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VOTE Empfindet ihr mehr Empathie für Menschen oder Tiere?

Empfindet ihr mehr Empathie für Menschen oder Tiere?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Doch, eigentlich kannst du das. Jeder von uns kann dazu seinen Beitrag leisten. Und eigentlich sollte es dir, mit deinen Respekt vor Tieren überhaupt nicht schwerfallen. Denn wenn du das konsequent zuende denkst, dann müsste dir mit jedem Bissen von deinem Fleischstück immer schlechter werden. Eigentlich dürftest du das gar nicht runterkriegen können.

Und genau das ist der Grund warum diese Diskussion rund um Tiere nie zu etwas führt, die Leute die eine gegenteilige Meinung zu Tieren haben kommen immer mit demselben Argument. Es ging primär um die Frage, wen man aus einem brennenden Haus retten würde. Das hat mit dem Fleisch auf dem Teller erst mal nix zu tun. Ich klinke mich nun auch aus, wollte mich an dem Schwachsinn eh nicht beteiligen.
 
Neulich noch hat jemand irgendwo, vermutlich war es wiedermal Facebook, einen Spruch zitiert, der selektive Zuneigung ächtete.

Also im Sinne von "Wer seinen Hund liebt, der darf kein Schnitzel essen". Fand ich interessant. Unlogisch aber interessant.

Denn erstens kann und darf ich mir sehr wohl aussuchen, wessen Leben ich als schützenswert erachte, Moral ist nichts, was in der Natur vorkommt. Natürlich sind mir die Leben derer, die mir nahe stehen sehr viel wichtiger als die derjenigen Lebewesen, die es nicht tun. Mensch und Tier gleichermaßen, gibt schliesslich so gut wie keinen Unterschied.

Zweitens ist dieser Spruch, gerade in Kombination mit einem domestizierten Raubtier seltsam, der Hund hat schliesslich, anders als der Mensch, nicht die Option auf Fleisch zu verzichten. Vielleicht heisst es auch "gib dein Schnitzel deinem Hund" :?

:?
 
Ich weiss ja, was du beruflich machst. So, wie ich dich einschätze, würdest du auch einen Kinderschänder nicht einfach verrecken lassen und ihm die Hilfe verweigern. Oder irre ich mich da?

Da ich wohl nicht wissen würde, dass es sich um einen handelt, ja.

Auch so würde ich ihm die Hilfe nicht verweigern, das heißt aber nicht, dass er mit Sanfthandschuhen wie der Rest angefasst werden muss. Gibt da einen schönen, gesetzlich verankerten Grundsatz: Leben vor Lebensqualität.

Neulich noch hat jemand irgendwo, vermutlich war es wiedermal Facebook, einen Spruch zitiert, der selektive Zuneigung ächtete.

Also im Sinne von "Wer seinen Hund liebt, der darf kein Schnitzel essen". Fand ich interessant. Unlogisch aber interessant.

Denn erstens kann und darf ich mir sehr wohl aussuchen, wessen Leben ich als schützenswert erachte, Moral ist nichts, was in der Natur vorkommt. Natürlich sind mir die Leben derer, die mir nahe stehen sehr viel wichtiger als die derjenigen Lebewesen, die es nicht tun. Mensch und Tier gleichermaßen, gibt schliesslich so gut wie keinen Unterschied.

Zweitens ist dieser Spruch, gerade in Kombination mit einem domestizierten Raubtier seltsam, der Hund hat schliesslich, anders als der Mensch, nicht die Option auf Fleisch zu verzichten. Vielleicht heisst es auch "gib dein Schnitzel deinem Hund" :?

:?

Kann ich so unterschreiben.

Diese von dir genannte Aussage habe ich auch schön öfter gehört und muss sie immer wieder als verqueren Bullshit abtun. Standardmäßig entgegne ich dem damit, ob ich dann, wenn es nach ihnen geht, auch damit aufhören soll dem Raubtier sein Fleisch zu gönnen?

Die Aussage sein Schnitzel lieber dem Hund zu geben werde ich mir merken. Das ist gut. :O_o:
 
Wenn jemand sein Haustier rettet und dafür einen Menschen sterben lässt, ist das nun mal für mich krank, gestört, das hat nichts mit "haten" zu tun. Wie würdest du denn so ein Verhalten definieren?

Ich kann solche Statements auch nicht nachvollziehen. Mir gehts doch nur um die Diskussionskultur, die sehr schnell nen unangenehmen Ton bekommt, wenn man jemanden angreift. Du und ich haben bei dem Thema ähnliche Ansichten, aber ich finde, man muss diskutieren können, ohne dass jemand die eigene geistige Gesundheit angreift. Die Gedanken sind frei und in nem Diskussionsforum sollte man diese ungestraft darlegen können. Ich freu mich (mein ich komplett ernst) über jede ausführliche Darlegung eines mir zunächst unverständlichen Standpunkts. Am Ende könnten wir alle mit erweitertem Horizont aus einer Diskussion gehen. :)
 
Und genau das ist der Grund warum diese Diskussion rund um Tiere nie zu etwas führt, die Leute die eine gegenteilige Meinung zu Tieren haben kommen immer mit demselben Argument. Es ging primär um die Frage, wen man aus einem brennenden Haus retten würde. Das hat mit dem Fleisch auf dem Teller erst mal nix zu tun. Ich klinke mich nun auch aus, wollte mich an dem Schwachsinn eh nicht beteiligen.

Meiner Meinung nach hast du doch aber das Thema verallgemeinert und dich über die Grundsätzlichkeit des Respekts gegenüber Tiere ausgelassen. Z.B. das sie vor dem Gesetz wie ein Gegenstand behandelt werden. Letzlich ist das ja auch die Grundlage, auf der die fleischzüchtende Industrie arbeitet. Du hättest z.B. gerne richtige Strafen dafür, wenn jemand einen Hund überfährt.

Was ja auch völlig normal ist. Weil dieses konkrete Rettungsbeispiel ja eine grundsätzliche Betrachtungsweise aufzeigen soll.

Letzlich gehört es zu deiner Argumentation, dass der Mensch schlecht ist, schlechter als die Tiere. Da ist es nun mal nur einen kleinen Gedankensprung weit entfernt, auch über die Tier-KZs der Industrie nachzudenken. Da kommt man einfach nicht drumherum. Das Auszuklammern ist eben nicht konsequent zuende gedacht.

Ich kann das auch akzeptieren, dass es dir vor allem um deine lieben Haustiere geht und die düsteren Fleischfabriken kannst du mehr oder weniger gut ausblenden. Im Grunde besteht unser ganzes Leben aus solchen inkonsequenten Entscheidungen. Wir machen uns mit fast jedem ausgegebenen Euro schuldig. Nur ist der Konsum von Fleisch da relativ leicht zu umgehen. Wenn schon nicht der lieben Tiere wegen, dann zumindest für die eigene Gesundheit.
 
Ich KANN solche Statements nachvollziehen. Wenn unser Haus hier brennen würde, würde ich aber sowas von erst nach unseren Tieren suchen, bevor ich auch nur auf die Idee käme, nach unserer Nachbarin zu sehen.

Warum? Weil mir unsere Tiere etwas bedeuten, die Nachbarin nicht, ich seh da nicht, wo die Verständnisschwierigkeit sein soll, Menschen haben nicht automatisch einen Daseinsberechtigungsbonus, nur, weil sie Menschen sind, man muss sich das schon verdienen ;)
 
Also mich würde das glaub ich mein Leben lang verfolgen, wenn ich einen Menschen hätte verbrennen lassen, um meine Katze zu retten. Damit könnte ich nur schwer klarkommen. Da wäre ich wahrscheinlich ein Fall für den Therapeuten.
 
Dann sind deine Prioritäten eben anders als die anderer Menschen, soll schon vorgekommen sein. Immerhin hast du als Mensch überhaupt die Option auf Prioritäten, ist doch auch was ;)

Ich würde wohl vermutlich versuchen, auch der Nachbarin zu helfen. NACH den Tieren aber erst. Ich hab noch nie einen Menschen sterben lassen, soweit ich weiss, aber ich weiss, daß mich der Vogel, den ich töten musste, nachdem die Katzen ihn extrem schwer verletzt hatten, noch beschäftigt. :?
 
Und genau das ist der Grund warum diese Diskussion rund um Tiere nie zu etwas führt, die Leute die eine gegenteilige Meinung zu Tieren haben kommen immer mit demselben Argument.

Wenn die Argumente ausgehen, wird immer auf die fleischverarbeitende Industrie hingewiesen. Damit will man den anderen als inkonsequent darstellen und sich selber zum moralischen Sieger emporheben. Immer die gleiche Sackgasse bei diesem Thema. :D
 
Also erstmal hat er selbst damit angefangen und mich hat die Argumentation dahinter tatsächlich interessiert. Denn ich hab diese Diskussion noch nicht hundertfach erlebt. Und da gehen dann eher ihm die Argumente aus, denn über das "das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zutun" hab ich dazu nix gelesen. Ausser, dass er sich dann wieder beleidigt aus der Diskussion ausklinkt.

Ich war es dann gewesen, der mittels eigener menschlich-empathischen Skills versuchte, sich in ihn hineinzuversetzen, um ihn besser zu verstehen. Letzlich komme ich da aber trotzdem zu dem Schluss, dass es schlichtweg inkonsequent ist und bleibt. Man macht es sich da einfach bequem.

Wo ich mich da als moralischen Sieger feier, weiß ich nicht. Is auch ein lächerlicher Vorwurf, da ich ja auch eingeräumt habe, mit meinem Geld genug andere unmoralische, wirtschaftliche Prozesse zu unterstützen, obwohl mir das mitunter bewusst ist.
 
Ich kann solche Statements auch nicht nachvollziehen. Mir gehts doch nur um die Diskussionskultur, die sehr schnell nen unangenehmen Ton bekommt, wenn man jemanden angreift. Du und ich haben bei dem Thema ähnliche Ansichten, aber ich finde, man muss diskutieren können, ohne dass jemand die eigene geistige Gesundheit angreift. Die Gedanken sind frei und in nem Diskussionsforum sollte man diese ungestraft darlegen können. Ich freu mich (mein ich komplett ernst) über jede ausführliche Darlegung eines mir zunächst unverständlichen Standpunkts. Am Ende könnten wir alle mit erweitertem Horizont aus einer Diskussion gehen. :)

In einer Diskusion muß es auch möglich sein, die eigene Meinung darzulegen.
Wenn das jemand als "unangenehmen Ton" empfindet, ist das nicht mein Problem.

Du hast aber noch nicht auf meine Frage geantwortet. Wie würdest du denn so ein Verhalten definieren, wenn jemand einen Menschen sterben lässt, um ein Tier zu retten. Mir fallen da nur Begriffe wie krank, gestört und asozial ein. Für mich ist das überhaupt nicht nachvollziehbar, weil für mich das menschliche Leben, dass kostbarste überhaupt ist.
 
Gute Einstellung. Nur hab ich ich von ihm keine solche Antwort bekommen, nach dem Motto, ich versuche mich da einzuschränken und esse nur wenig, aber dafür hochwertiges Fleisch. Er erzählte mir etwas von er könne die Welt nicht ändern (heißt für mich im Klartext: Er hat sich mit den Zuständen abgefunden und Fleisch schmeckt ihm einfach zu gut, um da zu verzichten). Und mein ganz gezielt in den Raum geworfenes, abgepacktes Schnitzel aus der Kühle, wurde auch nicht weiter aufgegriffen.
 
Mir fallen da nur Begriffe wie krank, gestört und asozial ein.


Und genau die Verwendung solcher Begriffe stört die Diskussion massiv. Nur weil du die Empfindungen der Gegenseite nicht nachvollziehen kannst, musst du nicht beleidigend werden. Ich kann mich nicht entsinnen, daß die Pro Tier Fraktion mit ähnlichen Anfeindungen aufgetreten ist.
 
Wo ich mich da als moralischen Sieger feier, weiß ich nicht. Is auch ein lächerlicher Vorwurf, da ich ja auch eingeräumt habe, mit meinem Geld genug andere unmoralische, wirtschaftliche Prozesse zu unterstützen, obwohl mir das mitunter bewusst ist.


Mein Kommentar war nicht speziell auf dich bezogen sondern eher auf die Vegetarier Fraktion, die mit diesen Argumenten ganz gerne um sich wirft.
 
@Zerfikka Ich verwende diese Begriffe, weil ich das so empfinde. Da brauche ich nicht über 10 Seiten rumdiskutieren, diese "Begriffe" bringen es für mich auf dem Punkt. Wer mein Verhalten, weil ich lieber ein Mensch anstatt ein Tier retten würde, auch als krank oder gestört empfindet, kann das ruhig schreiben. Damit habe ich kein Problem.
 
Du hast nur eine andere Sichtweise, das ist weder krank noch gestört. Bei so einem extremen Beispiel ist es aber auch schwer eine sachliche Diskussion zu führen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß man in so eine Situation gerät ?
 
Du hast nur eine andere Sichtweise, das ist weder krank noch gestört. Bei so einem extremen Beispiel ist es aber auch schwer eine sachliche Diskussion zu führen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß man in so eine Situation gerät ?

Wahrscheinlich nie. Doch nur der Gedanke daran, dass jemand einen Menschen sterben lässt um ein Tier zu retten, macht mich unheimlich wütend.
 
Sorry, Leute. Aber wer Tiere für den eigenen Genuss töten lässt und dann behauptet, er sehe Tiere als gleichwertige Lebewesen an, der lügt sich selbst in die Tasche. Und wenn man dann hier noch den großen Moralisten raushängen lässt, muss man halt mit Gegenwind rechnen.
 
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