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FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Spielstatistik ist eines WM-Finales aus argentinischer Sicht auch so unwürdig. Das spannendere Finale wäre sicher gegen England gewesen, aber auch da hätte Spanien wohl gewonnen.

Bezüglich Ballbesitzfußball: Kann man ohne Ballbesitz eigentlich Tore schießen und gewinnen? Also, wenn man nicht gerade Infantinos und Trumps Liebling ist, dann wäre wohl sagar das möglich.
 
Die Spielstatistik ist eines WM-Finales aus argentinischer Sicht auch so unwürdig. Das spannendere Finale wäre sicher gegen England gewesen, aber auch da hätte Spanien wohl gewonnen.

Bezüglich Ballbesitzfußball: Kann man ohne Ballbesitz eigentlich Tore schießen und gewinnen? Also, wenn man nicht gerade Infantinos und Trumps Liebling ist, dann wäre wohl sagar das möglich.
Klar kann man mit weniger Ballbesitz auch ein Spiel gewinnen, Deutschland - Paraguay ist ein gutes Beispiel.

Man braucht dann halt natürlich mehr Effizienz, eine Ecke oder ein Freistoß.

Auch krass das Spanien nur 1 GT kassiert hat, haben sie einfach verdient.
 
Wenn sich einige Amis aus Neugier das Finale im Fernsehen angesehen haben, wird das sicherlich nicht die Begeisterung für den Fußball geweckt haben. Die meisten werden vermutlich schon nach der Halbzeit abgeschaltet haben.
 
Puh Leute,

als Fazit muss ich sagen, dass das die schlechteste WM war, die ich miterlebt habe.
Klar gab es einige spannende Spiele und Momente - deswegen schaut man ja Fussball, aber das kann die negativen Ereignisse leider nicht überschatten.

Die Schiedsrichterleistungen waren das Schlechteste, was ich im Profifußball gesehen habe. Hier muss ich die Spieleleitung per se kritisieren, aber auch die scheinbaren Vorgaben der FIFA und die Nutzung des VAR. Da kann ich aus dem Stehgreif zwei Beispiele von gestern nehmen. Die FIFA hat scheinbar bei der WM vorgegeben, dass mehr Härte zugelassen wird. Was ich super finde, da Fußballer Pussys sind und ich schon bei jeder kleinen Schwalbe sofort gelb geben würde. Aber der Fußball hat verlernt zwischen einen Kontakt und einen Foul zu unterscheiden. Wenn ein Spieler nicht dramatisch fällt, dann wird bzw wurde oftmals kein Foul gepfiffen, obwohl es ganz klar eines war. Umgekehrt wurden Kontakte (es ist ein Kontaktsport!) wegen dramatischen Showeinlagen sofort gepfiffen. Jetzt muss die Vorgabe gewesen sein - erst wenn die Knochen gebrochen werden, gibt es gelbe Karten. Alleine das Foul von Fernandez muss nicht gelb/rot sein... Es ist ganz klar rot. Auch wenn ich Messi die Daumen gedrückt habe, aber die Argentinier hätte gegen England wegen gelb/rot den einen oder anderen Spieler verlieren müssen.

Beim ersten Tor von Spanien hätte der VAR bestätigen müssen, dass es kein Foul war. Leider hat die dramatische Showeinlage des Verteidigers dazu geführt (der Spanier dürfte ihm unabsichtlich mit dem Rücken zu ihm auf den Zehen gestiegen sein), dass das Tor nicht gezählt hat. Der VAR hat bei der WM nicht Situationen fairer bewertet, er hat sich herausgenommen, wann er etwas zugunsten für jemanden bewerten wird.

Es wurde dauernd bei jedem Spiel fragwürdige Entscheidungen getroffen. Man merkt einfach, dass die FIFA bei den Schiedsrichtern auf Multikulti (bzw Pseudoneutralität) anstatt auf Leistung gesetzt hat. Und es ist teilweise auch verständlich, dass viele Schiris keine guten Leistungen vollbracht haben. Die leiten teilweise Spiele in Ländern, die nicht annähernd auf dem Level wie in Europa sind. Ich kann ja von einem Amateurfußballer auch nicht erwarten, dass er jetzt mit dem Profis mithalten soll (wobei einige kleine Nationen genau das wiederum gezeigt haben - das spricht gegeben mein Argument ;) .

Trump und Infantino haben uns dann am Ende nochmal gezeigt, dass der Weltverband einfach nur korrupt ist und die Integrität dieses Sports verloren ist. Dazu könnte man mehrere A4 Seiten schreiben, aber ihr habt ja selbst miterlebt, was da alleine offensichtlich abgegangen ist. Aber Infantino hat es geschafft ein Netzwerk aufzubauen, wo jedes kleine Land einen Teil vom Kuchen bekommen kann, sofern man Infantino folgt. Früher haben mächtige Leute auf der Welt wenigstens heimlich und oftmals minutiös beschissen, heute ist es in unsere Fresse und das mit einem Vorschlaghammer.

Der Turnierbaum war mit 48 Mannschaften zu aufgebläht und das System mit den 8 (?) besten dritten idiotisch und unübersichtlich. Ich mag das schon bei der Championsleague nicht, dass gefühlt immer mehr Mannschaften dabei sind und bei der WM, wo halt Länderspiele von der Qualität natürlich nochmal darunter sind, umso weniger.

Ich bin leidenschaftlicher Fußballfan seit ich mich erinnern kann. Obwohl ich vieles an Fußball schon abstoßend fand (Schwalben, generell das Benehmen vieler Fußballer), ist es einfach eine Liebe zu dem Sport, die nicht erklären kann. Ich habe aber nach eigenen moralischen Gründen die WM in Russland und auch in Katar größtenteils nicht gesehen, weil ich das nicht mehr unterstützen wollte. Bei der WM26 habe ich aber echt viele Spiele geschaut und versucht dem ganzen eine neue Chance zu geben, obwohl mir im Vorfeld bekannt war, dass da nach wie vor vieles falsch rennt.

Dennich bin ich enttäuscht. Es war kacke - auch wenn es wie gesagt Highlights gab wie z.B. die Norweger. Aber bei der nächsten WM werde ich wahrscheinlich nur noch die ganz wichtigen Spiele oder wie 2022 mir nur das Finale anschauen. Rein aus Liebe zum Fußball kann ich mir das nicht mehr geben. Es gibt mittlerweile so viele Bereiche im Leben, wo ich leider immer wieder denke "Das war früher aber definitiv besser". Fußball gehört auch dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann ich nur unterschreiben. Hinzu kommen die "Trinkpausen" und eine knapp 30 minütige Halbzeitshow. Das hat alles mit dem Fußball, den ich kennen und lieben gelernt habe, nichts mehr zu tun. Spätestens seit der Einführung des VAR verliert mich der Sport immer mehr. Du kannst dich nicht mehr freuen wenn ein Tor geschossen wird, weil du immer noch die Minuten abwarten musst, bis es endlich bestätigt worden ist, oder auch nicht.
Auch wenn ich gestern wieder gesehen habe wie lange man nach einem Foul auf den fälligen Freistoß warten muss, wird mir schlecht und ich rege mich nur noch auf. Es wird nur noch lamentiert, Zeit geschunden, dramatisiert, geschauspielert usw.
Führt endlich eine Nettospielzeit ein, wie in ALLEN anderen Mannschaftsportarten auch und ich kann mich wahrscheinlich wieder mehr begeistern. So ist das alles nur noch eine Kirmesveranstaltung.
 
Die zweimalige Extra-Werbepause ist mit das schlimmste, was ich 30 Jahren des sehr intensiven Fußballschauens als Neuerung erlebt habe. Dann nennt es doch bitte wenigstens so und nicht Trinkpause. Lächerlich.
Ich fürchte aber, dass das trotz der UEFA-Aussagen Schule machen wird und wir das künftig überall haben werden. Dann aber auf 5-7 Minuten ausgedehnt (7,5 wären ja perfekt die Hälfte der Halbzeitlänge). Dafür sind die Werbeeinnahmen einfach zu verlockend.
 
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