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BOOK Eure neuesten Bücher!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich mag ja Alternative Geschichte sehr gerne. Bin gespannt, ob die was taugen :popcorn:

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Eigentlich kaufe ich ja nichts, wo ein "Spiegel-Bestseller"-Aufkleber drauf ist,aber hier habe ich den übersehen. Zum Glück!

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Klappentext:

Seit Generationen leben die Menschen unter der Erde. Was aber, wenn das Leben im Silo nicht das ist, was es zu sein scheint? Was, wenn der Blick nach draußen nicht durch eine Scheibe, sondern auf einen Bildschirm fällt? – Dann wird Neugier lebensgefährlich. Selbst für Juliette Nichols, die für die Sicherheit im Silo verantwortlich ist ... Drei Jahre nach dem mysteriösen Tod seiner Frau Allison setzt Sheriff Holston seiner Aufgabe ein Ende und entschließt sich, die strengste Regel zu brechen: Er will das Silo verlassen. Doch die Erdoberfläche ist hoch toxisch, ihr Betreten bedeutet den sicheren Tod. Holston nimmt das in Kauf, um endlich mit eigenen Augen zu sehen, was sich hinter der großen Luke befindet, die sie alle gefangen hält. Seine Entdeckung ist ebenso ungeheuerlich wie die Folgen, die sein Handeln nicht zuletzt für seine Nachfolgerin Juliette hat … Hugh Howeys verstörende Zukunftsvision ist rasanter Thriller und faszinierender Gesellschaftsroman in einem. »Silo« handelt von Lüge und Manipulation, Loyalität, Menschlichkeit und der großen Tragik unhinterfragter Regeln.

Absolute Kaufempfehlung, ich habe daraufhin gestern Fallout:New Vegas wieder eingelegt :D
 
Jepp, bin durch. Im August kommt das Prequel, was erklärt, wie es zu dem Silo gekommen ist.

Zu dem nur-drinnen:

Jein, die Außentür wird auch geöffnet, aber 99% findet schon im Silo statt. Insofern ist es kein Fallout-Roman. Aber es kommt ständig das Feeling wie am Anfang vom dritten Teil auf, bevor man die Vault verläßt.
 
Hab eine Frage zu Crichtons "DinoPark". Veröffentlicht wurde das Buch seinerzeit unter dem Namen, bei amazon ist es aber als "Jurassic Park" gelistet. Wurde das Buch umbenannt? Oder handelt es sich jetzt um das Buch zum Film? Ich möchte jedenfalls die Vorlage des Films lesen, nicht umgekehrt.
 
Ist das Gleiche, die haben nur aus dem Filmerfolg noch etwas rauskitzeln wollen. Deshalb die Umbenennung. Das Buch ist btw. auch deutlich besser, als der Film (wie meistens).
 
Ist zwar nicht unbedingt neu aber bin ich gerade dran und mal ne Frage, hat es jemand schon gelesen ? Ist es empfehlenswert ?
Das Spiel fand ich Klasse ^^ und generell steh ich auch ein wenig auf so Zeug bzw. finde es ganz Interessant aber es liest sich schon ziemlich schwer ....

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@ChriZ Gerne, die Crichton-Bücher kann man (fast) alle blind kaufen, man hat ggf. nur das Problem, daß sie technisch inzwischen eingeholt wurden (z.B. bei Kongo). Lost World kann ich auch empfehlen, also quasi Jurassic Park 2. Aber ich weiß jetzt gar nicht mehr, ob das Buch mit dem Film überhaupt noch etwas tun hat (ist vielleicht auch besser so, wenn ich mir den Film noch mal in Erinnerung rufe :ugly: )
 
Ja, ich habe auch gerade mal nachgeschaut, Crichton war mit am Set und bei der Filmproduktion beteiligt. Ist wohl im Grunde die geiche Story. Trotzdem war das Buch besser, als der Film. Crichton hat es einfach drauf (bei Büchern und Filmen), nur sein Piratenbuch sollte man meiden...
 
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„Endlich wieder ein großer deutscher Roman!“ Gerd Scobel

54 Stunden im August – Eines der wichtigsten Bücher in dieser Saison. Im heißen Sommer 1988 hielten zwei Geiselnehmer aus Gladbeck die Republik in Atem. Peter Henning hat einen großen Roman über diese 54 Stunden geschrieben, in denen unser Land ein anderes wurde. Er präsentiert die ungeheuren Fakten jener Tage und legt einen erzählerischen Querschnitt durch die westdeutsche Gesellschaft am Vorabend einer Zeitenwende. Am 16. August 1988 überfallen zwei Kleinkriminelle die Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck und lösen damit die wohl spektakulärste Geiselnahme der deutschen Nachkriegsgeschichte aus. Verfolgt von einer Journalistenhorde, fliehen sie brandschatzend durchs Land. Vor laufenden Kameras töten sie, liefern sich Schießereien mit der Polizei und werden in Köln von heute namhaften Journalisten interviewt, während die Geiseln in Lebensgefahr schweben – ein Sündenfall des Journalismus und ein Offenbarungseid der Polizei. Peter Henning erzählt von Männern und Frauen, die hineingezogen werden und binnen 54 Stunden an den Rand ihrer Existenz gebracht werden. Da ist zum Beispiel der junge RTL-Journalist Thomas Bertram, der über den Fall berichten soll, während sein neugeborener Sohn zu sterben droht. Oder die erfolgreiche Romance-Autorin Brigitte Fischer, die durch das Drama begreift, was ihren Mann, der als Kriegsreporter ums Leben kam, umtrieb. Der leitende SEK-Beamte Rolf Kirchner muss mit ansehen, wie die Einsatzleitung den Geiselbus davonfahren lässt, und gerät in eine Sinnkrise. Und der Fotograf Peter Ahrends wird nach der Entführung nie wieder in seinem Beruf arbeiten. „Zeitgeschichte derart klug und spannend zu erzählen ist schon eine Kunst. Darüber hinaus noch einen Roman zu schreiben mit grandiosen Dialogen, brillanter Komposition und großer Beobachtungsgabe – das ist absolut lesenswerte, große Kunst.“ Gert Scobel "Peter Henning hat das berühmte Geiseldrama von Gladbeck detailgenau als exemplarisches Gewaltverbrechen der Mediengesellschaft dargestellt." Dieter Wellershoff


Wie ich schon in diesem Thread geschrieben habe, hat mich die Geiselnahme von Gladbeck ziemlich schockiert. Das Thema interessierte mich. Und auf einen Roman, der um die Geiselnahme dreht könnte doch ganz gut sein. Der Autor soll (!) 4 Jahre lang über das Thema recherchiert haben. So viel vorneweg: Davon merkt man absolut rein gar nichts.

Zum Buch: Es ist erstmals äusserst mühsam zu lesen. Es sind, keine Ahnung, vielleicht 8 Teilgeschichten die in diesem Buch aufgegriffen werden. Manche haben einen Zusammenhang zum Geiseldrama, andere so gut wie gar keinen.

Das Problem ist, dass es einem Scheissegal ist was passiert. Es plätschert alles vor sich hin, Spannung kommt leider nie auf. Ein paar Protagonisten hätten sicherlich Potential gehabt (z.B. der polnische Busfahrer und die Taxifahrerin). Aber viele Dinge die vielleicht ein wenig spannend sein könnten werden nur angedeutet. Dazu kommen einfach viele Handlungsstränge wo man den ominösen Smiley aus diesem Forum benutzen könnte (mache ich jetzt nicht, da ich nicht gesperrt werden will). Die Romance Autorin ist so ein Beispiel. Das sind vergeudete Seiten. Dazu kommen absolute Kotzbrocken, wie Thomas Bertram. Seine Frau gebärt in der Nacht seinen Sohn. Dieser ist aber 2 Monate zu früh entbunden worden und wird es wohl nicht schaffen zu überleben. Was macht also der gute Thomas? Er geht ins Spital und vögelt dort mit einer Freundin auf der Klo. Danach ist er ein paar Minuten bei seiner Frau und geht dann mit seiner Kamera auf die Jagd. Doch nicht mal seinen Job kriegt er hin. Er sitzt nach dem Dreh lieber in einem Kaffee und denkt über seine Freundin nach. Später geht er nochmal kurz ins Spital bis er danach auf eine ausgedehnte Kneipentour geht. Zum Schluss lädt er dann eine Arbeitskollegin zum Essen und landet dann mit ihr wieder im Bett. Das alles während sein Sohn um sein Leben kämpft! Ich weiss nicht, ob der Autor die RTL-Leute wirklich so runtermachen wollte, aber das war einfach nur so was von konstruiert. Wie eigentlich alles in diesem Buch.

So liest man, wie der polnische Busfahrer so sehr auf seine Sicherheit bedacht ist, dass er in der Nacht nicht mehr ruhig durchschlafen kann. Er erwacht beim kleinsten Mucks, da er Gefahr wittert. Als dann die Geiselgangster einen Busfahrer brauchen, meldet er sich natürlich freiwillig. Immerhin hat seine Geschichte noch was mit dem Geiseldrama zu tun. Bei vielen Geschichten ist es so, dass sie was am Radio hören und kurz darüber sprechen…

Und dass es in diesem Sommer so heiss war, dass die Restaurants eigens Trinkbottiche für die Hunde rausstellten, liest man auch mehrere Male im Buch (der Satz wurde wohl einfach ein paar Mal kopiert).


2/10



[ama]http://www.amazon.de/Diana-Die-Biographie-Tina-Brown-ebook/dp/B00HAYWLRO/ref=sr_1_5?s=books&ie=UTF8&qid=1406629075&sr=1-5[/ama]

Auch Jahre nach ihrem Tod wird sie verehrt, ja vergöttert: Lady Di lebt. Wirklich gerecht wird ihr nur die definitive Biographie der international renommierten Journalistin Tina Brown. Ihr großartiges Porträt gewährt uns mitreißende neue Einblicke in das große Drama eines Frauenlebens.


Die britisch-amerikanische Star-Journalistin Tina Brown hat zeitlebens Dianas Werdegang verfolgt, Hunderte von Gesprächen geführt und unvoreingenommen nachgefragt. Mit scharfem Blick entlarvt sie bisher verborgene Wahrheiten und bringt uns Diana nahe wie niemand zuvor: ihre Zerrissenheit zwischen den eigenen Gefühlen und den Pflichten der Ehefrau eines zukünftigen Monarchen; ihre Verzweiflung in dem nur scheinbar goldenen Käfig ihrer Ehe; ihre Sehnsüchte und Hoffnungen; ihre Reaktion auf das überwältigende Interesse der Medien und auf die Verführungskraft des Glamour. Wir verstehen, wie Diana weltweit die Menschen für sich einnehmen konnte und warum sie, verstoßen aus der Welt der Royals, Zuflucht beim Jetset suchte – was letztlich ihren tragischen Tod bedeutete. Und wir begreifen, wie sie noch heute als Königin der Herzen eine Wirkung entfaltet, der wir uns nicht entziehen können.


Ich habe den Film „Diana“ mit Naomi Watts gesehen. Ich dachte im Film sei alles fiktiv und der Arzt nur erfunden. War er nicht. Deshalb habe ich von meiner Mutter mal die Biografie von Lady Di ausgelehnt. Und ich wurde positiv überrascht! Sehr gut geschrieben und einfach ein faszinierende Geschichte. Ist schon krass was da alles passiert ist (und damit meine ich nicht mal den Unfall). Für jeden der sich auch nur ein wenig für Diana oder die königliche Familie interessiert ein Muss.


8/10
 
Ja, ich habe auch gerade mal nachgeschaut, Crichton war mit am Set und bei der Filmproduktion beteiligt. Ist wohl im Grunde die geiche Story. Trotzdem war das Buch besser, als der Film. Crichton hat es einfach drauf (bei Büchern und Filmen), nur sein Piratenbuch sollte man meiden...
Ok. Denke bei der nächsten Bestellung hol ich mir das Buch :)
 
The Lost World hat eigentlich relativ wenige Überschneidungen zum Film. Fand das Buch auf jeden Fall besser. Ist aber auch ewig her, dass ich es gelesen habe. Als ich vor zwei Jahren nochmal Jurassic Park gelesen habe, tat ich mich schon ein wenig schwer. Wirkt alles doch etwas angestaubt. Man sollte aber im Hinterkopf behalten wann es geschrieben wurde, dann weiß man es definitiv mehr zu schätzen.
 
Ja, daß ist bei Crichton immer die Gefahr, generell bei diesen wissenschaftslastigen Near-Future-Romanen. "Kongo" geht gar nicht mehr, andere Klassiker wie "Andromeda" gehen auch nur noch im zeitlichen Kontext.
 
Bin gerade über einen Roman gestolpert, der mich selber zwar nicht so interessiert, aber unseren @Urgs reizen könnte. Ich meine, dass du den ein oder anderen Zombie-Roman gelesen hast und Interesse an weiteren Büchern des Genres hattest. Vielleicht passt das hier ja ganz gut:
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Mhm, klingt interessant. Aber der Autor ist Chefredakteur der B.Z. Das macht dann wieder skeptisch ... Trotzdem, Danke. Vielleicht werfe ich mal nen Blick drauf.
 
Sehr zu empfehlen!

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Dunkle Experimente im Paris der Jahrhundertwende

Paris, Ende des 19. Jahrhunderts: Der junge Arzt Paul Clément tritt eine Stelle im berühmten Krankenhaus La Salpêtrière an. Sein Interesse gilt vor allem den Patienten, die nach einem Herzstillstand wiederbelebt wurden. Sie berichten, auf der Schwelle zwischen Leben und Tod für einen kurzen Moment den Himmel erlebt zu haben. Neugierig lässt Clément sich auf ein riskantes Experiment ein: Er will am eigenen Leib erfahren, was es heißt, zwischen Leben und Tod zu schweben. In letzter Sekunde wird er wiederbelebt, doch nach dieser Erfahrung ist er nicht mehr derselbe. Verfällt der Arzt langsam dem Wahnsinn – oder ist es möglich, dass er nicht allein wieder ins Leben zurückgekehrt ist? Hat ein Dämon, so alt wie die Menschheit selbst, von ihm Besitz ergriffen?
 
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