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Der Ukrainekrieg

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Bekannter russischer Militärblogger bei Explosion in St. Petersburg getötet
Ein russischer Militärblogger ist offenbar bei einer Explosion in einem Café in St. Petersburg getötet worden. Weitere 16 Menschen wurden bei der Detonation des Sprengsatzes verletzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass weiter berichtete. Der 40-jährige Blogger Maxim Fomin, bekannt unter dem Pseudonym Wladlen Tatarskij, sei auf der Stelle tot gewesen. Auch das russische Innenministerium bestätigte seinen Tod.

Fomin alias Tatarskij stammt aus dem Donbass in der Ostukraine. Er wareiner der bekanntesten Militärblogger Russlands und unterstützte den russischen Angriffskrieg. Nach offiziell unbestätigten Medienberichten hatte er für heute zu einem "patriotischen Abend" in das Café im Zentrum von St. Petersburg eingeladen, das laut Medienberichten Jewgeni Prigoschin, dem Chef der Söldnertruppe Wagner gehörensoll.

Eine Gruppe namens Cyber Front Z, die sich selbst in den Onlinenetzwerken als "Russlands Informationssoldaten" bezeichnet, teilte mit, das Lokal für den Abend gemietet zu haben. "Es gab einen Terroranschlag. Wir haben bestimmte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, aber es waren nicht genug", schrieb die Gruppe auf Telegram.

Über die Hintergründe der Explosion gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Das russische Innenministerium teilte mit, alle zum Zeitpunkt der Explosion in dem Café Anwesenden würden bezüglich einer möglichen Beteiligung überprüft. Tass zitierte eine Quelle aus den Strafverfolgungsbehörden, nach deren Angaben die Explosion durch einen Sprengsatz ausgelöst wurde. Dieser habe sich in einer Figur befunden, die dem Militärblogger als Geschenk überreicht worden sei.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Februar 2022 kam es in Russland zu verschiedenen Bränden und Explosionen mit unklaren Hintergründen. Bei einer Autobombenexplosion in Moskau war im August die Tochter des radikalen Ideologen Alexander Dugin gestorben. Die 29-jährige Darja Dugina war Philosophin und Publizistin und ebenfalls eine Unterstützerin des Angriffskriegs.

zeit.online
 
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Stimmt natürlich nicht so ganz (siehe Spoiler) aber ungefähr so, ist es ja schon - das er genau das Gegenteil hat von dem was er wollte
:hammer:
 
Nach 9 Monaten Schlacht um Bachmut haben die russischen Truppen mittlerweile möglicherweise mehr als die Hälfte der 56. größten Stadt der Ukraine eingenommen. Prigoschin lässt sich dafür feiern, das Rathaus erobert zu haben. Ja, meine Lieben, der Erfolg der russischen Offensive wird mittlerweile in Gebäuden gemessen :ugly:

Und Medwedjew träumt davon, Berlin und Paris einzunehmen ...
 
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Einige spannende Aussagen wie z.B. „Der Westen ist von russischer Propaganda durchseucht“.
 
Nach 9 Monaten Schlacht um Bachmut haben die russischen Truppen mittlerweile möglicherweise mehr als die Hälfte der 56. größten Stadt der Ukraine eingenommen. Prigoschin lässt sich dafür feiern, das Rathaus erobert zu haben. Ja, meine Lieben, der Erfolg der russischen Offensive wird mittlerweile in Gebäuden gemessen :ugly:

Es heißt nicht umsonst Häuserkampf, weil Haus um Haus gekämpft wird. Es befinden sich selbst jetzt noch rund 15.000 Ukrainer in Bachmut und die sind natürlich alle in den Häusern verschanzt weil die die beste Verteidigung bieten. Strategisch ist die Stadt kriegsentscheidend, das weiß auch Selenski. Wenn Bachmut völlig eingenommen ist kann es recht schnell gehen, aktuell zögert die Ukraine nur das Unausweichliche hinaus aber nicht mehr lange.

Aber keine Sorge im Oktober soll es dann ja angeblich vorbei sein:

https://www.heute.at/s/marcus-keupp-russland-wird-im-oktober-militaerisch-verloren-haben-100264955
Wenn der letzte russische Soldat die Ukraine verlassen hat, kann man gerne über die Reparationszahlungen sprechen.
Also nie.
 
Weil es ihm die russische Propaganda eingeimpft hat :cool:

Es ist gemeinhin bekannt, dass die Ukrainer hinter Bachmut tiefgestaffelte Verteidigungslinien vorbereitet haben. Wenn Bachmut fällt, setzt sich das grausige Treiben 2 km weiter westlich fort. Fakt ist aber, dass die Russen seit nunmehr 14 Monaten beweisen, dass sie zu großangelegten Offensiven und einem Zusammenwirken der Waffengattungen im Gefecht überhaupt nicht in der Lage sind. Daher ist es mehr als unwahrscheinlich, dass es nach Bachmut "ganz schnell geht".
 
Interessant ist es aber dennoch. Ich meine, wenn beide Kriegsparteien der Meinung sind, dass diese Stadt wichtig ist, dann ist sie das auch. Ich hab nur mal gelesen, dass die eine Straße dort wichtig ist für die Russen. Is halt auch recht komplex, ich kann mir nicht anmaßen, dass ich Kriegsstrategien eigenständig beurteilen könnte. Dazu fehlt mir das nötige Fachwissen. Gerade wenn es um Taktiken geht, die das Gelände betreffen.
 
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