Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Gehen uns die Stammuser aus?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich habe mal öfter nachgefragt, warum sich manche als Konservativ bezeichnen oder so sehen.
Wie sich das halt zeigt etc.
Mich hat das wirklich interessiert und ich hätte gerne eine Antwort bekommen. Weil ich es wirklich gerne wissen möchte und nachvollziehen mag. :(

Aber wenn viele den auf Ignore haben.
Ich bezeichne mich als konservativ. Warum? Weil ich Veränderung nicht mag, insbesondere wenn es in meinen Augen keinen Grund für eine Veränderung gibt. Eine Veränderung bedeutet nicht immer automatisch eine Verbesserung.
 
Sehe ich auch so, mich wundert nur warum sich einige hier wundern, dabei ist doch klar ersichtlich woran es liegt und auch von @Nimble gut formuliert.
Naja, Nimble hat ne scheiss Zeit und ist gefrustet, weils hier einigen ziemlich gut geht. Anscheinend ganz im Gegensatz zu ihm.
Das kann man aber nicht dem Forum vorwerfen, dass er zu wenig und andere sehr viel verdienen. Das ist dem Forum gegenüber unfair.

die diskussionskultur ist aber im Vergleich zu früher tatsächlich viel schlechter, und in den Politikthread mag ich auch kaum noch reinschauen. Finde, dass wurde nach 2015 ganz besonders schlimm, und seit dieser Zeit bin ich immer öfter mal ne längere Zeit nicht hier. Das ständige gegenseitige Draufhauen (von „links“ wie von „rechts“) ging mir auf die Nerven. Immer dieses Schwarz-Weiß ist furchtbar.
Wäre Corona nicht, hätte ich wohl auch nicht mehr hergefunden.
 
@CaptainMorgan : Anscheinend kannst du selbstständig nicht nachlesen oder bist doch nicht wirklich interessiert, daher hier exklusiv nochmal mein Beitrag aus dem Kotzen Thread, der beschreibt, warum ich hier immer mehr Threads auf ignore habe und der glaube ich auch ganz gut das beschreibt, was auch @Nimble formuliert hat.

Mich kotzt an, wie schnell man im KT in die rechte Ecke gedrängt und in die Schublade einsortiert wird.
Mich kotzt an, dass die reine Erwähnung von Linksradikalismus schon ausreicht, um in die rechte Ecke gestellt zu werden.
Mich kotzt an, dass die reine Erwähnung von Linksradikalismus schon ausreicht, damit einem der Vorwurf der Verharmlosung rechter Gewalt entgegengeschleudert wird, auch wenn man sich eindeutig von jeglicher Form der Gewalt distanziert. (Eine Verharmlosung sehe ich eher in Beiträgen wie "Steine auf Polizisten sind eben eine Begleiterscheinung", aber egal).
Mich kotzt an, dass das Demokratieverständnis einiger anscheinend da endet, wo konträre Meinungen beginnen.

Wir sind hier im Internet, ihr kennt mich nicht und ich kenne euch nicht.

Ich lehne jede Form der Gewalt und des Radikalismus ab, habe meinen Zivildienst als Schwerstbehindertenbetreuer abgeleistet und engagiere mich gegen rechts. Ich habe an Demos gegen rechts teilgenommen, habe kostenlose Open Airs gegen rechts mitorganisiert und habe schon 2 Begegnungen zwischen Jugendlichen (jeweils ca. 120 Jugendliche) und Zeitzeugen (letzte Überlebende des Holocaust) organisiert.
Das dürfte mehr sein, als ein Großteil der User hier im KT tatsächlich aktiv unternimmt, trotzdem fühle ich mich in die rechte Ecke gedrängt, das ist einfach nur traurig und kotzt mich an.
Bei einem Großteil hier im KT erschöpft sich doch das Engagement in schlauen Beiträgen in irgendwelchen Threads, denn eine Tastatur ist geduldig (jedenfalls kommt es für mich bei den Beiträgen so rüber).
Rechte Gewalt und das Wiedererstarken rechter Gesinnungen sehe ich als eine große Bedrohung unserer Gesellschaft. (Aber ich möchte auch darauf hinweisen, dass konservativ nicht rechts ist!).

Trotz allem bin ich nicht bereit linke Gewalt zu tolerieren oder Verständnis dafür aufzubringen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch 2 Polizisten mit Frau und Kindern, das sind liebe Familienväter, die keinster Weise radikale Ansichten haben. Warum sollte ich Verständnis für Gewalt gegen solche Menschen aufbringen. (Natürlich gibt es auch Polizisten, die aus dem Amt entfernt gehören, aber das gibt es wahrscheinlich in jeder Berufsgruppe).

Radikalismus und Gewalt sind meiner Meinung nach in jeder Form abzulehnen.

Danke für´s Gespräch.

Ich würde mich als Stammuser bezeichnen (bin seit 2008 dabei) und deine Art und Weise, wie du hier gerade auftrittst trägt dazu bei, dass ich mich wieder ein ganz kleines Stückchen weniger wohl fühle. Aber das ist tatsächlich mein Problem.
 
@CaptainMorgan : Anscheinend kannst du selbstständig nicht nachlesen oder bist doch nicht wirklich interessiert, daher hier exklusiv nochmal mein Beitrag aus dem Kotzen Thread, der beschreibt warum ich hier immer mehr Threads auf ignore habe und der glaube ich auch ganz gut das beschreibt, was auch @Nimble formuliert hat.



Ich würde mich als Stammuser bezeichnen (bin seit 2008 dabei) und deine Art und Weise, wie du hier gerade auftrittst trägt dazu bei, dass ich mich wieder ein ganz kleines Stückchen weniger wohl fühle. Aber das ist tatsächlich mein Problem.
Danke dafür, im Grossen und Ganzen würde ich dir da auch Recht geben.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben