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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Teile werden doch längst in "Massen" gebaut.

Der Bericht ist bspw. 1 Jahr alt:
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Sie verändern den Krieg + das was Eventer sagt.

Aber ob deswegen Panzer komplett obsolet werden, denke ich erst mal noch nicht.

Was aber imo nicht zu unterschätzen ist die psychologische Kriegführung.

Wenn die Dinger über die Schützengräben sausen, unter der Hoffnung nicht endeckt zu werden und ggf. gleich eine Granate auf dem Kopf zu bekommen - dieses Geräusch werden Menschen ihr leben lang nicht mehr vergessen können.

vgl. Stuka im 2. Weltkrieg
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Zuletzt bearbeitet:
China sei zunehmend beunruhigt über Nordkoreas Engagement mit Russland und finde die wachsende Zusammenarbeit zwischen Pjöngjang und Moskau beunruhigend, sagt der stellvertretende US-Außenminister Kurt Campbell dem "Guardian". Peking sei entnervt von Russlands wachsenden Beziehungen zu Nordkorea, heißt es. Dem Bericht zufolge wird auch im japanischen Außenministerium bezweifelt, dass China die Entsendung nordkoreanischer Truppen unterstützt. Die Führung des Landes sei möglicherweise besorgt, dass die militärischen Absprachen in der Ukraine den amerikanischen Bestrebungen der Bildung eines Netzes von Bündnissen mit Südkorea und Japan in Ostasien zugutekämen, die China als Mittel zur Eindämmung seiner Macht betrachte.
https://www.n-tv.de/politik/20-06-U...-Russland-und-Nordkorea--article23143824.html
 
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat den Ex-General Keith Kellogg als seinen Sondergesandten für die Ukraine und Russland nominiert. Kellogg habe eine herausragende Karriere im Militär und in der Wirtschaft hinter sich "und war in meiner ersten Amtszeit in hochsensiblen Funktionen im Bereich der nationalen Sicherheit tätig", erklärte Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Gemeinsam werden wir Frieden durch Stärke sichern."
https://www.n-tv.de/politik/Ukraine...logg-als-Sondergesandten-article25392850.html
 
Ich packs mal hier rein. In schweden hat jeder haushalt ne über 30 seitige broschüre von der regierung zugeschickt bekommen, was im kriegsfalls zu tun ist. Gabs sowas in deutschland auch?
Hier scheint man die lage relativ ernst zu nehmen bzw. sich auf den ernstfall gut vorzubereiten.
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Ich packs mal hier rein. In schweden hat jeder haushalt ne über 30 seitige broschüre von der regierung zugeschickt bekommen, was im kriegsfalls zu tun ist. Gabs sowas in deutschland auch?
Hier scheint man die lage relativ ernst zu nehmen bzw. sich auf den ernstfall gut vorzubereiten.
Anhang anzeigen 174341


Aus der Wiener Zeitung von Anfang 2023:

Mehr als zehn Mal sind Russland und Schweden im Lauf der Geschichte miteinander im Krieg gelegen. Die letzte Konfrontation ist zum Glück lange her, es krachte 1809, zur Zeit Napoleons.

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine macht sich jetzt in Stockholm allerdings Verunsicherung breit, niemand weiß, was der unberechenbare russische Präsident Wladimir Putin in Zukunft plant. Schweden und sein Nachbar Finnland wollen deshalb so schnell wie möglich unter den schützenden Schirm der Nato, doch hier spießt es sich gewaltig.

Die Türkei blockiert hartnäckig den Beitritt vor allem Schwedens - offiziell deshalb, weil das Land "Terrororganisationen" wie die PKK toleriere und angesichts einer jüngsten Koran-Verbrennung Muslimen "zu wenig Respekt gezollt" werde, wie Recep Tayyip Erdogan zuletzt sagte. Der türkische Staatspräsident befindet sich bereits im Wahlkampf-Modus, im Mai sollen die Türken ein neues Staatsoberhaupt wählen. Ob danach Bewegung in Sachen Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands kommt, wird allgemein bezweifelt.

Jetzt wird nach einem Ausweg aus der verfahrenen Situation gesucht. Finnland kann sich seit Dienstag offiziell vorstellen, auch ohne Schweden der Nato beizutreten. Man könnte zu diesem Schritt regelrecht "gezwungen" sein, so der finnische Außenminister Pekka Haavisto.

Ein Nato-Beitritt Finnlands wäre für Schweden auf den ersten Blick militärisch ein Gewinn. Immerhin teilen Finnland und Russland eine 1.344 Kilometer lange Grenze, Schweden ist für Russland auf dem Landweg nur über Finnland oder Norwegen angreifbar - wobei Norwegen bereits Mitglied der Nato ist, bei einem Angriff würde der Bündnisfall ausgelöst. Im Fall eines Nato-Beitritts Finnlands wäre Schweden aber nur scheinbar in der komfortablen Lage, von Nato-Ländern umschlossen zu sein, denn auch Dänemark gehört dem westlichen Verteidigungsbündnis an.

Schwachstelle in der Ostsee
In den Reihen der schwedischen Militärführung weist man auf eine entscheidende Schwachstelle hin: Die schwedische Ostseeinsel Gotland ist vom 300 Kilometer entfernten russischen Kaliningrad aus mit Landungsschiffen erreichbar. Knapp vor dem Angriff auf die Ukraine im Februar des Vorjahres hat Russland drei zusätzliche derartige Schiffe in die Ostsee verlegt und auf schwedischer Seite für Alarmbereitschaft gesorgt.

In Stockholm glaubt man nicht, dass Putin unmittelbar einen Krieg mit Schweden vom Zaun brechen will. Sollte Moskau allerdings in der Zukunft eine Militäraktion gegen Estland, Lettland und Litauen - Gebiete des untergegangenen Sowjet-Imperiums - durchführen wollen, müsste zunächst Gotland eingenommen werden. Die russische Armee würde dort leistungsfähige Luftabwehrsysteme installieren, damit wäre der schwedische Luftraum für Nato-Flugzeuge auf ihrem Weg in das Baltikum geschlossen.

In der Tat kommt Gotland laut Militäranalysten eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der Nato-Ostflanke zu. Mit der Einnahme der Insel hätte Russland die Möglichkeit, jede Art von Transport über die Ostsee mit Abwehrsystemen zu stoppen.

Eine schwedische und finnische Nato-Mitgliedschaft wird nach derzeitigem Stand auf sich warten lassen. Beide Länder müssen sich derzeit auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Bündnis beschränken. So ist Schweden Teil des Host-Nation-Support-Abkommens, Nato-Truppen dürfen in dem Land operieren - und zwar nicht nur für Übungen, sondern auch in Krisenzeiten. Die Zusammenarbeit mit der Nato wird von Finnland und Schweden laufend weiter intensiviert, eine Garantie für Beistand im Angriffsfall ist das aber nicht. Die ist nur dann gewährleistet, wenn Nato-Mitglieder den Bündnisfall ausrufen.

Und so kooperieren Schweden und Finnland bilateral miteinander - und investieren in Waffen. Die Abrüstungspolitik in den Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs sei jedenfalls ein Fehler gewesen, heißt es in Stockholm.

https://www.wienerzeitung.at/h/schwedens-achillesferse
 
Aus der Wiener Zeitung von Anfang 2023:

Mehr als zehn Mal sind Russland und Schweden im Lauf der Geschichte miteinander im Krieg gelegen. Die letzte Konfrontation ist zum Glück lange her, es krachte 1809, zur Zeit Napoleons.

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine macht sich jetzt in Stockholm allerdings Verunsicherung breit, niemand weiß, was der unberechenbare russische Präsident Wladimir Putin in Zukunft plant. Schweden und sein Nachbar Finnland wollen deshalb so schnell wie möglich unter den schützenden Schirm der Nato, doch hier spießt es sich gewaltig.

Die Türkei blockiert hartnäckig den Beitritt vor allem Schwedens - offiziell deshalb, weil das Land "Terrororganisationen" wie die PKK toleriere und angesichts einer jüngsten Koran-Verbrennung Muslimen "zu wenig Respekt gezollt" werde, wie Recep Tayyip Erdogan zuletzt sagte. Der türkische Staatspräsident befindet sich bereits im Wahlkampf-Modus, im Mai sollen die Türken ein neues Staatsoberhaupt wählen. Ob danach Bewegung in Sachen Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands kommt, wird allgemein bezweifelt.

Jetzt wird nach einem Ausweg aus der verfahrenen Situation gesucht. Finnland kann sich seit Dienstag offiziell vorstellen, auch ohne Schweden der Nato beizutreten. Man könnte zu diesem Schritt regelrecht "gezwungen" sein, so der finnische Außenminister Pekka Haavisto.

Ein Nato-Beitritt Finnlands wäre für Schweden auf den ersten Blick militärisch ein Gewinn. Immerhin teilen Finnland und Russland eine 1.344 Kilometer lange Grenze, Schweden ist für Russland auf dem Landweg nur über Finnland oder Norwegen angreifbar - wobei Norwegen bereits Mitglied der Nato ist, bei einem Angriff würde der Bündnisfall ausgelöst. Im Fall eines Nato-Beitritts Finnlands wäre Schweden aber nur scheinbar in der komfortablen Lage, von Nato-Ländern umschlossen zu sein, denn auch Dänemark gehört dem westlichen Verteidigungsbündnis an.

Schwachstelle in der Ostsee
In den Reihen der schwedischen Militärführung weist man auf eine entscheidende Schwachstelle hin: Die schwedische Ostseeinsel Gotland ist vom 300 Kilometer entfernten russischen Kaliningrad aus mit Landungsschiffen erreichbar. Knapp vor dem Angriff auf die Ukraine im Februar des Vorjahres hat Russland drei zusätzliche derartige Schiffe in die Ostsee verlegt und auf schwedischer Seite für Alarmbereitschaft gesorgt.

In Stockholm glaubt man nicht, dass Putin unmittelbar einen Krieg mit Schweden vom Zaun brechen will. Sollte Moskau allerdings in der Zukunft eine Militäraktion gegen Estland, Lettland und Litauen - Gebiete des untergegangenen Sowjet-Imperiums - durchführen wollen, müsste zunächst Gotland eingenommen werden. Die russische Armee würde dort leistungsfähige Luftabwehrsysteme installieren, damit wäre der schwedische Luftraum für Nato-Flugzeuge auf ihrem Weg in das Baltikum geschlossen.

In der Tat kommt Gotland laut Militäranalysten eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der Nato-Ostflanke zu. Mit der Einnahme der Insel hätte Russland die Möglichkeit, jede Art von Transport über die Ostsee mit Abwehrsystemen zu stoppen.

Eine schwedische und finnische Nato-Mitgliedschaft wird nach derzeitigem Stand auf sich warten lassen. Beide Länder müssen sich derzeit auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Bündnis beschränken. So ist Schweden Teil des Host-Nation-Support-Abkommens, Nato-Truppen dürfen in dem Land operieren - und zwar nicht nur für Übungen, sondern auch in Krisenzeiten. Die Zusammenarbeit mit der Nato wird von Finnland und Schweden laufend weiter intensiviert, eine Garantie für Beistand im Angriffsfall ist das aber nicht. Die ist nur dann gewährleistet, wenn Nato-Mitglieder den Bündnisfall ausrufen.

Und so kooperieren Schweden und Finnland bilateral miteinander - und investieren in Waffen. Die Abrüstungspolitik in den Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs sei jedenfalls ein Fehler gewesen, heißt es in Stockholm.

https://www.wienerzeitung.at/h/schwedens-achillesferse
Aber beide Länder sind Mittelwelle teile der NATO, also ist der Artikel auch schon wieder hinfällig, oder was wolltest du mit diesem Artikel ausdrücken. Leider hast du nichts dazu geschrieben.
 
Aber beide Länder sind Mittelwelle teile der NATO, also ist der Artikel auch schon wieder hinfällig, oder was wolltest du mit diesem Artikel ausdrücken. Leider hast du nichts dazu geschrieben.

Das das mit Schweden durch ist im März 2024 ist tatsächlich an mir vorbeigelaufen!

Finde ich dann ja noch "beunruhigender" wenn die Schweden jetzt so etwas verschicken...
 
Das das mit Schweden durch ist im März 2024 ist tatsächlich an mir vorbeigelaufen!

Finde ich dann ja noch "beunruhigender" wenn die Schweden jetzt so etwas verschicken...

Naja da hat @Gerri schon recht. Besser vor- als nachsorge. Mich hätte nur interessiert, ob die deutsche regierung was ähnliches an die haushalte verschickt hat.
Man hört ja immerwieder von allen seiten, dass die luft brennt. Ich selbst mach mir da null sorgen ehrlich gesagt, aber finds ganz gut, das man den leuten sozusagen nen leitfaden an die hand gibt, was man im ernstfall tun oder lassen sollte.
 
Russland wird in absehbarer Zeit weder Schweden noch Deutschland angreifen. Warum also den Leuten noch mehr Angst machen, als sie ohnehin schon haben? Unabhängig vom Krieg empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), einen Grundvorrat an Lebensmitteln und Getränken für zehn Tage im Haus zu haben. Ich wüsste jetzt nicht, was man momentan als Leitfaden für einen Kriegsfall an die Haushalte schicken sollte und wie dieser aussehen könnte.
 
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