Steffko
Erbsenzähler
Pil, so ein Statement würdest du nicht loshauen, wenn du die Reportage (glaube ich Beim WDR) über die Lithitum-Gewinnung in Südamerika gesehen hättest. Die Batterien sind ein Witz, nicht nur dass dort kein Grundwasser wegen den riesigen Rückhaltebecken fehlt und die Gegend austrocknet (nicht dass es dort eh schon trocken wäre), nein, bis eine Batterie fertig ist, ist im Vergleich dazu ein Benziner fertig produziert (!) UND ca. 100000km gefahren, bevor sich die Batterie der Ökobilanz ausgleicht und rechnet. Und da hast du noch keine 4 Räder und alles andere an der Batterie.
Um es anders zu sagen: Von der einen Scheiße greift man volle Kanne in die noch größere Scheiße unter dem Schleier der „Ökofreundlichkeit“.
Und wir reden dann noch nicht über die Stromgewinnung, Stromversorgung und und und.
Ich vermute die Wasserstoffgewinnung ist ebenfalls nicht so einfach, aber die E-Autos müssen den Strom anders generieren können als aus der Steckdose UND auf andere Batterientechnologien als jetzt setzten. Und wie ich das so sehe (meine Meinung) ist es entweder zu teuer oder nicht vorhanden und somit entweder noch nicht ausgereift oder man hält es aus wirtschaftlichen Gründen zurück.
Also setzt man scheinheilig voll auf E-Mobilität mit Lithium im Wissen darum, dass man auf der Rückseite der Medaille in den Turbomodus des Raubaus auf Erde schaltet.
Gestern kam im TV dass der Kohlebau/Kraftwerke die größte CO2-Schleuder sind. Tja, sagt das mal den Windkraftgegner oder den Chinesen.
Fakt ist, dass das E-Auto weniger CO² über die Lebensdauer ausstößt, als ein Verbrenner (inkl. Diesel). Und das mit dem heutigen deutschen Strommix.
https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Verkehr/emob_klimabilanz_2017_bf.pdf
Der Lithiumabbau ist keine schöne Sache. Nur sollte man fairerweise nicht vergessen zu erwähnen, dass Öl auch nicht einfach so freiwillig in Richtung Tankstelle fliegt.
Jetzt in Berlin habe ich einen Arbeitsweg von 4,5 km und das ist quasi, als würde man gegenüber von der Arbeit wohnen.