Unterhaltungsgigant Disney steigt als selbstständiger Publisher aus der Videospielindustrie aus. Das meldet wired.com und bezieht sich auf auf eine Telefonkonferenz bei Disney am Dienstag. Dies bedeutet sowohl das Ende der Infinity-Franchise, die Disneys Antwort auf die Skylanders-Figuren von Activision waren, als auch für das Avalanche-Studio in Salt Lake City das sich für die Entwicklung von Infinity verantwortlich zeichnete.
John Blackburn, Senior Vice President und General Manager der Infinity-Sparte, bestätigte die Einstellung zudem in einem Blog-Eintrag, erklärte aber das noch zwei weitere Figurensets für Disney Infinity 3.0 erscheinen sollen, mit Figuren aus dem Disney-Klassiker Alice im Wunderland und dem neuen Pixar-Film Findet Dory.
Gänzlich auf Spiele mit Micky, Donald und Co. müssen Videospieler aber nicht verzichten, die neue Firmenstrategie ist gleichzeitig eine alte: Lizensierungen. Unabhängige Entwickler können Disney-Lizenzen erwerben und dann Spiele auf Basis dieser Lizenzen entwickeln. Jenes Modell also was für Spieleklassiker wie QuackShot für das Mega Drive, Ducktales für das NES oder Goof Troop für das SNES verantwortlich war.
Quelle: wired.com
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