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Der Laber & Spam Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann hab ich ja schonmal zwei der zwei essentiellen Aufgaben erfüllt, was Whiplash nicht konnte.
Unterhalten und zur Diskussion angeregt.
 
Zweite Phase haut der mich immer weg. Blocken zieht da auch Schaden ab und Stamina ist ebenfalls schnell leer. Mal eben Video gekuckt und da haste es als Magier mit Distanzangriffen ja echt locker. Dumm dass ich halt komplett auf Nahkampf fokusiert bin :|

Mal gucken ohne Schild und immer rollen. So hab ich den Nameless King ja auch fast down gekriegt, bevor ich doch noch zum Special Schild gewechselt hab. Versuch ist es wert...
 
Dann hab ich ja schonmal zwei der zwei essentiellen Aufgaben erfüllt, was Whiplash nicht konnte.
Unterhalten und zur Diskussion angeregt.

die aufgabe, die du erfüllt hast, war, dem film dein kritikkorsett mit hollywood schema f und künstlerischer anspruch blablabla überzuziehen, damit du den film abwerten kannst. verstanden ahst du ihn nämlich offensichtlich nicht. siehe reverends beitrag.
 
Ich bitte dich, als wäre Whiplash ein tiefgründiges Meisterwerk.
Gerade das, was Reverend gen Ende schreibt, lässt sich so in immer anderer Spielart im modernen Film finden.

Nochmal, ich habe selber gesagt, dass wenn man die Maßstäbe, die ich ansetze, nicht ansetzt, es mit einen durchaus guten Film zu tun hat.
Da ich persönlich (!) mit diesem Schema nichts anfangen kann, da es mich persönlich nach wenigen Minuten langweilt und alles vorhersehbar wird (wer ab und zu mal einen Film schaut, dürfte nach 15-20 Minuten erkannt haben, wohin die Reise geht und wie die Entwicklung des Films verläuft), hab ich das auch so geschrieben.
Das trifft für mich zu, für andere wohl auch, für einen Großteil eben nichts.
Wenn das für mich kein allzu großer Kritikpunkt wäre, hätte der Film durchaus eine verdiente 8/10 erhalten.

Das ist ja auch cool, wenn Leuten der Film gefällt. Ich freue mich doch, wenn Leute Spaß an einem Film haben und ich wäre der letzte, jemandem ausreden zu wollen, er liege bei einem Film (einem der subjektivsten Medien) mit seiner Meinung falsch.

Du merkst, dass ich getriggered bin.
Woran liegt das? Eben genau daran, dass es mir nicht darum geht, einfach nur edgy Walther zu sein, der nur des Kontras wegen Kontra gibt, sondern nur meine persönliche Sichtweise darzulegen.
 
du schreibst das, dann lese ich deine zusammenfassung, und dann merke ich: nein, edgy bleibt edgy. du willst das schema sehen.
Und ich könnte genauso sagen, ihr wollt das Schema nicht sehen.
Es ist ein Millionen-Film, der wiederum Millionen einspielen soll, natürlich wurde er nach diesem Schema gedreht.
Wenn du in der Musik aus dem Schema von Refrain, Strophen, Bridges und Hooks aussteigst, bist du auch nicht mehr kompatibel für den Massenmarkt oder finanziell erfolgreich. Die Kunst tritt in den Hintergrund.
Brichst du aus diesem Schema aus (passenderweise sind es viele Spielarten des Jazz), hast du in der "Industrie" und am Massenmarkt keine Chance, nur in deiner kleinen "Jazz-Blase" kannst du erfolgreich werden.

Die einzigen Filme, die nicht mehr nach diesem Schema gedreht werden, sind wirklich unabhängige Independent-Filme, unbedeutende Kleinproduktionen oder ausländische Filme, bei denen dies noch nicht so angekommen ist.
Kein Vorwurf, so ist die Industrie eben. Ich empfehle an dieser Stelle nochmal das Buch von Adorno und Horkheimer, welches ich an anderer Stelle schonmal empfohlen habe.

Ich persönlich habe ein Problem damit, da die Kunst eines Films immer mehr in den Hintergrund tritt, ja, auch bei Whiplash.

Dann nehme ich doch mal den Auszug von Reverend und gehe ganz grob darauf ein:

Einen jungen Mann, dessen Ziel es ist, einer der größten Jazz-Schlagzeuger überhaupt zu werden. -> Protagonist ist noch klein.

Der darin immer besessener wird, zum Arschloch mutiert, seine Freundin abschießt, weil sie ihn irgendwann in der Zukunft ja doch nur bremsen würde, der keinerlei Rücksicht auf irgendwas mehr nimmt. Nicht mal die eigene Gesundheit. Im Grunde alles Menschliche an und in sich verleugnet. Um "es" zu schaffen. -> Kleiner Protagonist will groß werden.

Fletcher ist der gnadenlose Antreiber, davon besessen, ein neues Jazz-Wunder, einen neuen Charlie Parker zu finden. Und dazu ist ihm wiederum jedes Mittel recht. Bei Andrew und allen anderen sieht er dieses absolute Ausnahmetalent nicht. Zumindest nicht genug. Also reizt er seine Schüler (nicht nur Andrew übrigens. Alle.) im wahrsten Sinne des Wortes bis aufs Blut. Mit heftigsten Methoden, die beim einen oder anderen bitterste Konsequenzen hatten bzw. haben. -> Der Kampf zwischen Protagonist und Antagonist. Aufstieg des kleinen Protagonisten. Wird dem Antagonisten gefährlich.

Fletchers Besessenheit wird diesem letztlich zum Verhängnis, er verliert seinen Job durch Andrews Aussage, was er diesem im Showdown dann heimzahlen will. Doch nach der erfolgreichen Demütigung dreht Andrew den Spieß um. Und jetzt, im fulminanten Finale, sieht auch Fletcher die Genialität seines Spiels. -> Antagonist durch Protagonist gefallen (David-gegen-Goliath-Metapher). Ein letztes Aufbäumen des Antagonisten, Protagonist mittlerweile größer, schlägt Antagonist ("gibt den Ton an"; Fletcher sah Andrews Talent übrigens schon nach wenigen Sekunden (noch so eine Sache, völlig realitätsfernes Szenario), jede seiner Aktionen bestand darin, Andrew anzutreiben).

Im Grunde also geht es darum, was man alles tut und was man alles bereit ist aufzugeben, um sein Ziel zu verwirklichen. Es geht um Besessenheit, um menschliche Abgründe, um Zerstörung und Selbstzerstörung. -> Muss ich viel dazu schreiben? Standardhandwerk, nichtmal Komödien kommen mehr ohne aus.

Und damit ist's auch gut für mich.
 
Es ist ein Millionen-Film, der wiederum Millionen einspielen soll, natürlich wurde er nach diesem Schema gedreht.
Wenn du in der Musik aus dem Schema von Refrain, Strophen, Bridges und Hooks aussteigst, bist du auch nicht mehr kompatibel für den Massenmarkt oder finanziell erfolgreich. Die Kunst tritt in den Hintergrund.

:lol:

nur ein beispiel:

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