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Da wird ein Zugbegleiter von einem Mann ohne Ticket totgeprügelt, und dann ermittelt die Staatsanwaltschaft nur wegen fahrlässiger Tötung? Für mich ist das Totschlag, und genau dafür sollte man Anklage erheben.
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Da wird ein Zugbegleiter von einem Mann ohne Ticket totgeprügelt, und dann ermittelt die Staatsanwaltschaft nur wegen fahrlässiger Tötung? Für mich ist das Totschlag, und genau dafür sollte man Anklage erheben.
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Vorsatz muss man aber auch sehr genau nachweisen können. Ob er davon ausging, dass der Zugbegleiter stirbt, oder nicht, wird die Verhandlung zeigen.
 

Das passt auch dazu. Ein 20jähriger verwechselt ein Auto mit seinem gerufenen Uber und der Ehemann der Fahrerin schlägt ihn zu Boden - tot. Was zum Teufel stimmt mit den Leuten eigentlich nicht. Man hat echt das Gefühl nur noch von entflohenen Irren umgeben zu sein.
 
Wenn ich auf jemanden einschlage, nehme ich den Tod des anderen in Kauf. Das muss man doch anders bewerten als wenn durch einen Unfall ein Mensch stirbt.
Dann wären Cagefights ja jedesmal Totschlag...klar kann auch da was passieren, aber niemand nimmt direkt an, dass das Gegenüber bei einem Schlag direkt stirbt. Was genau in den Köpfen von solchen Schlägern abgeht kann ich auch nicht nachvollziehen, aber für einen Vorsatz reicht es rein rechtlich eben nicht.
 
Dann wären Cagefights ja jedesmal Totschlag...klar kann auch da was passieren, aber niemand nimmt direkt an, dass das Gegenüber bei einem Schlag direkt stirbt. Was genau in den Köpfen von solchen Schlägern abgeht kann ich auch nicht nachvollziehen, aber für einen Vorsatz reicht es rein rechtlich eben nicht.
Was für ein unsinniger Vergleich. Wirklich, manchmal muss man sich ernsthaft wundern, was hier so gelabert wird.

Was haben Cagefights damit zu tun, bei denen zwei trainierte Kämpfer gegeneinander antreten, im Vergleich zu jemandem, der auf irgendeine beliebige Person einschlägt. Nichts. Gar nichts. Man weiß schließlich nie, welchen gesundheitlichen Zustand sein Gegenüber hat. Ich habe zum Beispiel einen Herzschrittmacher. Wenn mir jemand heftig gegen die Brust tritt, besteht die reale Gefahr, dass sich die Elektroden im Herzen verschieben oder das Gerät schlicht nicht mehr funktioniert. Das wäre es dann für mich.

Wer auf eine andere Person einschlägt, nimmt deren Tod in Kauf. Punkt!
 
Geht es auch nicht, sondern um die Einstellung, wenn man auf einen Einschlägt automatisch seinen Tod will, was wirklich weit hergeholt ist.
Das hat auch niemand gesagt, aber man nimmt den Tod einer anderen Person billigend in Kauf. Wenn jemand den Tod eines anderen absichtlich herbeiführen will, wäre das ja auch Mord. Wer einmal erlebt hat, wie brutal auf jemanden eingeschlagen wird, sieht das vielleicht anders oder ist einfach nur abgestumpft. Ich finde es schon krass, wie hier körperliche Gewalt verharmlost wird.
 
Was für ein unsinniger Vergleich. Wirklich, manchmal muss man sich ernsthaft wundern, was hier so gelabert wird.

Was haben Cagefights damit zu tun, bei denen zwei trainierte Kämpfer gegeneinander antreten, im Vergleich zu jemandem, der auf irgendeine beliebige Person einschlägt. Nichts. Gar nichts. Man weiß schließlich nie, welchen gesundheitlichen Zustand sein Gegenüber hat. Ich habe zum Beispiel einen Herzschrittmacher. Wenn mir jemand heftig gegen die Brust tritt, besteht die reale Gefahr, dass sich die Elektroden im Herzen verschieben oder das Gerät schlicht nicht mehr funktioniert. Das wäre es dann für mich.

Wer auf eine andere Person einschlägt, nimmt deren Tod in Kauf. Punkt!
Jeder Mensch kann eine entsprechende Vorerkrankung haben, die bei gewisser Gewalteinwirkung zum Tode führen kann. Sei es ein Aneurisma, eine Blutgerinnungsstörung, schon vorhandene Thromben, die sich dann lösen, Herzfehler, etc. Davor sind auch (professionelle) Kämpfer, egal ob Cagefight, Boxen, oder sonst was nicht geschützt, auch wenn diese eventuell besser vorab untersucht wurden. Deswegen ist aber nicht jeder tragische Tod in einem Ring ein Totschlag.

Haut dir einer eine rein und weis um deinen Herzschrittmacher, ist es Totschlag, weis er nichts davon, ist es fahrlässig.

Es hat seinen Grund, weshalb es die Unterscheidung zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit gibt. Die allermeisten Menschen wollen nämlich bei aller Affektiertheit nicht, dass der Gegenüber stirbt. Fahrlässige Tötung ist ja dennoch kein Kavaliersdelikt. Über das maximale Strafmaß von 5 Jahren kann man freilich streiten und das wäre mir auch viel zu wenig in so einem Fall, aber es muss ja eh erst noch vor Gericht geklärt werden, ob es denn auch fahrlässig war, oder nicht doch Vorsatz vorliegt. Hier spielt die initiale Anklage der Staatswaltschaft keine Rolle. Stellt sich heraus, dass er den Tod willentlich in Kauf genommen hat und sich der Risiken bewusst war, wird er entsprechend wegen Totschlag verurteilt.
 
Das hat auch niemand gesagt, aber man nimmt den Tod einer anderen Person billigend in Kauf. Wenn jemand den Tod eines anderen absichtlich herbeiführen will, wäre das ja auch Mord. Wer einmal erlebt hat, wie brutal auf jemanden eingeschlagen wird, sieht das vielleicht anders oder ist einfach nur abgestumpft. Ich finde es schon krass, wie hier körperliche Gewalt verharmlost wird.
Niemand verharmlost hier irgendwas, das verbitte ich mir. Ich wollte lediglich den Unterschied zwischen fahrlässig und vorsätzlich erläutern. Dass dir Gegenrede nicht schmeckt, ist ja nichts neues, aber dennoch kann man doch vernünftig diskutieren. Die Tat verurteile ich, wie jedes Gewaltdelikt. Aber die Staatsanwaltschaft dumm zu machen, weil sie ihren Job entsprechend den deutschen Gesetzen macht, ist halt nicht sinnvoll.

Wenn es dir so wichtig wäre, könntest du ja eine Petition starten, die eine Abschaffung der fahrlässigen Tötung und eine automatsiche Einstufung aller tödlichen Gewaltdelikte als Totschlag fordert.

PS: Mord ist nochmal was ganz anderes und bedeuted eben auch nicht "einfach nur" den Tod absichtlich herbeiführen.
 
Das hat auch niemand gesagt, aber man nimmt den Tod einer anderen Person billigend in Kauf. Wenn jemand den Tod eines anderen absichtlich herbeiführen will, wäre das ja auch Mord. Wer einmal erlebt hat, wie brutal auf jemanden eingeschlagen wird, sieht das vielleicht anders oder ist einfach nur abgestumpft. Ich finde es schon krass, wie hier körperliche Gewalt verharmlost wird.
Du gehst aber gleich vom extremen aus so wie du es beschrieben hast.Und das ist bei einer normalen Prügelei wirklich nicht der Gedanke, das dabei einer stirbt, sondern nur eine blutige Nase bekommt.Ist doch bei Jugendlichen auch da gibt es revierkämpfe und da denkt jeder nur zu zeigen wer der stärkere ist.
 
Aber die Staatsanwaltschaft dumm zu machen, weil sie ihren Job entsprechend den deutschen Gesetzen macht, ist halt nicht sinnvoll.
Wo habe ich denn die Staatsanwaltschaft dumm gemacht? Ich habe lediglich mein Unverständnis geäußert.

Dumm finde ich deinen Vergleich mit den Cagefights, weil das etwas völlig anderes ist, wenn zwei trainierte Kämpfer freiwillig gegeneinander antreten. Und ja, für mich wirken deine Aussagen verharmlosend.
 
Du gehst aber gleich vom extremen aus so wie du es beschrieben hast.Und das ist bei einer normalen Prügelei wirklich nicht der Gedanke, das dabei einer stirbt, sondern nur eine blutige Nase bekommt.Ist doch bei Jugendlichen auch da gibt es revierkämpfe und da denkt jeder nur zu zeigen wer der stärkere ist.
Wenn ich schon so etwas wie eine "normale Prügelei" höre, daran ist nichts normal. Im Vergleich zu früher laufen solche Prügeleien heute auch anders ab. Heutzutage wird sogar auf jemanden eingetreten, der bereits am Boden liegt.
 
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