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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

"Die ukrainischen Streitkräfte haben nach Angaben eines von Russland eingesetzten Statthalters eine Siedlung an der Front in der Region Saporischschja zurückerobert. Es handle sich um den Ort Pjatychatky, erklärt Wladimir Rogow auf Telegram. In der Gegend gebe es nach wie vor schwere Kämpfe. Sollten sich die Angaben bestätigen, wäre es der erste größere Erfolg der Ukraine in dem Abschnitt der Front seit sie jüngst mit ihrer Gegenoffensive begonnen hat."
https://www.faz.net/aktuell/politik...seren-erfolg-der-gegenoffensive-18495964.html


Ab wann auch immer etwas als "größerer Erfolg" gewertet werden kann.
 
Ich weiß nicht ob man da überhaupt von Erfolge reden kann. Wer weiß wie viele Leute dafür sterben mussten. Wenn sich die Frontlinien mal in die eine mal in die andere Richtung verschieben sehe ich da kein Erfolg, nur Krieg wo Menschen sterben.
 
https://www.youtube.com/live/_M3zcx0jSHY?feature=share

Hab mir heute mal diesen kritischen Beitrag bezüglich der westlichen bzw. amerikanischen Außenpolitik der letzten Jahrzehnte gegeben. Ich finde, das ist ne legitime Sichtweise, die auch schlüssig begründet ist, ohne das ich sie im Ganzen teile. Lässt sich leider nicht einbetten.
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doch geht :)
 
https://www.youtube.com/live/_M3zcx0jSHY?feature=share

Hab mir heute mal diesen kritischen Beitrag bezüglich der westlichen bzw. amerikanischen Außenpolitik der letzten Jahrzehnte gegeben. Ich finde, das ist ne legitime Sichtweise, die auch schlüssig begründet ist, ohne das ich sie im Ganzen teile. Lässt sich leider nicht einbetten.

Ich hör da nicht mehr als das ewige Wiederkäuen des gleichen Narratives, hier vielleicht ein wenig eloquenter aufbereitet.
Ich hab aber auch bei der Aussage "der Osten ist russisch" aufgehört.

Edit: und pro Russland mit der Begründung der Olligarchenherrschaft in der Ukraine zu argumentieren ist auch genau mein Humor.
 
Zuletzt bearbeitet:
So sehr ich der Ukraine jeden Erfolg gönne, diese Smileys und das Abfeiern militärischer Erfolge in den Sozialen Medien finde ich verstörend. Da sterben Menschen, jeden Tag. Ich habe heute erst ein Helmvideo gesehen, wie Ukrainer einen Graben gestürmt haben. Die haben vier Russen aus nächster Nähe getötet. Arme Schweine. Die konnten sich sicherlich auch was Besseres für ihr Leben vorstellen als in der Ukraine zu krepieren. Es ist einfach so bitter und unnötig. Putin gehört nach Den Haag und dann für den Rest seines Lebens in eine Zelle.
 
So sehr ich der Ukraine jeden Erfolg gönne, diese Smileys und das Abfeiern militärischer Erfolge in den Sozialen Medien finde ich verstörend. Da sterben Menschen, jeden Tag. Ich habe heute erst ein Helmvideo gesehen, wie Ukrainer einen Graben gestürmt haben. Die haben vier Russen aus nächster Nähe getötet. Arme Schweine. Die konnten sich sicherlich auch was Besseres für ihr Leben vorstellen als in der Ukraine zu krepieren. Es ist einfach so bitter und unnötig. Putin gehört nach Den Haag und dann für den Rest seines Lebens in eine Zelle.
Da haben wir wohl das gleiche Video gesehen… ja, das ist alles verstörend. Aber so funktioniert unsere „Gesellschaft“ mittlerweile… Empathie gibt es nicht mehr. Egal von welcher Seite die Kommentare kommen, da spricht nur noch Hass und Sensationslust…
Ich folge vielen Twitter Kanälen mit expliziten Sachen… zu 99% wünsche ich mir, dass die Kommentarfunktion deaktiviert wäre…
 
In Sachen Ukrainekrieg ist die BILD-Berichterstattung tatsächlich überraschend gut. Die waren auch mit die ersten, die geolokalisiert haben, dass die Russen den westlichen Stadtrand Bachmuts erreicht haben und damit die ukrainischen Beteuerungen, man halte noch Teile der Stadt, als unzutreffend entlarvt haben. Auch Ronzheimer, der sich in der Causa Reichelt ja eher fragwürdig hervorgetan hat, macht in der Ukraineberichterstattung einen guten und Teils lebensgefährlichen Job. Er konnte zum Beispiel aufdecken, dass die ukrainische Behauptung, dass die Russen massenhaft Goldzähne ausschlagen und einsacken würden, falsch war. Dennoch steht die BILD mit ihrer Berichterstattung klar hinter der Ukraine und ihrem Recht auf Selbstverteidigung, nur wahrt sie dennoch ziemlich beeindruckend ihre Neutralität.

Vielleicht haben die Leute von der Bild aber einfach noch nicht herausgefunden, wie man mit dem Thema Ukrainekrieg gegen Arbeitslose oder Griechen hetzen kann ...
 
Fühlt sich bizarr an, durch Urgs einen Bildzeitungsbericht zu sehen.
Allzu besonders fand ich den Bericht nicht, aber über üblichen Bildzeitungs Niveau.
Ist halt etwas oberflächlich auf spektakuläre Aufnahmen zentriert und pro ukrainisch gefärbt (nicht auf Ideologie bezogen).
 
In Sachen Ukrainekrieg ist die BILD-Berichterstattung tatsächlich überraschend gut. Die waren auch mit die ersten, die geolokalisiert haben, dass die Russen den westlichen Stadtrand Bachmuts erreicht haben und damit die ukrainischen Beteuerungen, man halte noch Teile der Stadt, als unzutreffend entlarvt haben. Auch Ronzheimer, der sich in der Causa Reichelt ja eher fragwürdig hervorgetan hat, macht in der Ukraineberichterstattung einen guten und Teils lebensgefährlichen Job. Er konnte zum Beispiel aufdecken, dass die ukrainische Behauptung, dass die Russen massenhaft Goldzähne ausschlagen und einsacken würden, falsch war. Dennoch steht die BILD mit ihrer Berichterstattung klar hinter der Ukraine und ihrem Recht auf Selbstverteidigung, nur wahrt sie dennoch ziemlich beeindruckend ihre Neutralität.

Vielleicht haben die Leute von der Bild aber einfach noch nicht herausgefunden, wie man mit dem Thema Ukrainekrieg gegen Arbeitslose oder Griechen hetzen kann ...

Dem kann ich so nur Zustimmen. Ronzheimer seine Berichterstattung auch schon damals direkt zu Beginn des Kriegs (bspw. Interview mit Klitschko in Kiew) finde ich echt in Ordnung.

Julian Röpcke auf der anderen Seite glänzt leider (im Bezug auf Ukrainischen Berichten) allerdings nicht so. Der typische "Bild"/Boulevard Journalismus - zumindest was seine Twitter Berichterstattung angeht.

Ihm wurde erst vor wenigen Tagen von einem offiziellen Ukrainischen Twitter Account nahegelegt, ob er nicht die Ukraine Flagge aus seinem Profil entfernen möchte. :ugly:

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Zuletzt bearbeitet:
Dem kann ich so nur Zustimmen. Ronzheimer seine Berichterstattung auch schon damals direkt zu Beginn des Kriegs (bspw. Interview mit Klitschko in Kiew) finde ich echt in Ordnung.

Julian Röpcke auf der anderen Seite glänzt leider (im Bezug auf Ukrainischen Berichten) allerdings nicht so. Der typische "Bild"/Boulevard Journalismus - zumindest was seine Twitter Berichterstattung angeht.

Ihm wurde erst vor wenigen Tagen von einem offiziellen Ukrainischen Twitter Account nahegelegt, ob er nicht die Ukraine Flagge aus seinem Profil entfernen möchte. :ugly:

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Das geht mir eh auf den Sack. Da guckt sich irgend so ein Twitter-Feldherr einen 30 Sekunden Clip aus einem Gefecht an und gibt dann seine schlauen Tipps ab, wie man denn richtig Krieg führt. Wo bleibt denn der Gepard? Vergrößert doch mal die Abstände zwischen den Panzern! Guck mal, wie dumm die Russen sich wieder aufführen. Alter! Krieg ist Chaos pur und eine Offensive vermutlich das komplexeste Unterfangen auf Erden. Und dann kommen die ganzen Oberschlauen aus ihren Löchern, die seinerzeit zwar den Wehrdienst verweigert haben, sich jetzt aber eine ukrainische Fahne ans Profil pinnen, drei Halbsätze, die sie von einem Ex-General auf Welt aufgeschnappt haben, wiederkäuen und meinen, zusammengeschnittene Gefechtsvideos auf Grundlage von zwei Jahren Call of Duty-Erfahrung und dem wiederholten Schauen von Soldat James Ryan bewerten zu können. Ich möchte diese ganzen Twitter-Clausewitzbolde mal erleben, wenn sie eine gepanzerte Kolonne führen, die unter Feindfeuer gerät, während sich ein Tank festgefahren hat und drei Mann schon als brennende Fackel schreiend übers Feld rennen.
 
Jau, ich merke immer wieder, wie wenig Ahnung ich davon habe und wie komplex die Thematik ist. Ganz ehrlich, als ich das Bild-Video von da oben gesehen habe, dachte ich auch nur: Ach so, ja klar. Da kann man ja jetzt auch irgendwann rüber. Wie reden seit Wochen über diesen Staudamm, aber mir selbst ist der Gedanke bisher noch nicht gekommen :ugly:

Aber man muss auch sagen, gerade weil das eben so komplex und schwer zu kalkulieren ist, wurden ja sicherlich auch nicht wenige Schlachten in der Geschichte nicht selten durch Zufall oder glücklicher Fügung entschieden. Wettereinflüsse, dumme Entscheidungen des Gegners, Krankheiten was weiß ich.
 
Jau, ich merke immer wieder, wie wenig Ahnung ich davon habe und wie komplex die Thematik ist. Ganz ehrlich, als ich das Bild-Video von da oben gesehen habe, dachte ich auch nur: Ach so, ja klar. Da kann man ja jetzt auch irgendwann rüber. Wie reden seit Wochen über diesen Staudamm, aber mir selbst ist der Gedanke bisher noch nicht gekommen :ugly:

Aber man muss auch sagen, gerade weil das eben so komplex und schwer zu kalkulieren ist, wurden ja sicherlich auch nicht wenige Schlachten in der Geschichte nicht selten durch Zufall oder glücklicher Fügung entschieden. Wettereinflüsse, dumme Entscheidungen des Gegners, Krankheiten was weiß ich.

Ja, da ist viel dran - mehr, als vielen bewusst ist! Krieg ist Chaos und sein Ausgang immer ein Glücksspiel, da es mathematisch/statistisch nicht zu erfassen ist. Die Wehrmacht war im Jahr 1940 weit untermotorisiert und mit veralteten Panzern und Waffen gegen Frankreich und Großbritannien angetreten. Die Franzosen galten als das beste Heer der Welt. Auf dem Papier sah es so düster aus, dass die deutsche Generalität gar nicht für einen schnellen Sieg plante, sondern für einen mehrjährigen Krieg und dann vom eigenen Erfolg überrascht wurde. Ähnliches gilt in der Ukraine: Wer hätte gedacht, dass die Ukraine erfolgreich gegen die russische Armee besteht? Das Problem ist, dass Diktatoren und Aggressoren oft ihrer eigenen Propaganda zum Opfer fallen und an die Überlegenheit der eigenen Streitkräfte glauben. Sie glauben, Krieg beherrschen zu können. Ich wette, Putin hat auch auf den deutschen Frankreichfeldzug geschaut, als er den Angriffsbefehl erteilt hat und gedacht: Das kann ich auch. Dabei verkennt er, dass ein Sieg in einem Krieg durch eine Mischung aus Geschick, Glück, Zufall und eine Mio anderer Faktoren bestimmt wird.

Und da gibt es so viele Beispiele, wo der reale Kriegsausgang der "Papierlage" widersprochen hat: Vietnam, Afghanistan, Israel vs. die arabische Welt 1946 usw.
 
Prigoschin bezeichnet russische Kriegsgründe als vorgeschoben
Eine "Demilitarisierung und Denazifizierung" der Ukraine sei das Ziel seines Kriegs, sagte Wladimir Putin zu dessen Beginn. Dem Land warf er einen "Genozid" an der russischsprachigen Bevölkerung vor sowie Absichten, zusammen mit der Nato Russland anzugreifen. Der Chef der russischen Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat nun in einer Videobotschaft sämtliche dieser Gründe zurückgewiesen und sie als vorgeschoben bezeichnet.

Die Ukraine habe den Donbass in den Jahren von 2014 und 2022 nicht bombardiert, wie es Putin und russische Staatssender immer wieder behaupten, sagte Prigoschin. Es habe nur Gefechte zwischen den ukrainischen und russischen Truppen an der Frontlinie gegeben. Das Verteidigungsministerium versuche "die Öffentlichkeit und den Präsidenten zu belügen, und eine Geschichte zu erzählen, dass es seitens der Ukraine eine wahnsinnige Aggression" gegeben habe.

Prigoschin warf Beamten des Verteidigungsministeriums und der Präsidialadministration vor, in der Ukraine "Selbstinszenierung" betreiben zu wollen. Die Militärführung bezeichnete er als einen "Haufen von Idioten", die gedacht hätten, sie könnten den Truppenaufmarsch vor der ukrainischen Grenze geheim halten und dass "niemand sie aufhalten wird, wenn sie auf Kiew marschieren". Verteidigungsminister Sergej Schoigu bezeichnete er dabei als "psychisch krank".

Der Angriff auf die Ukraine habe dem Ziel gedient, das Land "auszurauben". Putin beschuldigte Prigoschin dabei nicht direkt, sondern sprach von einem "Clan von Oligarchen", die wirtschaftliche Zwecke verfolgt hätten. Im Donbass hätten sie zusammen mit hochrangigen Beamten und dem Inlandsgeheimdienst FSB die dort lebenden Menschen "acht Jahre lang bestohlen".

Prigoschin widersprach auch der staatlichen Linie in Bezug auf die ukrainische Regierung, der Putin Aggression unterstellt. "(Wolodymyr) Selenskyj war, als er Präsident wurde, zu allen Verhandlungen bereit", sagte der Söldnerchef. "Alles, was man hätte tun sollen, war, vom Olymp herunterzusteigen und mit ihm zu reden." Angriffspläne der Ukraine oder der Nato auf Russland habe es nie gegeben.

Der Wagner-Chef führt seit Monaten einen öffentlich ausgetragenen Konflikt mit dem Verteidigungsministerium. Dabei greift er dessen Führung regelmäßig mit verbalen Attacken an, vermeidet aber direkte Kritik am Präsidenten.

zeit.online

Kann man sich nicht ausdenken. Der Mann ist Teil des Systems, Teil dieser Elite, die Russland und die Ukraine plündern, um sich hemmungslos daran zu bereichern. Er war bereit dafür in den Krieg zu ziehen.
 
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