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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

40 Marder können schon ne ganze Menge… selbst die älteren Modelle (hab 1992 beim Bund mal dringesessen und ihn mir erklären lassen bei ner Übung) haben wärmebild/restlichtverstärker. Wie @Leo_Lausemaus schon gesagt hat, können die mit Milan lenkraketen ausgestattet werden und zudem noch 6 Infanteristen transportieren.
Alleine das wärmebildgerät ist ein signifikanter Vorteil… wer früher gesehen wird ist auch als erster tot. So die Devise damals. Da der Marder einiges schneller und wendiger ist als ein kampfpanzer war damals die Strategie mit Marder, mtw (Mannschaftstransporter) im Verband möglichst schnell vorzustürmen (Artillerie und Leopard als Unterstützung), Stellungen auszuheben und zu befestigen… ziemlich beeindruckend das mal miterlebt zu haben. Mit dem wärmebild kannst du in absoluter Dunkelheit auf 100m immer noch das Gesicht identifizieren… auf mehrere 100m trifft man zu nahezu 100% jedes Ziel und ne 20mm Kanone ist kein Kinderspielzeug

Ich glaube die Lieferung von Mardern ist eher ein gamechanger als es die Lieferung von Leopard 1 oder 2 wäre…
 
Apropos Panzer und Tiernamen.

Der Gepard, muss so ziemlich das non plus ultra sein, was Luftabwehr angeht.
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Hab ich das richtig verstanden, dass Deutschland den "ausgemustert" hat ohne adäquaten Ersatz?

Dieser Twitter Account bietet interessante detailreiche infos zum Gepard:

https://twitter.com/gepardtatze

für mich aber relativ schwer immer alles zu einzuordnen, wenn man wenig Hintergrundwissen zur Bundeswehr hat. Dennoch empfehle ich jeden mal bisschen durchzulesen, manchmal muss man sich da auch an dem Kopf langen was/wie da zu bezüglich Gepard abgelaufen ist.

Jedenfalls stehen wohl Diskussionen an, wieder Gepards an die Ukraine zu liefern.

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(kein sensibler Inhalt, man sieht einen Gepard Panzer)

Würde mich mal interessiert, ob hier jemand was zum Gepard sagen kann.
 
Apropos Panzer und Tiernamen.

Der Gepard, muss so ziemlich das non plus ultra sein, was Luftabwehr angeht.
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Hab ich das richtig verstanden, dass Deutschland den "ausgemustert" hat ohne adäquaten Ersatz?

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für mich aber relativ schwer immer alles zu einzuordnen, wenn man wenig Hintergrundwissen zur Bundeswehr hat. Dennoch empfehle ich jeden mal bisschen durchzulesen, manchmal muss man sich da auch an dem Kopf langen was/wie da zu bezüglich Gepard abgelaufen ist.

Jedenfalls stehen wohl Diskussionen an, wieder Gepards an die Ukraine zu liefern.

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Würde mich mal interessiert, ob hier jemand was zum Gepard sagen kann.

Ich weiß nicht, aus welchen Gründen die Ausmusterung des Gepards beschieden worden ist, aber ausnahmslos alle Soldaten, die ich kenne und die mit diesem Flakpanzer gearbeitet hatten, halten die Ausmusterung für einen großen Fehler. Fakt ist, dass der Gepard ein grandioser Flakpanzer ist und dass die Bundeswehr heute kein vergleichbares Muster mehr hat.
 
Hochkomplex, sehr teuer im Unterhalt und für eine Armee, die primär Auslandseinsätze bestreiten sollte (zum Zeitpunkt, als das System ausgemustert wurde) nicht benötigt. Bei dem Budget, was der BW in der Vergangenheit zugestanden wurde, muß halt das teuerste System oft dran glauben.

Eine nicht genutzte Armee ist halt verbranntes Geld, wenn man glaubt, daß man sie ohnehin nicht braucht, und so wurde lange argumentiert. Der Krieg in der Ukraine zeigt, daß die Annahme (leider) falsch war. Aber dem Trugschluß hatten fast Alle.
 
Jetzt wo die Wahl zum Speaker im US Kongress durch ist frage ich mich was das für folgen für die Unterstützung der Ukraine haben wird. Denn ein Punkt den man bei den Hardlinern immer wieder hört ist ja das sie alles andere als Einverstanden sind so viel Geld und Equipment an die Ukraine zu geben. Somit dürften weitere große Pakete für die Zukunft erstmal praktisch ausgeschlossen sein, da diese keine Mehrheit mehr im Kongress bekommen werden.
GB und Polen z.B. machen was sie für richtig halten, aber grade Deutschland und (eingeschränkt) auch Frankreich orientieren sich ja an den USA.
 
Das dachte ich auch lange, aber es scheint anders zu sein, wie ich in einer Analyse von Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz erfahren habe:

Die US-Rüstungsindustrie ist gigantisch und in quasi jedem Wahlkreis befinden sich relevante Rüstungsstandorte. Für die ist der Ukraine-Krieg ein lukratives Geschäft, und sie bearbeiten natürlich ihre Abgeordneten, egal ob Reps oder Dems, um die Unterstützung auszuweiten.

Das führt zu der skurrilen Situation, dass die Reps öffentlich zwar gelegentlich gegen die massive Unterstützung wettern, um ihre Wähler*innen zu adressieren, hinter verschlossenen Türen aber für mehr Waffen für Kiew kämpfen. So wurde die letzte Waffenlieferung aus dem Dezember nach der Ankündigung durch die Biden-Administration durch die Reps in den Verhandlungen signifikant nach oben geschraubt, während man danach wetterte, wie Biden US-Steuergeld an Kiew verschenkt.
 
Stimmt, das hatte ich gar nicht bedacht.
Die US Politik ist ja nochmal wesentlich stärker vom Lobbyismus beeinflusst und für die Rüstungsindustrie ist dieser Konflikt natürlich ein Segen. Und selbst wenn die Hardliner da ablehnen kommt das ja trotzdem durch da die Demokraten dann ja für die Mehrheit sorgen würden. Jetzt, nach den ersten 2 Tassen Kaffee und dem kleinen Denkanstoß macht das sinn :D
 
Belarus: Oppositionspolitiker Latuschka warnt vor Mobilmachung
Die Zählung aller Wehrpflichtigen in Belarus ist praktisch abgeschlossen“, sagte Latuschka dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko brauche nur noch auf Befehl des Kremls auf den Knopf zu drücken, um mit der Mobilmachung zu beginnen, erklärte Latuschka, der früher Kulturminister seines Landes war und heute dem Exilkabinett der belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja angehört.
Wie Latuschka unter Bezug auf Quellen aus Minsk berichtet, seien fast alle Mitarbeiter, die dem belarussischen Innenministerium unterstehen, aufgefordert worden, ihre Pässe abzugeben. Diese Informationen gäbe es aus verschiedenen Städten des Landes. „Das bedeutet, dass diese Personen das Territorium von Belarus im Falle ihrer Mobilisierung nicht mehr verlassen können“, erläuterte Latuschka.
https://www.focus.de/politik/auslan...chka-warnt-vor-mobilmachung_id_182351271.html
Einfach mal exemplarisch, darüber wird an vielen Stellen berichtet.
Die Einschätzungen was das zu bedeuten hat variieren aber wieder stark, aber irgendwas scheint da im Busch zu sein.
 
Nachdem sich die Lage wieder etwas geändert hat, schaue ich hier mal wieder rein.
Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass bei der neuen Panzerlieferung eine gemeinsame Aktion zu Stande kommt. Die Wirksamkeit der Maßnahme sollte nicht unterschätzt werden, zumal da noch die Panzer aus den anderen beiden Ländern hinzukommen und außerdem die Ukraine nicht bei Null anfängt. Ein weiteres Patriotsystem von deutscher Seite ist bestimmt ebenfalls eine große Hilfe.
Es war notwendig, dass dafür aus Frankreich ein klares Signal kommt, weil man aus deutscher Sicht nicht sicher sein konnte, woran man ist. Anfangs war unklar, wer der nächste frz. Präsident wird und dann hat Macron lange Appeasement betrieben. Gleichzeitig funktionierte die europäische Achse auch in Richtung Polen nicht. Zwar hat Polen viel für die Ukraine gemacht, aber gleichzeitig ständig Gelegenheiten gesucht Deutschland schlecht aussehen zu lassen. Während man da in Teilen über "selber Schuld" auf deutscher Seite diskutieren kann, wurden die Probleme teilweise von Polen leider bewusst insziniert, wie die angeblich beabsichtigte Schenkung von Migs an die Ukraine oder Reparationsforderungen für den 2. WK ausgerechnet 2022, usw. Es war daher schwierig, alleine mit Polen etwas zu machen, aber die haben eben auch ihren eigenen Kopf. Wir sind eben in der EU keine Diktatur mit Frau Von-der-Leyen als Oberbefehlshaberin und das ist auch gut so.

Den eigentlichen Grund für den nächsten Schritt (mehr Panzer) würde ich nicht in einem plötzlichen Sinneswandel der deutschen, französischen oder amerikanischen Regierung suchen. Da gab es jetzt auch keinen zusätzlichen Druck aus den jeweiligen Bevölkerungen. Selbst auf der Landkarte steht die Ukraine deutlich besser da, als noch vor Monaten. Nein, es geht hier wohl doch eher um die folgende Erkenntnis: die Sanktionen gegen Russland haben nicht genug gebracht und kein komplettes Einlenken (oder eine Revolution) seitens Russlands erzeugt.

Zu der Sache mit der angeblich drohenden Mobilisierung in Belarus kann ich noch nichts sagen, weil ich mich da noch nicht eingelesen habe und auch keine Zeit hatte mir Gedanken zu machen. Ich gehe aber davon aus, dass die jetzt angekündigte Lieferung von weiteren Abwehrsystemen und Panzern an die Ukraine die Sache für Belarus eher unattraktiv machen. Was die Person Lukaschenko betrifft, so ist das wiederum ein anderes Thema.
 
Zu der Sache mit der angeblich drohenden Mobilisierung in Belarus kann ich noch nichts sagen, weil ich mich da noch nicht eingelesen habe und auch keine Zeit hatte mir Gedanken zu machen. Ich gehe aber davon aus, dass die jetzt angekündigte Lieferung von weiteren Abwehrsystemen und Panzern an die Ukraine die Sache für Belarus eher unattraktiv machen. Was die Person Lukaschenko betrifft, so ist das wiederum ein anderes Thema.

Das war ja schon immer unattraktiv für Belarus. Da sowohl die Nation an sich als auch Lukaschenko da nichts zu gewinnen hat, das ganze kann also IMO nur auf druck von Putin passieren.
Spekuliert wird ja über eine Teilmobilisierung (Belarus hat nur sehr wenig Aktive Truppen) die dann Ukrainische Einheiten an der Grenze binden sollen ohne wirklich mit einzugreifen.
Das wäre ein möglicher Kompromiss für Lukaschenko um Putin erstmal zufrieden zu stellen ohne sich einem enormen Innenpolitischem Risiko auszusetzen.
 
Das war ja schon immer unattraktiv für Belarus. Da sowohl die Nation an sich als auch Lukaschenko da nichts zu gewinnen hat, das ganze kann also IMO nur auf druck von Putin passieren.
Spekuliert wird ja über eine Teilmobilisierung (Belarus hat nur sehr wenig Aktive Truppen) die dann Ukrainische Einheiten an der Grenze binden sollen ohne wirklich mit einzugreifen.
Das wäre ein möglicher Kompromiss für Lukaschenko um Putin erstmal zufrieden zu stellen ohne sich einem enormen Innenpolitischem Risiko auszusetzen.

"Unattraktiv" war nicht bezogen auf mögliche Kriegsbeute, sondern eher auf die gewünschte Sichtweise von Putin, dass der "Westen" nichts mehr zusätzlich macht und das Risiko für diesen Gefallen für Belarus selbst eher gering ist. Das wurde durch die jetzt angekündigten neuen Lieferungen aber gerade widerlegt. Klar, die militärische Situation wäre für die ukrainische Armee unübersichtlicher und daher ungünstiger. Das Argument mit dem "Truppen an die belarussische Grenze stellen" hatte ich weiter oben übrigens mit Bezug auf die zwangsrekrutierten Russen verwendet, also davon muss man mich nicht überzeugen.
Jetzt muss man allerdings vorsichtig sein, von was wir hier reden. Bisher gibt es ja nur ein - wenn ich von dem Artikel oben ausgehe - theoretisches Szenario von einem Oppositionellen. Da sollte man eine belarussische Mobilmachung vielleicht nicht herbeireden. Ich gehe übrigens davon aus, dass das sehr wohl Auswirkungen auf die belarussische Innen- und Außenpolitik hätte und ein wirtschaftlicher Schaden entstände denen ebenfalls.
Abgesehen davon ist das auch nicht ohne Risiko, wenn man "zur Show" seine Armeen mobilisiert und an die Grenze eines Landes stellt, welches bereits im Krieg ist. Das werden die in Belarus ebenfalls wissen.
 
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Der scheiß ist meines Wissens nach auch nicht mit Wasser löschbar.

:nein:
 
Jo könnte Phosphor sein, das brennt sich auch bis zum Knochen durch wenn das einen Menschen trifft.
Hat Israel bis vor 10-15 Jahren auch noch ab und an mal im Gaza Streifen benutzt.
Russland fällt immer mehr in eine Kriegsführung zurück die man seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat und alle hofften sowas auch nie wieder sehen zu müssen.
 
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