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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber das gilt dann doch genauso für permanente Winterzeit, oder? Niemand von uns dürfte es anders kennen :D

Was wir kennen, sind die Schwierigkeiten sich nach dem Winter auf die neuen Licht- und Temperaturverhältnisse einzustellen. Dürfte jeder kennen und auch wenn jemand ohne körperliche Probleme darauf reagiert, hat sein Körper trotzdem damit zu kämpfen. Das liegt daran, weil sich der Körper am Stand der Sonne orientiert. Wenn sie gegen Mittag im Zenit steht, läuft auch dein Körper auf Hochtouren.

In der Sommerzeit ist das erst später der Fall und dein Körper kollidiert die ganze Zeit mit den gesellschaftlich etablierten Tagesrhythmen. Das seinem Körper jetzt permanent abzufordern halte ich für keine gute Idee.
 
Wundert mich nicht.
Ich bin ja Einkäufer und nenne nur mal ein Beispiel.
Ein Bauteil, was ich noch im Dezember zu netto 8.600 zugekauft habe bei konstant 8 Wochen Lieferzeit,
wurde jetzt mit 14k Euro angeboten. Es halft nichts, ich musste bestellen.
Preis können sie nicht mehr halten. Wird vermutlich >20k liegen bei einer Lieferzeit von ca. einem Jahr.
Andere sind gar nicht mehr lieferfähig. Wenn man sich darüber unterhält kann man das auch verstehen.
Sie sagen, kein Projekt kann inzwischen ertragstechnisch abgebildet werden da die Zuliefererkette unklar ist.
Man denkt man kalkuliert mit massig Ertrag und bekommt dann eine satte Preiserhöhung durch die Zulieferer und zack, muss man schauen, ob man überhaupt noch Ertrag fährt, da die Bestellung ja erst in einem Jahr und später ausgeliefert werden kann.

Dass diese Situation auf dem Baugewerbe nicht sonderlich anders ist, kann ich mir schon vorstellen.

Allerdings bin ich mir auch sicher, dass die situation hier und da schon mächtig ausgenutzt wird.
Gerade wenn man alleine lieferfähig ist……….

Ich glaube man muss mächtig froh sein, wenn man im Eigenheim wohnt und nicht suchen muss.

Und es wird einem schon irgendwie Bange um den Lebensstandard.
Das was da grad passiert, federt kein Tarifvertrag mit einer Erhöhung von 1,2,3 oder 4% ab.
 
Von 8 Wochen Lieferzeit auf 1Jahr?!

Kein Joke.

Mit den Marktbegleitern haben wir sogar einen Rahmenvertrag der 8 Wochen Lieferzeit vorgibt.
Da ist die Lieferzeit derzeit 65 Wochen Tendenz steigend und aktuell werden gar keine Bestellungen mehr entgegengenommen.

Es ist surreal.

Ich muss mitunter 1 Jahr im voraus planen und das ist nur sehr bedingt möglich.
Und davon abhängig sind die Projekte eines Energieversorgers.
Also es nicht so, dass dann in der Müller Drogerie in Duschgel weniger im Sortiment steht.
Wenn das nicht hinhaut, ist man nicht mehr handlungsfähig in Sachen Netzausbau.
Es ist extrem anstrengend gerade.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was ist die Erklärung?

Es arbeiten doch vermutlich noch genauso viele (und sogar dieselben) Leute daran Ressource X/Produkt Y/Transport Z zu bewerkstelligen?!
 
das gleiche problem, welches snowman oben verdeutlicht hat, haben wir auch gerade mit unseren lieferanten.
kann das alles zu 100% bestätigen... bin im biopharma-anlagenbau und die preisgültigkeit für nen sterilbehälter lag bis vor kurzem noch bei 8-12 wochen mit kalkulierbaren lieferzeiten. heute sind die lieferzeiten recht volatil, wie wir es nett ausdrücken und die preisgültigkeit liegt bei nem tag (bei manchen sogar nur 3h haha). schuld sind die rohstoffpreise

das beste dabei is natürlich, wenn ein kunde kein verständnis dafür hat
 
Stuttgart 21 - Projekt verteuert sich um 950 Millionen Euro

Das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 wird sich wie erwartet voraussichtlich um weitere 950 Millionen Euro verteuern.


https://www.deutschlandfunk.de/projekt-verteuert-sich-um-950-millionen-euro-100.html

A
uch wenn ich noch ein Projekt dieser Größe planen musste, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen wie sich etwas derart verteuern kann. Geht einfach nicht in meinen kopf. Da planen zig Leute, die das wohl nicht zum ersten Mal machen, Monate und dann so was?! Und so was kommt ja regelmäßig vor, gerade wenn es um Steuergelder geht.
 
Eines der Hauptprobleme ist sicherlich, daß der Staat bei der Ausschreibung immer das billigste Angebot genommen hat. Und sich in Verträge hat locken lassen, wo er keine Wahl hat, als immer weiter nachzuschießen, wenn was schiefgeht. Da kommen dann vermutlich Angebote, bei denen die Verantwortlichen von vornherein wissen, dass das nie was wird. Aber anhand der Vergabepraxis ist das dann ne selbsterfüllende Prophezeiung.
 
Wobei man auch nie vergessen darf, daß solche Budgets und Ausschreibungen immer ohne zukünftige Preissteigerungen gemacht werden. Und ohne zukünftige Änderungen, Wünsche und Anpassungen, die in der langen Zeit, die so ein Projekt dauert, immer vorkommen. Deswegen sind auch die BW-Investitionen niemals im Budget, sie können es nicht sein.

Edit: das heißt nicht, daß nichts falsch gelaufen ist. Aber zu glauben, man könnte so ein Projekt mit einem festen Budget über Jahre hinweg planen, der irrt. Weiß jeder, der schon mal ein Haus gebaut hat.
 
Wenn ein Projekt aber plötzlich mehr als das doppelte kostet, kann mir das keiner mit Preissteigerungen erklären. Das würde ja quasi jeden betreffen.

Aber das man immer den billigsten nimmt regt mich bei uns schon auf... Am Ende wundert man sich dann. Verstehe nicht das man davon mal abrückt und das "realistischste" Angebot nimmt.
 
Bei uns laufen große Ausschreibungen so, dass eine Bewertungsmatrix angelegt wird und da ist der Preis nur ein Kriterium von vielen.
Die Frage ist ob und in welcher Form das bei einer EU-Ausschreibung überhaupt möglich ist.
 
Was sind denn die Argumente gegen eine ständige Sommerzeit?
Ich fänd das ne tolle Vorstellung. Abends länger hell und damit nach Feierabend noch Zeit, die man nicht in der Dunkelheit verbringen muss. Die Stunde mehr Dunkelheit morgens stört mich nicht, ich arbeite ja eh.
Und im Winter wird es erst morgens um 10 Uhr hell, nee danke lass mal

Winterzeit ist Normalzeit. Die Zeit nicht mehr umzustellen ist längst überfällig. Aber Sommerzeit? Das kann man glaub ich nur ertragen, wenn man mit Gallone, Meile, Zoll und Fahrenheit aufwächst.
Und hätten wir permanent Winterzeit würde es im Sommer um 4 Uhr hell und um 20 Uhr dunkel.
Ist doch überhaupt nicht schlimm wie es jetzt ist, 95% der Uhren machen es doch eh automatisch.
 
Ich glaube auch nicht, dass für Kinder eine dauerhafte Sommerzeit gut ist. Und die gehören sicherlich zu einer Bevölkerungsgruppe mit den meisten Problemen bei der Zeitumstellung. Hinzu kommt, dass bei einer europäischen Lösung andere Länder da auch nochmal ne andere Wahrnehmung hanen.
 
Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sind doch wirklich das letzte auf das man Rücksicht nehmen sollte.
Aber soweit wird es auch nicht kommen (das haben ja letzten beiden Jahre wieder gezeigt) wichtiger ist, was die Ü60 sich wünschen.
 
Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sind doch wirklich das letzte auf das man Rücksicht nehmen sollte.
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