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PC Google Stadia

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn es sich für die kleine Käuferschicht nicht lohnt frag ich mich wieso die ganzen alten Konsolen wieder aufgelegt werden.
Diese Jahr kommt sogar der Atari VCS wieder auf dem Markt.
Es gibt für alles einen Markt.

Ja weil diese ARM-CPU-Emulationsboxen in der Herstellung nur 20€ kosten, aber man sie für ein Vielfaches verkaufen kann.
Eine Xbox Two X würde dann bei einem kleineren Markt statt 500€ vielleicht 1000€ kosten. Das wird kaum einer zahlen wollen.
 
Wir werden sehen. Ich finde auch, dass der reine Dienst (ohne Spiele) irgendwo um die 20 Euro liegen muss um attraktiv genug zu sein. Ich weiß aber nicht ob 20 Euro/Monat auch wirklich ein realistischer Preis sind für eine High-End Maschine + Massivem Datenspeicher in der Cloud, der sich mit der Zeit auch mit noch mit diesen kosten von selbst Upgraden soll und zusätzlich noch den eigentlichen Service (das codieren und bereitstellen eines Stream in Echtzeit) beinhalten soll. Und die Fixkosten Strom/Wartung/Kühlung/Standort miete darin auch noch enthalten sein sollen.

Google haben Geld, aber sie sind auch keine Magier. Die Kosten lassen sich natürlich noch um einiges verringern wenn vor allem wenig Nutzer diesen Dienst in Anspruch nehmen (Gamer sind in der regel aber vergleichsweise eher Viel-Nutzer). Aber einen Preis unter 20 Euro im Monat halte ich für abenteuerlich.
 
Muss ich auch nicht damit meine These stimmt.
Wenn die Bildqualität und die Latenz passt wird es sich für die kleinere Käuferschaft nicht mehr lohnen eine stationäre Konsole anzubieten.
Und nur um das nochmal klarzustellen, 30 Mbit/s mit HEVC wird für eine artefaktfreien 4K@60fps Spiele-Streaming vermutlich nicht ausreichend sein.
Ich denke es wird schon 60-80Mbit/s mit HEVC und 40-60Mbit/s mit AV1 für einen 4K+HDR@60fps Stream nötig sein, der eine ausreichende Schärfe und Bildqualität bietet.
Dazu sollte die zusätzliche Latenz bei 60fps-Spielen 5-10ms und bei 30fps-Spielen 10-20ms betragen.
Falls dies von Microsoft, Sony und Google erreicht wird, wird es nach der Xbox Two und PS5 keine stationäre Konsole mehr geben. Also keine PS5 Pro oder Xbox Two X.

Aber eben nicht ab der kommenden Generation. So schnell kommt kein kompletter Umschwung. Ergo Koexistenz. Für deine These dürften sich die Konsole in der kommenden Generation nicht besser verkaufen als die Ur-Xbox seinerzeit in Japan.
 
Ja weil diese ARM-CPU-Emulationsboxen in der Herstellung nur 20€ kosten, aber man sie für ein Vielfaches verkaufen kann.
Eine Xbox Two X würde dann bei einem kleineren Markt statt 500€ vielleicht 1000€ kosten. Das wird kaum einer zahlen wollen.


Halte ich für übertrieben. Du vergisst leider auch, dass Konsolenhersteller über ihren Service und über Lizenz-Gebühren pro Spiel ihr Geld rein holen. Und somit den Preis weiterhin halten könnten. Zudem Sprechen wir von einem weit aus größeren Markt. Ich bezweifel, dass Cloud-Gaming in 10 Jahren mehr als 50% des gesamt Spielemarkts ausmachen wird.
 
Wenn das nur 6-8 Millionen Leute nutzen wird Google den Service wieder einstellen müssen.
Google hat den Vorteil der breiteren Nutzung von Stadia PCs.
Nutzt es ein Kunde nicht, kann es wer anderes nutzen oder aber man verwendet die PCs für andere Aufgaben.
Ist ja der Vorteil von so einer Cloud.
Die Speicherstände sind da drin und die Spielehardware ist nebensächlich.
 
Das ist aber offensichtlich nicht das, was Google will. Es gibt für alles einen Markt, aber Google investiert jetzt nicht Unmengen in die Technologie und in Partnerschaften, um dann 400 Atari-Konsolen an Nostalgiker zu verkaufen.
Darum ging's ja auch nicht.
Es ging eher darum ob Konsolen komplett verschwinden und das werden sie nicht, genausowenig wie Schallplatten oder Bücher.
 
Aber eben nicht ab der kommenden Generation. So schnell kommt kein kompletter Umschwung. Ergo Koexistenz. Für deine These dürften sich die Konsole in der kommenden Generation nicht besser verkaufen als die Ur-Xbox seinerzeit in Japan.

Naja, irgendwie schon in der kommenden Generation. PS5 und Xbox Two sind klar gesetzt. Das ändert Stadia nicht mehr. Aber eine PS5 Pro und Xbox Two X würde ich dann schonmal in Frage stellen.

Immer unter der Prämisse, dass das Latenz-Problem gelöst ist und die Bildqualität passt. Falls nicht wird Stadia floppen und wir werden auch noch eine PS6 und Xbox Three zu Hause stehen haben.
 
Ich denke schon, dass der Startpreis bei 10€ pro Monat liegen wird und das in diesem bereits der Zugriff auf eine Reihe von Spielen enthalten sein wird.

Nicht mal der Service von Netflix ist demnächst noch unter 10 Euro mehr zu haben. Und wir haben es bei Stadia mit einer völlig anderen Infrastruktur zutun. Bereitstellen einer High-End Maschine die stets auf dem aktuellsten Stand gehalten werden muss pro User. Ein Service das zudem jeden Stream aufwändig in Echtzeit codieren und senden muss. Und zudem auch noch ganz andere Dimensionen in Sachen Datenspeicher-Platz abverlangt und zusätzlich einen privaten Cloudspeicher benötigt für seine Speicherstände und anderen Savefiles. Das gibt es bei Netflix nicht.

Spiele sind in ihrer Herstellung und Lizenz auch deutlich teurer als Filme/Serien. Kosten ja nicht umsonst Neupreis zwischen 40-60 Euro statt 10 Euro im vergleich zu einem Kinofilm (wo du zusätzlich aber noch das Kino an sich mit bezahlen musst).

Das muss rein theoretisch einfach weit über 10 Euro liegen um wirtschaftlich Sinn zu ergeben.
 
als wenn Google alles verdrängen würde und alle anderen sich beugen müssten.
Nicht in den nächsten paar Tagen, aber Google hat das Know How und die Ressourcen, um solch einen Service betreiben zu können und die Verbindungen werden immer schneller und stabiler.
5G ist nicht mal auf dem Markt und schon wieder von 6G geredet und dazu kommen Hot Spots und bessere Anschlüsse in der Wohnung.

Man muss sich nur den Musikmarkt ansehen und eigentlich auch den Videoverleih.
Wie viele Videotheken gibt es noch?
Es fand dort schon ein Wandel statt und Anbieter wie Netflix machen großen Studios Konkurrenz.

Wie gesagt, Stadia wird nicht nächste Woche oder in einem Jahr die klassischen Konsolen verdrängen, aber sie werden es.
Nicht alleine, da MS und Sony dem Trend wohl folgen werden.
Die haben ja auch nur Vorteile (kein Gebrauchtmarkt, kein Verkauf von Hardware und dem Rattenschwanz, keine Probleme mit Pressungen von Spielen und Verkaufsfläche usw.).
Sony hat mit PS Now bereits einen Service etabliert und wird den wohl ausbauen.
MS geht mit dem Game Pass schon einen brauchbaren Weg, aber noch ohne Streaming.
 
Halte ich für übertrieben. Du vergisst leider auch, dass Konsolenhersteller über ihren Service und über Lizenz-Gebühren pro Spiel ihr Geld rein holen. Und somit den Preis weiterhin halten könnten. Zudem Sprechen wir von einem weit aus größeren Markt. Ich bezweifel, dass Cloud-Gaming in 10 Jahren mehr als 50% des gesamt Spielemarkts ausmachen wird.

Wenn 50% des Marktes von Cloud-Gaming abgedeckt wird, werden sich die Milliardenschweren Investitionen für die anderen 50% nicht mehr lohnen.
Das ist allgemein das Problem. Wenn der Markt nicht wächst sondern sich nur teilt wird er sich weder für das eine noch das andere lohnen. Die Hersteller werden dann für dich entscheiden.
 
Also ich stell mir so eine Cloud Zukunft irgendwie ganz schrecklich vor. Alles nur noch über Abos zu mieten und nichts wirklich besitzen zu können, wenn der ganze Cloud-Mist mal erfolgreich sein sollte, dass Konsolen aussterben sollten.

Es wird ja nicht nur bei Stadia bleiben, wären ja noch Sony, Microsoft und Nintendo die da mitreden wollen. Für Amazon, Apple, Geforce oder eines oder mehrere der großen Spielehersteller könnte dieser Markt ja auch noch sehr interessant werden. Jeder wird versuchen seine Kunden durch Exklusive Spiele an sich zu binden. Ich als Gamer hab dann entweder 2-3 verschiedene Abos gleichzeitig laufen oder werde wie Wild je nach Angebot hin und her rumbuchen und jeder dieser Plattformen mit sensiblen Daten füttern müssen und überhaupt noch jeden geilen Scheiß spielen zu können. Das wird einfach nicht geil, sag ich euch.

Und ich bezweifel das der eine Service pro Plattform unter 20 Euro kosten wird. Zusätzlich muss ich ja trotzdem weiterhin noch meine Spiele Kaufen, weil ich eher der Typ bin der neue Spiele spielt. Die zusätzlichen Spiele-Abos werden eher breit gefächert sein und weniger auf aktuelle Spiele hinauslaufen. Das wäre sonst kostenmäßig auch unbezahlbar. Ich hab da in Zukunft einfach gerne weiterhin die Wahl selbst zu entscheiden was ich konkret für ein Spiel mit meinem Geld kaufen möchte.
 
Wir werden sehen. Ich finde auch, dass der reine Dienst (ohne Spiele) irgendwo um die 20 Euro liegen muss um attraktiv genug zu sein. Ich weiß aber nicht ob 20 Euro/Monat auch wirklich ein realistischer Preis sind für eine High-End Maschine + Massivem Datenspeicher in der Cloud, der sich mit der Zeit auch mit noch mit diesen kosten von selbst Upgraden soll und zusätzlich noch den eigentlichen Service (das codieren und bereitstellen eines Stream in Echtzeit) beinhalten soll. Und die Fixkosten Strom/Wartung/Kühlung/Standort miete darin auch noch enthalten sein sollen.

Google haben Geld, aber sie sind auch keine Magier. Die Kosten lassen sich natürlich noch um einiges verringern wenn vor allem wenig Nutzer diesen Dienst in Anspruch nehmen (Gamer sind in der regel aber vergleichsweise eher Viel-Nutzer). Aber einen Preis unter 20 Euro im Monat halte ich für abenteuerlich.

Ich glaube 20€ werden als Einstiegspreis zu viel sein. Vielleicht muss man für 4K oder Family Account soviel zahlen.
Klar müssen die Server gewartet werden und Energiekosten bezahlt werden. Aber das ist ja das schöne für die Hersteller, sie können durch die Masse extrem Kosten sparen.
Für 50 Millionen Abonnenten reichen vermutlich schon 20 Millionen Servereinheiten aus.
 
Wenn 50% des Marktes von Cloud-Gaming abgedeckt wird, werden sich die Milliardenschweren Investitionen für die anderen 50% nicht mehr lohnen.
Das ist allgemein das Problem. Wenn der Markt nicht wächst sondern sich nur teilt wird er sich weder für das eine noch das andere lohnen. Die Hersteller werden dann für dich entscheiden.


In so einer theoretischen Zukunft werden Microsoft/Sony/Nintendo sicher auch anteilig ihren anteil am Cloud-Gaming Business haben, weil sie sich klugerweise mit auf dem Zug aufgesprungen werden sein. Ich denke da lässt sich ne Konsole noch quer finanzieren.
 
Ich glaube 20€ werden als Einstiegspreis zu viel sein. Vielleicht muss man für 4K oder Family Account soviel zahlen.
Klar müssen die Server gewartet werden und Energiekosten bezahlt werden. Aber das ist ja das schöne für die Hersteller, sie können durch die Masse extrem Kosten sparen.
Für 50 Millionen Abonnenten reichen vermutlich schon 20 Millionen Servereinheiten aus.

Es geht nicht darum was zuviel sein wird, sondern was realistisch ist. High End Maschinen in der Cloud die immer auf dem aktuellsten Stand geupgradet werden und zudem in Echtzeit das Bild codieren und zu dir nach hause als Stream schicken und einen privaten Cloudspeicher anbieten und riesige Datenmengen pro Spiel zur Verfügung stellen und zusätzlich noch die Standort miete/Stromkosten/Kühlungskosten/Wartung bereitstellen. Glaube ich nicht dran, dass man das unter 20 Euro bereitstellen kann.
 
Naja, irgendwie schon in der kommenden Generation. PS5 und Xbox Two sind klar gesetzt. Das ändert Stadia nicht mehr. Aber eine PS5 Pro und Xbox Two X würde ich dann schonmal in Frage stellen.

Immer unter der Prämisse, dass das Latenz-Problem gelöst ist und die Bildqualität passt. Falls nicht wird Stadia floppen und wir werden auch noch eine PS6 und Xbox Three zu Hause stehen haben.

Dann definier doch bitte mal Koexistenz.
 
Dieses ganze Streaming funktioniert solange für den Kunden gut, solange die Konkurrenz sich in Rahmen hält. Im Cinema-Streaming Bereich werden wir gerade Zeuge des auseinanderfallens. Der Disyney/Marvel/Star Wars-Verbund kündigt gerade seine eigene Plattform an und will zukünftigt seine Inhalte Exklusiver auf ihrer Plattform promoten. Paramount und die anderen großen Studios kündigen ähnliche Schritte an. Zur selben Zeit sieht sich Netflix gezwungen die Preise für ihren Service weiter hoch zu schrauben um den Verlust selbst mit Exklusiven Inhalten auszugleichen. Der Kunde hat die Arschkarte ...

Das wird später auch mit Stadia passieren, sollten sie erfolgreich werden. Erst wird es nach einem fairen Deal für den Kunden aussehen, doch dann werden immer mehr auf diesem Zug aufspringen wollen und sich der ganze Service für den Endverbraucher zu einer Hölle entwickeln. Wenn er wirklich leidenschaftlich viele unterschiedliche Programme sehen/spielen will.


Wie man das alles nicht auf sich zukommen sieht, begreife ich echt nicht.

Steaming ist nicht die Zukunft, sie ist die Pest. Und der Kunde wird mehrfach für die selbe Infrastruktur bezahlen, weil jeder seine anbieten wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In so einer theoretischen Zukunft werden Microsoft/Sony/Nintendo sicher auch anteilig ihren anteil am Cloud-Gaming Business haben, weil sie sich klugerweise mit auf dem Zug aufgesprungen werden sein. Ich denke da lässt sich ne Konsole noch quer finanzieren.

Aber warum sollten sie wenn der mögliche Gewinn zu gering ist? Es geht nicht um die Produktionskosten sondern um die Entwicklungskosten.
Es sei denn man packt die Cloud-Hardware in ein Plastikgehäuse für zu Hause. Aber dann wird das Ding vermutlich zu teuer und globig sein.
 
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