Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Die Kilos müssen purzeln

  • Ersteller Ersteller Gelöschte Mitglieder 73
  • Erstellt am Erstellt am

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Regelmäßig HIIT... dann solltest du lieber mal den Spiegel als die Waage bemühen. Und ja, 1000-1200 kcal sind viel zu wenig. In diesen Regionen klammert sich dein Körper an die ihm zugeführte Energie anstatt sie sinnvoll einzusetzen wie z. B. für Muskelaufbau.

wie soll ich das ohne mehr KH schaffen? oder sollte ich nicht so sehr auf die KH achten? und wann sollte ich die extra kalorien zu mir nehmen, vor dem training?
 
Man muss ja nicht gleich von Anfang an eine Wissenschaft draus machen. Ich kenn auch gar nicht deine Ausgangssituation und ob es hier um 30 kg Speck geht oder eher kosmetische Feinheiten sind, die du da planst. Es ist generall gut, KH zu reduzieren, weil wir mit unserer normalen Ernährung geradezu von oben bis unten zugeschissen werden damit. Aber KH sind wichtig. Genauso wie Fette. Es sollten halt die richtigen KH und Fette sein. Wenn du dann noch drauf achtest, deinen Eiweiß-Konsum zu erhöhren (weil das ist nicht ganz so intuitiv gute, natürliche, und einfache Quellen zu finden) ist vieles schon geschafft. Du könntest z. B. damit anfangen, sämtliche (!) Weißmehlprodukte durch Vollkornprodukte zu ersetzen. Da steht zwar ne höhere kcal-Zahl auf der Packung, aber es sind die vom Körper gut verwertbaren. Und dann erhöhst du drastisch deinen Gemüsekonsum. Details wie wann man KHs zu sich nimmt usw. kommen später, wenn die Basics erstmal klappen. Kannst aber schon mal drauf achten, nach dem Training z. B. nen Pott Magerquark mit TK-Beeren zu futtern (Eiweiß und schnell verwertbare KH, damit auch alles dahin transportiert werden kann, wo es hin soll). Trink viel (!), lass industriell hergestellte Süßigkeiten und Zucker komplett weg, insbesondere bei Getränken. Wasser it is! :)
 
Also ich war vor drei Jahren extrem übergewichtig, hab mit low-carb und einem Trainingsprogramm von @Masterman damals recht schnell 25kg verloren (innerhalb von 3 Monaten). Ich pack das Programm mal gleich mal in den Spoiler. Seit dem hab ich nur 4 weitere kilos verloren, obwohl ich immer auf meine KH geachtet habe (aber halt nicht so streng). Heute versuche ich im Grunde das Gleiche, nur mit einem anderem HIIT-programm. Ich muss noch ca. 10-12 kg verlieren um mein Idealgewicht zu erreichen, nur passiert halt nicht mehr viel.

Mehr Gemüse ist eine gute Idee, genauso wie Quark. Bei low-carb soll man Milchprodukte ja eigentlich reduzieren, nur Käse hab ich noch gegessen. Zum Frühstück esse ich immer zwei Eier. Das Mittagsessen hat bei mir die meisten KH. Das können dann chicken nuggets sein, oder auch einfach Brot mit Käse (hab schon vor langer Zeit auf Vollkorn umgestellt). Dann so zwischen 17 und 18 Uhr noch ein Apfel oder Nektarine und danach mache ich meistens mein Training (früher geht es halt nicht wegen Uni etc). Abends dann noch zwei Würstchen. So sieht ein typischer Tag bei mir aus.

Montag: Brust (für dich Liegestütze, 10-12 Mal a 3 Sätze), Trizeps (Parkbank mit den ausgetstreckten Armen drauf, Beine ausgestreckt auf den Boden, auf und ab so oft wie möglich. Idealerweise 10-12 Mal a 3 Sätze), Bauch (Situps oder Crunches, so oft wie möglich a 3 Sätze).

Dienstag: Bizeps (Hanteln, 10-12 Mal a 3 Sätze, Gewichte steigern wenn es nicht mehr brennt bei den letzten 3,4 Mal), Schultern (Hanteln einfach runterhängen lassen und die Schultern hin zum Gesicht bewegen, vorsichtig 10 - 12 Mal a 3 Sätze)

Mittwoch: Das Programm von Montag

Donnerstag: Das Programm von Dienstag

Freitag: Das Programm von Montag & Mittwoch.

Die nächste Woche dann andersrum. Das sollte jeweils eine halbe bis dreiviertel Stunde dauern. Zusätzlich machst du montags, mittwocks und freitags folgendes (Dauer, 30 Minuten): Leicht Aufwärmen mit Joggen oder Kicken 5 Minuten. Dann 10 Sekunden Sprinten so schnell du kannst, 50 Sekunden gehend auslaufen. Das ganze zehn Mal wiederholen (20 Minuten). Dann noch fünf Minuten Cool Down leichtes Auslaufen, vielleicht ein wenig Kicken. Damit verbrennt man viel mehr Fett als mit x Stunden Joggen und es dauert nur eine halbe Stunde. Durch den Muskelaufbau verbrauchst du zusätzliche Energie im Ruhezustand und durch das gerade geschildetrte Intervalltraining ebenfalls.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die zwei Würstchen am abend würde ich versuchen zu ersetzen. Ne Wiener besteht z. B. aus mindestens einem Drittel "schlechtem" Fett. Das ist ne ganze Menge. Wenn du auf Wurst nicht verzichten willst, gibt es da auch richtige Goldstücke wie Lachsschinken. Chicken Nuggets und ähnliche Sünden kann man einfach durch wirklich gute Alternativen ersetzen. Z. B. einfach ne Hähnchenbrust beidseitig pfeffern sowie salzen und zusammen mit einer in nicht zu dünne Scheiben geschnittenen Knoblauchzehe und ein wenig Rapsöl in die Pfanne. Geradezu unglaublich wie gut sowas simples schmecken kann. Kann man auch noch prima der Länge nach halbierte oder geviertele Möhren mit in die Pfanne legen. Ist ein 10 Minuten Gericht.

Wenn du etwas weiter gehen willst, könntest du Obst an trainigsfreien Tagen durch Rohkost ersetzen, wenn du Hunger haben solltest. Aber da geht es dann schon leicht an die Komfortzone der meisten Leute zumal es da erstmal andere Stellschrauben gibt.

Es gibt bei ALDI übrigens unheimlich praktisches Eiweißbrot. Fisch und Garnelen/Krabben sind auch immer ne gute Idee. Aber lass den panierten Fertigrotz. :D

Ich glaube was noch recht viel bringen kann bei minimalem Aufwand ist, morgens nach dem Aufstehen einfach mal 5 Minuten ein Training zu machen. Das kriegt man immer hin. 5 Minuten Situps oder 5 Minuten Leg Levers oder 5 Minuten Kniebeugen oder 2 Minuten Liegestützen und 3 Minuten Hampelmänner. Sowas halt.

Ich mache ja zurzeit Freeletics nach Coach und habe meine Ernährung auch komplett umgestellt. Hab schon vorher unglaubliche Anstrengungen unternommen wieder unter 80 kg zu kommen. Mindestens 5 Jahre lang. Hatte kurzzeitig sogar mal über 88, meistens 84, mit FDH minimal 82,x. Das hat schon sämtlichen Energieerhaltungsgesetzen widersprochen, so hartnäckig war das.

Nach ein paar Wochen Freeletics war ich dann auf knapp unter 80, wow. Und ich bin froh dass ich nur noch selten auf die Waage gehe. Denn jetzt bin ich wieder auf 81,5 kg aber das ist gar nicht schlimm. Ich bin so schlank wie schon 15 Jahre nicht mehr, habe sichtbar Muskeln aufgebaut, was auch postiv auf andere Menschen wirkt, einen permanenten Sixpack habe ich auch, und ich fühl mich eigentlich ziemlich wohl in meiner Haut dank der richtigen Ernährung. Zwei neue Jeans mussten auch her, weil ich zwei Hosensgrößen weniger auf den Hüften habe trotz den nach Waage nur 0,5 kg Unterschied. Allerdings sind die Ausgaben fürs Essen auch auf mehr als das Doppelte angestiegen. Ist eben doch auch ne nicht unerhebliche finanzielle Frage, sich heutzutage gesund zu ernähren.
 
Ich hatte dieses Jahr im Februar einen Bandscheibenvorfall und der hat mich leider ganz schön zurückgeworfen. Sport war nicht möglich, aber jetzt möchte ich langsam wieder anfangen, weil ich die letzten Monate einige Kilos zugenommen habe. Ich lag die meiste Zeit im Bett und mehr als 1km Fußmarsch am Tag waren nicht drin, dazu kam schlechte Ernährung.

Ich möchte wieder auf mein Wunschgewicht kommen. Mittlerweile fühle ich mich sehr unwohl, obwohl ich überhaupt nicht dick aussehe. Werde mal den Thread durchforsten und vielleicht finde ich ja ein paar Tipps. Ernährung umstellen (Süßes weglassen, weniger Carbs) und Fitnessstudio sollten aber schon was bringen. Ich esse jeden Tag bei der Arbeit, aber da gibt's recht häufig Milchreis, Kartoffeln mit Rührei, Kartoffelauflauf mit Bratkartoffeln oder Pfannkuchen mit Kirschfüllung. Werde versuchen, dass ich morgens gut frühstücke, dass ich das Essen bei der Arbeit weglasse und nach Feierabend (gegen 16 Uhr) was Vernünftiges zu mir nehme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das finanzielle ist auf jedenfall ein Problem bei mir :D Vor drei Jahren hab ich noch im Hotel Mama gewohnt, jetzt habe ich eine eigene Wohnung und bin Student. Da geht halt nur das billigste (Brot+Käse, billiger gehts nicht), jeden Tag Fleisch ist nicht mehr drin. Ich werde mal am Montag zum Aldi gehen und mir dieses Eiweißbrot anschauen.
 
Regelmäßig HIIT... dann solltest du lieber mal den Spiegel als die Waage bemühen. Und ja, 1000-1200 kcal sind viel zu wenig. In diesen Regionen klammert sich dein Körper an die ihm zugeführte Energie anstatt sie sinnvoll einzusetzen wie z. B. für Muskelaufbau.

Also ich hab mir letztens auch mal meine Kalorien berechnet und bin auch so auf ca. 1200-1300 Kalorien gekommen.
Dabei hungere ich nichtmal, im Gegenteil, ich müsst schon enorm reinfuttern damit ich mein Pensum erreiche.
Aber ich habe auch kein Prolbem Fett abzubauen.
 
Ja, wenn man mal das ungesunde Zeug weglässt, ist es gar nicht mal so leicht auf höhere Kalorienzahlen zu kommen, ohne dass man den halben Tag mit seinem übervollen Bauch beschäftigt ist. :D

Im Endeffekt sagt ja eigentlich der eigene Körper, wieviel er möchte. Dieser Anzeiger klappt halt anfangs nicht, wenn man noch alte Essgewohnheiten pflegt. Keiner sollte sich zwanghaft etwas reinstopfen aber es ist auch nicht leicht seinem Kopf klar zu machen, dass man absolut kein schlechtes Gewissen haben muss was zu essen. Dann schleichen sich schnell mal so Gedanken ein wie "So wirklich Hunger hab ich ja nicht, eher Appetit." oder "Wenn ich das jetzt weglasse, hab ich schnell mal 200 Kalorien gespart.".

Müsste mal rechnen, auf wieviel Kalorien ich am einem durchschnittlichen Tag komme. Ich tippe fast, es wird auch nicht über die 2000 kcal gehen.
 
Nein, keinen solchen Unfug. Einfach eine ausgewogene und gesunde Ernährung basierend auf hochwertigen Zutaten. Ich nehme auch keine Pulverchen o.ä. zu mir. Es ist nicht schwer, die momentanen wissenschaftlichen Erkenntisse über eine solche Ernährung herauszusuchen. Wenn man sie stichpunktartig vor sich hat, zweifelt man nicht an einem Punkt in dieser Liste. Das Problem ist dann ja eher passende und vor allem alltagstaugliche Rezepte zu finden, mit denen das gut gelingt und die man auch gerne isst, weil sie lecker sind.

Langsam klinge ich wahrscheinlich wie ein Werbemännchen von Freeletics, aber den Ernährungsguide finde ich spitze! Den kann man sich separat zulegen und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Leider wird er in 15 Teilen wöchentlich erweitert anstatt auf einen Schlag. Wenn man jedoch schon vorher nicht fähig war, ohne Mikrowelle zu überleben... wird es halt schwer. :D Ich stehe trotzdem pro Tag nie länger als eine halbe Stunde in der Küche. Die Ausgaben für Lebensmittel sind halt auf ca. 50-60 € pro Woche gestiegen, also ca. 250 € im Monat.
 
@Cloud Strife
Naja, so Gedanken hab ich nichtmal.
Ich hab auch bisher nicht Kalorien gezählt hab nur auf meinem Handy zufällig dieses S Health gefunden und kurz ausprobiert und hab moch schon etwas geschreckt.
Wie du sagst wenn man das ungesunde Zeug weg lässt ist es nicht einfach.
Da hat man nen Berg Gemüse am Teller und nen Stück Fleisch am Teller und man hat vl. 400 Kalorien zusammen und den größten Teil macht da das Fleisch aus. Und nachdem essen bin ich auch papp satt.
Würd ich da auf 2000 Kalorien kommen wollen, würd ich mich extrem schwer tun.
 
Freeletics ist doch dieses beinharte Cardio-Programm, oder?

Beruhigend zu wissen, dass man auch erfolgreich trainieren kann, ohne jeden Monat eine halbe Legehennenbatterie zu verputzen. Ich bin selber recht leidensfähig was Trainieren angeht, aber diese Ernährungspläne hauen mich dann immer raus. Weil ich a) kein begeisterter Koch bin (Grillen ist ja eher kontraproduktiv), b) recht "Picky" bin beim Essen und c) es auch nicht meiner Lebensgefährtin zumuten will, dass sie jeden Tag Puten essen muss, nur weil ich da was im Internet gelesen hab.
 
Nein, keinen solchen Unfug. Einfach eine ausgewogene und gesunde Ernährung basierend auf hochwertigen Zutaten. Ich nehme auch keine Pulverchen o.ä. zu mir. Es ist nicht schwer, die momentanen wissenschaftlichen Erkenntisse über eine solche Ernährung herauszusuchen. Wenn man sie stichpunktartig vor sich hat, zweifelt man nicht an einem Punkt in dieser Liste. Das Problem ist dann ja eher passende und vor allem alltagstaugliche Rezepte zu finden, mit denen das gut gelingt und die man auch gerne isst, weil sie lecker sind.

Langsam klinge ich wahrscheinlich wie ein Werbemännchen von Freeletics, aber den Ernährungsguide finde ich spitze! Den kann man sich separat zulegen und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Leider wird er in 15 Teilen wöchentlich erweitert anstatt auf einen Schlag. Wenn man jedoch schon vorher nicht fähig war, ohne Mikrowelle zu überleben... wird es halt schwer. :D Ich stehe trotzdem pro Tag nie länger als eine halbe Stunde in der Küche. Die Ausgaben für Lebensmittel sind halt auf ca. 50-60 € pro Woche gestiegen, also ca. 250 € im Monat.

Also den Freeletics Ernährungsplan hab ich bis jetzt ja ziemlich sinnlos gefunden. Wenn halbwegs weiß wie man sich ernährt, sollte man doch in der Lage sein auch ohne Guide das hinbekommen.
Und Rezepte findet man doch auch so genug im Internet ohne dafür zu zahlen.
 
@Art Vandelay

Ja, Freeletics könnte man als eine Art Sport mit drei unterschiedlichen Ausrichtungen bezeichnen (Cardio, Cardio & Strength oder Strength). Es ist eigentlich auch kein Ernährungsplan den es da gibt, sondern ein Guide. Also kurz und bündige Informationen über Ernährungsgrundlagen plus eine Rezeptsammlung mit super Ideen als Anreiz.

Ich habe das Glück, dass ich recht gerne koche und auch nicht so wählerisch bin. Das war also nie das Problem. Würde mich aber schon als Genießer bezeichnen. Fleisch habe ich recht wenig auf dem Teller, einfach, weil es sich nicht so oft ergibt. Wenn, dann ist es aber eigentlich immer Hähnchenbrust oder Pute, ja. Fisch und Garnelen, wenn man das noch hinzuzählen mag als Fleisch. Die Tage habe ich mir ein 5 cm dickes Entrecote auf den Grill gehauen weil ich Bock drauf hatte, so ist es nicht. :D Allein die Vielzahl an Gerichten sorgt dafür, dass es eben nicht mehr so viel Fleisch ist. Grundsätzlich ist dagegen nämlich nichts auszusetzen. Meine Freundin ist Vegetarierin, da ist es natürlich auch praktisch, ein entsprechendes Repertoire an Rezepten zu haben.

@zonko

Schade, dass er dir nicht zusagt. Bisher war mir zwar auch nichts wirklich neu, weil man alles irgendwo schonmal gehört hat, aber es ist schön mal alles beisammen zu haben und da auch mal kein Hokuspokus drunter ist. Den eigentlichen Clou finde ich aber die Rezepte. Klar kann man sich selbst was zusammenstellen oder was kostenloses finden, aber die Rezepte sind größtenteils wirklich klasse. Da kommt bisher kein Kochbuch mit, was ich mein Eigen nennen kann. Hier und da ist ein Ausfall dabei, aber der überwiegende Teil ist wirklich gut, einfallsreich und einiges sogar herausragend. Würde ich besser nicht im Restaurant erwarten. :sabber:
 
Getestet hab ich den Plan noch nicht, aber ich hatte auch noch nicht das Bedürfnis.
Ich finde jede Woche so viele geile Rezepte dass ich mit denen schon nicht nachkomme, zusätzlich probier einfach selber gern viel rum.
Und die 30? € sind es mir da einfach nicht wert.
 
Zurück
Oben