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Graffiti & Straßenkunst

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Ich glaube da hat jeder seine Ansichten und wird sich davon auch nicht abbringen lassen, ansonsten würde ich die weiteren Videos als absolute Provokation ansehen. Zumindest wenn man sich die gängigen Meinungen hier anschaut. :O_o:

Eine Diskussion kommt ja anscheinend nicht zu stande.
 
Bei 99% ist das auch keine Kunst, bei aller Liebe und auch bei seeehr weit ausgedehntem Kunstbegriff nicht. Und kommt mir jetzt nicht mir Banksy oder daß er das schon im alten Rom gab.
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:grins:
 
Ich glaube da hat jeder seine Ansichten und wird sich davon auch nicht abbringen lassen, ansonsten würde ich die weiteren Videos als absolute Provokation ansehen. Zumindest wenn man sich die gängigen Meinungen hier anschaut. :O_o:

Eine Diskussion kommt ja anscheinend nicht zu stande.

Was willst du da gross diskutieren?

Es ist in aller Regel zumindest Beschädigung von fremden Eigentum. Und wenn es öffentliche Gebäude/Züge/whatever sind, dann kostet es uns auch noch alle etwas, das wieder zu beseitigen.

In Trier gibt es Häuser, die werden nur deshalb zum "Ziel" solcher Aktionen, weil sie gerade frisch renoviert wurden. Das ist der Inbegriff von asozial.
 
Ja, da gibt es einfach nicht viel zu diskutieren.

Dann geht es auf einmal darum, ob etwas Kunst ist, aber selbst dann ist es ganz egal. Mir hat keiner einen noch so toll gezeichneten Blumenkohl auf mein Auto zu malen.

Das einzige, was von der Gegenseite kommt, ist dass die wiederum andere Seite halt spießig ist. Das ist alles. Ok, starkes Argument.

So Zeug kann cool aussehen, ja (in der Realität wohl ca. <1%), sogar Bedeutung haben, etc., aber dann einfach auf ein paar freigegebene Stellen.
 
Graffiti - und nicht nur "Schmierereien", sondern auch verstanden als Streetart - würde es gar nicht erst geben, wenn es sich nicht außerhalb eines gesetzlichen und genormten Rahmens zu dem entwickelt hätte, was es heute ist.

Insofern beißt sich mit dieser Forderung, wenn man sie konsequent zu Ende denkt, die Katze in den Schwanz.
 
Also soll man alles erlauben, damit es nicht illegal ist?

Das kann man ja auf ALLES ummünzen.... Wir erlauben Banküberfälle, denn die gibt es in der illegalen Art nur weil man nicht einfach in ne Bank gehen kann um sich Geld zu holen welches einem nicht gehört.
 
Also soll man alles erlauben, damit es nicht illegal ist?
Ähm, nein?
Im Umkehrschluss gilt nämlich auch: wenn der gesetzlich-normierte Rahmen schon immer so breit gewesen wäre, dass es ein 'Außerhalb' gar nicht mehr geben kann (sprich: alles ist legal), dann hätte sich Graffiti genauso wenig zu dem entwickelt, was es jetzt ist.

Graffiti ist als illegale und dem Bürgerlichen entgegenstehende Praktik erwachsen. Als Gegenbewegung braucht sie unweigerlich etwas, wogegen sie sich richten kann.
 
Das ist so eine formelle Ebene, wodurch du dich nur bedingt zu einer Position hinreißen lässt. Einfach mal direkt gefragt: Findest du gut, was in den Videos und Bildern zu sehen ist?
 
Und die heutige Sprayer-Szene hat noch etwas mit den 80ern zu tun, als Graffiti als Protest aufkam? Gut, das waren auch Zeiten, da wurden Mercedes-Sterne abgebrochen, Verdecke aufgeschlitzt und Autos verkratzt. Alles Protest...

Da wünscht man doch jedem Befürworter glatt, dass er morgen an seiner eigenen Fassade eine behaarte Muschi finden kann...
 
Findest du gut, was in den Videos und Bildern zu sehen ist?
Manches finde ich gut, manches finde ich nicht gut. Das ist dann letztlich eine Geschmacksfrage.
Ich finde es aber in jedem Fall nicht grundsätzlich falsch, schlecht oder schlimm wenn öffentlicher Raum oder 'fremdes Eigentum' besprayt, bemalt oder beschmiert werden.
 
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