Diese Sichtweise ist nicht ganz neu. Ein Geheimnis ist das mit entsprechenden Aussagen allerdings nicht, denn es gab schon letztes Jahr einige Aussagen aus Richtung der USA, siehe z.B. hier:
https://www.handelsblatt.com/politi...llen-russland-geschwaecht-sehen/28277102.html
„Wir wollen Russland so sehr geschwächt sehen, dass es nicht mehr in der Lage sein wird, Dinge wie diese zu tun, die es mit der Invasion der Ukraine getan hat“, sagte der Verteidigungsminister Austin auf einer kurzen Pressekonferenz an der ukrainisch-polnischen Grenze. Russland habe signifikante militärische Verluste erlitten, auch „viele Soldaten“, erklärte der pensionierte Vier-Sterne-General. Das Pentagon setze nun alles daran, sicherzustellen, dass Russland nicht in der Lage sein wird, „diese Kapazitäten schnell wieder aufzubauen“.
Von daher könnte das Ausbluten Russlands Mithilfe eines Dauerkonflikts durchaus eine extreme Dauerschwächung bewirken. Ob solches Gepolter allerdings wirklich eine interne Doktrin der USA ist das kann ich zumindest bestenfalls spekulieren. Biden sagt auch manchmal etwas aus der Höfte, wo ich nicht zuviel hineinintepretieren würde. Solche Aussagen wurden letztes Jahr medial bei uns für kurze Zeit diskutiert, aber die Diskussion recht schnell als Antiamerikanismus abgeräumt, zumal sie nirgends hinführte. Bei Scholz bin ich mir allerdings ziemlich sicher, dass das nicht von vorneherein sein Plan war, zumal der damals noch kein halbes Jahr im Amt war.
Das Problem an der jetzigen Situation ist eben, dass die Ukraine den Preis für den Dauerkonflikt zahlen muss. Einige User haben hier ebenfalls kritisiert, dass die Ukraine immer nur so ein bisschen bekommt. Daher hat mich bei der hinter uns liegenden "Verhandlungsdebatte" immer irritiert, dass die Ablehner von Verhandlungen nicht gleichzeitig fordern, dass wir und andere europäische Länder + USA mit vollen Kräften in die Ukraine gehen und die Quälerei für die Bevölkerung dort schnell beenden.
https://www.handelsblatt.com/politi...llen-russland-geschwaecht-sehen/28277102.html
„Wir wollen Russland so sehr geschwächt sehen, dass es nicht mehr in der Lage sein wird, Dinge wie diese zu tun, die es mit der Invasion der Ukraine getan hat“, sagte der Verteidigungsminister Austin auf einer kurzen Pressekonferenz an der ukrainisch-polnischen Grenze. Russland habe signifikante militärische Verluste erlitten, auch „viele Soldaten“, erklärte der pensionierte Vier-Sterne-General. Das Pentagon setze nun alles daran, sicherzustellen, dass Russland nicht in der Lage sein wird, „diese Kapazitäten schnell wieder aufzubauen“.
Von daher könnte das Ausbluten Russlands Mithilfe eines Dauerkonflikts durchaus eine extreme Dauerschwächung bewirken. Ob solches Gepolter allerdings wirklich eine interne Doktrin der USA ist das kann ich zumindest bestenfalls spekulieren. Biden sagt auch manchmal etwas aus der Höfte, wo ich nicht zuviel hineinintepretieren würde. Solche Aussagen wurden letztes Jahr medial bei uns für kurze Zeit diskutiert, aber die Diskussion recht schnell als Antiamerikanismus abgeräumt, zumal sie nirgends hinführte. Bei Scholz bin ich mir allerdings ziemlich sicher, dass das nicht von vorneherein sein Plan war, zumal der damals noch kein halbes Jahr im Amt war.
Das Problem an der jetzigen Situation ist eben, dass die Ukraine den Preis für den Dauerkonflikt zahlen muss. Einige User haben hier ebenfalls kritisiert, dass die Ukraine immer nur so ein bisschen bekommt. Daher hat mich bei der hinter uns liegenden "Verhandlungsdebatte" immer irritiert, dass die Ablehner von Verhandlungen nicht gleichzeitig fordern, dass wir und andere europäische Länder + USA mit vollen Kräften in die Ukraine gehen und die Quälerei für die Bevölkerung dort schnell beenden.
Zuletzt bearbeitet: