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VOTE Empfindet ihr mehr Empathie für Menschen oder Tiere?

Empfindet ihr mehr Empathie für Menschen oder Tiere?


  • Umfrageteilnehmer
    109

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das Thema driftet aber hier voll ab haha. Was für extrem Situationen ...!

Braucht ihr es für eure Befriedung, dass die tierliebhaber zugeben, dass Kind zu retten?

Was für miese Vergleiche... Gleich auch natürlich ein Kind damit die Situation richtig Dramatik entwickelt.

Würde das Kind retten, wäre es jemand den ich nicht leiden kann, würde ich den Hasen auf den Arm nehmen und dem brennenden Menschen winken.... Na, nächster Streitpunkt? Haha.

Falls du mich damit meintest: Nee, ich wollte die Situation nur abstrahieren. Wenn man über Empathie redet und ne allgemeine Frage stellt, hilft es nicht, den eigenen Hund mit einem fremden Menschen zu vergleichen. Eigener Hund vs eigener Kumpel schon eher. Oder eben fremder Hund vs fremder Mensch. Ging nur um Vergleichbarkeit. Keine Befriedigung oder so ;) Ich bin wie gesagt auch ein Tierliebhaber, aber wer die Frage ohne Verzerrung in der Vergleichbarkeit beantworten will, dem habe ich eine praktische Handlungsanleitung (und meine eigene Meinung) dazu gegeben. Nochmal zur Veranschaulichung: Würdest du mich fragen, ob ich eher meine Katze retten oder ein extremes Arschloch wie nen Kinderschänder, der Stolz auf seine Taten ist, dann würd ich auch die Katze retten und mit ihr statt dem Menschen auf meinem Evil Kneavel-Bike in die Freiheit heizen. Ist nur nicht zielführend für ein allgemeines Statement.
Naja. Dafür werde ich hier schließlich bezahlt: Dinge einfach zu machen.

Jiders
 
Nein, eher bezweifel ich, dass dich ein brennendes Haus überhaupt dazu verleiten würde, auch nur einen Handschlag zu machen ;) Ihr stellt euch hier alle als todesmutige Helden dar. Was für eine verlogene Scheiße.

So war das nicht gemeint ;) Hier muss man ja richtig aufpassen, dass man ein Beispiel für alle macht. Dann halt kein brennendes Haus sondern ne Karotte die man übrig hat für nen Hasen oder nen Menschen. Aber dann kommt wieder einer der sagt, dass der Hase mehr davon hat usw. Is echt schwierig ne Diskussion zu führen, wenn in ein Posting mehr reininterpretiert wird als drin ist und es mit Annahmen zugeschüttet wird ("Aha, du willst also sagen, dass du Leben retten würdest!?" "Nein..."). Es sollte eine Situation sein, in der man sich gedanklich prüfen kann, bei wem man mehr Mitgefühl hat. Dazu brauchen wir ein Exemplar Tier und ein Exemplar Mensch, das einem gleich fremd ist oder gleich nahe steht. Ich glaube, diesmal habe ich es geschafft!
Noch n bisschen Meinung von mir: Am Ende is es eine philosophische und theoretische Frage. Dass hier insgesamt so gehatet ("Das ist krank") find ich albern. So machen Diskussionen doch keinen Spaß :traurig:
 
Es sollte eine Situation sein, in der man sich gedanklich prüfen kann, bei wem man mehr Mitgefühl hat. Dazu brauchen wir ein Exemplar Tier und ein Exemplar Mensch, das einem gleich fremd ist oder gleich nahe steht.

Zumindest für mich selbst würde ich das auch anders sehen. Ich würde IMMER den Menschen retten.

Auch wenn es der Kinderschänder wäre. Okay, ich würde ihm vielleicht danach in die Fresse hauen und dann der Polizei übergeben, aber das ist ja ein anderes Thema. ;)

Man sollte übrigens trotzdem so viel Vorstellungsvermögen haben, um sich gedanklich in gewisse Situationen reindenken zu können.

Und ich bin relativ fest davon überzeugt, dass sich hier jeder Tierliebhaber in einer Extremsituation wünschen würde, dass man selbst gerettet wird und nicht der Dackel.
 
Einen Menschen von dem ich weiß, dass er zwanghaft anderen Menschen massiv schadet, beispielsweise einen Kinderschänder, würde ich wahrscheinlich eher nicht retten. Weil ich das später vermutlich ganz gut mit meinem Gewissen vereinbaren könnte.
 
Mir fällt dazu noch ein, dass wir vor ein paar Jahren unsere Katze zu meiner Mutter gegeben haben. Schon nach nem halben Jahr hat die uns nicht mehr erkannt oder wir waren einfach nicht mehr interessant für sie.

Und wie ist es inzwischen? Lädt sie euch wenigstens zu Familienfeiern, Geburtstagen und Weihnachten ein oder bekommt immer noch die Katze die ganze Aufmerksamkeit?

Ich sehe, du hast das Prinzip der "Was wäre wenn"-Fragen voll erkannt... :kaffee:
Fast, aber nur fast, wäre ich geneigt zu sagen, das ist typisch für Hardcore-Tierfreunde, Hardcore-Vegetarier, Hardcore-Nichtraucher/Trinker, Hardcore-Nicht ins Kino-Gänger... :D
Also ich als Hardcore-Vegetarier kann dazu nur sagen, dass ich die Diskussion mindestens genau so grotesk empfinde, vermutlich eher noch grotesker.
 
Also ich als Hardcore-Vegetarier kann dazu nur sagen, dass ich die Diskussion mindestens genau so grotesk empfinde, vermutlich eher noch grotesker.

Das war übrigens ausdrücklich kein Angriff auf "normale" Vegetarier/Veganer. Das soll jeder so machen, wie er will. Ich kenne einige Vegetarier, mit denen lässt sich super leben.

Noch schlimmer sind aber eh penetrante Nichtraucher. Schlimm. :D

Wie gesagt, ich mag Tiere. Ich brauch sie nicht um mich rum, sie sind mir kein Freundesersatz, aber ich würde ihnen auch nie etwas tun, sieht man von Mücken und Spinnen ab. Ich würde auch jederzeit einem Tier in Not helfen. Nur wenn ich zwischen Tier und Mensch entscheiden müsste, dann fällt die Wahl halt sehr eindeutig aus.
 
Zumindest für mich selbst würde ich das auch anders sehen. Ich würde IMMER den Menschen retten.

Auch wenn es der Kinderschänder wäre.
Ich hoffe einfach mal für Dich, dass du eines Tages, in Jahren zurückblickst und diese Aussage dann als einen Fehler bezeichnest. Denn sie macht mich krank. Sie macht mich unvergleichlich wütend. Wer selbst einem pädosexuellen Menschen aus Überzeugung aus einer Gefahrensituation das Leben retten würde, hat bei mir jeglichen Respekt unwiderruflich verloren.

Vielleicht ist das alles zu fern für Dich. Man sieht im Fernsehen traurig dreinschauende, völlig normal aussehende Leute vor Gericht, hört eine nüchterne, emotionslose Off-Stimme erzählen, was dieses Subjekt alles schlimmes irgendwelchen Kindern angetan hat und man empfindet nichts anderes als Distanz. Ist ja nicht meine Realität. Dann schaltet man eben um.

Entfernt

Menschen, die vergewaltigen und insbesondere Menschen, die sich an Kinder vergehen sind vollkommen wertlos. Sie haben sich jeglichen Anspruch auf menschenwürdige Behandlung durch ihre Taten verwirkt. Sie sind Monster. Und Monster gehören vernichtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na gut, so schlimm das auch alles ist, es ist nicht das Thema dieses Threads. Es geht nicht um der schlimmste Mensch der Welt vs Lassie, sondern beide kann man bei der Rettungsnummer als durchschnittlich betrachten.
 
Ich hoffe einfach mal für Dich, dass du eines Tages, in Jahren zurückblickst und diese Aussage dann als einen Fehler bezeichnest. Denn sie macht mich krank. Sie macht mich unvergleichlich wütend. Wer selbst einem pädosexuellen Menschen aus Überzeugung aus einer Gefahrensituation das Leben retten würde, hat bei mir jeglichen Respekt unwiderruflich verloren.

Vielleicht ist das alles zu fern für Dich. Man sieht im Fernsehen traurig dreinschauende, völlig normal aussehende Leute vor Gericht, hört eine nüchterne, emotionslose Off-Stimme erzählen, was dieses Subjekt alles schlimmes irgendwelchen Kindern angetan hat und man empfindet nichts anderes als Distanz. Ist ja nicht meine Realität. Dann schaltet man eben um.



Menschen, die vergewaltigen und insbesondere Menschen, die sich an Kinder vergehen sind vollkommen wertlos. Sie haben sich jeglichen Anspruch auf menschenwürdige Behandlung durch ihre Taten verwirkt. Sie sind Monster. Und Monster gehören vernichtet.

Ich bitte euch, den den Text im Spoiler nicht zu zitieren, denn aus nachvollziehbaren Gründe werde ich diesen nach einer gewissen Zeitspanne wieder löschen.

Wie alt muss ich denn werden?

Ich bin bald 40 Jahre alt, verheiratet, Vater eines 4jährigen Kindes. In meinem allerengsten Umfeld habe ich eine Frau, die als Kind Opfer sexueller Missbräuche geworden ist. Das Thema ist auch für mich keine weltfremde Geschichte.

Das ändert an meiner Meinung aber nichts.

Du hast als Mensch nicht über Leben, bzw. Tod zu entscheiden. Wenn du das tust, wenn du einen Menschen absichtlich die Hilfe verweigerst, ihn bei lebendigem Leibe verbrennen lassen würdest, dann disqualifizierst du dich als Mensch genauso wie der Täter. Du wirst zum Täter.

Ich würde sicherlich auch ALLES tun, um meine Familie zu schützen, aber das ist ein ganz anderes Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast als Mensch nicht über Leben, bzw. Tod zu entscheiden. Wenn du das tust, wenn du einen Menschen absichtlich die Hilfe verweigerst, ihn bei lebendigem Leibe verbrennen lassen würdest, dann disqualifizierst du dich als Mensch genauso wie der Täter. Du wirst zum Täter.

Dann fühle ich mich aus tag-täglicher, beruflicher Erfahrung heraus ziemlich oft von schlechten Menschen umgeben.
 
Eigentlich wollte ich mich an der sinnlosen Diskussion ja nicht beteiligen, aber wenn ich hier so was lese wie dass Leute eher einen Kinderschänder aus einem brennenden Haus retten würden als ein unschuldiges Tier, muss ich kotzen, und zwar endlos.

Anderen zu unterstellen sie wären krank, weil sie eher ein Tier generell retten würden, aber andererseits einen Menschen über das Wohl eines Tieres zu stellen, welcher das Prädikat "lebenswert" überhaupt nicht verdient, das finde ich sehr viel kranker.

Ich bin mir aber durchaus bewusst, dass wir in einer Welt leben in welcher ein Tierleben bedeutungslos ist. Der Hund ist der treuste Helfer, überall wird er eingesetzt um Menschenleben zu retten, laut Gesetz gilt ein Hund aber nur als Gegenstand, und darf auf einer Straße überfahren werden, ohne dass man sich strafbar macht.

Und wieso ich irgendeinen Dödel aus dem Haus retten soll der mir einen Scheiß bedeutet, würde ich immer zuerst meine Katzen retten, denn die bedeuten mir alles!

Aber wie geagt, die Diskussion ist sowieso unnütz da man sich nur im Kreis dreht. Fakt ist aber der Mensch ist scheiße, man muss nur mal die Nachrichten gucken, dann weiss man wieso.
 
Welches Recht hat der Mensch, über das Leben eines anderen Menschen zu entscheiden? Darf sich ein Mensch anmassen, über Leben und Tod zu richten, wie es ihm selbst gerade passt? Wer legt die Maßstäbe an? Nach eigener Lust und Gutdünken? Nach eigenem Rechtsempfinden? Darf man sich eine gedankliche Liste erstellen mit Taten, die ein Leben nicht mehr als lebenswert erachten lassen?

Es ist absoluter Bullshit, dass man Tiere als Gegenstand erachtet, nur weil man zuerst einen Menschen retten würde.
 
Aber wie geagt, die Diskussion ist sowieso unnütz da man sich nur im Kreis dreht. Fakt ist aber der Mensch ist scheiße, man muss nur mal die Nachrichten gucken, dann weiss man wieso.
Und wenn du schwer verletzt oder krank bist, verweigerst du auch die ärztliche Behandlung? Oder ist der Mensch dann doch nicht mehr so scheiße? Und bitte, wo hilft der Hund, wo er kann? Die meisten kennen nur Bellen, Nach-dem-Ball-Rennen und Anus-Beschnupperungen. Mit so etwas siehst du dich gleichberechtigt?

Und zur "Kinderschänder/Vergewaltiger im brennenden Haus gefangen"-Geschichte: würde ich auch nicht helfen. Sorry, in meinen Augen haben solche schwerkriminelle Menschen ihr Recht auf ein Leben verloren. Ich kann zwar nicht über ihr Leben entscheiden, aber um ihr Überleben werde ich ganz sicher nicht kämpfen. So einem Schwerverbrecher zu helfen würde mir genauso schwer fallen, wie einem unschuldigen Menschen was anzutun.
 
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