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Hacker- und Web-Attacken

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zimtzicke schrieb:
..., dass die Unternehmen anscheinend garnichts lernen.

Und solange werden sie von mir auch kein Mitleid bekommen. Da ist es mir lieber, sie werden weiterhin auf 1000 gehackt damit sich vielleicht IRGENDWANN bei den Unternehmen sowas wie ein Sicherheitsgefühl einstellt.
 
Das ist ja so, als wär das dann auch nicht weiter problematisch, wenn ich Leuten in der Fußgängerzone die Portmonaies aus der Arschtasche fische. Die sind ja selber schuld :vogel:
 
Lesen / Verstehen :vogel:

Davon ab, dass die Leute in den Fußgängerzonen lediglich für sich selbst verantwortlich sind, und es mir deshalb egal ist wo und wie sie ihre Brieftasche spazieren tragen ist das Schaffen eines Problembewusstseins ein wichtiger Ansatz. Und die Firmen gehen ja nicht nachlässig mit IHREN Daten um, sondern mit meinen.
 
Hier mal sie mal so einen Pisser vor Gericht.
Hoffe, der wird so verknackt, dass er sein Leben lang die Schulden abzahlen darf.

@ Schutzvorkehrungen

Ist es nicht irgendwie strange, dass man Firmen/Leuten etc. den Vorwurf macht, sie hätten sich nicht genügend gegen Kriminalität abgesichert? Da könnte man mal eine Diskussion darüber starten, ob Klauen ein natürliches menschliches Verhalten darstellt.
 
Glod schrieb:
Ist es nicht irgendwie strange, dass man Firmen/Leuten etc. den Vorwurf macht, sie hätten sich nicht genügend gegen Kriminalität abgesichert?
Was soll daran "strange" sein? Siehe Bank-Beispiel oben. Das ist doch keine Sicherheit. Das ist ein Witz.

Hat sicherlich einen Grund, warum die Bank in der Stadt einen Tresor hat und Geld / Wertsachen nicht in einem Schuhkarton aufbewahrt, der irgendwo im Eingangsbereich steht.
 
Ich sehe sie darin dass Klauen als selbstverständliches Verhalten angenommen wird und jemand, der was auch immer nicht richtig sichert, automatisch der Buhmann ist. Ist mehr so ein philosophischer Ansatz. Bezieht sich auch nicht auf die Hacks sondern auf alle Bereiche des Lebens. Pragmatisch würde ich sagen, was mir gehört, geht niemanden was an, egal ob ich es auf dem Fensterbrett (außen) liegen lasse, oder in einem Safe mit 3 Meter dicken Stahlwänden verschließe.
 
ja, klar, stimmt ja auch...ist eine schöne Welt, von der du da redest, aber man kann sich doch nicht einfach von der Realität abkapseln

Klauen gehört genau so wie Gewalt zur menschlichen Gesellschaft dazu. Ist nicht richtig, gehört bestraft, aber ist Teil.
 
Leider. Und was noch viel ironischer ist: Wenn man denn mal etwas richtig doll sichert und das dann TROTZDEM geklaut wird, ist man auch wieder der Depp, denn dann wird behauptet, man hätte das gestohlene Gut durch die ganzen Sicherungsmaßnahmen ja erst interessant gemacht. :ulgy:
 
Glod schrieb:
Ich sehe sie darin dass Klauen als selbstverständliches Verhalten angenommen wird und jemand, der was auch immer nicht richtig sichert, automatisch der Buhmann ist. Ist mehr so ein philosophischer Ansatz. Bezieht sich auch nicht auf die Hacks sondern auf alle Bereiche des Lebens. Pragmatisch würde ich sagen, was mir gehört, geht niemanden was an, egal ob ich es auf dem Fensterbrett (außen) liegen lasse, oder in einem Safe mit 3 Meter dicken Stahlwänden verschließe.

Das Problem ist, dass du als Firma jederzeit damit rechnen musst.

Anscheinend haben viele Firmen mit Inet-Kriminalität gerechnet. Ich gehe immernoch davon aus, dass Sony nicht wirklich schlecht gesichert war, dass der Hack aber nach gut drei Monaten Vorbereitungszeit doch funktioniert hat.

Aber: das hätte ein Weckruf sein müssen. Es hätte spätestens dann ein Weckruf sein müssen, als sich die Meldungen über Anonymous und Lulz dramatisch häuften.

Momentan muss man ja das Gefühl haben, dass Lulz einen Hack ankündigt und 5 Minuten später ist es schon geschehen.

Dass dann die betroffenen Server/Seiten nach ein paar Stunden wieder am Netz sind zeigt doch nur, dass oft an der eigentlichen Sicherheit selbst nach dem Hack nicht viel passiert (es sei denn, man macht das im Hintergrund. Die Server/Seiten sind in der Zwischenzeit inkl. Kundendaten trotzdem wieder online).
 
Glod schrieb:
Ich sehe sie darin dass Klauen als selbstverständliches Verhalten angenommen wird und jemand, der was auch immer nicht richtig sichert, automatisch der Buhmann ist. Ist mehr so ein philosophischer Ansatz. Bezieht sich auch nicht auf die Hacks sondern auf alle Bereiche des Lebens. Pragmatisch würde ich sagen, was mir gehört, geht niemanden was an, egal ob ich es auf dem Fensterbrett (außen) liegen lasse, oder in einem Safe mit 3 Meter dicken Stahlwänden verschließe.

so nicht richtig - wenn Sony IHRE Daten auf der Fensterbank hinlegt - ist mir das wurscht, wenn sie meine Daten jedoch nehmen und dazu legen und mir glauben machen das die Daten nicht auf der Fensterbank liegen sondern im Tresor - dann sieht die Sache eben anders aus.

Hacker primär, sind ja erstmal nicht unbedingt schlecht - schlechte Hacker (gerne mal Cracker genannt) die die Daten dann verkloppen (und mir somit schaden obwohl ich in guten Treu und Glauben meine Daten Sony anvertraut hatte und nicht wissen konnte das die die nicht richtig sichern) sind mir auch ein Dorn im Auge (wo ist die romatische Hacker Ethik).

Wobei mich mehr erfreuen würde, wenn die Hacker (ala wikileaks) das Eindringen dazu nutzen um mal den Dreck aufzudecken den mancher Laden da an den Stecken hat.

Im Falle von "isharegossip" sind die Hacker ja eher wieder die "guten".

Ist halt nicht schwarz/weiß - wie so immer oder anders wann wird aus dem Robin Hood ein gewöhnlicher Verbrecher?
 
lulzseccia.jpg


LulzSec gegen die CIA - DDoS-Angriff nimmt US-Behördenwebseite vom Netz - Update

Die Hacker-Gruppe LulzSec hat in den letzten Wochen mit einigen Hacks großes Aufsehen erregt, die Aktionen werden seit dem Angriff auf Spiele-Firmen und Anmeldeserver deutlich kontroverser diskutiert. Jetzt hat man sich auch mit der CIA angelegt. (Lars Craemer, 16.06.2011)

LulzSec gegen die CIA.

LulzSec gegen die CIA.
Update vom 16. Juni: Twitter-News stichelt LulzSec an?

Der Angriff auf eine Regierungs-Webseite ist an sich schon ein Statement, allerdings scheint der wahre Grund für den Angriff von LulzSec auf die CIA-Webseite viel simpler zu sein. So berichten einige Webseiten, dass ein LulzSec-Kritiker via Twitter die Hacker angestachelt haben soll, sich ein ernsthaftes Ziel vorzunehmen. Gesagt, getan.

Apropos Ziele, LulzSec hat soeben über Twitter verkündet, dass man erneut mehr als 60.000 E-Mail-Adressen und Passwörter erbeutet hat. LulzSec verrät allerdings nicht, von welchem Dienst diese stammen, man ermuntert aber die Netzgemeinde die Kombinationen bei bekannten Diensten wie Google, Facebook oder Paypal zu testen. Währenddessen legt man sich auch noch mit der Anonymous-Keimzelle 4Chan an.

Quelle: Gizmodo (1), (2)

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Größenwahn oder Können? Mit dem aktuellen Angriff der LulzSec-Gruppe auf die Webseite der CIA haben die scheinbar wahllosen Aktionen der Hacker-Vereinigung einen neuen Level erreicht. Spätestens jetzt sollte den Aktivisten klar sein, dass die Sache kein Spiel mehr ist, mit der CIA legt man sich vermutlich nicht ungestraft an.

Die Hacker haben vermutlich mit einem DDoS-Angriff, bei dem ein Server oder eine Webseite durch unzählige, parallele Anfragen in die Knie gezwungen wird, für einige Stunden vom Netz genommen. Via Twitter hat LulzSec die Aktion kommentiert und sich gleichzeitig dafür verantwortlich gezeigt.

pcgames
 
Jein. Auszuführen ist eine DDos-Attacke wohl relativ einfach. Wenn ich mich nicht täusche (nicht sofort schreien, wenn's nicht stimmt) kann man mittels einer Dos- oder DDos-Attacke aber auch grossen Schaden anrichten, wenn weitere Schadsoftware verbeitet wird.

Im Falle der CIA steht wohl noch nicht fest, ob es eine DDos-Attacke war. Wenn, dann ist nicht die Attacke an sich so bemerkenswert, sondern das "Opfer". Man legt sich mit der CIA an.

Hier wurde doch mal gefragt, ob DDos-Attacken strafbar sind:

wiki schrieb:
In Deutschland ist die Beteiligung an DoS-Attacken als "Computersabotage" nach § 303b Abs. 1 StGB mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bedroht, wenn die Dateneingabe oder -übermittlung in der Absicht erfolgt, einem anderen Nachteil zuzufügen, und dadurch eine Datenverarbeitung, die für einen anderen von wesentlicher Bedeutung ist, erheblich gestört wird.[11][12]

Gemäß § 303b Abs. 3 StGB ist auch der Versuch strafbar. Daneben ist ferner auch die Vorbereitung einer Straftat nach § 303b Abs. 1 StGB selbst strafbar, § 303b Abs. 5 StGB i. V. m. § 202c StGB. Hierunter fällt insbesondere die Herstellung und Verbreitung von Computerprogrammen für DoS-Attacken.[13]

Außerdem kann der Geschädigte Schadenersatz fordern.[14]
 
Dagegen ist das Bethesda/Brink-Forum ja geradezu lächerlich: http://forums.bethsoft.com/index.php?/topic/1201169-please-read-hack-attempts-against-our-websites-and-forums/page__view__findpost__p__17889441

Bzgl. der online zur Verfügung gestellten Daten gibts bei Gizmodo einen netten Security-Check: http://gizmodo.com/5812545/
 
Was ist denn Gizmodo für eine Seite? Sieht von der Aufmachung sehr unseriös aus und was hat es mit google Accounts, Facebook etc auf sich?
Wurden diese Seiten gehackt oder war der Aufruf mehr in die Richtung zu verstehen "guckt doch mal wieviele Idioten diese Email-Passwort Kombo auch da benutzen" ?
 
Gizmodo ist schon ewig am Markt und ist mit Engadget einer der besten und erfolgreichsten "Tech"-Blogs.

Wer sich für Technik und Internet interessiert, ist dort bestens (IMO) aufgehoben, vor allem, weil die keine Copy&Paster sind.
 
Zimtzicke schrieb:
Jein. Auszuführen ist eine DDos-Attacke wohl relativ einfach. Wenn ich mich nicht täusche (nicht sofort schreien, wenn's nicht stimmt) kann man mittels einer Dos- oder DDos-Attacke aber auch grossen Schaden anrichten, wenn weitere Schadsoftware verbeitet wird.

Nö - stimmt primär schon - ist wirklich einfach, prinzipell musst du nur ganz viele Kumpels haben und ne Uhrzeit ausmachen wann alle mal z.b. die CIA Webseite ansurfen - wenns viele Anfragen zur gleichen Zeit sind, dann ist halt irgendwann die Leitung dicht und der Webserver kommt mit den Anfragen nicht hinterher.

Als Gegenmaßnahmen können die evtl. die Zielrouten etwas umstellen, ip add ändern (sofern über die Adresse angesurft wird), Kapazität (Webserver/Leitung) erhöhen das Problem ist aber das auch "enrnsthafte" Kunden dann eben deinen Webserver nicht erreichen können.

Die gängigen Hackergruppen erreichen ihr Ziel eben meist über ein Stück software (Bein Anon - die sogn. "Ioncannon" bei Lutz - heißt das Ding anders) das entweder freiwillig (bei Anon) verteilt wird, die Leute auf ihren PC's installieren und ein paar Leute steuern dann das "Ansurfen" aus der ferne auf ein Ziel, oder (so denke ich) bei den nicht ganz so guten Hacker/Crackern eben über ein Botnetz und über Viren/Trojanern infizierte Rechner (die man auch schlicht für ne Zeit mal mieten kann) - je mehr Rechner und je verteilter diese auf dem Globus sind, desto effektiver der Angriff.

Ob das ganze strafbar ist (hier in D-Land ja nun mittlerweile) ist immer ein wenig umstritten - manchen sehen da auf die reale Welt übertragen, diese form der Attacke eher als virtuellen Sitzstreik vor einer Unternehmenstür an - primär verhindert man ja "nur" das Kunden schwerer durch diese Tür ins Unternehmen/Geschäft gehen können.

Machen kann man dagegen derzeit so gut wie nichts - man könnte zwar versuchen (gibt Soft die das automatisch macht) anhand der masse von Anfragen von einer Adresse diese kategorisch zu sperren - eine gewisse Anzahl von Kapazität kostet das jedoch auch. Außerdem, im noch Zeitalter von IP4 und rotierenden IP-Add's sperre ich somit nicht nur den bösen User aus, sondern auch evtl. alle die von einem Provider kommen und dieselbe IP Add in rotation zugewiesen bekommen.

Sofern IP6 eingeführt wird, könnte sich das wieder ändern (und jeder Rechner/Mensch seine eigene IP Add bekommen (und somit immer eindeutig identifizierbar)). Allerdings stellt sich halt die Frage, wo diese jeweilige Adressenfilter steht - wenn er (wie oft) bereits irgendwo auf der Unternehmensseite steht, blocken die sinnlosen Anfragen nunmal doch die Unternehmensleitung.
 
Okay, hat jetzt nichts mit Videospielen zu tun, ich fands aber trotzdem witzig, vor allem weil ich das vor dieser Hysterie nicht mitbekommen habe:

50 Popstars gehackt - Hacker verurteilt!

http://www.laut.de/Lady-GagaKesha/Gefaengnis-fuer-Duisburger-Hacker/17-06-2011
 
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