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MOVIE Doctor Strange (in the Multiverse of Madness)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das darfst du gerne :). Und ich darf dies für hochgradigen Quatsch halten :).

Meine Lobhudelei resultiert daraus, dass ich genau das bekommen habe, was ich auch erwartet habe. Eine sympathische, effektgeladene und kuzweilige Comicverfilmung, welche das bisherige Marvel-Universum, um neue Möglichkeiten erweitert. Aber bin dann halt wohl auch etwas einfacher gestrickt und dies auch gerne, da brauche ich kein über mehrere Stunden andauerndes, pseudotiefgründiges Gelaber und zu Tode analysierende Charaktere wie bei dem anderen da.

Und sorry, ich wollte keine erneute belanglose Marvel vs DC-Diskussion entfachen, aber ich brachte den Stein ja nicht ins rollen.

Ich lass dir gerne deine Meinung, ich für meinen Teil bin halt enttäuscht. Nach den ersten euphorischen Kritiken wurde, zusammen mit der hochwertigen Besetzung, halt auch die Erwartungshaltung geschürt, dass es nicht "nur" eine Marvel Origin Story nach Schema F handelt.
Niemand erwartet jetzt wahnsinnig Tiefgang und tiefschürfende Charaktere, aber ein bisschen mehr dürfte es schon sein.
Der Bösewicht bleibt trotz Mikkelsen blass, und selbst Dr Strange ist nur eine schablonenhafte Figur.
Dass Cumberpatch auch in Popcornfilmen viel aus wenig machen kann, hat er z.B. in Star Trek bewiesen.

Marvel vs DC Diskussion werde ich nicht anstoßen, ist ja nicht so, dass da alles Gold wäre :D.
Man of Steel war meine positive Überraschung in Sachen Superheldenfilme, aber ich hab auch, bei dem Thema, nicht viel erwartet.

Allzu hochtrabend müssen Filme für mich auch nicht sein, Hardcore Henry hab ich auch abgefeiert. Aber wenn Marvel Filme Popsongs sind, dann ist der Film auch Punk :D.
 
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Allzu hochtrabend müssen Filme für mich auch nicht sein, Hardcore Henry hab ich auch abgefeiert. Aber wenn Marvel Filme Popsongs sind, dann ist der Film auch Punk :D.

Same here. Hardcore Henry war ultra stumpf aber die Action dafür endgeil. Hab mich extrem gut von diesem Film unterhalten gefühlt. Das ist etwas was für mich Marvel Filme auch nicht können: Action und diese entsprechend inszenieren. Kann mir nicht helfen aber ich finde die Action in Marvel Filmen immer fürchterlich langweilig. Das ist sehr oft einfach plump inszeniert. Bei Doctor Strange habe ich während der Action Szenen auch auf Durchzug geschaltet und war mit mir selbst abgelenkt.

Bei einem Man of Steel zB hatte die Action richtig Schmackes oder auch ein Nolan hats verstanden seine Action in der Batman Trilogie kernig zu inszenieren. Ein Daredevil als Serie sticht was die Action angeht sowieso fast alle Superhelden Filme aus.


Und sorry, ich wollte keine erneute belanglose Marvel vs DC-Diskussion entfachen, aber ich brachte den Stein ja nicht ins rollen.

Das hast du in den falschen Hals bekommen. Mir ist das völlig egal ob Marvel oder DC. Die genannten Filme waren halt zufällig DC Lizenzen. Ich bin aber kein Comic Fan. Habe noch nie in meinem Leben auch nur irgendeinen Marvel oder DC Comic gelesen. Der Fan Grabenkampf interessiert mich daher gar nicht. Das ist vielleicht auch ein Grund weshalb Marvel Produktionen nicht ziehen bei mir. Ich hab keine emotionale Bindung zu irgendeiner dieser Figuren, die über die eigentlichen Filme hinausgehen würde.
 
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Das Marvel-Konzept ist sicherlich nicht unbedingt das, was man als mutiges Kino bezeichnen würde. Ich sehe aber auch gar nicht die Notwendigkeit, daran groß etwas zu ändern. Aus Sicht des Studios wäre es auch der schiere Wahnwitz, weil das Risiko viel zu groß ist, sein Publikum nicht mehr bedienen zu können.

Davon ab, bin ich der Meinung, dass Marvel stets sehr gut unterhält und auch hochwertige Qualität abliefert. Meinetwegen kann das gerne so weiter gehen.
 
Das Marvel-Konzept ist sicherlich nicht unbedingt das, was man als mutiges Kino bezeichnen würde. Ich sehe aber auch gar nicht die Notwendigkeit, daran groß etwas zu ändern. Aus Sicht des Studios wäre es auch der schiere Wahnwitz, weil das Risiko viel zu groß ist, sein Publikum nicht mehr bedienen zu können.

Davon ab, bin ich der Meinung, dass Marvel stets sehr gut unterhält und auch hochwertige Qualität abliefert. Meinetwegen kann das gerne so weiter gehen.
So lange die mit dem Einheitsbrei Filme wie die guardians oder ant-man finanzieren können ist das ja auch vollkommen ok. :) ich denke aber das es auch einen riesen Unterschied macht was man für eine Bindung zu den Helden hat. Wer auch außerhalb der Filme was für die Helden übrig hat dem geht Natürlich das Herz auf wenn dann cpt america und Strange auf einmal in einem Film auftauchen.
 
Deswegen wundere ich mich auch, dass Trayal jedes Jahr aufs neue Marvel-Filme schaut und danach enttäuscht ist. Wovon ich ihn aber natürlich nicht abhalten möchte, generiert er so doch mehr Umsatz. :D

Marvel liefert in meinen Augen genau das, was der Comicfan erwartet. Also der Marvel-Superheldencomicfan, nicht der artsy-fartsy Dark Horse Special Interest-Comicfan. Und das finde ich fantastisch. Was hätte ich davon einen humorvollen Helden wie Spider-Man plötzlich bedeutungsschwanger und bierernst zu verfilmen? Natürlich wäre das machbar, aber würde auch irgendwie an der Zielgruppe vorbeigehen. Ein Watchmen ist auch nur so düster, gesellschaftskritisch und brutal, weil es die Vorlage ist.

Ich bin sehr glücklich mit dem, was Marvel macht. Meiner Meinung nach haben sie mit ihren, mittlerweile durchaus tief in das Comic-Universum greifenden und miteinander verwobenen, Verfilmungen auch etwas mutiges und einzigartiges Geschaffen. Das gab es in diesem Umfang vorher noch nicht. Vor allem haben sie klassische Superhelden erst so richtig salonfähig und einer breiteren Zuschauerschaft zugänglich gemacht. Der Marvel-Nerd in mir könnte in keiner besseren Zeit leben. :liebe:
 
Den Marvel-Filmen jetzt vorhalten, keine gute Action zu liefern, ist doch auch an den Haaren herbeigezogen. Beispiel, ich bin jetzt nicht der ganz große Fan von Civil War. Ich fand den im Kino noch richtig super, aber das lag auch an meinem Liebling Spidey, da war ich total weg, bei der zweiten Sichtung blieb mir eben noch dieser und die Flughafen-Szene als Highlights, der Rest war ok. Aber genau sowas wie die Flughafen-Szene, ist doch als Action-Sequenz nahe der Perfektion und bisher liefert fast jeder Marvel-Film gut inszenierte Action.

Ich akzeptiere und respektiere jede Meinung, aber das ist halt genau sowas, was ich mit meinem ersten Post heute meinte mit Übertreibungen. Sowas hier:"Bei Doctor Strange habe ich während der Action Szenen auch auf Durchzug geschaltet und war mit mir selbst abgelenkt." kann ich bei bestem Willen absolut nicht nachvollziehen und wirkt auf mich auch so ein wenig, als hätte man auch gar keinen Bock auf das alles und wäre lieber daheim geblieben. Aber dann kann man auch nicht herkommen und den Film auf jene Art und Weise schlechtreden. Denn da lag der Fehler sicher nicht am Film.
 
Mir war das zu viel undynamisches cgi-gelöt. Der Verfolgungsjagd konnte ich mehr abgewinnen. (das war doch Civil war oder? Das sind zumindest die einzigen beiden Szenen an die ich mich erinnern kann) aber der Flughafen... Dann noch der übergroße ant-man. Spider-man war für mich der komplette fail. Wie gesagt, Geschmackssache aber hätte man da transformers eingesetzt, ich hätte es nicht hinterfragt.
 
So wirklich blicke ich noch nicht durch, was du an der Flughafen-Szene kritisierst. Ant-Man? Ist halt eine seiner "Kräfte". Spider-Man? Sehr nah am Comic, mit losem Mundwerk, viel Dynamik und seinem Netz. Im Gegensatz zu Transformers ist die Action zudem noch ziemlich übersichtlich inszeniert, solange keine Close-Ups notwendig sind. Ich fand am störendsten, wie die Kräfte sich gegenseitig annulliert haben, das wirkte in manchen Momenten etwas erzwungen. Da verschwindet eine Scarlet Witch, bis Vision wieder in Szene tritt oder so in der Art. Gut finden muss man das natürlich am Ende nicht, allerdings kann ich nicht nachvollziehen, wie man es als mies bezeichnen kann.
 
Ich sag ja nicht das es per se schlecht ist, aber das ich es einfach mies fand. Ich mag diese Art von Action einfach nicht. Ich mochte auch dieses endlose geballer am Ende des ersten avengers nicht, da war für mich irgendwann vorbei was die Aufmerksamkeit angeht. Und ja, natürlich, es mag sein das ant-man halt groß wird per Definition seiner Kräfte aber das muss ich genau so wenig toll finden wie den super man röntgen Blick, sollte er den mal anwenden. Ich hab den Film auch nur ein mal gesehen und wie gesagt, diese Filme bleiben teilweise in meiner Erinnerung so haften wie Öl an der Teflon Pfanne, aber was ich noch weiß ist a) das ich die Verfolgungsjagd ok fand was aber fast ausschließlich an Black Panther lag und b) das die Szene am Flughafen eine von denen war wo ich zuhause nebenbei durchs KT gesurfed wäre weil es mich einfach nicht packt.

Das ist halt der Grund warum mir cpt. America 1 und 2 so lagen. Die Art Action ist für mich handfester und nachvollziehbarer. Da kann ich mehr connecten und mitfühlen. Ebenso batman und ebenso, was ich nie gedacht hätte, man of steel. Letzterer hat es erstaunlich gut geschafft die vom Grund her natürlich unrealistischen kämpfe wuchtig zu gestalten. Wenn er da jemanden nen ganzen LKW durchs Gesicht zieht und das auch noch richtig inszeniert wird hat das für mich mehr Präsenz als das was bei den avengers teilweise abgeht.

Und zu Spider-man: ich gehöre zu der, gefühlten, Minderheit die raimis Teile 1 und 2 am besten finden. Dementsprechend war der neue Spider-man, zumindest im Rahmen von Civil war, irgendwie enttäuschend für mich. Das mag nah an den comics sein aber ich wiederhole es gerne wieder, die hab ich so gut wie nie gelesen und wenn dann die etwas düsteren Kapitel z. B. Das wo Spider-man von dem Jäger umgebracht wird der dann seine Rolle einnehmen will.

Wie gesagt, es gibt ja einige marvel Filme die ich durchaus mag aber auch einige die nunmal einfach nicht meinen Geschmack treffen.
 
Für mich versinnbildlicht die Flughafenscene in Civil War alles, was in heutigen Actionfilmen falsch läuft. Noch bevor die Action begann hat man gesehen, dass das Flugzeug CGI ist und man wusste, dass das bald kaputt sein wird, was einem aber schon davor völlig egal ist, da eh alles nur Computer gerendert wird. Nicht mal die Autos waren echt. Heute ist doch jeder Actionfilm ein Animationsfilm, in denen höchstens noch die Schauspieler teilweise echt sind. Mich beeindruckt sowas null.

Ich bin echt froh, dass ich noch die 90er erlebt habe, in denen CGI die Action unterstützt hat, diese aber nicht komplett übernommen hat.
 
Voll super. Um was über Doctor Strange wieder zu schreiben: Fand ihn super. Hoffe es gibt einen weiteren Teil. Nur der Unfall war arg konstruiert.
 
Deswegen wundere ich mich auch, dass Trayal jedes Jahr aufs neue Marvel-Filme schaut und danach enttäuscht ist.

Das ist leicht erklärt: Wir sind eine Truppe die regelmäßig miteinander ins Kino geht, plus anschließender Season im Irish Pub. Da gibts natürlich auch viel Schund zu sehen aber das gehört dazu. Mal gefällt ein Film dem einen und der andere kann nur den Kopf schütteln und beim nächsten Mal ists wieder umgekehrt. Da gehts oft weniger um die Filme an sich und mehr darum, dass man mit den Leuten (regelmäßig) etwas unternimmt.

Zudem gibts ja ein paar Marvels die selbst mir gefallen haben.
Ant-man war toll und Deadpool ist sowieso der beste Marvel ever. Ich mag auch die Thor Filme und Guardians war zumindest bei der ersten Sichtung ganz nett.
 
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