Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Mingo schrieb:WEIß DEINE FREUNDIN DAVON?!?!


Das ß (Eszett) ist gerade durch seine Bescheidenheit einzigartig: Als einziger Buchstabe unseres Alphabets tritt es nicht als Großbuchstabe auf. Oder nur: bisher nicht"? War denn nicht in den letzten Wochen in den Medien allüberall die Rede von einem neu entworfenen, großen Eszett? Was ist davon zu halten?
Da Großbuchstaben in der Regel nur am Anfang eines Wortes erscheinen, dort aber nie ein Eszett auftritt, braucht man normalerweise gar kein großes Eszett. Andererseits wird ja auch gelegentlich durchgehend in Großbuchstaben geschrieben. Was dann? Die offizielle Regelung sieht vor, dann ß durch SS wiederzugeben. Das führt zu den bekannten Deutungsschwierigkeiten bei Ausdrücken wie DIE MASSE EINES MAGERSÜCHTIGEN MODELS" (Maße oder Masse?) oder bei Personennamen wie BARBARA HEUSS" (Heuß oder Heuss?).
Um solche Missverständnisse zu vermeiden, ließ die frühere Regelung neben SS auch SZ zu (oft zu sehen in Architektenplänen: MASZSTAB 1 : 50). Da aber auch SZ keine Eindeutigkeit schafft (vgl. Keszler/Keßler), gilt die Darstellung durch SZ nicht mehr, es bleibt bei SS.
So ist die Forderung nach einem großen Eszett durchaus verständlich. Die internationale Organisation für Normung (ISO) hat nun in den internationalen Zeichensätzen ISO-10646 und Unicode 5.1 ein Zeichen für das große Eszett festgeschrieben: eine wichtige Neuerung, besonders für Buch- und Zeitungsverlage, aber eine, die nicht Bestandteil der amtlichen Rechtschreibung ist. Allerdings darf mündigen Bürgerinnen und Bürgern im Einzelfall getrost die Entscheidung überlassen werden, ob sie das große Eszett etwa für die Schreibung ihres Namens nutzen oder nicht.

als/wie
Die Vergleichspartikel als drückt standardsprachlich Ungleichheit aus, die Vergleichspartikel wie dagegen Gleichheit. Daher steht nach einem Komparativ immer als, nicht wie: Die Welt ist tief und tiefer als der Tag gedacht" (Nietzsche), mehr als genug", eine härtere Strafe[,] als die Elevin zu verbannen". Nicht standardsprachlich ist also: [Deine Hände] sind kleiner wie meine. Damit kommst du besser in die Ecken beim Putzen" (Helge Schneider).
Ebenfalls nicht standardsprachlich ist die Verwendung von als wie anstelle eines schlichten als: Das schmeckt doch viel besser als wie Sprudel mit ohne Geschmack."
Da mit anders, niemand, nichts, umgekehrt und Ähnlichem ebenfalls Ungleichheit ausgedrückt wird, verwendet man auch nach diesen Ausdrücken als, nicht wie: anders als bei Verben wie ", nichts als heiße Luft".




flexx schrieb:Da wir uns hier – technisch betrachtet – auf Schweizer Territorium bewegen, ist das unbestreitbar der universelle Vorwand für alle sprachlichen Exkurse.
1:1
) verwendet werden .
Karizma schrieb:Hab ich letztens von einer Frau bekommen als ich in ihrer Wohung war. Waren so bruntal!
[ama]http://www.amazon.de/Migros-Schweiz-Branches-Classic-50er/dp/B009ES1VKC[/ama]
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen