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Frauen an den Herd!...oder doch an die Macht?

Frauen an den Herd!...oder doch an die Macht?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

MouseMan schrieb:
Die Frauen, die wirklich das Zeug dazu haben in entsprechende Positionen zu kommen, die kommen auch dahin.

Nur müssen sie sehr oft für den Zugang zu einer solchen Position wesentlich mehr leisten, als das bei einem Mann der Fall wäre. Und das ist wiederum extrem unfair.

Dieses ganze Quotengelabere halte ich auch für totalen Nonsens, da hier klar auf Masse statt Klasse abgezielt wird. Aber das ist halt wieder der typische Aktionismus. Fakt ist, dass Frauen seit der Machterlangung der Kirche auf's derbste gefickt wurden und erst in der jüngsten Zeit ein Umdenkprozess eingesetzt hat. Aber der muss jetzt natürlich gefördert werden, komme was da wolle. Was 2000 Jahre versaut haben, muss jetzt in bewährter Hauruck-Manier in 10 Jahren gerade gebügelt werden. Und das Resultat sind dann solche Schwachsinnseinlagen wie Frauenquoten.

n385055 schrieb:
Denn mal ehrlich, warum sollte eine Frau in der gleichen Position wie ein Mann, das selbe Gehalt bekommen, wenn der Mann (sofern er verheiratet ist) immer die Risikoschiene fährt, für Frau bzw. Kinder im Scheidungsfall Unterhalt zahlen zu müssen.

Frauen bekommen in der Regel (sofern die Umstände es zulassen) immer das Sorgerecht für die Kindern und Unterhalt (für sich und die Kinder) zugesprochen; wo ist denn hier die Gleichberechtigung?

Was soll denn das für ein Argument sein? Warum soll der Lohn einer Frau für ihre beruflichte Tätigkeit an ihrem Privatleben gemessen werden? Und wo wir schon dabei sind: Der Mann ist ja dann frei. Kann tun und lassen, was er will, während die Frau die Kinder an der Backe hat. Da sollte eigentlich der Mann weniger Lohn kriegen. Denn was ist wohl einfacher: Als alleinstehende Mutter 1-2 Kinder aufziehen, oder monatlich etwas Geld überweisen?
 
Glod schrieb:
Was soll denn das für ein Argument sein? Warum soll der Lohn einer Frau für ihre beruflichte Tätigkeit an ihrem Privatleben gemessen werden? Und wo wir schon dabei sind: Der Mann ist ja dann frei. Kann tun und lassen, was er will, während die Frau die Kinder an der Backe hat. Da sollte eigentlich der Mann weniger Lohn kriegen. Denn was ist wohl einfacher: Als alleinstehende Mutter 1-2 Kinder aufziehen, oder monatlich etwas Geld überweisen?

Beides ist verdammt schwer und kann den Lebensstandard wesentlich einschränken. Weshalb ich finde, dass im Zuge der Gleichberechtigung diese anachronistische Regelung genau so wie der Rest in ein faires Verhältnis gebracht werden sollte.

Zwar ist die Formulierung von n385055 etwas unglücklich, aber im Grunde hat er schon recht. Oft hat man halt nicht das Gefühl das Gleichberechtigung gesucht wird, sondern Privilegien bzw. werden die Privilegien die man bereits hat nicht als diskriminierend empfunden.
 
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