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KT Der Zocker-Beichtstuhl

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Naja, sammeln ist selten wirklich rational und für außenstehende nachvollziehbar, oder? :D

Soll ja auch Leute geben, die benutzte Briefmarken sammeln. Oder Münzen. Statt sie auszugeben. Und das sind nur die gängigsten, "harmlosen" Beispiele.

Und ein anderer sammelt eben digitale Abzeichen.
Ich finde, bei dem von kingpin68 kritisierten Zitat geht es nochmal um etwas anderes. Es geht ja nicht darum, ein Spiel wegen der Erfolge zu spielen, sondern ein Spiel, auch wenn es potentiell großartig ist, nicht zu spielen, weil die Erfolge schwer zu erreichen ist. Letzteres finde ich als Spieler auch extrem befremdlich. Aber wenn's ihm Spaß macht...
 
Auch wenn Achievements an sich ja nicht komplett in Frage gestellt wurden, möchte ich noch einmal eine Lanze dafür brechen. Bei einem großen Story-Athmosphäre-Spiel sind sie finde ich oft weniger relevant. Aber viele Spiele, die eher um Gameplay gehen, sind ja an sich schon nur dafür da Herausforderungen zu meistern. Zum Beispiel das Durchspielen eines Jump and Runs. Achievements fügen sich da problemlos ein. Anstatt, dass ich nur im Titelscreen, sehe wie viele Level ich habe und wo ich alle roten Münzen o. ä. gefunden habe, habe ich auch ein spielübegreifendes Achievement. Ändert nichts am Spiel und motiviert noch mehr. Auch kann es dazu motivieren, neue Dinge auszuprobieren und sich Challenges zu wagen. Jemand hat hier geschrieben, dass er früher immer gecheatet hat. Ging mir genauso. Ich hatte für so gut wie jede Hardware-Cheat Module und bei jedem Spiel prinzipiell immer nach Cheats geschaut. GTA IV war das erste GTA bei welchem ich nicht im Vorhinein mit Cheats gespielt habe, weil die Achievements dann gesperrt waren. Und das hat das Spiel dann verbessert, weil ich es mir nicht künstlich zu leicht gemacht habe.
Auch ist es cool, wenn in einem SAW-Spiel auf einmal ein Achievement auftaucht, wenn ich den Konami-Code eingebe, weil es ein Konami-Spiel ist. Oder wenn ich in Read Dead 1 eine gefesselte Frau auf die Gleise lege, weil es ein Western-Klischee ist. Das sind sozusagen bessere Easter-Eggs, die den Spieler belohnen, sowas auszuprobieren. Das macht halt auch Spaß.

Daher finde ich, dass Achievements beides sein können, ein Vorteil und ein Nachteil. Je nachdem wie man sich davon beeinflussen lässt und auch wie gut sie von den Entwicklern eingebaut wurden.

Bei mir persönlich ist es nicht so extrem, dass ich ein Spiel nicht spiele, wenn die Achievements so schwer sind. Dennoch war es oft schon so, dass ich zweimal überlegt habe, ob ich ein Spiel auf meiner Wunschplattform spielen soll, obwohl sie entweder keine Achievements hat oder ich da nicht so sammele. Ich zocke zu gerne auf der Switch, um nur wegen der Achievements dann auf die PS4-Version zu wechseln, aber es war jedes Mal so, dass es mich ärgert bei der Switch-Fassung keine Achievements zu haben.

Zu guter Letzt zocke ich viele Retro-Spiele auf meinem Emulations-Handheld. Da gibt es Retro-Handhelds. Da gibt es viele Romhacks, die Spiele besser machen, wie zum Beispiel den Color-Hack für Super Mario Land 2. Wenn das Urspiel Achievements hat, aber die Hack-Version nicht, komme ich auch immer ins Grübeln zu welcher Fassung ich greife.
 
Ist doch schön, dass meine Beichte für Diskussionen sorgt :knuddel:

Ich bin auch übrigens leidenschaftlicher Sequenzenskipper :) Außer bei Story-Spielen versteht sich.

Und Serien/Filme gucke ich mit 1,5x Geschwindigkeit:cool:
 
Ist doch schön, dass meine Beichte für Diskussionen sorgt :knuddel:

Ich bin auch übrigens leidenschaftlicher Sequenzenskipper :) Außer bei Story-Spielen versteht sich.

Und Serien/Filme gucke ich mit 1,5x Geschwindigkeit:cool:
Also Serien Filme mit 1,5X ist auch für mich Frevel.^^ Das Skippen der Sequenzen kann ich aber vollkommen versthen. Immerhin zockt man ja zum zocken und nicht, um einen Film zu schauen. Selbst Spiele, die immersiv sind und wegen ihrer Story gelobt werden, sind meiner Meinung nach aber zu vergleichbaren Filmen und vor allem Büchern eher bestenfalls Mittelmaß.

Dass die Story einem dennoch gefällt, liegt daran, dass man durch die Interaktivität anders involviert wird. Daher will ich aber, dass die Story auch interaktiv erzählt wird. Wie z. B. die Story-Logs bei Bioshock, das interaktive erzählen und die Dialoge während dem Fahren bei GTA... Bevor ich mir aber bei Skyrim Ingame-Lore in dutzenden Stunden durchlese kann ich auch eine 1000 mal besseres Fantasy-Buch lesen. Und auch Zwischensequenzen stören auch mich oft. Dass ich die Zwischensequenzen nicht skippe, muss sich ein Spiel erst "verdienen" indem es mich allgemein tief genug in die Welt zieht das auch sehen zu wollen.

Die Story von Breath of the Wild kann ich z. B. kein bischen erzählen. Und generell ist Zelda ein Spiel, wo es mir ein Rätsel ist, dass einen die Story wirklich interessiert.
 
Ich skippe zwar keine Zwischensequenzen, aber bei Dialogen skippe ich fast immer, wenn ich es gelesen habe und warte nicht erst, bis das fertig vorgetragen wurde.
 
Zelda Games haben genau wie Mario Games alle die gleiche Story, nämlich gar keine. :gerri:
Das denke ich mir auch. Irgendein klischeehafter und darüberhinaus kleimkindgerechter Fantasy-Plot, der ne Schnitzeljagd durch Dungeons legitimiert. Die kann ich mir auch schenken und direkt auf Schnitzeljagd gehen.

Sehen viele anders, auch wenn ich das auch nicht nachvollziehen kann. Aber es gibt ja auch Leute, die interessiert die Story bei den Pokémon-Spielen.
 
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