Frequenzberater
elektrischer Freudenspender
@Gerri
Grundsätzliches: Der klassische DJ ist tatsächlich erstmal nur jemand der bereits vorhandene Musik abspielt. Daher konnte ich die Hypes um diverse DJ Größen auch nie wirklich nachvollziehen. Es sei denn, derjenige produziert nebenbei noch seinen eigenen Kram im Studio. Das ist dann natürlich was anderes.
Die eigentliche Aufgabe eines DJ ist es, sämtliche aktuelle Rahmenbedingungen wahrzunehmen und sein Set darauf auszurichten um möglichst viele Leute zum tanzen zu animieren. Dabei spielen so Faktoren eine Rolle wie
- Woraus besteht das Publikum?
- Wie spät ist es (Muss erst langsam eingegrooved werden oder kann ich direkt volle Mütze spielen?)
- Worauf reagieren die Leute am meisten, worauf haben die grad Bock?
Das ist schon eine Kunst für sich und man muss ein Gefühl dafür entwickeln. Daher ist es grundsätzlich eine dumme Idee sein Set bereits vorher komplett durchzuplanen oder im schlimmsten Fall schon vorher aufzunehmen.
Kommen wir zum handwerklichen:
Ich komme noch aus einer Zeit in der man Vinyl aufgelegt hat. Da bestand ein Großteil der Herausforderung die Platte die man als nächstes spielen will mit der anderen zu synchronisieren. Da gehört schon einiges an Übung zu bis das schnell geht und gut passt. Der zweite wichtige Punkt ist dann daraus einen homogenen Mix zu erzeugen. Im Optimalfall bemerkt das Publikum gar nicht das grad ein neuer Track eingeführt wird. Damit das gelingt brauchst du dann die Fader und die EQs. Stück für Stück wird der alte track ein- und der neue ausgeblendet. Auch dafür ist wieder eine Menge Gefühl und Verständnis für die Musik gefragt. Der dritte Aspekt ist dann die individuelle Kreativität. Du kannst in deinem Standartsetup zum Beispiel ein Looper und ein Effektgerät integrieren um live kreativ zu schneiden und zu loopen und den Mix dramaturgisch mit passenden Delay und Reverb effekten anzureichern. Das ist dann schon wirklich anspruchsvoll.
Heutzutage legt man aber in der Regel "digital" auf. Bedeutet ich habe eine Schnittstelle die einem Plattenspieler nachempfunden ist, dieser interagiert aber mit einem Programm auf einem Rechner auf dem die einzelnen Tracks als Datenbank vorliegen. Hier fällt eine wichtige Aufgabe weg: Das synchronisieren. Das erledigt das Programm nämlich für einen. Hat den Vorteil dass man sich viel mehr auf seine kreative Arbeit konzentrieren kann (loopen, samplen, effekte usw...).
Machen aber viele nicht. Und da kommen wir zu den individuellen DJs. Das geht los bei reinen Show Kaspern die nichtmal ihr Equipment angeschlossen haben:
bis hin zu Leuten die mit tonnenweise Maschinen anrücken um damit live neue Musik zu erschaffen:
Gibt also die komplette Bandbreite von Luftpumpe bis Vollblutmusiker.
Einen schönen Überblick über das was ein moderner leidenschaftlicher DJ so tut, bietet ein Video mit Chris Liebing (der Typ ist ne Techno Legende):
Grundsätzliches: Der klassische DJ ist tatsächlich erstmal nur jemand der bereits vorhandene Musik abspielt. Daher konnte ich die Hypes um diverse DJ Größen auch nie wirklich nachvollziehen. Es sei denn, derjenige produziert nebenbei noch seinen eigenen Kram im Studio. Das ist dann natürlich was anderes.
Die eigentliche Aufgabe eines DJ ist es, sämtliche aktuelle Rahmenbedingungen wahrzunehmen und sein Set darauf auszurichten um möglichst viele Leute zum tanzen zu animieren. Dabei spielen so Faktoren eine Rolle wie
- Woraus besteht das Publikum?
- Wie spät ist es (Muss erst langsam eingegrooved werden oder kann ich direkt volle Mütze spielen?)
- Worauf reagieren die Leute am meisten, worauf haben die grad Bock?
Das ist schon eine Kunst für sich und man muss ein Gefühl dafür entwickeln. Daher ist es grundsätzlich eine dumme Idee sein Set bereits vorher komplett durchzuplanen oder im schlimmsten Fall schon vorher aufzunehmen.
Kommen wir zum handwerklichen:
Ich komme noch aus einer Zeit in der man Vinyl aufgelegt hat. Da bestand ein Großteil der Herausforderung die Platte die man als nächstes spielen will mit der anderen zu synchronisieren. Da gehört schon einiges an Übung zu bis das schnell geht und gut passt. Der zweite wichtige Punkt ist dann daraus einen homogenen Mix zu erzeugen. Im Optimalfall bemerkt das Publikum gar nicht das grad ein neuer Track eingeführt wird. Damit das gelingt brauchst du dann die Fader und die EQs. Stück für Stück wird der alte track ein- und der neue ausgeblendet. Auch dafür ist wieder eine Menge Gefühl und Verständnis für die Musik gefragt. Der dritte Aspekt ist dann die individuelle Kreativität. Du kannst in deinem Standartsetup zum Beispiel ein Looper und ein Effektgerät integrieren um live kreativ zu schneiden und zu loopen und den Mix dramaturgisch mit passenden Delay und Reverb effekten anzureichern. Das ist dann schon wirklich anspruchsvoll.
Heutzutage legt man aber in der Regel "digital" auf. Bedeutet ich habe eine Schnittstelle die einem Plattenspieler nachempfunden ist, dieser interagiert aber mit einem Programm auf einem Rechner auf dem die einzelnen Tracks als Datenbank vorliegen. Hier fällt eine wichtige Aufgabe weg: Das synchronisieren. Das erledigt das Programm nämlich für einen. Hat den Vorteil dass man sich viel mehr auf seine kreative Arbeit konzentrieren kann (loopen, samplen, effekte usw...).
Machen aber viele nicht. Und da kommen wir zu den individuellen DJs. Das geht los bei reinen Show Kaspern die nichtmal ihr Equipment angeschlossen haben:
bis hin zu Leuten die mit tonnenweise Maschinen anrücken um damit live neue Musik zu erschaffen:
Gibt also die komplette Bandbreite von Luftpumpe bis Vollblutmusiker.
Einen schönen Überblick über das was ein moderner leidenschaftlicher DJ so tut, bietet ein Video mit Chris Liebing (der Typ ist ne Techno Legende):

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