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Der Nachrichten Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Meine Tante und Onkel haben nen Hof mit Milchvieh und etwas Getreide. Knapp 400 Kühe. Das ist gerade noch der Bereich wo man halbwegs okay über die Runden kommt. Aber die haben sicher andere Sorgen als sich jetzt nen neuen ungetesteten E-Trecker zu bestellen.

Man kann natürlich befürworten den Trend zu wenigen industriellen Großbauern, die alles Land besitzen, aber soweit ich weiß ist das in der Ökoszene ja auch keine so beliebte Variante. Darauf wird's aber am Ende hinauslaufen.
 
idR werden aber doch Traktoren und Mähdrescher eher im Verbund gekauft oder?

Ja ich kann mir vorstellen dass es scheiße schwer ist, daher sollte der Staat da auch tatkräftig unterstützen.
Ich finde es aber durchaus fragwürdig Dinge zu subventionieren, wie eben Agrardiesel, der halt eben das genaue Gegenteil davon ist.
 
Spezielle Maschinen wie Schneidwerke, Güllewagen etc. werden durchaus bei einigen Bauern geteilt, Trecker aber eher weniger, weil die einfach zu oft und kurzfristig gebraucht werden. Im Prinzip bin ich ja sogar deiner Meinung, aber der Umstieg ist bisher einfach nicht vorbereitet, weder von der Politik, noch großflächig auf Angebotsseite von der Industrie. Solche Änderungen benötigen Zeit, insofern müsste der Staat da viel längerfristig verlässliche Rahmen setzen. Wie in so vielen anderen Bereichen, wo er ebenfalls scheitert. Ist bei den Subventionen ja das gleiche. Wir produzieren in Europa afaik immer noch viel zu viel Milch, aber das kann man den einzelnen Bauern nicht direkt vorwerfen, sondern muss die fehlerhafte Lenkungswirkung langsam abbauen. In letzter Zeit heißt es aber immer öfter "Das ist die neue Situation, jetzt macht mal schnell. Ach ja, auf uns als Staat braucht ihr nicht hoffen, wir haben weder Geld, noch können wir euch auf Ebene gesetzlicher Rahmenbedingungen helfen. Aber ihr schafft das schon."
 
da hast du natürlich Recht, der Staat muss langfristige Vorgaben und Ziele setzen. Imo ist ihnen das bei dem Auslaufen des Verbrenners ganz gut gelungen mit 2035, wobei 2030 imo auch machbar gewesen wäre. Aber jeder weiß nun was auf ihn zukommt, die Industrie und die Kunden.
 
Unser AFD Freund Müller findet Blockaden übrigens garnicht witzig…..

Müller-Milch will Geld von Bauern sehen

https://www.fr.de/wirtschaft/mueller-milch-will-geld-bauern-sehen-11593762.html#:~:text=Die Müller-Tochter Sachsenmilch verklagt,Zufahrten zu Molkereien blockiert hatten

Der Deutsche Bauernverband bedauert das Vorgehen von Müller-Milch. Während andere Molkereien den "Weg der Deeskalierung" gegangen seien und auf Klagen verzichtet hätten, versuche sich Unternehmer Theo Müller gegen die Landwirte mit Gewalt durchzusetzen. Dies sei verwunderlich. Die Bauern, sagte Lohse, hätten noch gut in Erinnerung, dass sich Müller einst als Steuerflüchtling in die Schweiz absetzte.

Jaja, unsere Patridioten.....
 
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