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Der Ukrainekrieg

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Ukraine-Krieg - USA: „Haben Beweise für Präsenz nordkoreanischer Soldaten in Russland“

Die US-Regierung hat bestätigt, dass sich nordkoreanische Truppen in Russland befinden. Verteidigungsminister Austin sagte am Rande eines Besuchs in Rom, dafür gebe es Beweise. Es gelte nun zu klären, ob diese Truppen für einen Einsatz in der Ukraine vorbereitet würden, sagte Austin. Hiezu habe man noch keine gesicherten Erkenntnisse.


https://www.deutschlandfunk.de/usa-...ordkoreanischer-soldaten-in-russland-100.html
 
Russland erleidet im Ukrainekrieg so hohe Verluste wie in keinem anderen Konflikt seit dem Zweiten Weltkrieg. Täglich zerstören ukrainische Soldaten im Durchschnitt etwa drei russische Kampfpanzer. Mehr als 3000 Panzer hat Putin seit Kriegsbeginn schon verloren.
https://www.faz.net/aktuell/politik...ann-gehen-putin-die-panzer-aus-110063433.html

Schön zusammengefasst unter anderm mit Sat Bildern vorher/nachher.
 
Ich denke man kann davon ausgehen, dass die Ukraine den Krieg über kurz oder lang verlieren wird bzw. entsprechende Gebiete am Ende an Putin wird abtreten müssen. Putin kann den Krieg mit seinen derzeitigen Ressourcen noch locker mehrere Jahre durchhalten, insbesondere wenn nun auch noch Nordkorea Menschenmaterial schickt. Angeblich hat Russland seit Kriegsbeginn gut 700 Millarden aus Rohstoffgeschäften eingenommen, wobei sich die tatsächlichen Ausgaben für den Krieg schätzungsweise auf irgendwas um die 100 Milliarden belaufen.

Im Westen schwindet mehr und mehr der Glaube an die Möglichkeit eines ukrainischen Sieges, gleichzeitig wächst die Angst vor einer weiteren Eskalation. Gerade in den letzten Monaten haben die Waffenlieferungen an die Ukraine wohl einen neuen Tiefpunkt erreicht. Unter Trump wird das kaum besser werden.

Letztendlich wird es auf irgendeine Verhandlungslösung hinauslaufen, bei der man Putin leider entgegenkommen muss. Einfach weil die Ukraine zunehmend mit dem Rücken zur Wand steht und der Westen mehr und mehr "kriegsmüde" wird. So bitter das auch ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Krieg wird am Ende abgerechnet, und es gibt genug historische Beispiele (Sommer 1918, Moskau 1941, Korea 1950 oder auch Kabul 2021), wo ein vermeintlicher Sieger am Ende den Krieg krachend verloren hat. Russland hat enorme Probleme, militärisch und wirtschaftlich.

Die Ukraine hat allerdings ebenfalls gewaltige Probleme. Beide Kriegsparteien gehen auf dem Zahnfleisch, aber Russland befindet sich leider in der besseren Ausgangssituation und hat auch leider ebenfalls militärisch die Nase vorn. Das kann sich natürlich jederzeit drehen, auch wenn es im Augenblick absolut nicht danach aussieht. Ohne den Westen und mehr Unterstützung wird es für die Ukraine sehr schwer werden.
 
Ohne den Westen und mehr Unterstützung wird es für die Ukraine sehr schwer werden.

Und genau das ist meiner Ansicht nach der Knackpunkt. Der Westen fürchtet zu sehr eine weitere Eskalation, als dass er bereit wäre, die Ukraine in wirklich ausreichendem Maße zu unterstützen. Dazu schwindet in den westlichen Ländern auch mehr und mehr der Rückhalt in den Bevölkerungen für einen weiter andauernden Krieg, von der Bereitschaft zu einer weiteren möglichen Eskalation mal ganz zu schweigen. Auch hört man mehr und mehr, dass die Waffen auch in den westlichen Nationen immer knapper werden und man daher natürlich zusehen muss, dass man selbst im Fall der Fälle verteidigungsfähig bleibt. Insofern geht Putins Strategie auf Zeit zu spielen aktuell tatsächlich auf.
 
Im Krieg wird am Ende abgerechnet, und es gibt genug historische Beispiele (Sommer 1918, Moskau 1941, Korea 1950 oder auch Kabul 2021), wo ein vermeintlicher Sieger am Ende den Krieg krachend verloren hat. Russland hat enorme Probleme, militärisch und wirtschaftlich.

Die Ukraine hat allerdings ebenfalls gewaltige Probleme. Beide Kriegsparteien gehen auf dem Zahnfleisch, aber Russland befindet sich leider in der besseren Ausgangssituation und hat auch leider ebenfalls militärisch die Nase vorn. Das kann sich natürlich jederzeit drehen, auch wenn es im Augenblick absolut nicht danach aussieht. Ohne den Westen und mehr Unterstützung wird es für die Ukraine sehr schwer werden.

Wobei jetzt die Südkoreaner über Waffenlieferungen von tödlichen Waffen nachdenken seit die Nordkoreaner quasi in den Kreig "eingetreten" sind, auch wenn es "nur" Söldner sind.
 
Ich denke man kann davon ausgehen, dass die Ukraine den Krieg über kurz oder lang verlieren wird bzw. entsprechende Gebiete am Ende an Putin wird abtreten müssen.

Seit Ende 2022 sollte eigentlich jedem rational denkenden Menschen, der sich mit dem Thema beschäftigt hat, klar sein, dass Russland den Krieg mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verlieren wird. Außerdem behaupte ich, dass die Ukraine innerhalb der nächsten 25 Jahre keine Gebiete an Russland abtreten wird.
 
Da schwingt aber schon viel Wunschdenken mit. Es sieht nicht so aus als wie wenn die Ukraine die besetzten Gebiete irgendwie zurück Erobern könnten,zumindest können sie hier keine Erfolge vorweisen stattdessen geraten sie an der Front in Donezk immer mehr unter Druck.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seit Ende 2022 sollte eigentlich jedem rational denkenden Menschen, der sich mit dem Thema beschäftigt hat, klar sein, dass Russland den Krieg mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verlieren wird.

Genau das Gegenteil sollte der Fall sein. Aber allemal interessant, wie man angesichts der aktuellen Lage an der Front ernsthaft einen Sieg der Ukraine als wahrscheinlichsten Ausgang erwarten kann.
 
Falls Südkorea Waffen liefern sollte wäre das wohl ein massiver Schritt für die Ukrainer

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so ab Minute 6, 30 Mio Schuss Artilleriemunition sollen in SK lagern.....
 
Aber allemal interessant, wie man angesichts der aktuellen Lage an der Front ernsthaft einen Sieg der Ukraine als wahrscheinlichsten Ausgang erwarten kann.

Ich finde es hingegen faszinierend, wie man angesichts der aktuellen Lage an der Front und der aktuellen Gesamtlage, wirtschaftlich und politisch, einen Sieg Russlands als wahrscheinlichsten Ausgang erwarten kann.

Um sein Hauptkriegsziel zu erreichen müsste Russland wohl Kiew einnehmen und mit welchen Kräften das Russland nach 2.5 Jahren und der Abnutzung eines großen Teils seines konventionellen militärischen Potentials erreichen soll, ist mir schleierhaft.

Stattdessen krebst Russland immer noch in den vier (aus Russlands Sicht) "annektierten" Oblasten der Ukraine herum und hat es noch in keinem einzigen (!) davon geschafft, dessen gesamtes Gebiet zu erobern. Operativer Durchbruch irgendwo an der Ostfront? Fehlanzeige. Trotz massivem Einsatz der vorhandenen Reserven an Gerät, die immer weiter dahinschmelzen.

Der erneute russische Angriff aus dem Norden in Richtung Kharkiv war ein Fehlschlag und ist stecken geblieben, bevor er sich irgendwo hin entwickeln konnte und so viele ukrainische Einheiten gebunden, dass Russland an der Ostfront einen strategischen Durchbruch erzielt, hat er auch nicht. Stattdessen haben die Ukrainer überraschend in Kursk angegriffen und stehen jetzt in Russland.

Der russische Leitzins ist inzwischen bei 21% (!!!) und die Inflation ist in Russland bei ???% (die "offiziellen" Zahlen der russischen Regierung kann man in die Tonne kloppen, die wahre Inflation sollte aber deutlich *über* dem Leitzins liegen, sonst bräuchte Russland keinen so hohen Leitzins). Besser wird das nicht werden, solange Russland 30% seines Staatshaushalts für den Krieg in der Ukraine ausgibt.

Im Vergleich dazu zahlt "der Westen" seine Unterstützung für die Ukraine fast schon "aus der Portokasse".

Aber klar, Russland lässt jetzt Nordkoreaner (!) in Russland (!!) für sich kämpfen, weil es ja so gut läuft. :lol:

Das Einzige was Russland jetzt vielleicht noch wirklich vor einer Niederlage im Ukrainekrieg bewahren könnte wäre massive Hilfe aus China, wirtschaftlich und vor allem im Form von vielen, vielen Militärgütern (Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Artillerie). Das sehe ich allerdings einfach nicht als wahrscheinlich an.
 
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