenigen Tagen stattfinden, welche Behörde das Ziel sein soll, ist unklar. Die Hacker der No Name Crew drohen deutschen Bundesbehörden mit der Veröffentlichung brisanter Daten, falls derzeit laufende Ermittlungen gegen sie nicht eingestellt werden. "Wir haben etwa ein Jahr lang jeglichen Netzwerkverkehr in den Netzwerken des BKA's (sic), der Bundespolizei und des Zolls gesnifft. Mails, Meldungen, vertrauliche Daten und jede schmutzige Kleinigkeit in diesen korrupten Suff-Vereinen", so schreiben die Hacker auf ihrer Homepage. Dass es sich dabei nicht nur um einen billigen Fake handelt, will die Website gulli.com erfahren haben, der anscheinend auch ein Beweis für die Echtheit der Drohung vorliegt. So soll die No Name Crew den Betreibern ein vermeintlich geheimes Dokument mit dem Titel "Maßnahmen der Bundespolizei im Zusammenhang mit der aktuellen Gefährdungslage islamistischer Terrorismus vor dem Hintergrund der Bundestagswahl" zugespielt haben.
Das Datenpaket will die No-Name-Crew allerdings nicht einfach so veröffentlichen. Vielmehr sehe man es als Lebensversicherung an, weil die Polizei bereits gegen die Mitglieder ermittelt. Sollten die Ermittlungen nicht eingestellt werden, werde man die brisanten Daten allerdings öffentlich machen, droht der Leiter der Hacker-Crew gegenüber Gulli.com. Der Download der Informationen ist bereits möglich, allerdings ist das Paket mit einem Passwort versehen. Dieses wird automatisch öffentlich gemacht, wenn der Counter auf der Homepage der Hacker abläuft. Jeden Tag wird dieser kurz vor dem Ablauf zurückgestellt. Sollte einer der Hacker allerdings verhaftet werden, wird er ablaufen und das Passwort freigeben. Die Gewerkschaft der Polizei forderte bereits eine Überprüfung der Informationstechnik. Der No-Name-Crew-Leiter bestätigte, dass die Vorsichtsmaßnahmen "eher schlampig" waren. So wurde vermeintlicherweise ein Trojaner auf die Server gespielt, der jede Netzwerk-Aktivität überwachte und speicherte.