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Der Ukrainekrieg

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Russische Truppen melden offenbar weiteren Vormarsch im Donbass (zdf.de)
Die russischen Truppen haben in der ostukrainischen Region Donezk einen weiteren Vormarsch verkündet. Die Stadt Krasnohoriwka (russisch: Krasnogorowka) nordwestlich der von Moskau annektierten Gebietshauptstadt Donezk sei mit Ausnahme einiger Straßen fast vollständig erobert, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Militärangaben. Der regierungsnahe ukrainische Militärkanal Deep State bestätigt auf der Plattform Telegram den Vormarsch der Russen in Krasnohoriwka und anderen Bereichen.

Zuvor hatten die russischen Truppen bereits taktische Erfolge in anderen Teilen des Gebiets Donezk gemeldet. Russlands Kriegsziel ist es, den etwa für seine Kohlevorkommen bekannten Donbass im Osten des Landes komplett unter seine Kontrolle zu bringen.


Überprüfbar sind die Angaben von unabhängiger Seite nicht.
 
Man muss diese "Erfolgsmeldungen" immer wieder in den Kontext einordnen. Krasnohoriwka ist sicher vieles, aber keine Stadt nach westlichen Maßstäben. Das Örtchen hatte vor dem Krieg keine 15.000 Einwohner. Und die russische Armee hat schlappe 3 Monate (!) gebraucht, um alle 11 Quadratkilometer dieser "Stadt" zu erobern, und dabei hohe Verluste an Menschen und Material erlitten.
 
Viele Militärexperten sehen es auch so das Russland wirklich bald kaum noch Material hat. Die karren ja jetzt schon uraltes Zeug und irgendwelche Dirtbikes an die Front und auf den Satelliten Bildern der Depots sieht man deutlich das der Nachschub weniger wird.
Die große Mobilmachung ist wohl auch bei weitem nicht so bedrohlich wie man denkt, weil Russland wohl heute schon keine passende Ausrüstung für alle mehr hat. Man sieht zig verschiedene Uniformen und teilweise Gewehre die mehr als 100 Jahre alt sind.

Russlands einzige Chance ist imo ein Trump, aber selbst mit dem wird das kein Durchmarsch nach Kiev.
 
Im Endeffekt gleichen sich die Meldungen seit 2 1/2 Jahren und es hat sich sich seitdem nicht viel verändert. Und es wird sich auch in den nächsten 2 1/2 Jahren nicht viel verändern.
Die Frage ist halt: Wie bekommt man diese sinnlose Scheiße endlich beendet? Solange der kleine Mann aus Russland lebt, wird sich nichts ändern. Man kann wirklich nur hoffen, dass er bald auch aus dem Fenster fällt oder er zufällig mit einem Flugzeug abstürzt.
 
Was ich ja immer wieder unbegreiflich finde ist, wie dysfunktional eine Armee sein kann und wie wenig Wertschätzung für das Leben der eigenen Soldaten man haben kann. Gut für die Ukraine, aber diese Einstellung in der russischen Führung ist unbegreiflich. Zumal Moral, Verluste und Ausrüstung ja in jedem Krieg ein entscheidender Faktor sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist wie in meiner Firma. Hat früher schon immer irgendwie geklappt, auch wenn es beschissen war und die Moral zerstört. Solange unterm Strich ein Gewinn steht, verpufft jeglicher Lerneffekt.
 
Im Endeffekt gleichen sich die Meldungen seit 2 1/2 Jahren und es hat sich sich seitdem nicht viel verändert. Und es wird sich auch in den nächsten 2 1/2 Jahren nicht viel verändern.
Die Frage ist halt: Wie bekommt man diese sinnlose Scheiße endlich beendet? Solange der kleine Mann aus Russland lebt, wird sich nichts ändern. Man kann wirklich nur hoffen, dass er bald auch aus dem Fenster fällt oder er zufällig mit einem Flugzeug abstürzt.

Ich bin verwirrt über die Aussage, dass sich die Meldungen seit 2,5 Jahren gleichen sollen. Vor 2,5 Jahren - also kurz bevor Russland die Ukraine überfallen hat - war die beste Vermutung die, dass die Ukraine binnen Tagen oder spätestens Wochen überrannt werden würde.

Tatsächlich ist es so, dass sich die Meldungen - dass Russland diesen Krieg in der Art und Weise wie sie ihn derzeit ausführen nur noch ca. 1 - 1,5 Jahre so durchhalten können - in letzter Zeit häufen, weil ihnen sonst schlicht Panzer und andere Fahrzeuge ausgehen. Und das ist doch gut und eine eher neuere Entwicklung.

Meine Befürchtung ist, dass ein Fenstersturz Putins nur einen anderen Spinner an die Macht bringen würde, der ähnlich tickt. Insofern ist imo die beste Hoffnung die, dass Russland tatsächlich das Material ausgeht und der Westen - Stück für Stück - durch die überlegene industrielle Basis der Ukraine mehr und mehr an (technologisch überlegenem) Material zur Verfügung stellen kann, während es auf Seiten Russlands mehr und mehr zu Engpässen kommt. Die US Präsidentschaftswahl ist da natürlich ein immenses Risiko, dass plötzlich der Nr. 1 Unterstützer wegfällt. Wobei ich aus Sicht von Putin mit der Hoffnung auf einen Wahlsieg Trumps auch vorsichtig wäre; Trump ist ja eher erratisch unterwegs.
 
Ja, eigentlich gehen die Meldungen immer hin- und her.
Erst hat man gedacht, dass Kiew innerhalb weniger fallen wird.
Dann ist das ganze glücklichweise recht schnell ins Stocken geraten, trotzdem hat man der Ukraine wenig Chancen ausgerechnet.
Dann dachte man die Ukraine nach Lieferung durch Europa und USA zurückschlagen, das hat sich so aber auch nicht bewahrheitet.
Dann dachte man über die Zeit würde Russland die Ukraine zermürben, weil denen Material und Munition fehlt.
Aktuell sieht es eher so, dass sich Russland stärker abnutzt. Aber eigentlich geht das ganze immer hin und her.
 
Wobei ich aus Sicht von Putin mit der Hoffnung auf einen Wahlsieg Trumps auch vorsichtig wäre; Trump ist ja eher erratisch unterwegs.

Angeblich will Trump bei einem Wahlsieg ja Putin und Selensky an den Verhandlungstisch zwingen, indem er Putin mit einer deutlich stärkeren Aufrüstung der Ukraine droht, sollte sich dieser Verhandlungen verweigern. Selensky wiederum will er sämtliche militärische Unterstützung entziehen, sollte sich dieser seinerseits Verhandlungen mit Putin verweigern. Klingt im ersten Moment garnicht so doof, nur was ist wenn sich beide zwar an den Verhandlungstisch begeben, es dort aber keine Einigung gibt? So weit hat der Donald aber vermutlich eh nicht gedacht.
 
Angeblich will Trump bei einem Wahlsieg ja Putin und Selensky an den Verhandlungstisch zwingen, indem er Putin mit einer deutlich stärkeren Aufrüstung der Ukraine droht, sollte sich dieser Verhandlungen verweigern. Selensky wiederum will er sämtliche militärische Unterstützung entziehen, sollte sich dieser seinerseits Verhandlungen mit Putin verweigern. Klingt im ersten Moment garnicht so doof, nur was ist wenn sich beide zwar an den Verhandlungstisch begeben, es dort aber keine Einigung gibt? So weit hat der Donald aber vermutlich eh nicht gedacht.

Naja, der Donald wird sich vorher schon ausdenken was beide akzeptieren müssen.
Sonst passiert halt a oder b.
 
Zumal ja auch Klitschko die Tage zu dem Thema Friedensverhandlungen schon ins Spiel gebracht hat, dass Zelensky hierüber eigentlich ein Referendum abhalten müsste, da er insofern nur schwer für das ganze Volk entscheiden könne. So ganz einfach ist die gesamte Geschichte vermutlich nicht.

Umgekehrt finde ich erschreckend oder umgekehrt auch beeindruckend, dass Experten eigentlich damals schon angedeutet haben, dass Russland schon im Stande ist bis inklusive 2025 Krieg trotz Sanktionen etc. zu führen. Von meinem Gefühl aufgrund der ganzen Meldungen ist das nicht unrealistisch. Und dabei ging es im Kern um die Arsenalabnutzung. Theoretisch kann ja weiter produziert werden bzw. auch bei anderen Staaten wie N-Korea eingekauft werden.

So ein "langer" Krieg war für mich damals undenkbar und nun näheren wir uns 2,5 Jahren Kriegsdauer.
 
Mal gespannt ob sich die Kriegsführung in Zukunft ändert, findige Beobachter werden doch sicherlich sehen wie die Ukraine da jede Menge Panzer grillt mit kleinen Drohnen. Und die Kosten einen Bruchteil. Ich würde fast behaupten, wenn man die jetzt richtig und spezialisiert entwickelt, anstatt da einfach ne Granate oder Sprengstoff anzuheften, könnten Panzer ausgedient haben.
 
Gebt euch keinen Illusionen hin, Russland kann auch noch Krieg führen, wenn die Depots leer sind und der letzte russische Panzer brennt. Dann müssen die armen Säue halt alle zu Fuß und ohne Panzerschutz auf den Gegner antreten. Russland ist ein großes, ressourcenreiches Land. So lange der Kreml gewillt ist, seine Soldaten zu verheizen, so lange kann er diesen Krieg fortsetzen - notfalls halt nur mit schlecht ausgerüsteter Infanterie, wenn einem die eigenen Leute egal sind. Tatsächlich steht ja sogar die Ukraine unter Zugzwang. Sie müsste all die verlorenen Gebiete erst mal zurückerobern.
 
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