Ich bin kein Italiener. Ich liebe italienisches Essen, Pizza, Pasta und dergleichen, habe aber sonst nichts mit dem Land zu tun. Ich mag schnelle Autos, auch Ferraris und jedes Mal, wenn ich einen echten sehe und vor allem höre, schlägt mein Herz höher, aber dennoch vermag ich den Hype um den "Mythos" Ferrari nicht nach zu vollziehen. Wenn dann im Intro zu Ferrari Challenge die orchestralen Töne erklingen und man die betenden, knienden Kultanhänger förmlich vor sich sieht, bin ich geneigt, zu sagen: "Hey! Das sind immer noch nur Autos. Rotes Blech auf vier Gummireifen. Kommt wieder runter, Leute."
50 Autos auf 12 Strecken, das macht wie viel?
FC bietet an die 50 Autos der Marke Ferrari und eine Handvoll Optionen sie auf den 12 Strecken zu fahren. Nach dem Tutorial, in dem ihr das Handling der Autos erlernen dürft, sind neben Time Trial vor allem der ArcadeMode und die Challenge interessant. Beginnen wir jedoch beim Handling. FC ist definitiv mehr auf der Simulationsseite. Ohne die vielen Fahrhilfen landet man schon schnell im Kies und kommt kaum mehr raus. Zum Glück gibt es eine zuschaltbare Ideallinie, die anzeigt, wann man bremsen, rollen und beschleunigen sollte. Trotz schwieriger Steuerung und ewig langer Bremswege kann man also auch als Anfänger relativ zügig anfangen, auf Zeit zu fahren. So ausgerüstet starte ich die Karriere, den Challengemode. Und stelle alsbald den alles zerstörenden Fehler desselben fest. Aber zuerst:
Ihr seid auf den F430 limitiert. Das allein ist schon ein kleiner Rückschlag. Leben solche Racinggames nicht von etwas Abwechslung? Es mag realistisch sein, aber hier ist der Newsflash: Realität ist Scheiße. Darum spiele ich Spiele. Um Sachen zu tun, die ich nie im echten Leben tun könnte. Wie einen Ferrari fahren. Ein Spiel mit über 50 Autos zu bewerben und dann im Hauptspielmodus nur ein einziges Fahrzeug zur Verfügung zu stellen ist zumindest eine verpasste Chance. Aber so sind wir nun mal im Challengemode mit unserem F430.
New York, Rio, Tokyo...
Ihr wählt aus zwischen den Serien in Europa, Italien (Europa?) und Nord Amerika und bestreitet dort eine Reihe von Rennen. Ein Wochenende besteht aus einer Qualifikation und dann zwei Rennen, wobei ihr das zweite von der Position aus startet, an der ihr das erste Rennen beendet habt. Punkte gibt es für Sieg und Platz und wer am Ende die meisten Punkte hat, kriegt das Mädchen. Modifikationen am Auto sind nur sehr begrenzt möglich und kein Vergleich zu den Möglichkeiten eines Forza oder Gran Turismo, was die erste große Enttäuschung ist. Ohne Trainingsmöglichkeit könnt ihr auch erst im Rennen feststellen, ob die rudimentären Änderungen überhaupt etwas gebracht haben.
Klingt simpel genug, nicht sonderlich ansprechend präsentiert, aber spielbar. Nun zum Problem: Die Künstliche Intelligenz der Mitfahrer. Oh Junge! Der Schwierigkeitsgrad ist in diesem Modus nicht einstellbar, also muss man mit dem leben, was die Entwickler einem vorsetzen. Zuerst geht es in die Qualifikation. Schnell musste ich feststellen, dass die Zeiten der anderen einfach überirdisch waren. Mir fehlten locker 10 Sekunden auf die Spitze und immer noch 2 auf den nächsten Platz. Selbst mit viel viel Übung und meinem Gefühl nach einer sehr guten, sauberen Runde kam mehr als ein 13. Startplatz nicht heraus. Dann ging es ans Rennen selbst und urplötzlich haben alle Piloten das Fahren verlernt. In den Kurven hielten die beinahe an und schlichen im ersten Gang heraus wie Fahranfänger. Binnen zwei Runden war ich auf Platz 1 vorgefahren, nach vier Runden hatte ich einen Vorsprung von 20 Sekunden. Ok. In Rennen zwei das gleiche Bild. Quali unmöglich, Rennen reine Formsache. Schwierig war da nur an den fahrenden Hindernissen vorbei zu kommen ohne dass die mich von der Piste hauten.
Das alles änderte sich dann aber in Rennen Nr. 4, als die KI plötzlich meinte, mir jetzt zeigen zu müssen, was geht. Urplötzlich fuhren mir die anderen Autos auf den Geraden weg und überholten mich trotz guter Kurvenfahrten meinerseits einfach durch reinen Topspeed auf Start/Ziel. Es ist auch an dieser Stelle gewesen, dass ich feststellte, dass der Sieger des Wettbewerbes bereits fest steht. Ihr habt immer nur einen direkten Gegner in der Meisterschaft. Wenn ihr nicht gewinnt, dann tut er es. Gewinnt ihr, ist er sicherer Zweiter. Heißt, mehrfach ein dritter Platz oder schlechter ist für euch schlichtweg keine Option. Ihr müsst gewinnen. Konstanz reicht nicht. Fehler überlassen eure Gegner den Menschen, selber machen sie keine.
Getriebe is' aus...
Plötzlich wurde es auch zum Ärgernis, dass es keine Möglichkeit gibt, das Auto etwas zu tunen. Ein wenig das Getriebe und die Übersetzung auf Beschleunigung auslegen, etwas mehr Abtrieb, andere Reifen mit mehr Haftung, irgendwas. Die minimalen Optionen bieten keine Möglichkeit, das Auto wirklich merklich schneller oder besser fahrbar zu machen. Es bleibt daher die Frage, wo die Konkurrenz den Speed auf den Geraden herholt. Wenn wir beide gleich aus der Kurve rauskommen, wieso fährt mir der Kerl danach einfach weg? Mehr als Gas geben sollte er auch nicht können. Realistisch ist das auch nicht wirklich. Wieso wird eine zu schwache KI in den ersten Rennen von unfairen Übergegnern in den letzten Rennen ausgeglichen anstatt eine fordernde, schnelle, aber faire KI zu entwickeln? Oh ja, wahrscheinlich weil eine fordernde, schnelle, aber faire KI verdammt schwer zu entwickeln ist.
Dabei ist hier noch nicht einmal das generelle Problem erwähnt, dass die Jungs ihre Linie verteidigen als ginge es um ihr Leben. Mit Vorlieben wird gedrängelt, geschubst, gerammt, Platz zum Leben wird einem nie gelassen und nicht selten bekommt man das Gefühl, die wissen einfach gar nicht, dass man da ist. Wird man von der KI geschlagen, fühlt man sich betrogen, schlägt man sie, fehlt jegliche Befriedigung aus dem Sieg. Nie gelingt es dem Spiel, den richtigen Mittelweg zu finden und packende, fordernde Rennen zu liefern, die gut zu beenden ein Gefühl des Triumphes beim Spieler auslöst. Entweder ihr fahrt hoffnungslos hinterher oder ihr versägt die KI in den ersten Rennen und spult dann gelangweilt Runde um Runde ab, bis die Zeit oben (Einstellbar zwischen "zu kurz" und "zu lang") abgelaufen ist.
Nicht wirklich viel besser verläuft der Arcademode. Zunächst mal ist nichts arcade an diesem Modus. Ihr müsst auf einer Reihe von Strecken in Folge punkten, um eine Serie zu gewinnen und den nächsten Schwierigkeitsgrad frei zu schalten. Das gleiche Problem mit dem Übergegner aus dem Challengemode findet sich auch hier. Ohne Speicher- oder Checkpointsystem zwischendrin heißt das, dass ihr bis eine Stunde und länger am Stück spielen müsst und jeder Fehler im letzten Rennen durchaus bedeuten kann, dass die drei Spitzenrennen zuvor für die Katze waren. Spannung ist das eine, Frustration das andere. Die Grenze in FC ist fließend.
Dazu ist das Game nicht mal technisch sonderlich ansprechend. Autos sehen annehmbar bis gut aus, die Strecken sehen halt aus wie Rennstrecken. Das Spiel läuft flüssig, lässt aber jegliches Geschwindigkeitsgefühl vermissen. Nie hat man das Gefühl, fast 300 zu fahren. Das Schadensmodell ist lächerlich und hätte in der Form genauso gut gar nicht erst vorhanden zu sein brauchen. Cockpitansicht ist unspielbar auf Grund der zu weit nach hinten gezogenen Sicht. Den Regeneffekten fehlen so ein wenig die Gischt- und Spiegeleffekte. Außerdem wechselt das Wette nie während des Rennens. Motoren klingen teilweise eher wie Akkubohrer denn wie PS-starke italienische Rennwagen, bei den quietschenden Reifen musste ich eine ganze Weile genau hinhören, bis ich überhaupt erkannte, dass sie es sein sollten. Die Musik lässt sich dann am ehesten noch als akustisches Verbrechen beschreiben.
Danke, ich bleib bei Toyota
Wann gibt es endlich mal ein gescheites Rennspiel? Am besten wieder ein Formel 1 Spiel, mit brauchbarer KI und annehmbarer Steuerung. Forza ist zu langatmig, Gran Turismo hat nichts mit Simulation zu tun, Burnout ist mehr Action- als Rennspiel und Ralleyspiele zählen nicht. FC jedenfalls versucht sich an einem Mix aus Arcade und Simulation und scheitert kläglich. Kein Element überzeugt vollends, aber die katastrophale KI ruiniert das Spielerlebnis im Alleingang. Ständig wechselnd zwischen übermenschlich gut und unterirdisch schlecht verunmöglicht sie spannende Rennen im Ansatz. Letztere wären das einzige gewesen, was dem langweiligen Spielaufbau mit den viel zu langen Rennwochenenden überhaupt einen Reiz gegeben hätte. Als Hardcore FerrariFan sollte man seine Zeit lieber mit Arbeit verbringen statt mit diesem Spiel... vielleicht klappt's dann irgendwann mal mit einem echten.
50 Autos auf 12 Strecken, das macht wie viel?
FC bietet an die 50 Autos der Marke Ferrari und eine Handvoll Optionen sie auf den 12 Strecken zu fahren. Nach dem Tutorial, in dem ihr das Handling der Autos erlernen dürft, sind neben Time Trial vor allem der ArcadeMode und die Challenge interessant. Beginnen wir jedoch beim Handling. FC ist definitiv mehr auf der Simulationsseite. Ohne die vielen Fahrhilfen landet man schon schnell im Kies und kommt kaum mehr raus. Zum Glück gibt es eine zuschaltbare Ideallinie, die anzeigt, wann man bremsen, rollen und beschleunigen sollte. Trotz schwieriger Steuerung und ewig langer Bremswege kann man also auch als Anfänger relativ zügig anfangen, auf Zeit zu fahren. So ausgerüstet starte ich die Karriere, den Challengemode. Und stelle alsbald den alles zerstörenden Fehler desselben fest. Aber zuerst:
Ihr seid auf den F430 limitiert. Das allein ist schon ein kleiner Rückschlag. Leben solche Racinggames nicht von etwas Abwechslung? Es mag realistisch sein, aber hier ist der Newsflash: Realität ist Scheiße. Darum spiele ich Spiele. Um Sachen zu tun, die ich nie im echten Leben tun könnte. Wie einen Ferrari fahren. Ein Spiel mit über 50 Autos zu bewerben und dann im Hauptspielmodus nur ein einziges Fahrzeug zur Verfügung zu stellen ist zumindest eine verpasste Chance. Aber so sind wir nun mal im Challengemode mit unserem F430.
New York, Rio, Tokyo...
Ihr wählt aus zwischen den Serien in Europa, Italien (Europa?) und Nord Amerika und bestreitet dort eine Reihe von Rennen. Ein Wochenende besteht aus einer Qualifikation und dann zwei Rennen, wobei ihr das zweite von der Position aus startet, an der ihr das erste Rennen beendet habt. Punkte gibt es für Sieg und Platz und wer am Ende die meisten Punkte hat, kriegt das Mädchen. Modifikationen am Auto sind nur sehr begrenzt möglich und kein Vergleich zu den Möglichkeiten eines Forza oder Gran Turismo, was die erste große Enttäuschung ist. Ohne Trainingsmöglichkeit könnt ihr auch erst im Rennen feststellen, ob die rudimentären Änderungen überhaupt etwas gebracht haben.
Klingt simpel genug, nicht sonderlich ansprechend präsentiert, aber spielbar. Nun zum Problem: Die Künstliche Intelligenz der Mitfahrer. Oh Junge! Der Schwierigkeitsgrad ist in diesem Modus nicht einstellbar, also muss man mit dem leben, was die Entwickler einem vorsetzen. Zuerst geht es in die Qualifikation. Schnell musste ich feststellen, dass die Zeiten der anderen einfach überirdisch waren. Mir fehlten locker 10 Sekunden auf die Spitze und immer noch 2 auf den nächsten Platz. Selbst mit viel viel Übung und meinem Gefühl nach einer sehr guten, sauberen Runde kam mehr als ein 13. Startplatz nicht heraus. Dann ging es ans Rennen selbst und urplötzlich haben alle Piloten das Fahren verlernt. In den Kurven hielten die beinahe an und schlichen im ersten Gang heraus wie Fahranfänger. Binnen zwei Runden war ich auf Platz 1 vorgefahren, nach vier Runden hatte ich einen Vorsprung von 20 Sekunden. Ok. In Rennen zwei das gleiche Bild. Quali unmöglich, Rennen reine Formsache. Schwierig war da nur an den fahrenden Hindernissen vorbei zu kommen ohne dass die mich von der Piste hauten.
Das alles änderte sich dann aber in Rennen Nr. 4, als die KI plötzlich meinte, mir jetzt zeigen zu müssen, was geht. Urplötzlich fuhren mir die anderen Autos auf den Geraden weg und überholten mich trotz guter Kurvenfahrten meinerseits einfach durch reinen Topspeed auf Start/Ziel. Es ist auch an dieser Stelle gewesen, dass ich feststellte, dass der Sieger des Wettbewerbes bereits fest steht. Ihr habt immer nur einen direkten Gegner in der Meisterschaft. Wenn ihr nicht gewinnt, dann tut er es. Gewinnt ihr, ist er sicherer Zweiter. Heißt, mehrfach ein dritter Platz oder schlechter ist für euch schlichtweg keine Option. Ihr müsst gewinnen. Konstanz reicht nicht. Fehler überlassen eure Gegner den Menschen, selber machen sie keine.
Getriebe is' aus...
Plötzlich wurde es auch zum Ärgernis, dass es keine Möglichkeit gibt, das Auto etwas zu tunen. Ein wenig das Getriebe und die Übersetzung auf Beschleunigung auslegen, etwas mehr Abtrieb, andere Reifen mit mehr Haftung, irgendwas. Die minimalen Optionen bieten keine Möglichkeit, das Auto wirklich merklich schneller oder besser fahrbar zu machen. Es bleibt daher die Frage, wo die Konkurrenz den Speed auf den Geraden herholt. Wenn wir beide gleich aus der Kurve rauskommen, wieso fährt mir der Kerl danach einfach weg? Mehr als Gas geben sollte er auch nicht können. Realistisch ist das auch nicht wirklich. Wieso wird eine zu schwache KI in den ersten Rennen von unfairen Übergegnern in den letzten Rennen ausgeglichen anstatt eine fordernde, schnelle, aber faire KI zu entwickeln? Oh ja, wahrscheinlich weil eine fordernde, schnelle, aber faire KI verdammt schwer zu entwickeln ist.
Dabei ist hier noch nicht einmal das generelle Problem erwähnt, dass die Jungs ihre Linie verteidigen als ginge es um ihr Leben. Mit Vorlieben wird gedrängelt, geschubst, gerammt, Platz zum Leben wird einem nie gelassen und nicht selten bekommt man das Gefühl, die wissen einfach gar nicht, dass man da ist. Wird man von der KI geschlagen, fühlt man sich betrogen, schlägt man sie, fehlt jegliche Befriedigung aus dem Sieg. Nie gelingt es dem Spiel, den richtigen Mittelweg zu finden und packende, fordernde Rennen zu liefern, die gut zu beenden ein Gefühl des Triumphes beim Spieler auslöst. Entweder ihr fahrt hoffnungslos hinterher oder ihr versägt die KI in den ersten Rennen und spult dann gelangweilt Runde um Runde ab, bis die Zeit oben (Einstellbar zwischen "zu kurz" und "zu lang") abgelaufen ist.
Nicht wirklich viel besser verläuft der Arcademode. Zunächst mal ist nichts arcade an diesem Modus. Ihr müsst auf einer Reihe von Strecken in Folge punkten, um eine Serie zu gewinnen und den nächsten Schwierigkeitsgrad frei zu schalten. Das gleiche Problem mit dem Übergegner aus dem Challengemode findet sich auch hier. Ohne Speicher- oder Checkpointsystem zwischendrin heißt das, dass ihr bis eine Stunde und länger am Stück spielen müsst und jeder Fehler im letzten Rennen durchaus bedeuten kann, dass die drei Spitzenrennen zuvor für die Katze waren. Spannung ist das eine, Frustration das andere. Die Grenze in FC ist fließend.
Dazu ist das Game nicht mal technisch sonderlich ansprechend. Autos sehen annehmbar bis gut aus, die Strecken sehen halt aus wie Rennstrecken. Das Spiel läuft flüssig, lässt aber jegliches Geschwindigkeitsgefühl vermissen. Nie hat man das Gefühl, fast 300 zu fahren. Das Schadensmodell ist lächerlich und hätte in der Form genauso gut gar nicht erst vorhanden zu sein brauchen. Cockpitansicht ist unspielbar auf Grund der zu weit nach hinten gezogenen Sicht. Den Regeneffekten fehlen so ein wenig die Gischt- und Spiegeleffekte. Außerdem wechselt das Wette nie während des Rennens. Motoren klingen teilweise eher wie Akkubohrer denn wie PS-starke italienische Rennwagen, bei den quietschenden Reifen musste ich eine ganze Weile genau hinhören, bis ich überhaupt erkannte, dass sie es sein sollten. Die Musik lässt sich dann am ehesten noch als akustisches Verbrechen beschreiben.
Danke, ich bleib bei Toyota
Wann gibt es endlich mal ein gescheites Rennspiel? Am besten wieder ein Formel 1 Spiel, mit brauchbarer KI und annehmbarer Steuerung. Forza ist zu langatmig, Gran Turismo hat nichts mit Simulation zu tun, Burnout ist mehr Action- als Rennspiel und Ralleyspiele zählen nicht. FC jedenfalls versucht sich an einem Mix aus Arcade und Simulation und scheitert kläglich. Kein Element überzeugt vollends, aber die katastrophale KI ruiniert das Spielerlebnis im Alleingang. Ständig wechselnd zwischen übermenschlich gut und unterirdisch schlecht verunmöglicht sie spannende Rennen im Ansatz. Letztere wären das einzige gewesen, was dem langweiligen Spielaufbau mit den viel zu langen Rennwochenenden überhaupt einen Reiz gegeben hätte. Als Hardcore FerrariFan sollte man seine Zeit lieber mit Arbeit verbringen statt mit diesem Spiel... vielleicht klappt's dann irgendwann mal mit einem echten.