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Der Ukrainekrieg (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber es sind trotzdem schon russische Truppen in der Region, unwahrscheinlich, daß sich Moldau da ernsthaft wehren könnte.
Können Sie nicht, nein.
Das Eingreifen Russlands damals hat Transnistrien damals überhaupt erst "unabhängig" werden lassen mit dem Eingreifen der Truppen.
Moldau kann da aus eigener Kraft nichts gegen machen.
 
1500 russische Soldaten sollen in Transnistrien stationiert sein. Klingt mir nicht gerade nach einer Armee, die ein Land mit 2,5 Millionen Einwohnern in die Knie zwingen könnte.
 
1500 russische Soldaten sollen in Transnistrien stationiert sein. Klingt mir nicht gerade nach einer Armee, die ein Land mit 2,5 Millionen Einwohnern in die Knie zwingen könnte.

Moldau ist super arm, die haben kein Geld fürs Milität bzw militärische Gerätschaften und da ist eben in Transnistrien auch einiges von Russland stationiert.
Moldau hat glaub ich auch nur 5000 Soldaten oder so. Evtl könnten sie da was ausrichten aber was dann?
Die Leute in Transnistrien wollen zu Russland gehören. Und Russland könnte ja auch irgendwie Nachschub dahinkriegen.
 
Moldau ist super arm, die haben kein Geld fürs Milität bzw militärische Gerätschaften und da ist eben in Transnistrien auch einiges von Russland stationiert.
Moldau hat glaub ich auch nur 5000 Soldaten oder so. Evtl könnten sie da was ausrichten aber was dann?
Die Leute in Transnistrien wollen zu Russland gehören. Und Russland könnte ja auch irgendwie Nachschub dahinkriegen.

Wie soll Russland denn nennenswerten Nachschub dahin kriegen?
 
Ja, die russischen Soldaten in Transnistrien sind dort tatsächlich gestrandet. Russland hat da überhaupt keinen Zugang zu. Transnistrien könnte daher der nächste Krisenherd mit unabsehbaren Folgen werden, gerade wenn sich dort auch noch die Ukraine einmischt, was sie ja schon mal angedeutet hatte, meine ich.
 
Was versteht man denn unter das größte Munitionsdepots Osteuropas? Für mich hört sich das erst mal schon so an, als könnte das etwas reichen?
In der abtrünnigen moldauischen Region Transnistrien befindet sich das wahrscheinlich größte Munitionsdepot Osteuropas. Die Angst ist groß, dass die Restbestände aus der Sowjetzeit zum Einsatz kommen könnten.
https://www.dw.com/de/das-explosive-erbe-der-sowjetzeit/a-18886510

-Info: Der Artikel ist von 2015, aber es geht mir ja auch gerade ums Munitionslager an sich.
 
Aber Du brauchst halt auch Soldaten, die die Munition und Waffen einsetzen können. Im Ernstfall stehen halt 300k Transnistrier + 1,5k Russen gegen 2,2 Mio Moldauer ... vielleicht sogar aktiv oder passiv unterstützt durch die Ukraine. Und auch der Westen könnte Moldau unterstützen, während Moskau wie gesagt kaum Material/Personal in nennenswerter Größenordnung nach Transnistrien bekommen dürfte.
 
Wahr wohl bzgl. "Luftabwehr" ne verhältnismäßig gute Woche:

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10 Flugzeuge (man muss aufs Bild klicken um alle zu sehen)

Waren dann jetzt 13 Gesamt. Der "erfolgreichste" seit Oktober 2022:
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Ukraine-Krieg - Spionage-Abwehr prüft Berichte über von Russland abgehörtes Bundeswehr-Gespräch

Der Militärische Abschirmdienst geht Berichten nach, wonach russische Stellen ein Gespräch von Bundeswehroffizieren über den Marschflugkörper Taurus abgehört haben. Eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums erklärte, der Sachverhalt werde geprüft.


https://www.deutschlandfunk.de/spio...and-abgehoertes-bundeswehr-gespraech-100.html
 
Es überrascht jetzt nicht wirklich. Die einzige Spionage-Abwehr, die schlechter ist als unsere eigene ist wahrscheinlich die von Österreich. Und gibt gerade in Ostdeutschland vermutlich genug Sympathisanten in der Armee die bereitwillig für die Russen spionieren.
 
Die nächste Special Bottom of the Black Sea Operation eines russischen Kriegsschiffs.

https://www.pravda.com.ua/eng/news/2024/03/5/7445030/

Die Ukraine haben dieses mal wohl eine Korvette versenkt.

Warum sind Schiffs-Verluste für die Russen eine Katastrophe? Ganz einfach: Die Türken haben den Zugang zum Schwarzen Meer für die Dauer des Kriegs für Kriegsschiffe gesperrt. Damit gibt es im Schwarzen Meer nur das, was es da gibt. Jedes gesunkene Schiff ist nahezu unersetzbar. Zwar ist die Schwarzmeerflotte groß, doch hat sie bereits sehr empfindliche Verluste erlitten. Kein Wunder, dass sie sich kaum mehr aus dem Hafen traut, während die Ukrainer in Seelenruhe Getreide über das Schwarze Meer verschiffen. Das ist schon ein absolutes Armutszeugnis für die Russen, wie die Ukrainer sie auf dem Schwarzen Meer vorführen.
 
An Land gehts ihnen halt leider trotzdem gerade an den Kragen.

Ja und nein.

Das ukrainische Heer steht unter großem Druck, keine Frage. Aber die derzeitige Stimmung, die im Westen herrscht, überhöht total das tatsächliche Geschehen auf dem Schlachtfeld. Die Russen haben Adjivka erobert, eine herbe Niederlage für die Ukraine. Aber Adjivka ist auch nur eine Kleinstadt, im Anschluss daran sind ein paar Dörfer gefallen. Das sind im Grunde typische Geländegewinne für eine große Offensive. Und sie sind aus Sicht des Gesamtkrieges relativ unbedeutend. Erst wenn den Russen ein großer Durchbruch oder eine Einkesselung signifikanter ukrainischer Truppen gelingen würde, würde aus den derzeitigen taktischen Gewinnen auch ein strategischer Sieg werden, der die Position der Ukraine real merklich verschlechtern würde.

Wir schauen zu stark aus tagesaktueller Sicht auf diesen Krieg und verlieren dabei den Blick fürs große Ganze. In einem konventionellen Krieg geht es vor und zurück, aber abgerechnet wird am Ende. Es gibt genug historische Beispiele dafür, dass der letztendliche Kriegsverlierer zu einem Zeitpunkt X im Krieg als potenzieller Gewinner dastand (Deutschland 1917 nach dem Sieg über Russland, Deutschland im Herbst 1941, Nordkorea im Sommer 1950 und so weiter.)

Derzeit läuft es zu Lande nicht gut für die Ukrainer, ja. Auch die mittel- bis langfristige Perspektive ist völlig unklar, da ungewiss ist, wie der Westen weiter unterstützen wird. Die Europäer scheinen endlich aufgewacht zu sein, dafür könnten die Amerikaner dauerhaft ausfallen. Auf der anderen Seite aber ist Russland noch sehr, sehr weit davon entfernt, auch nur eines seiner Kriegsziele zu erreichen. Da können sich die russischen Propagandisten noch so lange darüber freuen, etwas vorgerückt zu sein. Auch dreißig zu Mauerresten zusammengeschossene Dörfer unter russischer Flagge machen noch keine Ukrainische Gesamtniederlage. Leider ist auch die Ukraine mehr als weit davon entfernt, ihre Kriegsziele zu erreichen.
 
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