On An Island ist das dritte Soloalbum von David Gilmour, veroeffentlicht in 2006. Sein letztes Soloalbum hat er in 1984 veroeffentlicht, das letzte Pink Floyd- Album wurde in 1994 veroeffentlicht ("Division Bell"). Ist also schon einige Zeit vergangen, bis es endlich was neues von denen gab. Und deshalb ist es auch nicht ueberraschend, dass das Album ein voller Hit war. Es ist im UK direkt auf #1 eingestiegen und hat es sogar in den USA bis zu #6 geschafft. In Kanada hat es Platin bekommen.
On An Island ist ein sehr persoenliches Album von Gilmour, obwohl man den Pink Floyd einfluss natuerlich nicht leugnen kann. Es ist ein sehr bluesiges Album, mit ein bisschen progressive rock. In wiki ist es unter Blues Rock eingestuft. Es ist jedenfalls ein sehr schoenes und relaxendes Album, perfekt zum traeumen. Die Lyrics, die Gitarrensolos, ueberhaupt das Konzept, es ist einfach perfekte Kunst.
"
Castellorizon":
Wie schon bei Division Bell faengt das Album mit einem sehr vertraeumten Instrumental an. Hier hat er sich von einer Reise nach Kastellorizo inspirieren lassen, deshalb heisst das Lied auch so aehnlich. Ist einfach ein perfektes opening, wurde ja nicht umsonst fuer einen Grammy nominiert.
"On an Island":
Das ist das zentrale Stueck des Albums. Geniale Lyrics, geniales Gittarensolo. Je nachdem, wie man drauf ist, ist das einfach ein relaxendes und zum traeumen einladendes Lied, oder ist ein nachdenklich machendes und herzzerbrechendes Lied.
"The Blue":
Wie der Titel schon sagt: es ist einfach ein bluesiges laid-back Lied. Da denkt man nicht viel, man geniesst es einfach und traeumt von seiner naechsten Reise.
"Take a Breath":
Dieses Lied passt so gar nicht zum Album und ich hatte am Anfang schwierigkeiten, dieses Lied zu akzeptieren. Aber nach ein paar mal kann man das als eine willkommene Pause vom Stil des Albums sehen. Irgendwie passt auch der Name
"Red Sky at Night":
Das zweite Instrumental, diesmal hauptsaechlich auf dem Saxophon gespielt. Neben Gitarre ist das Saxophon eines der Hauptinstrumente von Gilmour, die er halt gerne benutzt. Was auch gut ist, denn er kann das einfach perfekt, wie dieses Lied beweist.
"This Heaven":
Obwohl dieses Lied sich auch vom allgemeinen Stil des Albums eher unterscheidet, ist es immer noch Bluesrock, aber halt schneller, als das Rest des Albums. Es ist nicht so verschieden, wie Take a Breath.
"Then I Close My Eyes":
Das dritte Instrumental. Hier entsteht bei mir immer das Bild eines idyllischen und leeren Strandes, auf dem man mit seiner Familie urlaub macht und den Sonnenuntergang beobachtet. Einfach nur schoen.
"Smile":
Smile ist schwer einzuschaetzen. Ist ein schoenes Lied, aber nichts besonderes imo.
”A Pocketful of Stones”:
Wow, was fuer ein Meisterstueck

Die Musik, die Lyrics, einfach perfekt. Es ist ein eher dunkeles Lied. Ich muss dabei immer an einen Typen denken, der zwar im inneren gut ist, aber halt denkt, dass er boese Sachen fuer tun muss, damit es denen besser geht. Ein anderes mal denke ich an einen Typen, der in seiner eigenen Welt lebt, abgeschottet von der Realitaet. Er ist einfach nicht gluecklich, will immer mehr, aber es kommt nichts. Aber bis es nicht kommt, will er mit dem Rest der Welt nichts zu tun haben. Es ist halt so ein Tragische-Figur-Lied.
”Where We Start”:
Ein sehr romantisches Lied, das das Album perfekt abrundet. Imo geht es in diesem Lied um die Heimreise, von wo auch immer.
Alles in allem das perfekte Album, wenn ihr Fern- oder Heimweh habt
“So much behind us, still far to go.” (Where We Start)
http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/g/gilmour_david/on_an_island/index.htm
http://www.whiskey-soda.de/review.php?id=13570